Elisabethkirche
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Oratorium "Elias"

am 22.November

Kantorei der Elisabethkirche führt „Elias“ auf

Das Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Werken des Komponisten. Es wurde 1846 in Birmingham uraufgeführt und vom Publikum begeistert gefeiert. 

Mendelssohn erzählt die Geschichte um den Prophet Elias anhand von Texten aus dem alten Testament. Der starke, kämpferische Elias wendet sich gegen den heidnischen Baal-Kult und vertritt mit Leidenschaft den Wahrheitsanspruch des einzigen Gottes Jahwe. Die Stationen des Geschehens wie die verheerende Dürre, das Regenwunder, die Anrufung und Erscheinung Gottes hat der Komponist in packende musikalische Bilder gegossen. Er verzichtet auf die Rolle des Erzählers und entfaltet die Handlung über weite Strecken nur als Rede und Gegenrede. Diese hochdramatische Unmittelbarkeit macht den fast opernhaften Charakter des Oratoriums aus. 

Der Chor nimmt in der lebhaft geschilderten Handlung abwechselnd die Rolle des Volkes Israel, der Baalspriester und der Engel ein, manchmal hat er auch kommentierende oder betrachtende Funktion. Mendelssohn sprach einem Brief von „recht dicken, starken, vollen Chören“, die er in dem Werk einsetzen wolle. Das tat er auch mit Blick auf die Singvereine, die zur damaligen Zeit überall entstanden und nicht selten Hunderte von Sänger auf die Bühne brachten. 

Eine große Chorgemeinschaft von etwa 150 Sängerinnen und Sängern wird auch beim Konzert in der lutherischen Pfarrkirche auftreten: Die Kantorei der Elisabethkirche singt zusammen mit ihrem Jugendchor (Ltg. Stefanie Martin) und dem Konzertchor der Hersfelder Kantorei (Ltg.: Sebastian Bethge). 

Das Oratorium „Elias“ erklingt am Sonntag, den 22. November um 18 Uhr in der Lutherischen Pfarrkirche. Es spielt das Main-Barock-Orchester mit den Gesangssolisten Christoph Liebold als Elias sowie Henrike Heckner, Eva Schuster und Friedolin Wissemann. Dirigent des Konzertes ist Nils Kuppe. 

Karten bekommen sie über diginights.com oder in der Elisabethkirche