Ausgabe Nr 7: Frühling 2017

Liebe Leserin, lieber Leser

„Männer & Frauen passen einfach nicht zusammen“, meint Loriot, und wenn man in die Kirchengeschichte schaut, dann dachten das anscheinend auch nicht wenige. Aber zumindest die Schöpfungsgeschichten im Alten Testament, auch mancher Satz im Neuen sehen das anders.

In der Geschichte der Kirche blieb man, nach ungewöhnlichen Anfängen in der Urgemeinde, schnell und lang bei einem hierarchischen Verhältnis zwischen Männern und Frauen. Die Reformatoren haben sich hier auch nur wenig von den Haltungen ihrer Zeit gelöst. Die erste Gemeinschaft in der Jesus-Nachfolge hat es jedoch mit der Gleichwertigkeit der Menschen ernster genommen als spätere Generationen. Entgegen den gesellschaftlichen Gepflogenheiten, nach denen nur Männer als glaubwürdige Zeugen angesehen wurden, waren es Frauen, die als erste das leere Grab sehen und davon berichten und die dem auferstandenen Jesus begegnen – und ihr Zeugnis gilt.

Wie ist es aber dann zur Abwertung von Frauen im Christentum gekommen? Eine Ursache war: Man hat sich an die Verhältnisse in den damaligen Zeiten angepasst! Aber Anpassung an die Verhältnisse ist keine biblische Tugend!

Biblisch (und ein Erbe der Reformation) ist eine Freiheit, die uns von überkommenen Mustern wegführt: Als Gottes Ebenbild (Gen 1) hat jeder Mensch eine besondere Würde - als Frau und als Mann. Diese Grundbestimmung zu suchen und in immer neuen Versuchen auch umzusetzen, ist bis heute die Herausforderung, auch in den Kirchen der Reformation.

mit herzlichem Gruß,
Ihr Team Öffentlichkeitsarbeit

Ausstellung „Spuren der Reformation in der Marburger Elisabethkirche“

Heiligenfiguren, Schnitzaltäre, Reliquienschrein – auf den ersten Blick fällt es schwer zu glauben, dass die Elisabethkirche heute protestantisch ist, ja, dass hier sogar schon seit Ende der 1520er Jahre fast durchgängig evangelischer Gottesdienst gefeiert wird. Wie ist dieser Widerspruch zu erklären? Wie ging man von protestantischer Seite aus mit dem reichen mittelalterlichen, „katholischen“ Erbe der Kirche um? Was wurde aus den Reliquien der heiligen Elisabeth?

Diesen und weiteren Fragen möchte sich eine Ausstellung der Kirchengemeinde, die vom 17. Mai bis 31. Oktober im Seitenschiff der Elisabethkirche zu sehen sein wird, widmen. Anhand der zahlreichen, nicht gerade immer offensichtlichen Spuren, die die Reformation in der Elisabethkirche hinterlassen hat, sollen Themen wie etwa „lutherische Begräbniskultur“, „Bildersturm“ und „Simultaneum“, während dessen 1811-1827 Protestanten wie Katholiken gleichermaßen den Kirchenraum nutzten, veranschaulicht werden.

„Welche Spuren könnten damit gemeint sein?“, werden Sie sich nun vielleicht fragen. Ein Beispiel: An der östlichen Wand des Landgrafenchors steht das Grabmal Annas von Mecklenburg, der Mutter Landgraf Philipps. Anders als ihr Sohn blieb Anna bis zu ihrem Tod 1525 der Papstkirche treu. Auf der Inschrift ihres Grabsteins wird der „Trauer und Schrecken“ gedacht, die die „verschiedenen Unruhen über die Religion und die Bauernkriege in ihrer Seele“ ausgelöst hatten.

Auf gleiche Weise erzählt auch manch anderes Kunstwerk in der Kirche von den Veränderungen und Folgen der Reformationszeit, etwa die seit dem calvinistischen Bildersturm leeren Lettnernischen oder Reste einer Opferbüchse, die die Katholiken während des Simultaneums angebracht hatten. Von weiteren Zeugnissen, wie z.B. den einst zahlreichen Grabsteinen, die nach der Reformation in Mittelschiff und Chören aufgestellt wurden, haben sich nur minimale Reste erhalten. Und vieles über die einstigen Verhältnisse in unserer Kirche wissen wir nur noch, weil Archivakten davon berichten: War Ihnen etwa bekannt, dass die Gottesdienstbesucher im 18. Jahrhundert hier Kirchenbänke mieten mussten?

Diesen Spuren  mit  und  durch  die Ausstellung zu folgen, sind Sie herzlich eingeladen!

Ausstellungseröffnung

Eröffnet wird die Ausstellung am 17. Mai 2017 um 19.30 Uhr mit einem Festvortrag des Kirchenhistorikers Prof. Dr. Volker Leppin aus Tübingen mit dem Thema „Luther: Mystik und Reformation - eine Botschaft für die Leistungsgesellschaft des 21. Jahrhunderts“.

