Ausgabe Nr 7: Winter 2016

Liebe Leserin, lieber Leser

„Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!“ (Jes 60,1)

Wie eine Sonne, die aufgeht und die Dunkelheit vertreibt, so wird mit dem Weihnachtsmedallion auf der Rückseite des Elisa­bethschreins die Menschwerdung der Liebe Gottes in der Geburt Jesu dem Betrachter vor Augen geführt.

Etwas von diesem Licht in dunkler Zeit mit vielen beunruhigenden Nachrichten aus aller Welt wünschen wir Ihnen als Leserinnen und Leser dieser ‚Winterausgabe‘ des Elisabeth­briefes.

Sie finden die Vorstellung unseres neuen Küsters, Berichte von  der Kirchenmusik und über das Mittagsgebet, das an jedem Werktag seit dem 11. September 2001 als Friedensgebet gehalten wird.

Am 31. Oktober hat das Reformationsjahr auch in der Elisabeth­kirche mit der Einführung der neuen, revidierten Lutherbibel  (2017) begonnen. Was das bedeutet und was Sie an Besonderem erwartet in der vor uns liegenden Zeit - ‚machen Sie sich auf und werden Sie licht‘ ...

Mittagsgebet

´Jeden Tag?`
- ´Ja, an jedem Werktag um zwölf nach dem Mittagsläuten!`
- ´Und schon seit 2001?`
- ´Ja, und noch kein Mal ausgefallen!`
Das sind Fragen, die regelmäßig gestellt werden, von Touristen, von Marburgern und von Menschen aus unserer Gemeinde. Denn trotz der Bekanntmachung an jedem Sonntag im Gottesdienst und in KiM wissen viele nicht von diesem täglichen Angebot.

Als am 11. September 2001 ein vollbesetztes Flugzeug in die Zwillingstürme in New York gesteuert wurde, begann eine neue Art des Terrorismus – und ein neues Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Wie kann man reagieren? Abends Rundruf im Kirchenvorstand: wir läuten um 21 Uhr die Glocken, öffnen die Türen der Elisabethkirche und halten ein Friedensgebet. Viele Menschen ließen sich von den Glocken rufen, und es war schnell klar, dass das Friedensgebet nicht einmalig sein konnte. Aber welche Zeit? Berufstätige sagten, sie könnten mittags nicht kommen, wir testeten 17 und 18 Uhr, aber da kam kaum jemand, und so gingen wir auf die alte Gebetszeit um 12 Uhr. Beim Glockenläuten hielt früher der Bauer seinen Pflug an und der Handwerker legte seine Arbeit aus der Hand für ein Vaterunser. Und diese Zeit hat sich bewährt! Touristen lassen sich einladen, eine feste Gemeinde trifft sich und teilt Freud und Leid und auch mancher Berufstätiger kommt in seiner Mittagspause. Wir sprechen jetzt vom Mittagsgebet, was eine größere Offenheit hat.

Gehalten wird die etwa 15minütige Andacht überwiegend von Laien, und jeder hat seine eigene Art, was eine große Abwechslung bringt. Meist wird gesungen, ein Psalm im Wechsel oder gemeinsam gebetet, und dann kommen eigene Gedanken zur Weltlage, der Losung, dem Wochenspruch, der fortlaufenden Bibellese oder es wird ein kurzer Text gelesen. Nach gemeinsamem Gebet aus dem Gesangbuch oder einzeln gebetet vom jeweils Verantwortlichen folgt das gemeinsame Vaterunser, manchmal eine Schlussstrophe und die Bitte um den Segen.

Und wie oft kommt hinterher jemand mit Dank, dass er gerade zu dieser Zeit in die Kirche kam. Wie vielen Menschen tut dies kurze Innehalten und sich Besinnen gut! Früher kamen auch regelmäßig Patienten und Besucher der Kliniken und fanden hier Einkehr. Die Gespräche hinterher sind für alle immer eine Bereicherung.

