Der Familiengottesdienst um 11.15 Uhr im Michelchen

Jeden Sonntag (außer in den Sommer- und den Weihnachtsferien) feiern wir in der Michaelskapelle ("dem Michelchen") unseren "Gottesdienst für Kinder und Erwachsene".

Hier treffen sich junge Familien aus unserer Gemeinde und darüber hinaus, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. In Sprache und Länge richten wir uns dabei nach unseren kleinen Gottesdienstbesuchern/innen, aber die Erwachsenen sollen auch zu "ihrem Recht" kommen.

Darüber hinaus verstehen wir den "Michelchen-Gottesdienst" auch als Möglichkeit, sich untereinander kennenzulernen und in Kontakt miteinander zu kommen.

Einmal im Jahr beispielsweise feiern wir deshalb unseren Gottesdienst "Open Air" und grillen anschließend.

Der "Gottesdienst für Kinder und Erwachsene" wird immer von einem Team vorbereitet und geleitet.

Wer noch mehr wissen will oder vielleicht Lust und Interesse hat mitzuarbeiten, melde sich ganz einfach bei Frau Christa Hauptmeier oder Pfr. A. Ludwig.

Der 18 Uhr Abendmahlsgottesdienst

An jedem Sonntag lädt die Elisabethkirche um 18 Uhr zum Abendmahlsgottesdienst ein. Er findet im Hohen Chor statt. Auch dieser Gottesdienst hat seine eigene Gemeinde und ermöglicht es evangelischen Christen Sonntag für Sonntag nicht nur eine gute Predigt zu hören, sondern auch  Abendmahl zu feiern und Brot und Wein am Tisch des Hern in der Gemeinschaft mit vielen anderen zu empfangen.

Zu dieser Gemeinde gehören viele Studierende, darunter auch die, die sich zum Gesprächskreis bei Pfarrer Ludwig treffen.

Einmal im Monat wird dieser Gottesdienst als Meditativer Gottesdienst mit Liedern aus Taizé und der Ostkirche gefeiert.

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

Tägliche Führungen

zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

  • dienstags,
  • freitags,
  • samstags und
  • sonntags

Was ist der Meditative Gottesdienst?

Das Wichtigste beim Meditativen Gottesdienst ist das meditative Gebet. Dazu dienen vor Allem die Lieder aus der Tradition der oekumenischen Bruderschaft von Taizé und der Ostkirche. Sie sind einfach, mehrstimmig und so angelegt, dass sie sich wiederholen. Meistens sind es kurze biblische Texte, oder einfache Gebetstexte, die in einem einfachen vierstimmigen Satz von der Gemeinde gesungen werden können. Dazu passend gibt es zu vielen Gesängen Solostimmen, die das Gebet ergänzen und ihm "Glanz" verleihen können.

Weil Beten nicht in erster Linie Reden oder Sprechen zu Gott ist, sondern auch Hören, wird in diesem Gottesdienst Wert gelegt auf zwei Schriftlesungen, die dann - vermittelt durch ein "Gebet auf dem Weg zur Stille" zum eigenen Reden mit- bzw. Hören auf Gott anregen.

Die gemeinsame Stille, in der diesem "Hören" Raum gegeben wird, ist, wie sonst die Predigt, die Mitte des Meditativen Gottesdienstes. Sie dauert meistens ca. 10 Minuten. In der Elisabethkirche feiern wir jeden Meditativen Gottesdienst in der Reihe der Sonntags Abendsgottesdienste (18 Uhr) als Abendmahlsgottesdienst. Wegen der eucharistischen Gastfreundschaft, die wir dabei pflegen, wird auch anders als sonst in der Abendmahlsliturgie ein Gebet zur "Herabrufung" (Epiklese) des Heiligen Geistes auf die Gaben von Brot und Wein gesprochen.

Der Meditative Gottesdienst lebt von der Mitarbeit vieler Menschen. Die Lesungen werden von MitarbeiterInnen gehalten. Bei den Gesängen braucht es geübte Sängerinnen und Sänger, die es andern erleichtern mitzusingen. Es braucht Menschen die durch die Begleitung mit einem Instrument die Gesänge bereichern, Andere können helfen bei der Austeilung des Abendmahles.