Führungen zur Ausstellung

  • jeden 1. Sonntag im Monat um 15 Uhr
  • So, 21.5. 16 Uhr, Der 18. Mai 1539: Demonstration der Reformation in der Elisabethkirche
  • So, 20.8. 16 Uhr, Das Simultaneum 1811-1827: Als evangelische und katholische Christen sich die Kirche teilen mussten.
  • So, 17.9. 16 Uhr, Die Elisabethkirche als Bestattungsplatz in nachreformatorischer Zeit
  • So, 22.10. 16 Uhr, Führung zur Finissage: Frömmigkeit im Wandel der Zeiten. Von Ablässen und Heiligenkult zum Evangelium „lauter und rein“ - eine Spurensuche in der Elisabethkirche

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Ausstellungsflyer oder unter: www.elisabethkirche.de/spuren.

Fahnen an der Elisabethkirche „Aufbrüche - Reformation 2017“

Unter dem Thema „Aufbrüche“ gestalteten zehn Marburger Künstlerinnen und Künstler im Auftrag des Fachdienstes Kultur der Stadt Marburg Fahnen, die in diesem Jahr im ganzen Stadtgebiet verteilt, die Bürgerinnen und Bürger, Besucherinnen und Besucher inspirieren sollen. An der Elisabethkirche sind an der Südseite zwei Fahnen der Künstlerin Christine Dahrendorf zu sehen.

Mit dem folgenden Text beschreibt Christine Dahrendorf ihre Gedanken zu den beiden Werken.
„Martin Luther kennzeichnete seine Schriften mit der sogenannten Lutherrose. Alle Reformatoren benutzten ähnliche wirkmächtige Symbolbilder. Luther sah seine Handlungsmaxime der überpersönlichen Alchemie der weißen Rose mit rotem Herz und schwarzem Kreuz, eingebettet in goldumrahmtes Himmelsblau, verbunden. In der Abgeschiedenheit seines Turmzimmers ringend mit Gott erfuhr er sein wichtigstes Einweihungserlebnis. Dies war der unverrückbare Grundstein seines Wirkens.

Der Entwurf: Die fünfblättrige Rose trägt in sich das Pentagramm: Das Zeichen des Menschen. Die weiße Blüte meint den nach Lauterkeit Strebenden. Das Herz als Agape, die göttliche Liebe, jetzt in der Farbe Purpur, die Religio, die Rückverbindung zum Überpersönlich-Göttlichen. Die Transformation des schwarzen zum ergrünten Kreuz, das nun zum frischen Spross wurde, ist das Zeichen der Auferstehung Christi, der den Tod überwand. Der goldene Ring wurde zum gelben Schein und kündigt wie eine Glorie den Beginn des immateriellen Leuchtens an, in dem der Materialismus vom kulturell-kreativen Bewusstsein abgelöst ist: Jeder Mensch, als schöpferisches Wesen, hat das Potential zum Aufbruch. Als freies Wesen kann er sich jenseits von jeglicher Religion und politischer Meinung mit der absolut neuen evolutiv wirksamen Auferstehungskraft verbinden.“

Du, meine Seele, singe… Die Kantorei der Elisabethkirche besteht seit 40 Jahren

Die Kantorei gehört fast mein halbes Leben dazu, die Freude bei den Proben, das Hochgefühl bei großen Aufführungen und die Dankbarkeit, Gottesdienste mit zu verschönern. Ich kann mir mein Leben ohne Singen nicht vorstellen.“ sagt Christa Hauptmeier. Sie ist von Anfang an dabei und hat die 40 Jahre, die der Chor nun besteht, miterlebt. Damit spricht sie vielen Sängerinnen und Sängern aus dem Herzen.

Ein besonderer Festgottesdienst sollte es nicht sein – aber ein Gottesdienst mit viel Musik  wurde am 26. Februar 2017 in der Elisabethkirche gefeiert. Im ersten Gottesdienst, an dem die Kantorei mitwirkte  erklang damals von Hugo Distler „Wie der Hirsch schreiet nach frischem Wasser, so schreit meine Seele nach dir“. Ein dreistimmiger Satz – denn neben 11 Frauen fanden sich zunächst nur zwei Männer in dem Kirchenchor, wie er damals genannt wurde, ein. Brigitte Leppin leitete diesen Chor 20 Jahre lang, nach einer Weile durfte sie sich Kantorin nennen – und aus dem Kirchenchor wurde eine Kantorei.

Nach Jochen Kaiser, dem ersten hauptamtlichen Leiter, und Dr. Helmut Hering, der von 2003 bis 2004 den Chor leitete, ist nun Nils Kuppe als Kantor für die Kantorei verantwortlich. Im Festgottesdienst hörten die Besucher die Stücke aus der Anfangszeit des Chores.  Pfarrerin  Dr. Müller bedankte sich bei den Musikern symbolisch mit einem kleinen goldenen Päckchen. „Ein Goldschatz“, sagte sie, „ist das Singen für die Kantorei – und damit auch für die ganze Gemeinde“.