Der Kreis der Mitarbeiter könnte noch ein paar Menschen brauchen – fühlen Sie sich angesprochen und bekommen Lust, mitzumachen?

Neuer Küster

Mein Name ist Herbert Wiegand, ich bin am 14. März 1958 in Marburg geboren und seit 1992 verheiratet. Seit meiner Kindheit wohne ich in Wetter-Amönau - in einem Dorf der sieben Brücken.

1983 habe ich den Abschluss zum Landwirtschaftsmeister absolviert. Bis August 2016 war ich Vollerwerbslandwirt und bewirtschaftete einen Milchviehbetrieb. Aufgrund der ständig fallenden Milcherzeugerpreise, bin ich zu dem Entschluss gekommen, mich als Küster für die Elisabethkirche zu bewerben.

Im August diesen Jahres begann für mich ein völlig neuer beruflicher Lebensabschnitt als Küster in der Elisabethkirche. Dem Kirchenvorstand, dem Küsterteam, den Pfarrerinnen und Pfarrern und allen Menschen, die mir täglich bei meiner neuen Arbeit begegnen möchte ich ganz herzlich DANKE! sagen, dafür, dass sie mich freundlich und herzlich aufgenommen haben.

Ich bin froh und dankbar, dass ich diesen neuen Weg gehen darf. 

Orgeljubiläum Te deum laudamus

Dich, Gott, loben wir! Welcher Text könnte besser geeignet sein, um die große Klais-Orgel zu ihrem 10. Geburtstag zu ehren.

Der Festgottesdienst bildete den Abschluss eines Geburtstagswochenendes. Begonnen hatten die Feierlichkeiten mit zwei Aufführungen von „Peter und der Wolf“ am 4. November. In diesem musikalischen Märchen haben alle beteiligten Figuren den Klang eines bestimmten Instrumentes: Der Vogel singt durch die Stimme einer Querflöte, die Katze hört sich wie eine Klarinette an, das Fagott, die Hörner und die Streicher verkörpern die anderen Rollen. All das kann unsere Orgel ganz allein! Nur auf die Pauken wurde echt geschlagen.

Die Kantorei sang die Werke, die sie schon auf ihrer Reise nach Thüringen hatte erklingen lassen – aber im Konzert am 5. November wurde sie von diesem herrlichen Instrument unserer Kirche begleitet. Die vielfältigen Register der „Königin“ erklangen dann von hoch oben durch den Raum  und unterstützten die Sängerinnen und Sänger, ergänzten sie oder verstärkten ihre Stimmen. Zu diesem Anlass spielte nicht Nils Kuppe das große Instrument, sondern sein Freund und Kollege aus Halle, Irenée Peyrot.

In einem musikalischen Gottesdienst wurde dann am Sonntag, den 6. November, unserer Orgel mit Gesang, Orgelspiel und einer erfrischenden Ansprache von Propst Wöllenstein gedacht. „Die Königin hat Geburtstag“ – Anlass, darüber nachzudenken, was diese ‚Königin‘ uns allen schenkt.

Herr, Du erforschest mich und kennst mich

Mit diesen Worten des 139. Psalms beginnt die Vertonung, die der Chor in den letzten Wochen intensiv geprobt hat. Johann Lieberknecht hat diesen Text in ein anspruchsvolles Stück gesetzt. Die Noten waren noch druckfrisch, als sich etwa 65 Sängerinnen und Sänger auf den Weg nach Thüringen zu einer kurzen Konzertreise machten. Am Fuß des Inselsberges, in Tabarz, fanden wir ein schönes Quartier vor.


