Die Geschichte der Elisabethkirche

Eine Übersicht

Die Kirche wurde 1235-83 über dem Grabe der Heiligen Elisabetherbaut und wurde eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten des Abendlandes. Kunstgeschichtlich nimmt sie einen "hohen Rang ein". Sie ist die frühste rein gotische Kirche Deutschlands. Ihre Baumeister schufen hier in eigenständiger Weiterprägung des Vorbildes der französischen Kathedralen den Typus der gotischen Hallenkirche, der für die weitere Entwicklung der Gotik in Deutschland maßgeblich wurde.
Rechts der Grundriss des Deutschhaus Guts vor den Toren Marburgs mit der wahrhaft gigantisch großen Elisabethkirche.

Funktionen der Elisabethkirche in der Geschichte

Die Kirche hatte früher drei Funktionen:

  1. Grabstätte der Heiligen Elisabeth und damit Wallfahrtskirche
  2. Grabstätte der Hessischen Landgrafen
  3. Bedeutende Kirche des Deutschen Ordens


Dass die Elisabethkirche dem reichsunmittelbaren Deutschen Orden gehörte, hatte zur Folge, dass sie auch nach der Einführung der Reformation in Hessen (1526) zunächst altgläubig blieb. Aber seit dem 18. Mai 1539 wird auch in ihr der Gottesdienst evangelisch gefeiert. 1570 starb der letzte altgläubige Landkomtur, und von da an sind fast alle Brüder des Deutschen Hauses in Marburg evangelisch. Eine Zeitlang war die Kirche Simultaneum: 1811-27 fand im Chor katholischer Gottesdienst statt, während das Langhaus dem evangelischen Gottesdienst diente.

Heute hat die Elisabethkirche eine zweifache Aufgabe:

  1. Gemeindekirche für Gottesdienste und Amtshandlungen
  2. Denkmal kirchlicher Kunst, das jedes Jahr viele 10 000 Besucher anschauen

Zur Entstehung der Elisabethkirche

Die ungarische Königstochter Elisabeth (1207-31) wurde 1221 verheiratet mit Landgraf Ludwig IV. von Thüringen. Von ihrem 4. Lebensjahr an lebte sie auf der Wartburg. Ihr geistiges Vorbild wird der Heilige Franz von Assisi. Schon als Landgräfin nimmt sie sich in besonderer Weise der Hungernden und Kranken an. 1227 stirbt Ludwig auf dem Kreuzzuge. Elisabeth flieht nach Eisenach. In der dortigen Franziskaner-Kirche gelobt sie feierlich Armut und Gehorsam.

Ihr Witwensitz wird Marburg. Hier errichtet sie (auf dem Gelände nördlich der Kirche) ein Franziskus-Spital und verzehrt ihr Leben in der dienenden Liebe zu Christus und seinen geringsten Brüdern - nach ihrem Worte: "Wir müssen die Menschen fröhlich machen". Bald nach ihrem Tode (1231) setzen Pilgerfahrten zu ihrem Grabe ein.

Ihr Schwager Konrad, Landgraf und späterer Hochmeister, siedelt hier 1233 den Deutschen Orden an. Auf sein Betreiben hin erfolgen 1235 die Heiligsprechung Elisabeths und die Grundsteinlegung der Kirche, sowie 1236 die Erhebung ihrer Gebeine im Beisein Kaiser Friedrichs II. von Hohenstaufen. 1283 wurde die Kirche geweiht, an den Türmen zogen sich die Bauarbeiten noch bis um 1340 hin.

Die Geschichte der Heiligen Elisabeth

Das Leben der Heiligen Elisabeth wird ausführlich auf folgender Seite beleuchtet: 

Die Geschichte der Heiligen Elisabeth

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Die Gottesdienste der Elisabethkirchengemeinde

Das gottesdienstliche Leben in der Elisabethkirchengemeinde ist sehr vielfältig. Sie finden bei uns Gottesdienste in den verschiedensten Formen:

Das Friedensgebet

Jeden Werktag um 12 Uhr lädt die Friedensglocke zum Innehalten und Beten ein. Das Friedens- oder Mittagsgebet wird von einem großen Kreis ehrenamtlicher Mitarbeiter getragen. Es unterbricht auf der Höhe des Tages den Alltag für 15-20 Minuten. In der Stille und im Gebet werden die Tagesereignisse vor Gott gebracht. Mehr ...