Etliche Mitglieder waren im Gründungsjahr des Chores 1977 noch lange nicht geboren, die Jüngsten sind erst 14 und 15 Jahre alt. Die älteste Sängerin ist bald 90. So vielfältig wie die Sänger, so abwechslungsreich waren die Programme. Fester Bestandteil ist in jedem Jahr am 2. Advent das Weihnachtsoratorium von Bach.  Überhaupt Johann Sebastian Bach – er wird immer wieder gern erarbeitet. Hier fühlen sich Sänger wie Chorleiter heimisch. Was nicht heißt, dass andere Komponisten und Zeiten ausgelassen würden. Händels „Messiah“, von Mendelssohn der „Elias“ und andere Werke, das „Requiem“ von Verdi waren Höhepunkte. Aber nicht nur die Musik vergangener Zeiten wurde gesungen, auch neuere Kompositionen forderten den Chor heraus. Mauersbergers Motette „Wie liegt die Stadt so wüst“ aus dem Jahre 1945 wurde am 25. Jahrestages des Mauerfalls 2014 aufgeführt. Aber nicht nur in Konzerten ist die Kantorei zu hören, musikalisch gestaltet sie mehrere Gottesdienste im Jahresverlauf. So ist die Kantorei ein wichtiger Teil des Kirchenmusiklebens in Marburg.

Auch in diesem Jahr bietet die Kantorei wieder ein reichhaltiges Programm.  Den Anfang machte im März die Johannespassion von J.S. Bach. Im Ostergottesdienst wurde die Kantate „Christ ist erstanden“ von Bach gesungen. Im November wird das „Deutsche Requiem“ von Johannes Brahms zu vernehmen sein und im Advent dann – ja, wie in jedem Jahr: Das Weihnachtsoratorium!

Interessierte Sängerinnen und Sänger können sich gerne bei Nils Kuppe (kuppe@elisabethkirche.de) melden.

Besondere Termine und Veranstaltungen

Neben den regelmäßigen Veranstaltungshinweisen in der ökumenischen Zeitung KiM und hier auf unserer Webseite: www.Elisabethkirche.de möchten wir Ihnen hier einige besondere Veranstaltungen nahebringen:

Führungen

  • Sonntags nach dem Gottesdienst und werktags um 15.00 Uhr

Orgelführung

  • Samstag, den 20.5., 26.8. und 30.9.; jeweils um 12 Uhr

Dachstuhlführungen

  • Samstag, den 13.5., 20.5., 10.6., 17.6., 8.7., 15.7., 12.8., 19.8., 9.9., 16.9.; jeweils um 10 Uhr. Teilnehmen können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre. Bitte in der Küsterstube, Tel. 65573, anmelden.

Kinder führen Kinder

  • Sonntags jeweils um 12 Uhr am: 27.3., 24. 4., 29. 5., 26. 6. und am 31. 7.

Sonderführungen

  • Sonderführungen zur Ausstellung finden Sie in der Innenseite des Elisabethbriefes
  • So, 18.6., 15:15 Uhr, „...ich will mal schauen...“ - Spirituelle Führung
  • Sa, 24.6., 17 Uhr, Führung zum Johannistag
  • So, 25.6. 12 Uhr, Kirchenführung von Kindern für Kinder
  • So, 25.6. 16 Uhr, Die Glocken (keine Turmbesteigung)
  • So, 16.7. 16 Uhr, Die heilige Katharina

      Kirchenmusik

      • Fr, 9.6. 19 Uhr, Orgelkonzert
      • Sa, 1.7. 18 Uhr, Orgelkonzert
      • Sa, 22.7. 18 Uhr, Chorkonzert des Universitätschores Marburg
      • Fr, 18.8. 19 Uhr, Orgelkonzert
      • 8.-10.9. Landeskirchenmusiktage in Marburg (www.landeskirchenmusiktage.de

        Besondere Gottesdienste

        • 10 Uhr Gottesdienst mit Kirchencafé: 28.5., 11.6., 2.7., 23.7., 13.8. und 3.9.
        • 21.5., 10 Uhr, SINGEN und SAGEN: Der Hess. Finanzminister Dr. Thomas Schäfer spricht über seinen Lieblings­choral.
        • 25.5. 10 Uhr, Open Air Himmelfahrtgottesdienst der Innenstadtgemeinden auf dem Lutherischen Kirchhof
        • 11.6. 10 Uhr, Wunschliedergottesdienst
        • 25.6. 10 Uhr, Festgottesdienst zum 60. Jubiläum der Kita Martin-Luther-Haus