Die erste Station war Jena. Gut ausgestattet mit Tipps und Informationen zu der Stadt machten sich alle zunächst auf, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. – nur das Wetter blieb leider herbstlich grau und kühl. Wenngleich auch die Temperatur in der Kirche wenig einladend war, umso herzlicher und wärmer der Empfang durch die Mitarbeiter der Gemeinde. Kaffee, Kuchen, eine kleine Führung durch die Kirche und nebenbei eine freche Ausstellung mit Karikaturen über das Altern. Tradition in Jena ist eine musikalische Andacht, in deren Rahmen wir das „Te deum“ von Flor Peeters, den Psalm 139 von Johann Lieberknecht sowie die „misse solennelle“ von Louis Vierne sangen. An der Orgel wurden wir von Irenée Peyrot aus Halle begleitet, einem alten Bekannten, mit dem der Chor schon mehrmals erfreulich und vergnüglich zusammengearbeitet hat.

Am Sonntag machten wir leider wieder Bekanntschaft mit dem zähen Nebel – vom Inselsberg aus konnten wir nur verschwommen die Tannenspitzen erkennen. Um so schöner der Aufenthalt in Eisenach. Wahlweise besichtigten wir das Bach-Museum oder das Lutherhaus. Das abschließende Konzert, in der Reihe der Eisenacher Sonntagskonzerte, wurde ergänzt durch das „Te deum“ von Max Reger und ein „prélude et fugue“ von Marcel Dupré sowie einen Choral von César Franck, die Irenée Peyrot auf der Orgel erklingen ließ.
Mit viel Musik in den Ohren und Herzen kamen wir erfüllt in Marburg an. Danke an alle, die mit der Organisation geholfen haben, danke an Nils Kuppe für seine Leitung!

500 Jahre Reformation Jubiläumsjahr in der Elisabethkirche

Auch in der Elisabethkirche begann das Reformationsjahr am 31.10.2016 mit der Einführung der neuen Altarbibel mit dem neu revidierten Luthertext.

Die EKD erinnert damit an eines der wichtigsten Ereignisse der Reformation. Martin Luther übersetzte die Bibel ins Deutsche. Alle Christen sollten - so wie er - erfahren können, dass Gott aus der Bibel zu uns spricht. Sein gutes, befreiendes Wort. Alle sollten es selbst lesen können, nicht in einer fremden alten Sprache, die man studieren muss, sondern in ihrer Muttersprache. Luthers Übersetzung ist bis heute die meistgebrauchte Bibelübersetzung in Deutschland. Sie hat die deutsche Sprache entscheidend geprägt.

Doch Sprache ist etwas sehr Lebendiges. Sie verändert sich ständig. Die alte Übersetzung von 1545 musste im Laufe der Zeit schon oft sprachlich angepasst werden. So wird zu diesem großen Jubiläum auch eine neu revidierte Fassung vorgelegt. 70 Wissenschaftler haben seit 2010 an neuen Fassung gearbeitet und an über 15.000 Stellen die Sprache meist geringfügig angepasst.  Die Treue gegenüber dem biblischen Text war oberstes Ziel. Manches ist jetzt einfach verständlicher: Aus dem alten Wort „Wehmutter“ wird die „Hebamme“. Manche Stellen entsprechen jetzt einfach genauer dem Sinn des Urtextes: Wo im Neuen Testament von „Brüdern“ die Rede ist, aber schon damals die anwesenden Frauen mit gemeint waren, wird es heute ausgesprochen: „Brüder und Schwestern“. Oder es wurden gravierende Fehler, mit denen man eine kollektive Herabsetzung von Juden meinte begründen zu können, behoben. Und schließlich kehren etliche Stellen zurück zu Luthers Sprache und ihrem originellen Klang.

Nachdem man zuletzt diejenigen, die andere denunzieren, etwas blass  „Zuträger“ genannt hat, sind sie heute wieder das, was sie bei Luther waren: „Ohrenbläser“. Und wer wirklich in Not ist, weiß, dass eine Seele schreien kann, auch wenn kein anderer sie hört: Psalm 42 „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele Gott zu dir“.