Der 10 Uhr Gottesdienst in der Elisabethkirche

Sonntag für Sonntag versammelt sich die Elisabethgemeinde zusammen mit Besuchern und Gästen um 10 Uhr zum „Hauptgottesdienst” in der Elisabethkirche. Der Gottesdienste wird von dem Team der Pfarrerin und den Pfarrern an der Elisabethkirche gehalten. Es wirken Lektoren und Kollektanten, oft auch die Konfirmanden mit. Immer wieder erklingt neben der Klaisorgel besondere Musik aus den Kirchenmusikalischen Gruppen der Gemeinde.
Im Anschluss an den Gottesdienst findet immer eine für die Gottesdienstbesucher kostenlose Führung durch die Kirche statt. Mehr ...

Der 10 Uhr Gottesdienst in der Ortenbergkapelle

Ein Angebot für die Menschen, denen der Weg zur Elisabethkirche zu weit ist. Die Kapelle ist klein und bietet eine Atmosphäre der Nähe. Eine Schwerhörigenschleife und mobile Kopfhörer ermöglicht es Menschen, die schwer hören, dem Gottesdienst wieder besser folgen zu können. Ein Kirchencafé alle 2 Monate nach dem Gottesdienst fördert die Gemeinschaft. Mehr ...

Der Familiengottesdienst im Michelchen

Jeden Sonntag um 11.15 Uhr gibt es einen Familiengottesdienst für Kinder und Erwachsene im Michelchen. Er wird von einem Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen mit Pfr. Achim Ludwig getragen. Mehr ...

Der Abendmahlsgottesdienst um 18 Uhr

Im Hohen Chor der Elisabethkirche feiern wir Sonntag für Sonntag einen Abendmahlsgottesdienst. Das ist für eine evangelischen Kirchengemeinde etwas besonderes. Viele, denen das Abendmahl wichtig ist, haben in diesem Gottesdienst eine Heimat gefunden. Alle vier Wochen etwa wird der Abendmahlsgottesdienst als Meditativer Gottesdienst gefeiert. Mehr ...

Der Meditative Gottesdienst

Der Meditative Gottesdienst findet in der Reihe der Sonntagabend-Abendmahlsgottesdienste etwa alle 4 Wochen um 18 Uhr statt. Er ist mit Gesängen aus Taizé und der Ostkirche und einer ausführlichen Gebetsstille von einer besonderen Atmosphäre. Eine halbe Stunde vor Beginn (um 17.30 Uhr) findet immer ein Einsingen der vierstimmigen Liedsätze statt. Mehr ...

Der 19 Uhr Gottesdienst im Missionshaus

Etwa alle vier Wochen findet sonntags um 19 Uhr im Missionshaus im Waldtal ein Gottesdienst statt, der meistens mit Abendmahl gefeiert wird. Mehr ...

Der Familiengottesdienst im Missionshaus

findet alle vier oder zwei Wochen um 11.30 Uhr statt. Er ist mit einem anschließenden Mittagessen verbunden. Mehr ...

Jesu Taufe

Johannesaltar von Ludwig Juppe (1512) - Elisabethkirche

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Taufe in der Elisabethkirche und im Michelchen

Sie haben Interesse an der Taufe? Sie sind sich unsicher, was Ihnen die Taufe bedeutet?

Dann können sie hier nachlesen, was die die Elisabethgemeinde an Betrachtungen in dem Heft "Ich bin getauft auf DEINEN Namen" herausgegeben hat. Dort wird die Bedeutung der Taufe von acht verschiedenen Blickwinkeln her beleuchtet und meditiert.

Sie haben sich bereits für eine Taufe in der Elisabethkirche bzw. dem Michelchen entschlossen?

Dann lesen Sie bitte die Regelungen nach, die für eine solche Amtshandlungen an der Elisabethkirche und dem Michelchen gelten. Die möglichen Termine für eine Taufe finden Sie hier. Wir bieten Ihnen jedes Jahr 6 Taufsonnage an und 3 Taufsamstage. Darüber hinausgehende Informationen erhalten Sie von ihrem Pfarrer (dort wo Sie wohnen) bzw. den Pfarrern (u.a. Taufgespräch) und Küstern (Organisatorische Dinge) der Elisabethkirche. Auch das folgende Merkblatt zu Amtshandlungen können Sie runterladen. Download: Merkblatt zu den Amtshandlungen

Sie haben einen Termin für das Taufgespräch und möchten sich gezielt vorbereiten?