          Herausgegeben

          vom Kirchenvorstand der Elisabethkirche,
          dem Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit mit
          Dr. Falk Knüppel, Rolf Steubing, Bernhard Dietrich, Nicola Sandner, Prof. Dr. Harald Renz,
          Schützenstraße 39 | 35039 Marburg
          Elisabethbrief@Elisabethkirche.de
          www.Elisabethkirche.de

          Ausgabe Nr 7: Winter 2016

          Liebe Leserin, lieber Leser

          „Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!“ (Jes 60,1)

          Wie eine Sonne, die aufgeht und die Dunkelheit vertreibt, so wird mit dem Weihnachtsmedallion auf der Rückseite des Elisa­bethschreins die Menschwerdung der Liebe Gottes in der Geburt Jesu dem Betrachter vor Augen geführt.

          Etwas von diesem Licht in dunkler Zeit mit vielen beunruhigenden Nachrichten aus aller Welt wünschen wir Ihnen als Leserinnen und Leser dieser ‚Winterausgabe‘ des Elisabeth­briefes.

          Sie finden die Vorstellung unseres neuen Küsters, Berichte von  der Kirchenmusik und über das Mittagsgebet, das an jedem Werktag seit dem 11. September 2001 als Friedensgebet gehalten wird.

          Am 31. Oktober hat das Reformationsjahr auch in der Elisabeth­kirche mit der Einführung der neuen, revidierten Lutherbibel  (2017) begonnen. Was das bedeutet und was Sie an Besonderem erwartet in der vor uns liegenden Zeit - ‚machen Sie sich auf und werden Sie licht‘ ...

          Mittagsgebet

          ´Jeden Tag?`
          - ´Ja, an jedem Werktag um zwölf nach dem Mittagsläuten!`
          - ´Und schon seit 2001?`
          - ´Ja, und noch kein Mal ausgefallen!`
          Das sind Fragen, die regelmäßig gestellt werden, von Touristen, von Marburgern und von Menschen aus unserer Gemeinde. Denn trotz der Bekanntmachung an jedem Sonntag im Gottesdienst und in KiM wissen viele nicht von diesem täglichen Angebot. Als am 11. September 2001 ein vollbesetztes Flugzeug in die Zwillingstürme in New York gesteuert wurde, begann eine neue Art des Terrorismus – und ein neues Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Wie kann man reagieren? Abends Rundruf im Kirchenvorstand: wir läuten um 21 Uhr die Glocken, öffnen die Türen der Elisabethkirche und halten ein Friedensgebet. Viele Menschen ließen sich von den Glocken rufen, und es war schnell klar, dass das Friedensgebet nicht einmalig sein konnte. Aber welche Zeit? Berufstätige sagten, sie könnten mittags nicht kommen, wir testeten 17 und 18 Uhr, aber da kam kaum jemand, und so gingen wir auf die alte Gebetszeit um 12 Uhr. Beim Glockenläuten hielt früher der Bauer seinen Pflug an und der Handwerker legte seine Arbeit aus der Hand für ein Vaterunser. Und diese Zeit hat sich bewährt! Touristen lassen sich einladen, eine feste Gemeinde trifft sich und teilt Freud und Leid und auch mancher Berufstätiger kommt in seiner Mittagspause. Wir sprechen jetzt vom Mittagsgebet, was eine größere Offenheit hat. Gehalten wird die etwa 15minütige Andacht überwiegend von Laien, und jeder hat seine eigene Art, was eine große Abwechslung bringt. Meist wird gesungen, ein Psalm im Wechsel oder gemeinsam gebetet, und dann kommen eigene Gedanken zur Weltlage, der Losung, dem Wochenspruch, der fortlaufenden Bibellese oder es wird ein kurzer Text gelesen. Nach gemeinsamem Gebet aus dem Gesangbuch oder einzeln gebetet vom jeweils Verantwortlichen folgt das gemeinsame Vaterunser, manchmal eine Schlussstrophe und die Bitte um den Segen. Und wie oft kommt hinterher jemand mit Dank, dass er gerade zu dieser Zeit in die Kirche kam. Wie vielen Menschen tut dies kurze Innehalten und sich Besinnen gut! Früher kamen auch regelmäßig Patienten und Besucher der Kliniken und fanden hier Einkehr. Die Gespräche hinterher sind für alle immer eine Bereicherung. Der Kreis der Mitarbeiter könnte noch ein paar Menschen brauchen – fühlen Sie sich angesprochen und bekommen Lust, mitzumachen?