Für jeden, der Freude an solcher Mitarbeit hat, sind wir offen. Sprechen Sie uns nach dem MeGo an oder mailen Sie uns Ihr Interesse an Dietrich@Elisabethkirche.de 

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

Tägliche Führungen

zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

  • dienstags,
  • freitags,
  • samstags und
  • sonntags

Der 19 Uhr Gottesdienst im Missionshaus

Der 19 Uhr Gottesdienst im Waldtal hat schon eine lange Tradition. Die Uhrzeit ist den Bedürfnissen der Menschen im Umfeld angepasst. Seit einiger Zeit sind die wöchentlichen Gottesdienste auf 14 tägig um gestellt worden. Der 19 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl folgt der klassischen Liturgie und findet jetzt einmal im Monat statt.  Der andere Termin ist dann mit dem 11.30 Uhr Familiengottesdienst belegt. Dazu lesen Sie auf der nächsten Seite mehr.

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

Tägliche Führungen

zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

  • dienstags,
  • freitags,
  • samstags und
  • sonntags

Gottesdienst für kids & Erwachsene mit anschl. Mittagessen im Missionshaus

Gottesdienst für kids & Erwachsene mit anschl. Mittagessen im MissionshausEinmal im Monat treffen sich Familien und Singles, alte und sehr junge Gemeindeglieder im Missionshaus zu einem neuen Gottesdienst-Format. Im Mittelpunkt steht immer eine biblische Geschichte, ein Bibelvers oder ein daraus entwickeltes Thema.

Die Teilnehmenden sitzen in einem oder zwei Stuhlkreisen, die zum Altar hin offen sind. Jeder Gottesdienst beginnt mit einem einfach Bewegungslied. Neben bekannten liturgischenStücken folgt immer auch ein Bewegungs- oder Geschicklichkeitsspiel, vor allem für die teilnehmenden Kinder, an dem sich aber oft auch die Erwachsenen erfreuen.

Die traditionelle Predigt wird ersetzt durch kurze Rollenspiele oder den Einsatz großer Handpuppen. Anschließend kommen alle Teilnehmenden bei einer kreativen Aktion miteinander ins Gespräch oder gestalten etwas gemeinsam.

Neben traditioneller Orgelmusik werden auch Lieder mit Gitarrenbegleitung gesungen. Alle Texte, Gebete usw. - mit Ausnahme der biblischen Überlieferung - werden frei gestaltet.

Die Gottesdienste dauern ca. 1 Stunde. Im Anschluss gibt es ein kostenloses Mittagessen für alle Teilnehmenden.

Im Blick auf die musikalische Begleitung mit Gitarre und anderen Instrumenten sind wir dankbar für Gäste, die sich mit ihren Begabungen einbringen.

Ein kleines Team von 4 Müttern mit Kindern bereitet die Gottesdienste zusammen mit Pfr. Hartmann vor. Der Zeitaufwand dafür ist überschaubar. Weitere Mitwirkende sind herzlich willkommen.

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

Tägliche Führungen

zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

  • dienstags,
  • freitags,
  • samstags und
  • sonntags

Das Bauwerk

Der Eindruck des Äußeren wird bestimmt von den aufstrebenden Linien der Strebepfeiler.

Im Wechsel mit den gotischen Fenstern umklammern die Strebepfeiler in gleichmäßiger Aufreihung das ganze Bauwerk aus Sandstein. Das setzt sich gesteigert fort in den 80 m hohen Türmen mit bis zu 700 Jahre alten Glocken.

Gebunden wird das ganze Bauwerk durch die horizontalen Umgürtelungen von Umgängen und Gesimsen. 

Dreigliederung, Symbol der Dreieinigkeit

Der Chorbau aus drei einander gleichen Chorarmen ("Dreikonchenchor"), das Langhaus (61 KB) aus drei gleich hohen Schiffen ("Hallenkirche", Detail Südportal), Turmbau mit der Fassade aus zwei Türmen und der Eingangsfront (Westfront, 47 KB) dazwischen. Auch die gotischen Fenster sind als "Maßwerk" aus drei Teilen zusammengefügt. Nur die Eingangsfront ist reicher gebildet.

Grundriss und Maße

Der Grundriss der Kirche ist kreuzförmig. Die Maße der Kirche weisen eine große Harmonie auf. Das Grundmaß ist das Quadrat. In diesem Maß durchdringen sich Mittelschiff und Querhaus und bilden die "Vierung". Sie hat eine Seitenlänge von ca. 10 m.
Die Verdoppelung dieses Maßes ergibt die Gewölbehöhe von 20.20 m und die Gesamtbreite der dreischiffigen Halle (ca. 21.55 m), so daß deren Querschnitt ebenfalls ein Quadrat bildet.