Auch in der Elisabethgemeinde können Sie sich auf eine Reihe von interessanten Veranstaltungen im Reformationsjahr freuen:

  • 7.5.2017: Stationenweg. Der Luthertruck macht Halt in Marburg und der Kirchenkreis feiert ein Fest der Ehrenamtlichen (Priestertum aller Gläubigen)
  • 18.5 bis 31.10 2017: Ausstellung: Spuren der Reformation in der Elisabethkirche
  • 25.8. bis 3.9.2017: Pilgerweg von Eisenach nach Marburg: „Mit Elisabeth und Luther auf dem Weg“ mit Pilgerkirche und Pilgerfest.
  • 29.10.2017: Zentraler Reforma­tions­gottesdienst der hessischen Landeskirchen

Die neue Altarbibel mit dem revidierten Luthertext 2017 wurde am Reformationstag 2016 eingeführt. Foto: Bernhard Dietrich

Besondere Termine und Veranstaltungen

Neben den regelmäßigen Veranstaltungshinweisen in der ökumenischen Zeitung KiM und hier auf unserer Webseite: www.Elisabethkirche.de möchten wir Ihnen hier einige besondere Veranstaltungen nahebringen:

Führungen

  • Sonntags nach dem Gottesdienst und werktags um 15.00 Uhr

Orgelführung

  • am Samstag, dem 10.12.; jeweils um 12 Uhr (Kosten 5€)

Dachstuhlführungen

  • am Samstag, dem 10.12.+17.12.; 14.1.; 11.2. + 18.2.; sowie am 11.3. + 18.3.2016 jeweils um 10 Uhr. Teilnehmen können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre. (Kosten: 5€) Bitte in der Küsterstube, Tel. 65573, anmelden.

Sonderführungen

  • Führungen im Advent: Mittwochs 16 Uhr für Kinder und Erwachsene zu Bildern über Advent und Weihnachten
  • Kirchenführung von Kindern für Kinder: Am letzten Sonntag im Monat um 12 Uhr zeigen Kinder Kindern die Kirche: 25.12.; 29.1.; 26.2.; 26.3.
  • am 19.2. gibt es eine Sonderführung mit dem Thema Maria Magdalena um 15 Uhr und am 19.3. um 15 Uhr wird der Hochaltar genauer betrachtet

      Kirchenmusik

      • Sa. 3.12 18 Uhr, So 4.12. 15 Uhr und 18 Uhr: Weihnachtsoratorium alle 6 Kantaten
      • Sa. 10.12 18 Uhr Bläsermusik im Kerzenschein
      • Sa. 17.12. 18 Uhr Adventsliedersingen.
      • Sa. 31. Dez. 22 Uhr Silvesterkonzert. Ein musikalisches Feuerwerk auf der Orgel: Nils Kuppe
      • Sa. 25. + So. 26.3.17 jeweils18 Uhr: Johannespassion

          Besondere Gottesdienste

          • 11.12., 10 Uhr Gottesdienst mit Kirchencafé (dann am: 23,1, 19.2., 19.3., 30.4.2017)
          • 11.12., 18 Uhr Gottesdienst mit der selten aufgeführten Weihnachtsgeschichte von Hugo Distler
          • 31.12., 18 Uhr Beichtgottesdienst am Altjahresabend
          • 31.12., 23 Uhr Michelchen: „Besinnlich der Jahreswende entgegen“
          • 1.1., 17 Uhr Neujahrsgottesdienst
          • 5.3. / 12.3./ 19.3./ 2.4./ 9.4: 18 Uhr Fastentee zum Wochenschluss

            Herausgegeben

            vom Kirchenvorstand der Elisabethkirche,
            dem Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit mit
            Dr. Falk Knüppel, Rolf Steubing, Bernhard Dietrich, Nicola Sandner, Prof. Dr. Harald Renz,
            Schützenstraße 39 | 35039 Marburg
            Elisabethbrief@Elisabethkirche.de
            www.Elisabethkirche.de