Dann finden Sie hier eine Auswahl von möglichen Taufsprüchen aus der Bibel für ihr Kind. Auch über die Bedeutung der Taufe nachdenken, regen wir an. Liedvorschläge und Möglichkeiten der Mitgestaltung finden sie hier ebenfalls. Das Formular zu Anmeldung der Taufe finden Sie ebenfalls hier:  Download: Formular zur Anmeldung der Taufe

Sie haben vom Brauch gehört, bei der Taufe eine Kerze anzuzünden?

Wir machen Ihnen hier ganz praktische Vorschläge zum Gestalten einer Taufkerze für ihr Kind / Patenkind und beleuchten den Sinn dieses Symbols. 

Sie haben Fragen zum Patenamt?

Oder sie wissen nicht genau, was zu den Aufgaben von Paten gehört? Sie fragen sich, ob Sie Pate/Patin werden könnten. Oder wen Sie als Eltern anfragen können? Hier gehen wir mit Ihnen den Fragen rund um das Patenamt nach. 

Sie möchten gerne mitwirken bei der Tauffeier Ihres Kindes?

Dann finden Sie hier Vorschläge zur Beteiligung, Mitgestaltung und Mitwirkung. Zunächst erfahren sie hier den Ablauf einer Tauffeier. Sie können Lieder durchblättern und anhören, die bei der Tauffeier gesungen werden können. Sie finden ein Auswahl von Psalmen, die als Eingangsgebet gesprochen werden können. Sie finden Worte an das Kind (Segenswünsche), und Vorschläge zum Mitbeten bei der Fürbitte (Bitten aus der Perspektive von Eltern und Paten).

Sie haben ganz allgemeine Fragen zur Taufe?

Dann finden Sie hier eine Zusammenstellung von allgemeinen Fragen und Antworten FAQ zur Taufe.

Konfirmandenunterricht und Konfirmation

In der Konfirmandenarbeit begleitet die christliche Gemeinde ihre Konfirmandinnen und Konfirmanden auf Ihrem Weg des Erwachsenwerdens im Glauben.

Was mit der Taufe beginnt, wird in der Konfirmation bekräftigt. Junge Menschen können in der Konfirmandenzeit den christlichen Glauben näher kennenlernen und bei der Konfirmation das erste mal ihr eigenes "Ja" dazu sagen.

Der Konfirmandenunterricht in der Elisabethkirchengemeinde dauert 1 Jahr. Er beginnt Anfang Mai und geht bis zur Konfirmation zwei oder drei Wochen nach Ostern. 

Elternabend

Im März lädt die Kirchengemeinde zu einem Elternabend zur Anmeldung ein. Alle Jungen und Mädchen, die in der 7. Klasse sind, sind zur Teilnahme eingeladen. 

Aktuelle Konfirmandengruppe

Bilder und Berichte zur aktuellen Konfirmandengruppe finden Sie hier.

Regelmäßige Treffen

In der Regel trifft sich die Konfirmandengruppe dienstags um 15 bis 16.30 Uhr zur Konfirmandenstunde im Martin-Luther-Haus in der Johannes Müller Straße 1. Zu den klassischen Themen die dort behandelt werden gehören: Gottesdienst, Bibel, Kirchenjahr, Taufe, Abendmahl, 10 Gebote, Tod, Sterben und was man hoffen kann, Gebet, Jesus, Glaubensbekenntnis ... Jedes Treffen am Dienstagnachmittag beginnt wie ein Gottesdienst mit Psalm, Gebet und Lied. Auf diese Weise lernt die Gruppe ein Repertoir von Liedern queer durch das Kirchenjahr kennen. 

Kennenlerntag

Anfang Mai beginnt der Unterricht mit einem Kennenlerntag am Samstag. Sich untereinander Kennenlernen und die Gemeinde mit ihren verschiedenen Orten kennenlernen. Darum geht es. Siehe Bericht und Bilder.

Kirchenübernachtung

Vor den Sommerferien gibt es einen weiteren Höhepunkt mit einer Kirchenübernachtung. Dabei geht es nicht nur um das Übernachten in der Elisabethkirche, sondern auch um das Kennenlernen der Kirche. Was ist Kirche? Am Beispiel Dietrich Bonhoefers und Elisabeths tauchen die Konfirmanden an diesem Abend in die Kirchengeschichte ein. Unter dem Thema "Kirche von oben" geht es dann zu einer Erkundung auf den Dachstuhl und auf die Türme der Elisabethkirche. Näheres in folgendem Bericht.