          Neuer Küster

          Mein Name ist Herbert Wiegand, ich bin am 14. März 1958 in Marburg geboren und seit 1992 verheiratet. Seit meiner Kindheit wohne ich in Wetter-Amönau - in einem Dorf der sieben Brücken. 1983 habe ich den Abschluss zum Landwirtschaftsmeister absolviert. Bis August 2016 war ich Vollerwerbslandwirt und bewirtschaftete einen Milchviehbetrieb. Aufgrund der ständig fallenden Milcherzeugerpreise, bin ich zu dem Entschluss gekommen, mich als Küster für die Elisabethkirche zu bewerben. Im August diesen Jahres begann für mich ein völlig neuer beruflicher Lebensabschnitt als Küster in der Elisabethkirche. Dem Kirchenvorstand, dem Küsterteam, den Pfarrerinnen und Pfarrern und allen Menschen, die mir täglich bei meiner neuen Arbeit begegnen möchte ich ganz herzlich DANKE! sagen, dafür, dass sie mich freundlich und herzlich aufgenommen haben. Ich bin froh und dankbar, dass ich diesen neuen Weg gehen darf. 

          Orgeljubiläum Te deum laudamus

          Dich, Gott, loben wir! Welcher Text könnte besser geeignet sein, um die große Klais-Orgel zu ihrem 10. Geburtstag zu ehren. Der Festgottesdienst bildete den Abschluss eines Geburtstagswochenendes. Begonnen hatten die Feierlichkeiten mit zwei Aufführungen von „Peter und der Wolf“ am 4. November. In diesem musikalischen Märchen haben alle beteiligten Figuren den Klang eines bestimmten Instrumentes: Der Vogel singt durch die Stimme einer Querflöte, die Katze hört sich wie eine Klarinette an, das Fagott, die Hörner und die Streicher verkörpern die anderen Rollen. All das kann unsere Orgel ganz allein! Nur auf die Pauken wurde echt geschlagen. Die Kantorei sang die Werke, die sie schon auf ihrer Reise nach Thüringen hatte erklingen lassen – aber im Konzert am 5. November wurde sie von diesem herrlichen Instrument unserer Kirche begleitet. Die vielfältigen Register der „Königin“ erklangen dann von hoch oben durch den Raum  und unterstützten die Sängerinnen und Sänger, ergänzten sie oder verstärkten ihre Stimmen. Zu diesem Anlass spielte nicht Nils Kuppe das große Instrument, sondern sein Freund und Kollege aus Halle, Irenée Peyrot. In einem musikalischen Gottesdienst wurde dann am Sonntag, den 6. November, unserer Orgel mit Gesang, Orgelspiel und einer erfrischenden Ansprache von Propst Wöllenstein gedacht. „Die Königin hat Geburtstag“ – Anlass, darüber nachzudenken, was diese ‚Königin‘ uns allen schenkt.

          Herr, Du erforschest mich und kennst mich

          Mit diesen Worten des 139. Psalms beginnt die Vertonung, die der Chor in den letzten Wochen intensiv geprobt hat. Johann Lieberknecht hat diesen Text in ein anspruchsvolles Stück gesetzt. Die Noten waren noch druckfrisch, als sich etwa 65 Sängerinnen und Sänger auf den Weg nach Thüringen zu einer kurzen Konzertreise machten. Am Fuß des Inselsberges, in Tabarz, fanden wir ein schönes Quartier vor.
          Die erste Station war Jena. Gut ausgestattet mit Tipps und Informationen zu der Stadt machten sich alle zunächst auf, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. – nur das Wetter blieb leider herbstlich grau und kühl. Wenngleich auch die Temperatur in der Kirche wenig einladend war, umso herzlicher und wärmer der Empfang durch die Mitarbeiter der Gemeinde. Kaffee, Kuchen, eine kleine Führung durch die Kirche und nebenbei eine freche Ausstellung mit Karikaturen über das Altern. Tradition in Jena ist eine musikalische Andacht, in deren Rahmen wir das „Te deum“ von Flor Peeters, den Psalm 139 von Johann Lieberknecht sowie die „misse solennelle“ von Louis Vierne sangen. An der Orgel wurden wir von Irenée Peyrot aus Halle begleitet, einem alten Bekannten, mit dem der Chor schon mehrmals erfreulich und vergnüglich zusammengearbeitet hat. Am Sonntag machten wir leider wieder Bekanntschaft mit dem zähen Nebel – vom Inselsberg aus konnten wir nur verschwommen die Tannenspitzen erkennen. Um so schöner der Aufenthalt in Eisenach. Wahlweise besichtigten wir das Bach-Museum oder das Lutherhaus. Das abschließende Konzert, in der Reihe der Eisenacher Sonntagskonzerte, wurde ergänzt durch das „Te deum“ von Max Reger und ein „prélude et fugue“ von Marcel Dupré sowie einen Choral von César Franck, die Irenée Peyrot auf der Orgel erklingen ließ.
          Mit viel Musik in den Ohren und Herzen kamen wir erfüllt in Marburg an. Danke an alle, die mit der Organisation geholfen haben, danke an Nils Kuppe für seine Leitung!