Das Hauptportal

Der Eingang der Elisabethkirche befindet sich in der Westfront und führt uns durch das  Hauptportal. Wegen den Darstellungen über dem Eingang (Tympanon) wird das Portal auch als die "Pforte des Himmels" bezeichnet.

Tympanon

In der Mitte des Tympanons hebt Maria  das Kind Christus als Weltherrscher dem Besucher entgegen. Christus hält die Weltkugel in der Hand.
Dahinter sind Vögel in den Weinreben verborgen. Dies kann als ein Hinweis auf den Opfertod Christi verstanden werden. Auf der anderen Seiten bilden Rosen den Hintergrund. Sie sind ein Sinnbild Mariens, werden aber auch mit der Heiligen Elisabeth in Zusammenhang gebracht: Siehe die Legende vom Rosenwunder.
Außen ist jeweils ein Engel abgebildet, eine Krone bringend. An den Portaltüren selbst: finden sich schmiedeeiserne alte Beschläge mit Türklopfern in Gestalt eines Löwenkopfes. Auf der Innenseite der Türen befindet sich der alte Lederbezug mit dem Hochmeisterkreuz des Deutschen Ordens.

Die Westturmanlage

Vergleicht man die Türme der Elisabethkirche mit denen der französischen Kathedralen, so fällt noch einmal derselbe Unterschied auf wie beim Gesamteindruck des Bauwerks: Einerseits sind sie unaufhaltsam bis zur Spitze empor geführt, andererseits in sich geschlossener, weniger zerklüftet. Sie bestehen nicht aus einer Vielzahl sich gegenseitig durchdringender Räume und offener Türmchen, sondern jedes Geschoss ist ein mit einem Blick überschaubarer Raum.

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

Tägliche Führungen

zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

  • dienstags,
  • freitags,
  • samstags und
  • sonntags

Das Mittelschiff

Nach Durchschreiten des Hauptportals und des neu geschaffenen Vorraumes mit Küsterstube, wo Sie vielfältiges Bild- und Informationsmaterial einschließlich Karten zur Besichtigung der Kunstschätze hinter dem Lettner erhalten können, stehen Sie direkt am Anfang des Mittelschiffes. Halten Sie hier kurz inne und lassen Sie ihren Blick durch den hohen, weiten Raum des Mittelschiffes schweifen.

Maria am Pfeiler

Beim Gang in das Mittelschiff fällt auf der linken Seite am Mittelpfeiler die (Bild 01) Madonna mit Kind (um 1475) auf. Sie steht auf einer Konsole zwischen den Wandbildern (ca. 1435) Elisabeths (Bild 02) mit Kirchenmodell, einem Armen einen Fisch reichend, und der Heiligen Katharina (Bild 03) mit dem Rad.

Der Lettner

Am Ende des Mittelschiffes stoßen Sie auf die steinerne Chorschranke des (Bild 04) Lettner. Sie trennte den für die Laien zugänglichen Teil der Kirche von dem den Geistlichen vorbehaltenen Teil; die ältere farbige Bekrönung aus Holz. Sein Figurenschmuck (insbesondere das große Triumphkreuz) wurde 1619 im "anticalvinistischen Bildersturm" zerstört; zwei erhaltene Statuen stehen jetzt am Südportal, weitere Reste finden Sie im Universitätsmuseum für Kulturgeschichte im Landgrafenschloß. Auch heute finden noch Amtshandlungen, z.B. Taufen, hinter der steinernen Chorschranke des Lettners statt. Zudem befinden sich die meisten Kunstschätze der Elisabethkirche in den Chören dahinter.

Der Kreuzaltar

Auf dem Kreuzaltar davor der bedeutende (Bild 06) Kruzifixus von Ernst Barlach aus Bronze (entworfen 1917 für Kriegsgräber im Osten; seit 1931 hier). Nach 1933 als entartete Kunst eingestuft, wurde er auf einem Dachboden versteckt und dadurch vor der Vernichtung bewahrt.

Die eigentümliche Ausstrahlung dieses Kunstwerkes führt einen zu Stille und Andacht. In einem Artikel finden Sie eine Betrachtung zum Barlachkruzifix und seiner Geschichte.

Die Französische Elisabeth

Geht man nun am Lettner links vorbei ins nördliche Seitenschiff, so kommt man direkt zur sogenannten (Bild 07) "Französischen Elisabethstatue" im Chörlein um 1470 (spätgotische Holzfigur), Bettlerfigur zu ihren Füßen verloren, Krone nachträglich hinzugefügt.

Wendet man sich nun nach rechts, so kommt man zu dem hinter den ursprüglichen Lettner liegenden Elisabethchor.