Konfi(at)castle

Im September findet dann als gemeinsame Freizeit mit allen Marburger Konfirmanden das Konfi-Castle statt. Mit über 100 Teilnehmern 30 jungendlichen Teamern, den verschiedenen Pfarrern und einem tollen und abenteuerlichen Programm ist das für die meisten ein besonderes Erlebnis. Mehr dazu auf der Webseite des Stadtjugendpfarramtes: Konfi@castle
oder hier einen Bericht über das Konfi@Castle 2013 mit Videoclips aus der Arbeitsgruppe "All you need is Love" Bericht Konfi@Castle 2014 

Diakonieausflüge

Im September bespricht die Konfirmandengruppe meistens das Thema Diakonie und fragt wie der Glaube als Christen praktisch gelebt werden kann. Dazu macht die Gruppe Ausflüge und besucht Einrichtungen des Diakonischen Werkes, wie die Beratungsstellen oder den Kleiderladen.

Mehr über Jesus kennenlernen

In einem Projekt im Oktober, November versuchen wir einen Schwerpunkt auf das Kenenlernen der wichtigsten Person des christlichen Glaubens zu setzen. Mit Hilfe eines Filmes nähern wir uns der Gestalt Jesu und denken über seine Bedeutung für den Glauben nach.

Nacht der Lichter

Bei der Nacht der Lichter macht der Pilgerweg des Vertrauens um die ganze Erde Station in der Elisabethkirche. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden helfen beim Vorbereiten der Kirche und bei den schlichten Gebeten. Sie wird von den Stühlen weitgehend befreit und mit Teppichen ausgelegt. Hunderte von Lichter schaffen eine ganz eigene Athmiósphäre, in der mit den Wiederholgesängen der ökumenischen Bruderschaft aus Taizé zu Gebet und Stille eigeladen wird, aus der heraus die Kraft erwächst, die Welt mit Liebe zu verändern.

Thema Tod und Sterben

Im November beschäftigen wir uns mit dem Thema Tod und Sterben und fragen nach dem christlichen Umgang damit und nach der Hoffnung, die wir als Christen haben können. Dazu machen wir meistens mit der Konfirmandengruppe einen Ausflug auf den Marburger Friedhof, treffen dort einen Bestatter und lassen uns von ihm im Gespräch in die Beerdigungs- und Bestattungskultur einführen.

Lichterkirche

Immer am 1. Advent feiert die Elisabethgemeinde um 17 Uhr die Lichterkirche. Zusammen mit den Pfadfindern haben die Konfirmanden die Aufgabe in die völlig dunkle Kirche das Licht vom Altar zu den Menschen zu tragen.

Durch die Liebe diene einer dem anderen

Unter diesem Motto aus dem Brief des Apostels Paulus an die Galater (Gal 5,13b) sind die Konfirmanden eingeladen am Leben der Gemeinde teilzunehmen und sich und den Glauben dabei auszuprobieren. Einige Dienste wie, "Gesangbuch austeilen", "Kerzen anzünden"oder "Kelch tragen" stehen im Zusammenhang mit den Gottesdiensten. Bei anderen Diensten geht es um Mitarbeit im Kirchenkiosk, beim Blumendienst, in diakonischen Einrichtungen, beim Seniorentreff oder bei Gemeindefesten. Auch eigene Ideen können eingebracht werden.

Vorstellungsgottesdienste und Prüfung

Durch selbst vorbereitete Elemente in verschiedenen Gottesdiensten über das Jahr hinweg, stellen die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde vor, was sie auf ihrem Weg vom Glauben verstanden haben. Siehe z.B. Vorstellungsgottesdienst 2015
In einem Prüfungsspiel zeigen sie, was sie gelernt haben. 

Die Konfirmation

steht am Ende der Konfirmandenzeit. Meistens wird sie 2 oder 3 Wochen nach Ostern gefeiert. In 2018 ist am 6. Mai die Konfirmation. In 2019 wird die Konfirmation am 11. Mai stattfinden. Am Samtagabend davor um 18 Uhr findet der Abendmahlsgottesdienst zur Konfirmation statt. Am Sonntag wird dann der feierliche Gottesdienst mit dem "Ja" der Konfirmandinnen und Konfirmanden und ihrer Einsegnung begangen. Siehe Bilder und Berichte z.B. von der Konfirmation 2015.

Trauung in der Elisabethkirche oder im Michelchen

Sie haben Interesse an der kirchlichen Trauung? Sie sind sich unsicher, was Ihnen die Ehe bedeutet?