          500 Jahre Reformation Jubiläumsjahr in der Elisabethkirche

          Auch in der Elisabethkirche begann das Reformationsjahr am 31.10.2016 mit der Einführung der neuen Altarbibel mit dem neu revidierten Luthertext. Die EKD erinnert damit an eines der wichtigsten Ereignisse der Reformation. Martin Luther übersetzte die Bibel ins Deutsche. Alle Christen sollten - so wie er - erfahren können, dass Gott aus der Bibel zu uns spricht. Sein gutes, befreiendes Wort. Alle sollten es selbst lesen können, nicht in einer fremden alten Sprache, die man studieren muss, sondern in ihrer Muttersprache. Luthers Übersetzung ist bis heute die meistgebrauchte Bibelübersetzung in Deutschland. Sie hat die deutsche Sprache entscheidend geprägt. Doch Sprache ist etwas sehr Lebendiges. Sie verändert sich ständig. Die alte Übersetzung von 1545 musste im Laufe der Zeit schon oft sprachlich angepasst werden. So wird zu diesem großen Jubiläum auch eine neu revidierte Fassung vorgelegt. 70 Wissenschaftler haben seit 2010 an neuen Fassung gearbeitet und an über 15.000 Stellen die Sprache meist geringfügig angepasst.  Die Treue gegenüber dem biblischen Text war oberstes Ziel. Manches ist jetzt einfach verständlicher: Aus dem alten Wort „Wehmutter“ wird die „Hebamme“. Manche Stellen entsprechen jetzt einfach genauer dem Sinn des Urtextes: Wo im Neuen Testament von „Brüdern“ die Rede ist, aber schon damals die anwesenden Frauen mit gemeint waren, wird es heute ausgesprochen: „Brüder und Schwestern“. Oder es wurden gravierende Fehler, mit denen man eine kollektive Herabsetzung von Juden meinte begründen zu können, behoben. Und schließlich kehren etliche Stellen zurück zu Luthers Sprache und ihrem originellen Klang. Nachdem man zuletzt diejenigen, die andere denunzieren, etwas blass  „Zuträger“ genannt hat, sind sie heute wieder das, was sie bei Luther waren: „Ohrenbläser“. Und wer wirklich in Not ist, weiß, dass eine Seele schreien kann, auch wenn kein anderer sie hört: Psalm 42 „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele Gott zu dir“. Auch in der Elisabethgemeinde können Sie sich auf eine Reihe von interessanten Veranstaltungen im Reformationsjahr freuen:
          • 7.5.2017: Stationenweg. Der Luthertruck macht Halt in Marburg und der Kirchenkreis feiert ein Fest der Ehrenamtlichen (Priestertum aller Gläubigen)
          • 18.5 bis 31.10 2017: Ausstellung: Spuren der Reformation in der Elisabethkirche
          • 25.8. bis 3.9.2017: Pilgerweg von Eisenach nach Marburg: „Mit Elisabeth und Luther auf dem Weg“ mit Pilgerkirche und Pilgerfest.
          • 29.10.2017: Zentraler Reforma­tions­gottesdienst der hessischen Landeskirchen

          Die neue Altarbibel mit dem revidierten Luthertext 2017 wurde am Reformationstag 2016 eingeführt. Foto: Bernhard Dietrich

          Besondere Termine und Veranstaltungen

          Neben den regelmäßigen Veranstaltungshinweisen in der ökumenischen Zeitung KiM und hier auf unserer Webseite: www.Elisabethkirche.de möchten wir Ihnen hier einige besondere Veranstaltungen nahebringen:

          Führungen

          • Sonntags nach dem Gottesdienst und werktags um 15.00 Uhr

          Orgelführung

          • am Samstag, dem 10.12.; jeweils um 12 Uhr (Kosten 5€)

          Dachstuhlführungen

          • am Samstag, dem 10.12.+17.12.; 14.1.; 11.2. + 18.2.; sowie am 11.3. + 18.3.2016 jeweils um 10 Uhr. Teilnehmen können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre. (Kosten: 5€) Bitte in der Küsterstube, Tel. 65573, anmelden.

          Sonderführungen

          • Führungen im Advent: Mittwochs 16 Uhr für Kinder und Erwachsene zu Bildern über Advent und Weihnachten
          • Kirchenführung von Kindern für Kinder: Am letzten Sonntag im Monat um 12 Uhr zeigen Kinder Kindern die Kirche: 25.12.; 29.1.; 26.2.; 26.3.
          • am 19.2. gibt es eine Sonderführung mit dem Thema Maria Magdalena um 15 Uhr und am 19.3. um 15 Uhr wird der Hochaltar genauer betrachtet

              Kirchenmusik

              • Sa. 3.12 18 Uhr, So 4.12. 15 Uhr und 18 Uhr: Weihnachtsoratorium alle 6 Kantaten
              • Sa. 10.12 18 Uhr Bläsermusik im Kerzenschein
              • Sa. 17.12. 18 Uhr Adventsliedersingen.
              • Sa. 31. Dez. 22 Uhr Silvesterkonzert. Ein musikalisches Feuerwerk auf der Orgel: Nils Kuppe
              • Sa. 25. + So. 26.3.17 jeweils18 Uhr: Johannespassion