Ein Blick ins Mittelschiff

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
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Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

Tägliche Führungen

zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

  • dienstags,
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  • samstags und
  • sonntags

Der Elisabethchor

Heute wird der Elisabethchor oft als Taufkapelle genutzt. Dafür steht ein bronzenes Taufbecken aus dem 20. Jahrhundert vor dem Katharinenaltar neben dem Grab Elisabeths.

Wenn man den Elisabethchor betritt kommt man links am Durchgang  an einer gesprungene Glocke vorbei. Über Jahrhunderte hinweg wurde sie während der Stundengebete der Deutschordensbrüder und während der Gottesdienste beim Vaterunser geläutet.

Im Boden des Chores eingelassen befindet sich die zeitweilige Grablege der Preußenkönige. Sie ruhten hier in der Elisabethkirche in den Jahren von 1946-1951. Darüber an der Wand sind Grabplatten mit schönen Bronzeeinlagen um 1500.

Das Mausoleum

Schräg links über dem Grabe Elisabeths erhebt sich das kostbare Mausoleum in den alten Farben. Die umlaufende lateinische Inschrift preist sie als Gloria Teutoniae. Sie lautet übersetzt:

Deutschlands Ruhm, Edelstein der Tugenden, der Weisheit Quelle, Zierde der Kirche, Blume des Glaubens, Vorbild der Jugend, Mutter der Dürftigen, Heilmittel der Krankheit, Hoffnung der Schuldigen, neige dein Herz zu den Wünschen deiner Diener, Elisabeth, die du regierst im Himmel, nachdem der Jebusiter besiegt, indem du in diesem Mausoleum uns heilst mit deinem heiligen Leibe.

Die Laubwerkfriese enthalten Heilpflanzen als Hinweis auf Elisabeths Wirken an den Kranken.

Das Mausoleum ist ein Baldachin über dem Grab Elisabeths. Er stellt den Himmel dar, in den, wie das Relief zeigt, die Heilige aufgenommen worden ist, als deren irdische Wohnung die Elisabethkirche angesehen wurde.

Bis 1249 stand der Sarg mit den Gebeinen Elisabeths auf der Tumba. Später wurde hier an hohen Festen der goldene Schrein ausgestellt. Über der Brüstung wurden der Schädel Elisabeths in einem Reliquiar und andere Reliquien ausgesetzt.

Das Grab Elisabeths

Das Relief unten am Sarg zeigt: Christus, Maria und Heilige samt Landgraf Konrad, dem Erbauer der Kirche (im Deutschordenskleid), und die geringsten Brüder Christi (Geisteskranker an Kette, Bettlerin und Krüppel) umgeben die Bahre, während ein Engel Elisabeths Seele in den Himmel nimmt. Auf dem Wandbild oben reicht Christus die Krone an Elisabeth.

Das Relief ist angebracht worden im Zusammenhang mit einem Besuch, den Kaiser Karl IV. (1346-78) zusammen mit der Königin-Mutter Elisabeth von Ungarn und anderen Großen in Marburg gemacht hat im Jahre 1357.

Der Katharinenaltar

In der Nische des Katharinenaltars befinden sich Wandmalereien aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Dargestellt ist links die Enthauptung der heiligen Katharina (02), in der Mitte Maria und Johannes unter dem Kreuz Christi (03) und rechts der Auferstandene, der Maria Magdalena als Gärtner (04) begegnet.

In der Nische links sieht man die heilige Anna selbdritt in altertümlicher Auffassung. Maria und Jesus sitzen wie Kinder auf Annas Knien (05).

Rechts in der Nische ist die Heilige Margareta (06) zu sehen, die den Drachen tötet.

Die Kreuzigungsgruppe

Der Kruzifixus aus Holz und die auf die Wand gemalten Figuren stammen aus der Zeit um 1480 und wurden im 19. Jahrhundert restauriert. Die Kreuzesbalken stammen aus neuerer Zeit.

Unter dem Kreuz stehen Maria der Jünger Johannes. Auf dem Malgrund ist das Grün der Erde (02) dargestellt. Daraus ragt das Kreuz in das Blau des Himmels (03), an dem Sonne und Mond ihren Schein verloren haben.

Die Seele des gekreuzigten Verbrechers zu seiner Rechten, der Jesus um Erbarmen gebeten hat, wird als reine und betend aufgerichtete kleine Gestalt von einem Engel aufgenommen (04), während die Seele dessen, der Jesus noch vom Kreuz aus verhöhnt hatte, in Gestalt eines dunklen und verkrümmten Menschleins von einem koboldhaften Teufel (05) gepackt wird.

