Elisabethkirche
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Gottesdienst

am 26.12. um 17 Uhr „Plattdüütsche Wiehnacht“ in der Elisabethkirche mit Propst Mantey

„Plattdüütsche Wiehnacht“ in der Elisabethkirche

Oberhessen gehört bekanntlich nicht mehr zum niederdeutschen Sprachraum. Trotzdem soll es Menschen geben, die auch südlich der Elbe bei „Wiehnachten“ nicht sofort an einen Tippfehler denken.
Für sie – und ebenso für alle neugierigen Hochdeutschen – gibt es am 26. Dezember, 10 Uhr in der Elisabethkirche eine „Plattdüütsche Wiehnacht“. Die Nordfriesen, Stadtkantor Nils Kuppe und Propst Volker Mantey gestalten gemeinsam einen weihnachtlichen Gottesdienst mit Liedern, Texten und vertrauten Worten in ungewohntem Klang. Denn die Weihnachtsgeschichte funktioniert nicht nur auf Hochdeutsch: Engel können auch Platt, Hirten verstehen es sowieso – und beim „Vadder in’n Heven“ dürften selbst hessische Ohren schnell merken, worum es geht. Die „Plattdüütsche Wiehnacht“ richtet sich an gebürtige Norddeutsche, Heimwehkranke, die auf nicht mehr 20 Meter über NN aufgewachsen sind, Plattdeutschkundige und alle anderen, die ausprobieren möchten, ob Weihnachten auf Platt vielleicht noch ein kleines bisschen mehr zu Herzen geht als sonst.
Platt sprechen muss man übrigens nicht können. Zuhören reicht völlig. Wi seht uns denn to Wiehnachten in de Kark. Mookt dat…!