Dann schauen Sie doch bitte unter "Was bedeutet die kirchliche Trauung?" nach. Dort erhalten Sie Antworten zu den häufigsten Fragen in diesem Zusammenhang.

Sie haben sich bereits für eine kirchliche Trauung in der Elisabethkirche bzw. Michelchen entschlossen?

Dann lesen Sie bitte die Regelungen nach, die für eine solche Amtshandlungen in der Elisabethkirche und dem Michelchen gelten. Ein Merkblatt zu Amtshandlungen gibt es hier. Weitergehende Informationen erhalten Sie von ihrem/er "Heimat"-Pfarrer/in bzw. den/der Pfarrern/in der Elisabethkirchengemeinde. Mit ihnen können Sie einen Termin für die Trauung absprechen und sich für ein Traugespräch verabreden. Mit den Küstern der Elisabethkirche können sie Kontakt aufnehmen um viele organisatorische Dinge zu klären.

Sie haben einen Termin für das Traugespräch und möchten sich gezielt vorbereiten?

Dann finden Sie hier eine Auswahl an biblischen Trausprüchen. Z.B. "Durch die Liebe diene einer dem anderen." Gal 5,13b. Jedenfalls, der Trauspruch, den sie auswählen, soll ihnen für den gemeinsamen Weg Orientierung geben und die Liebe und den Segen Gottes zusprechen. Auf ihn wird in der Trauung besonders in der Ansprache eingegangen werden.

Sie sind interessiert an der Mitgestaltung und an der Mitwirkung bei Ihrer Trauung?

Dann finden Sie hier Vorschläge zur Beteiligung, Mitgestaltung und Mitwirkung. Zunächst erfahren sie hier den Ablauf einer Trauung. Sie können Lieder durchblättern und anhören, die bei der Trauung gesungen werden können. Sie finden eine Auswahl von Psalmen, die als Eingangsgebet gesprochen werden können. Sie finden Vorschläge für die Lesungen aus Altem und Neuem Testament zu Ehe und Liebe. Die verschiedenen Möglichkeiten, die Traufragen gestellt zu bekommen und zu beantworten, werden ihnen gezeigt. Sie erhalten Vorschläge zum eigenen Beten und der Fürbitte

Anmelden können Sie ihre Trauung mit Hilfe des folgenden Formulars

Sie haben ganz allgemeine Fragen zur Trauung?

Dann finden Sie hier eine Zusammenstellung von allgemeinen Fragen und Antworten FAQ zur Trauung. Zum Beispiel: "Wie und unter welchen Umständen ist eine ökumenische Trauung möglich?" Oder: "Was ist, wenn einer ausgetreten ist?" 

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Kindertagesstätten

Im Bereich der Elisabethkirchengemeinde gibt es zwei Kindertagesstätten. Beide werden von Pfr. Ludwig betreut. Regelmäßig ist er mit Erzählzeiten in den Einrichtungen. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen bereitet er Gottesdienste vor, die in der Elisabethkirche gefeiert werden.

Kindertagesstätten

Kindertagesstätte Martin-Luther-Haus

Johannes-Müller Str. 1, 35039 Marburg

Ansprechpartner:
Sylke Skrotzki (Leitung)
Telefon:
(06421) 67 736 Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Kurzinformationen zur Kindertagesstätte:
Platz für 60 Kinder in drei altersgemischten Gruppen von 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Vormittags-, Mittags- und Ganztagsplätze. Mahlzeiten, die ausgewogen und kindgerecht sind. Konzeption der Kindertagesstätte:
konzeption_kita_mlh.pdf
Eigene Webseite: http://www.kitas-marburg.de/einrichtungen/kindertagesstaette-martin-luther-haus/

Kindertagesstätte Julienstift

Leckergäßchen 1, 35037 Marburg

Ansprechpartner:
Frau Henkel (Stellvertretende Leitung) Telefon:
(06421) 65 901 Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 7.00 – 17.00 Uhr


Kurzinformationen zum Kindergarten:
45 Plätze insgesamt
Vormittagsplätze: 7.00 - 12.00 Uhr
Mittagsplätze: 7.00 – 14.00 Uhr
Ganztagsplätze: 7.00 – 17.00 Uhr Besonderheiten:
Gruppenübergreifende (offene) Freispielzeit
Bezugsgruppen
Großer Bewegungsraum Konzeption der Kindertagesstätte:
Eigene Webseite: http://www.kitas-marburg.de/einrichtungen/kindertagesstaette-julienstift/

Die Mitarbeitende der Elisabethkirchengemeinde

Die Elisabethkirchengemeinde hat viele Mitarbeitende. Es sind hauptamtliche, nebenamtliche und sehr viele ehrenamtliche Mitarbeitende. Einmal im Jahr treffen sich alle Mitarbeitende zum Mitarbeitendendankabend. Dabei ist Gelegenheit, sich gegenseitig kennen zu lernen und sich als Gemeinde zu erleben, gemeinsam zu essen und fröhlich zu sein und jeweils einen Teil der Gemeindearbeit kennenzulernen.

