Adventliche Stimmung bei Kerzenschein

Am 3. Advent fand die "Bläsermusik im Kerzenschein" in der Elisabethkirche mit knapp 100 Zuschauenden statt.

Die 24 Posaunenchormitglieder aus Marburg berührten mit ihrer Musik bei Kerzenschein die Herzen der knapp 100 Zuschauenden. Nach einem Jahr Zwangspause konnten die Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores der Elisabethkirche wieder ihr traditionelles Konzert am 3. Adventssamstag durchführen. Zum Auftakt war das doppelchörige Rondeau von Jeremiah Clarke zu hören, bei dem der 10-jährige Jakob Kuppe die Pauken schlug. Ebenfalls von der Pauke begleitet war der Marsch aus „Scipio“ von Georg Friedrich Händel zu hören, den die Bläserinnen und Bläser zu Ehren ihres langjährigen Chorleiters Leo Gatzke spielten, der mit dieser Bläsermusik verabschiedet wurde. Unter der neuen Leitung von Birgit Götz waren unter anderem die weihnachtlichen Klassiker Marsch und Tanz der Rohrflöten aus Tschaikowskys Nussknacker-Suite zu hören. Der Bläserkreis der Kurhessischen Kantorei unter der Leitung von Friedel W. Böhler, der als Gast zu diesem Konzert eingeladen war, ergänzte das Programm durch eine Pastorale aus dem „Weihnachtskonzert“ von Archangelo Corelli und der Eigenkomposition des Dirigenten „O großer, starker König“. Pfarrer Achim Ludwig gab mit der Weihnachtslegende von Max Bollinger besinnliche Gedanken mit in die Adventszeit.

Leider konnte aufgrund der aktuellen Abstandsvorgaben nur rund ein Fünftel der sonst üblichen Zuschauermenge Eintritt in die Elisabethkirche gewährt werden. Diese aber verließen nach einem abwechslungsreichen musikalischen Abend die Kirche mit der adventlichen Hoffnungsmelodie „Macht hoch die Tür“, die ausdrücken soll, dass es bei Gott keine Abstände und verschlossene Türen gibt.