            Gemeindenachmittage oder -abende: Christlicher Glaube in unruhigen Zeiten

            Ortenberg. Auf Anregung zweier Gemeindeglieder laden wir zu einer Reihe von Gemeindenachmittagen und -abenden ein, durch die wir am Ortenberg in beunruhigenden Zeiten gemeinsam nach den Wurzeln fragen wollen, aus denen wir neuen Mut und Vertrauen für die Herausforderungen der Zukunft gewinnen können. In den Wintermonaten nachmittags und in den Sommermonaten am frühen Abend um 19 Uhr treffen wir uns einmal im Monat in der Ortenbergkapelle, beschäftigen uns intensiv mit einem Thema und kommen bei Kaffee, Tee und Keksen in einen anregenden Austausch, der uns zusammenbringt und stärkt. Die nächsten Treffen sind:
            No news available.

            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

            bis 31.10.2020
            Montag – Samstag 9–18 Uhr
            Sonntag 11-18 Uhr

            01.10. – 31.10.
            täglich 9–17 Uhr

            01.11. – 20.04.
            täglich 10–16 Uhr

            01.12. – 23.12. (Adventszeit)
            täglich 10–18 Uhr

            Gottesdienstzeiten

            Mittagsgebet
            Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

            Gottesdienst
            Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

            Abendmahlgottesdienst
            Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

            Tägliche Führungen

            zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

            • dienstags,
            • freitags,
            • samstags und
            • sonntags

            Propst Helmut Wöllenstein

            Helmut Wöllenstein, Jg. 1956; verheiratet mit Andrea Wöllenstein, Pfin. in der Erwachsenenbildung, drei erwachsene Kinder. Als Propst des Sprengels Waldeck und Marburg (seit 2009) nehme ich vor allem die Aufgaben eines Ev. Regionalbischofs im Gebiet zwischen Marburg und Diemelstadt wahr. Zugleich bin ich Pfarrer an der Elisabethkirche. Dies ist für uns Pröpste vorgesehen ohne Gemeindebezirk, jedoch mit Einbindung in den Kirchenvorstand und in die Gottesdienste der Gemeinde. Bei meiner ständigen Mobilität ist es eine gute Erfahrung, regelmäßig in einer Gemeinde vor Ort zu sein.  Ich genieße es, an dieser schönen Kirche mit ihrer durch Elisabeth von Thüringen geprägten geistlichen Ausstrahlung Dienst tun zu dürfen: An "ganz normalen" Sonntagen genauso wie an hohen Feiertagen oder zu kleinen und großen Anlässen, wie etwa 10 Jahre Orgeljubliäum oder Verabschiedung und Einführung von Mitarbeitenden.  Immer ist es ein Fest und immer eine Herausforderung. Immer ist es eine Gemeinde, die nicht unter sich bleibt sondern Gastfreundschaft lebt. Der "Gottesdienst als Zentrum der Gemeinde", - das ist für mich keine Formel, sondern ein inhaltlicher Schwerpunkt meiner Arbeit. Zum Beispiel als Autor und Sprecher von Verkündingungssendungen im Rundfunk und als Vorsitzender der "Liturgischen Kammer" unserer Landeskirche. In meiner Freizeit arbeite ich gerne handwerklich, lese oder fahre Rad. Erreichen können Sie mich unter Tel. 06421 22981,
            Georg Voigt Str. 72a, 35039 Marburg.
            E-mail Adresse: Helmut.Woellenstein@ekkw.de

            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

            bis 31.10.2020
            Montag – Samstag 9–18 Uhr
            Sonntag 11-18 Uhr

            01.10. – 31.10.
            täglich 9–17 Uhr

            01.11. – 20.04.
            täglich 10–16 Uhr

            01.12. – 23.12. (Adventszeit)
            täglich 10–18 Uhr

            Gottesdienstzeiten

            Mittagsgebet
            Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

            Gottesdienst
            Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

            Abendmahlgottesdienst
            Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

            Tägliche Führungen

            zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

            • dienstags,
            • freitags,
            • samstags und
            • sonntags

            Herzlich willkommen!