Beim Mitarbeitendendankabend kommen regelmäßig ca. 120 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zusammen.

Der Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand leitet die Gemeinde. Er wird all 6 Jahre gewählt. In der Elisabethkirchengemeinde besteht er es 12 gewählten und berufenen Mitgliedern. Dazu kommen die Pfarrer der Gemeinde, die nach der Grundordnung der Landeskirche qua Amt zum Kirchenvorstand gehören. Näheres zum Kirchenvorstand ...

Die Kirchenältesten

Zur Zeit gibt es zwei Kirchenälteste in der Elisabethkirchengemeinde. Kirchenälteste werden berufen. Sie stehen den Pfarrern und Pfarrerinnen der Gemeinde in geistlichen Fragen zur Seite und nehmen an den Sitzungen des Kirchenvorstandes mit beratender Stimme teil. Näheres zu den Kirchenältesten...

Das Küsterteam

Um die Elisabethkirche für Besucher und Gemeinde offen zu halten, braucht es ein ganzes Team von hauptamtlichen und nebenamtlichen Küstern. Sie bereiten Gottesdienste vor, reinigen die Kirche, verkaufen Eintrittskarten, nehmen Führungen an und sorgen für den Schutz der kostbaren Kunstschätze. Näheres zum Team der Küster...

Die Gemeindepfarrer

Die Gemeindepfarrer werden vom Kirchenvorstand gewählt oder vom Bischof berufen. Zur Zeit sind an der Elisabethkirche drei Gemeindepfarrer für die drei Gemeindebezirke und eine Pfarrerin, die mit einer halben Stelle als Besucherpfarrerin arbeitet. Nähreres zum Team der Pfarrerin und der Pfarrer...

Die Kirchenmusiker

In der Elisabethkirchengemeinde arbeiten verschiedene Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen. Bezirkskantor Nils Kuppe ist Organist und Kantor an der Elisabethkirche. Darüber hinaus arbeiten Johann Lieberknecht, Dominik Röglin, Gerold Vorrath und noch einige mehr im Orgeldienst, in der Leitung des Posaunenchores, des Flötenkreises und der Kinderchöre mit. Näheres zu den Kirchenmusikern...

Die Kirchenführerinnen und Kirchenführer

Da die Elisabethkirche jedes Jahr von vielen Menschen besucht wird, ist es eine besondere Herausforderung, sie den Menschen zu erschließen. Ein Kreis von Kirchenführerinnen und Kirchenführeren bieten die unterrschiedlichsten Führungen durch die Elisabethkirche an. Näheres zu den Kirchenführerinnen...

Der Sekretär

Bei dem Gemeindesekretär laufen viele Fäden zusammen. Er arbeitet für die drei Gemeindepfarrämter, siewie für das Besucherpfarramt und ist im Gemeindebüro erreichbar. Näheres zum Gemeindesekretär...

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kirchenkiosk

Seit 2003 gibt es den Treffpunkt Kirchenkiosk gegenüber der Elisabethkirche. Er wird von ca. 30 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen. Sie sorgen dafür dass der Kirchenkiosk offen ist und Besucher Gesprächsmöglichkeiten und Bücher und Schriften zur Elisabethkirche und darüber hinaus finden. Näheres zu den Kirchenkioskmitarbeitern...

Das Gemeindebüro

Das Gemeindebüro der Elisabethkirchengemeinde hat mehrere Orte.

Der Ort mit den meisten Präsenzzeiten des Gemeindesekretärs ist die Ortenbergkapelle.


Gemeindebüro der Elisabethkirchengemeinde
Schützenstraße 39
35039 Marburg
Telefon: 06421 6200825
E-Mail: Gemeindebuero@Elisabethkirche.de
Sprechzeiten: Mo 9-14 Uhr, Mi/Do 9-13 Uhr, Fr 9-12 Uhr


Der zweite Ort des Gemeindebüros ist in der:
Uferstr. 5
35037 Marburg
Telefon: 06421 66262
Sprechzeit: 14 tg Mi 9-13 Uhr

Mathias Steiner Gemeindesekretär

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Kirchenmusiker

Nils Kuppe Bezirkskantorei

Kirchenmusikbüro
Johannes Müller Str. 1
35037 Marburg Telefon: 06421-5907639‬
E-Mail: kuppe@Elisabethkirche.de Mehr...