                  Besondere Gottesdienste

                  • 11.12., 10 Uhr Gottesdienst mit Kirchencafé (dann am: 23,1, 19.2., 19.3., 30.4.2017)
                  • 11.12., 18 Uhr Gottesdienst mit der selten aufgeführten Weihnachtsgeschichte von Hugo Distler
                  • 31.12., 18 Uhr Beichtgottesdienst am Altjahresabend
                  • 31.12., 23 Uhr Michelchen: „Besinnlich der Jahreswende entgegen“
                  • 1.1., 17 Uhr Neujahrsgottesdienst
                  • 5.3. / 12.3./ 19.3./ 2.4./ 9.4: 18 Uhr Fastentee zum Wochenschluss

                    Herausgegeben

                    vom Kirchenvorstand der Elisabethkirche,
                    dem Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit mit
                    Dr. Falk Knüppel, Rolf Steubing, Bernhard Dietrich, Nicola Sandner, Prof. Dr. Harald Renz,
                    Schützenstraße 39 | 35039 Marburg
                    Elisabethbrief@Elisabethkirche.de
                    www.Elisabethkirche.de

                    Gemeindenachmittage oder -abende: Christlicher Glaube in unruhigen Zeiten

                    Ortenberg. Auf Anregung zweier Gemeindeglieder laden wir zu einer Reihe von Gemeindenachmittagen und -abenden ein, durch die wir am Ortenberg in beunruhigenden Zeiten gemeinsam nach den Wurzeln fragen wollen, aus denen wir neuen Mut und Vertrauen für die Herausforderungen der Zukunft gewinnen können. In den Wintermonaten nachmittags und in den Sommermonaten am frühen Abend um 19 Uhr treffen wir uns einmal im Monat in der Ortenbergkapelle, beschäftigen uns intensiv mit einem Thema und kommen bei Kaffee, Tee und Keksen in einen anregenden Austausch, der uns zusammenbringt und stärkt. Die nächsten Treffen sind:
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                    Propst Helmut Wöllenstein

                    Helmut Wöllenstein, Jg. 1956; verheiratet mit Andrea Wöllenstein, Pfin. in der Erwachsenenbildung, drei erwachsene Kinder. Als Propst des Sprengels Waldeck und Marburg (seit 2009) nehme ich vor allem die Aufgaben eines Ev. Regionalbischofs im Gebiet zwischen Marburg und Diemelstadt wahr. Zugleich bin ich Pfarrer an der Elisabethkirche. Dies ist für uns Pröpste vorgesehen ohne Gemeindebezirk, jedoch mit Einbindung in den Kirchenvorstand und in die Gottesdienste der Gemeinde. Bei meiner ständigen Mobilität ist es eine gute Erfahrung, regelmäßig in einer Gemeinde vor Ort zu sein.  Ich genieße es, an dieser schönen Kirche mit ihrer durch Elisabeth von Thüringen geprägten geistlichen Ausstrahlung Dienst tun zu dürfen: An "ganz normalen" Sonntagen genauso wie an hohen Feiertagen oder zu kleinen und großen Anlässen, wie etwa 10 Jahre Orgeljubliäum oder Verabschiedung und Einführung von Mitarbeitenden.  Immer ist es ein Fest und immer eine Herausforderung. Immer ist es eine Gemeinde, die nicht unter sich bleibt sondern Gastfreundschaft lebt. Der "Gottesdienst als Zentrum der Gemeinde", - das ist für mich keine Formel, sondern ein inhaltlicher Schwerpunkt meiner Arbeit. Zum Beispiel als Autor und Sprecher von Verkündingungssendungen im Rundfunk und als Vorsitzender der "Liturgischen Kammer" unserer Landeskirche. In meiner Freizeit arbeite ich gerne handwerklich, lese oder fahre Rad. Erreichen können Sie mich unter Tel. 06421 22981,
                    Georg Voigt Str. 72a, 35039 Marburg.
                    E-mail Adresse: Helmut.Woellenstein@ekkw.de

                    Herzlich willkommen!