            Kennen Sie die „Wiege Hessens“? Gemeint ist damit die Stadt Marburg, deren Bürger im Jahr 1248 Sophie von Brabant und ihrem Sohn huldigten – später sollte der damals vierjährige als Heinrich I. erster Landgraf von Hessen werden. Bereits damals wuchs die Elisabethkirche empor, mit deren Bau noch im selben Jahr 1235 begonnen wurde, in dem Elisabeth von Thüringen, die Großmutter Heinrichs, heiliggesprochen worden war. Schon bald war das Grab der Heiligen Elisabeth neben Rom und Santiago de Compostella eines der wichtigsten Pilgerziele in Europa. Allein dieser kurze Abriss über die Entstehungsgeschichte der Elisabethkirche, ihre enge Verbindung zur Gründung und Geschichte des Landes Hessen und ihre – wenn auch zeitlich befristete – Bedeutung weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus vermag jeden davon zu überzeugen, dass alle Anstrengungen gerechtfertigt sind, dieses herausragende Denkmal zu erhalten. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch einen Besuch. Die klaren Formen der ersten rein gotischen Hallenkirche im deutschen Kulturraum, die vielen Zeugnisse der Geschichte wie die Wappenschilde der Ordensritter oder die Grabmale Hessischer Landgrafen und schließlich der goldene und reich verzierte Elisabethschrein lassen einen die Besonderheit der Elisabethkirche, aber auch ihre heutige Bedeutung als kunsthistorisches Denkmal, als Besuchermagnet für Marburg und nicht zuletzt als Ort christlichen Lebens bewusst werden.

            Gründungsversammlung in der Oberkapelle am Elisabethtag. Vordere Reihe v.r.: 2. Vors. Prof. Dr. Harald Renz, 1. Vors. Barbara Hesse, Schatzmeisterin Susan Steiß, Schriftführer Dr. Christian Ziegler. Foto: Christian Lademann
            Damit die Elisabethkirche das bleibt, was sie heute ist, sind einige Anstrengungen erforderlich. Wird der Erhalt des Gebäudes und der fest mit ihm verbundenen Einrichtung durch das Patronat des Landes Hessen sichergestellt, bedarf es darüber hinaus engagierter Bürgerinnen und Bürger, denen die Elisabethkirche am Herzen liegt. Hierfür wurde am Elisabethtag des Jahres 2018 der Verein der „Freunde und Förderer der Elisabethkirche in Marburg e.V.“ gegründet. Wir möchten Sie einladen, dem Verein beizutreten und sich dadurch zusammen mit vielen anderen für den Erhalt dieses einzigartigen Kirchenraumes einzusetzen.

            Termine, Berichte und Projekte

            16 . Feb 2020

            Projekt: Die Erhaltung der Wappenschilder der Elisabethkirche

            Die über 60 sichtbaren Wappenschilde in der Elisabethkirche sind bedeutsame Kunstschätze. Weitere 40 verbergen sich in verborgenen Gängen oder sind…

            Read more
            16 . Feb 2020

            Projekt: Dachsanierung am Michelchen

            Die Michaelskapelle ist im Zusammenhang mit der Errichtung der Elisabethkirche entstanden. Sie war umgeben von einem Pilgerfriedhof und wurde 1270…

            Read more
            18 . Feb 2020

            Projekt: Neues Licht für die Elisabethkirche

            Licht gehört zur gotischen Kirche wie die Farbe zur Malerei. Eines der wichtigsten Projekte, die unser Verein Freunde und Förderer der Elisabethkirche…