Leo Gatzke Posaunenchor

leitet den Posaunenchor und bildet die Jungbläser aus Römerstr. 5
35274 Kirchhain Telefon: 06422/9449947
E-Mail: leogatzke@web.de Mehr...

Heike Sonneborn M. Luther-Haus

leitet den Flötenkreis Am Ortenbergsteg 4
35039 Marburg Telefon: 06421-590374
E-Mail:
fagottheike@yahoo.de Mehr...

Weitere Kirchenmusiker

Gerold Vorrath Kantor

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Constantin Scholl Organist

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Musikalische Gruppen

Das kirchenmusikalische Leben an der Elisabethkirche ist sehr vielfältig. Viele Menschen unserer Gemeinde wirken in den musikalischen Gruppen mit und tragen in Konzerten, Gottesdiensten und bei anderen Anlässen dazu bei, dass zur Ehre Gottes musiziert wird.

Neben der musikalischen Gestaltung besonderer Gottesdienste durch Chöre und Instrumentalgruppen findet man an der Elisabethkirche ein vielfältiges Konzertprogramm, das unter anderem von Kammermusik über Orgelkonzerte mit namhaften Interpreten sowie verschiedenen Kinderkonzerten bis zu den Aufführungen großer Oratorien reicht.

Wir freuen uns jederzeit über Neue und laden Sie ein, sich die musikalischen Aktivitäten unserer Gemeinde näher anzuschauen.

Marburger Kinderchor

Etwa 50 Kinder und Jugendliche treffen sich in drei Gruppen an jedem Freitag (in der Schul-zeit) im Martin-Luther-Haus, um mit Nils Kuppe zu singen.
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Posaunenchor

Der Posaunenchor der Elisabethkirche besteht seit 35 Jahren und wird seit März 2012 von Leo Gatzke geleitet.
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Holzbläserkreis

Der Flötenkreis trifft sich jeden Dienstag um 17.30 Uhr im Martin-Luther-Haus (Johannes-Müller-Str. 1, 35037 Marburg)
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Die Orgeln in unserer Gemeinde

In unserer Gemeinde gibt es insgesamt fünf Orgeln in verschiedenen Gottesdiensträumen.

In der Elisabethkirche befindet sich über dem Eingangsbereich an der Westwand die Hauptorgel (Klais). Sie wurde im Jahre 2006 von der Orgelbaufirma Klais (Bonn) gebaut und im November 2006 mit einer festlichen Konzertwoche eingeweiht. Sie erklingt bei Konzerten aller Art sowie in den Gottesdiensten im Hauptschiff.

Im Hohen Chor befindet sich - etwas versteckt in der linken Wand über dem Eingang zum Elisabethschrein - die Chororgel der Firma Bosch aus dem Jahr 1960. Sie kommt bei Gottesdiensten im Hohen Chor sowie bei Trauungen zum Einsatz.

Für die Begleitung von Oratorien und anderen Konzerten dient die fahrbare Truhenorgel der Firma Woehl (2007) als Continuo-Instrument.

Darüber hinaus gibt es in der Kapelle St. Michael ("Michelchen") gegenüber der Elisabethkirche eine einmanualige Orgel der Firma Bosch (1962). Sie findet bei Taufen, Trauungen und im Gottesdienst für Kinder und Erwachsene Verwendung.

Im Gemeindesaal der Ortenbergkapelle befindet sich ebenfalls eine Orgel der Firma Bosch (1957), die in den dortigen Gottesdiensten zum Einsatz kommt. 

Frühere Orgeln in der Elisabethkirche

Bereits in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts ist in der Elisabethkirche eine Orgel vorhanden. In den Jahren 1465-68 werden Reparaturen an Pfeifen und Bälgen notwendig, und ein Orgelbauer aus Allendorf (Meister Johann) kommt, daz er der orgel daz hulen were. Sie pfeift also offensichtlich aus falschen Löchern. Die Erwähnung einer "großen Orgel" lässt darauf schließen, dass zu dieser Zeit bereits zwei Instrumente in der Kirche existieren.