                    Kennen Sie die „Wiege Hessens“? Gemeint ist damit die Stadt Marburg, deren Bürger im Jahr 1248 Sophie von Brabant und ihrem Sohn huldigten – später sollte der damals vierjährige als Heinrich I. erster Landgraf von Hessen werden. Bereits damals wuchs die Elisabethkirche empor, mit deren Bau noch im selben Jahr 1235 begonnen wurde, in dem Elisabeth von Thüringen, die Großmutter Heinrichs, heiliggesprochen worden war. Schon bald war das Grab der Heiligen Elisabeth neben Rom und Santiago de Compostella eines der wichtigsten Pilgerziele in Europa. Allein dieser kurze Abriss über die Entstehungsgeschichte der Elisabethkirche, ihre enge Verbindung zur Gründung und Geschichte des Landes Hessen und ihre – wenn auch zeitlich befristete – Bedeutung weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus vermag jeden davon zu überzeugen, dass alle Anstrengungen gerechtfertigt sind, dieses herausragende Denkmal zu erhalten. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch einen Besuch. Die klaren Formen der ersten rein gotischen Hallenkirche im deutschen Kulturraum, die vielen Zeugnisse der Geschichte wie die Wappenschilde der Ordensritter oder die Grabmale Hessischer Landgrafen und schließlich der goldene und reich verzierte Elisabethschrein lassen einen die Besonderheit der Elisabethkirche, aber auch ihre heutige Bedeutung als kunsthistorisches Denkmal, als Besuchermagnet für Marburg und nicht zuletzt als Ort christlichen Lebens bewusst werden.

                    Gründungsversammlung in der Oberkapelle am Elisabethtag. Vordere Reihe v.r.: 2. Vors. Prof. Dr. Harald Renz, 1. Vors. Barbara Hesse, Schatzmeisterin Susan Steiß, Schriftführer Dr. Christian Ziegler. Foto: Christian Lademann
                    Damit die Elisabethkirche das bleibt, was sie heute ist, sind einige Anstrengungen erforderlich. Wird der Erhalt des Gebäudes und der fest mit ihm verbundenen Einrichtung durch das Patronat des Landes Hessen sichergestellt, bedarf es darüber hinaus engagierter Bürgerinnen und Bürger, denen die Elisabethkirche am Herzen liegt. Hierfür wurde am Elisabethtag des Jahres 2018 der Verein der „Freunde und Förderer der Elisabethkirche in Marburg e.V.“ gegründet. Wir möchten Sie einladen, dem Verein beizutreten und sich dadurch zusammen mit vielen anderen für den Erhalt dieses einzigartigen Kirchenraumes einzusetzen.

                    Termine, Berichte und Projekte

                    16 . Feb 2020

                    Projekt: Die Erhaltung der Wappenschilder der Elisabethkirche

                    Die über 60 sichtbaren Wappenschilde in der Elisabethkirche sind bedeutsame Kunstschätze. Weitere 40 verbergen sich in verborgenen Gängen oder sind…

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                    16 . Feb 2020

                    Projekt: Dachsanierung am Michelchen

                    Die Michaelskapelle ist im Zusammenhang mit der Errichtung der Elisabethkirche entstanden. Sie war umgeben von einem Pilgerfriedhof und wurde 1270…

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                    18 . Feb 2020

                    Projekt: Neues Licht für die Elisabethkirche

                    Licht gehört zur gotischen Kirche wie die Farbe zur Malerei. Eines der wichtigsten Projekte, die unser Verein Freunde und Förderer der Elisabethkirche…

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                    Termine, Berichte und Projekte

                    16 . Feb 2020

                    Projekt: Die Erhaltung der Wappenschilder der Elisabethkirche

                    Die über 60 sichtbaren Wappenschilde in der Elisabethkirche sind bedeutsame Kunstschätze. Weitere 40 verbergen sich in verborgenen Gängen oder sind…

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                    16 . Feb 2020

                    Projekt: Dachsanierung am Michelchen

                    Die Michaelskapelle ist im Zusammenhang mit der Errichtung der Elisabethkirche entstanden. Sie war umgeben von einem Pilgerfriedhof und wurde 1270…

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                    18 . Feb 2020

                    Projekt: Neues Licht für die Elisabethkirche

                    Licht gehört zur gotischen Kirche wie die Farbe zur Malerei. Eines der wichtigsten Projekte, die unser Verein Freunde und Förderer der Elisabethkirche…

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                    Küster der Elisabethkirchengemeinde

                    Da die Elisabethkirche eine von jährlich etwa 100000 Gästen besuchte Kirche ist, braucht es Küster. Sie haben die Aufgabe, die Kirche offen zu halten, die Kunstschätze zu schützen, die Kirche zu reinigen und für die Gottesdienst und Konzerte vorzubereiten. 

                    Die 2 1/2 hauptamtlichen Küster

                    Herbert Wiegand Hauptküster Elisabethkirche

                    Elisabethstraße 3
                    35037 Marburg Telefon: 06421-65573
                    Kuesterstube@Elisabethkirche.de

                    Wilhelm Lichtenfels Hauptküster Elisabethkirche

                    Elisabethstraße 3
                    35037 Marburg Telefon: 06421-65573
                    Kuesterstube@Elisabethkirche.de

                    Andrea Schmidt Hauptküsterin Elisabethkirche

                    Elisabethstraße 3
                    35037 Marburg Telefon: 06421-65573
                    Kuesterstube@Elisabethkirche.de