            Read more

            Termine, Berichte und Projekte

            16 . Feb 2020

            Projekt: Die Erhaltung der Wappenschilder der Elisabethkirche

            Die über 60 sichtbaren Wappenschilde in der Elisabethkirche sind bedeutsame Kunstschätze. Weitere 40 verbergen sich in verborgenen Gängen oder sind…

            Read more
            16 . Feb 2020

            Projekt: Dachsanierung am Michelchen

            Die Michaelskapelle ist im Zusammenhang mit der Errichtung der Elisabethkirche entstanden. Sie war umgeben von einem Pilgerfriedhof und wurde 1270…

            Read more
            18 . Feb 2020

            Projekt: Neues Licht für die Elisabethkirche

            Licht gehört zur gotischen Kirche wie die Farbe zur Malerei. Eines der wichtigsten Projekte, die unser Verein Freunde und Förderer der Elisabethkirche…

            Read more

            Küster der Elisabethkirchengemeinde

            Da die Elisabethkirche eine von jährlich etwa 100000 Gästen besuchte Kirche ist, braucht es Küster. Sie haben die Aufgabe, die Kirche offen zu halten, die Kunstschätze zu schützen, die Kirche zu reinigen und für die Gottesdienst und Konzerte vorzubereiten. 

            Die 2 1/2 hauptamtlichen Küster

            Herbert Wiegand Hauptküster Elisabethkirche

            Elisabethstraße 3
            35037 Marburg Telefon: 06421-65573
            Kuesterstube@Elisabethkirche.de

            Wilhelm Lichtenfels Hauptküster Elisabethkirche

            Elisabethstraße 3
            35037 Marburg Telefon: 06421-65573
            Kuesterstube@Elisabethkirche.de

            Andrea Schmidt Hauptküsterin Elisabethkirche

            Elisabethstraße 3
            35037 Marburg Telefon: 06421-65573
            Kuesterstube@Elisabethkirche.de

            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

            bis 31.10.2020
            Montag – Samstag 9–18 Uhr
            Sonntag 11-18 Uhr

            01.10. – 31.10.
            täglich 9–17 Uhr

            01.11. – 20.04.
            täglich 10–16 Uhr

            01.12. – 23.12. (Adventszeit)
            täglich 10–18 Uhr

            Gottesdienstzeiten

            Mittagsgebet
            Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

            Gottesdienst
            Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

            Abendmahlgottesdienst
            Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

            Tägliche Führungen

            zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

            • dienstags,
            • freitags,
            • samstags und
            • sonntags

            Kirchenmusiker

            Nils Kuppe Bezirkskantorei

            Kirchenmusikbüro
            Johannes Müller Str. 1
            35037 Marburg Telefon: 06421-5907639‬
            E-Mail: kuppe@Elisabethkirche.de Mehr...

            Leo Gatzke Posaunenchor

            leitet den Posaunenchor und bildet die Jungbläser aus Römerstr. 5
            35274 Kirchhain Telefon: 06422/9449947
            E-Mail: leogatzke@web.de Mehr...

            Heike Sonneborn M. Luther-Haus

            leitet den Flötenkreis Am Ortenbergsteg 4
            35039 Marburg Telefon: 06421-590374
            E-Mail:
            fagottheike@yahoo.de Mehr...

            Weitere Kirchenmusiker

            Gerold Vorrath Kantor

            Mehr...

            Constantin Scholl Organist

            Mehr...

            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

            bis 31.10.2020
            Montag – Samstag 9–18 Uhr
            Sonntag 11-18 Uhr

            01.10. – 31.10.
            täglich 9–17 Uhr

            01.11. – 20.04.
            täglich 10–16 Uhr

            01.12. – 23.12. (Adventszeit)
            täglich 10–18 Uhr

            Gottesdienstzeiten

            Mittagsgebet
            Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

            Gottesdienst
            Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

            Abendmahlgottesdienst
            Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

            Tägliche Führungen

            zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

            • dienstags,
            • freitags,
            • samstags und
            • sonntags