Ab 1512 beginnen Vorarbeiten zur Errichtung einer gantz neuen Orgel; sie wird durch Arnold Rucker aus Seligenstadt errichtet. Im Jahr 1599 ist das Werk gantz schwer und hart zu schlagen, welches einen ieden Organisten perturbieret. Caspar Schütz aus Laubach führt umfangreiche Reparaturen durch; die alten Faltenbälge werden durch so genannte Spann-Bälge ersetzt.

Nach Aufzeichnungen aus dem Jahr 1680 ist eine Disposition mit Oberwerk und Rückpositiv zu rekonstruieren. 1723 gibt der Organist Johann Conrad Schellhase zu Protokoll: Pfeifen, Windladen und Bälge taugen nichts mehr, die Kirche brauche eine neue Orgel. Gegen Ende des Jahres 1745 kommt ein Umbau durch den Marburger Orgelbauer Johann Dietrich Schröder für 200 Reichstaler zum Abschluss.

Nach längerer Planungs- und Bauzeit entsteht bis 1860 im Zuge der Kirchenrenovierung eine Orgel der Firma Friedrich Helbig (Hanau). Einen Neuansatz bringt der Umbau der Orgel durch Wilhelm Sauer im Jahre 1899.

Die Vorgängerorgel des heutigen Instrumentes stammte aus dem Jahre 1963 und wurde auf Anregung des Organisten und Universitätsmusikdirektors Kurt Utz (1901-1974) von der Orgelbaufirma Bosch erbaut. Sie hat 55 Register auf 3 Manualen. Das Rückpositiv ist in zwei getrennten Gehäusen (C- und Cis-Seite) untergebracht; der Untersatz 32´ wird von der Vorgängerorgel übernommen.

Förderverein für Kirchenmusik

Ziele

An unserer Kirche finden jährlich über 20 Konzerte und verschiedene musikalische Gottesdienste und Vespern statt, welche hauptsächlich von unserer Kantorei und den anderen musikalischen Gruppen mitgestaltet werden. Darüber hinaus ermöglichen wir Konzerte mit namhafter Künstlern und Ensembles in unserer Kirche. Die Kirchenmusik genießt also einen hohen Stellenwert an der Elisabethkirche. Vieles, von dem, was hier musikalisch zu erleben ist, wäre ohne Unterstützung nicht möglich. Deshalb wurde 1998 der "Förderverein für Kirchenmusik an der Elisabethkirche Marburg e.V." gegründet, um die kirchenmusikalische Arbeit zu unterstützen und insbesondere da zu helfen, wo die Musikpflege über die Aufgaben und Möglichkeiten unserer Kirchengemeinde hinausreicht. Der allgemeine Rückgang kirchlicher Finanzmittel hat den Verein inzwischen zu einer wichtigen Voraussetzung gemacht, um eine künstlerisch anspruchsvolle musikalische Arbeit der Gemeinde zu ermöglichen Wir unterstützen die kirchenmusikalische Arbeit mit sachkundiger Beratung durch unseren künstlerischen Beirat. Mit unseren Beiträgen, Spenden und beschafften Geldmittel von Sponsoren ermöglichen wir Konzerte und die Anschaffung von Instrumenten und Noten. Außerdem helfen wir bei der Vorbereitung und der Durchführung von Konzerten. Wenn auch Sie dabei helfen wollen, dass in festlichen Gottesdiensten und künstlerisch hochrangigen Konzerten die Musik in der Elisabethkirche zum Lobe Gottes erklingt, dann: werden Sie Mitglied. Schon ab einem Jahresbeitrag von 30,00­ Euro (Schüler, Studenten, Auszubildende: 15,00­ Euro) können mithelfen, unsere musikalische Förderungsarbeit zu unterstützen. Auch Spenden sind sehr willkommen und sind wie der Jahresbeitrag steuerlich abzugsfähig.

Vorstand

1. Vorsitzender

Rolf Steubing
 

2. Vorsitzender, Kantor

Nils Kuppe

Schatzmeister

Martin Kindler
 

Schriftführerin

Bettina Preussner

Beisitzer

Hartmut Wild

Beirat

Ina Petermeyer Dr. Frances Schwarzenberger-Kesper Antje Simon Dr. Daniela Wissemann Alexandra Blank Marie-Luise Brinkman

Kontakt

Förderverein für Kirchenmusik an der Elisabethkirche Marburg e.V.

Rolf Steubing
Lenaustraße 12
35039 Marburg
06421 - 9481 246
E-Mail: steubing@gmx.de