Der Elisabethaltar (Fresko)

Der Elisabethaltar war im Mittelalter besonders ausgezeichnet als Altar der Titelheiligen. An einigen Festtagen amtierte hier der Prior des Deutschen Hauses im Bischofsgewand.

Die Kreuzesgruppe in der Mitte des Freskos stammt aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts und ist - fachkundige Restaurierungen ausgenommen - im Originalzustand. Christus windet sich in Todesschmerzen am Kreuz. Der Jünger Johannes bewahrt die leidende Mutter Gottes davor, vornüber zu sinken. Der Hauptmann Longinus auf der rechten Seite zeigt mit ausgestreckter Hand auf den Gekreuzigten und hält in seiner Linken ein Spruchband mit einem nun erloschenen Text. Dort stand in Latein: „Dies war in Wahrheit Gottes Sohn“.

Links ist die Legende vom Gekreuzigten im Bett dargestellt. Elisabeth hatte einen Aussätzigen in das Ehebett gelegt. Ihr Ehemann, von seiner Mutter davon unterrichtet, sah in dem Kranken den Gekreuzigten und teilt seine Zustimmung zu ihrem Tun auf dem Spruchband mit.

Rechts sieht man die "Erhebung der Gebeine" derHeiligen, die am 1. Mai 1236 in Anwesenheit KaiserFriedrichs II. stattfand. 

Marienaltar

Zwischen 1512 und 1517 wurde auf den Altartisch der Marienaltar gestellt, der von Ludwig Juppe geschnitzt worden war. Die Gemälde auf den Flügeln hatte Johann von der Leyten gemalt.

Im geschnitzten Schrein in der Mitte ist die Krönung Marias durch Gott den Vater und Gott den Sohn zu sehen. Wahrscheinlich war der Heilige Geist ursprünglich als eine Taube dargestellt, die über Maria schwebte.

Der linke Flügel zeigt die Anbetung der Heiligen Drei Könige. Zwei sind schon niedergekniet, haben ihre Kronen abgelegt und öffnen ihre Schätze, ein dritter  tritt gerade hinzu. Links ist Joseph zu sehen, dahinter die Köpfe von Ochse und Esel, die oft beim Kind in der Krippe dargestellt werden und an das Wort des Propheten Jesaja erinnern: „Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn“.

Der rechte Flügel zeigt den Tod Marias, bei dem sich die Jünger am Sterbebett der Mutter Jesu versammelt haben, und ihre Aufnahme in den Himmel, Mariae Himmelfahrt, gefeiert am 15. August. Am Vorabend dieses Festes wurde im Jahre 1235 der Grundstein zur Elisabethkirche gelegt. 

Die zeitweilige Grablege der Preußenkönige

Von 1946 bis 1952 waren hier unter dem Fußboden die Särge der preußischen Könige Friedrich Wilhelms I. und Friedrichs des Großen beigesetzt.

Wir verlassen den Elisabethchor und gehen durch den Durchgang in den Hohen Chor.

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

Tägliche Führungen

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  • samstags und
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Der Hohe Chor

Vom Elisabethchor gelangen Sie durch die steinerne Trennwand hindurch in den Hohen Chor. Dieser vom Lettner eingegrenzte Raum war bis ins 19. Jahrhundert den Brüdern des Deutschen Ordens vorbehalten.

Im Chorgestühl unter der Vierung versammelten sie sich zu den Stundengebeten und Messen. Das Gestühl aus Eichenholz stammt aus dem 13. Jahrhundert. Heute feiern wir hier die Abendgottesdienste.

Der Hochaltar

Wenn Sie sich Richtung Osten wenden, sehen Sie den hochgotischen Hochaltar. Er ist aus Stein gehauen und wurde 1290 geweiht.

In den Nischen links und rechts stehen männliche und weibliche Heilige, darunter auch Elisabeth. In der mittleren Nische steht Maria, die Schutzpatronin des Deutschen Ordens.

Der Anstrich wurde bei einer großen Restaurierung im 19. Jahrhundert nach Maßgabe alter Reste erneuert.

Sehen sie sich ein kurzes Video zum Hochaltar an.

Juppe-Elisabeth

Rechts vom Hochaltar steht der Zelebrantenstuhl, in dem damals die Altardiener ihren Platz fanden. Oben in der Überkrönung stehen drei Figuren. Die Mittlere, Elisabeth, ist ein Schnitzwerk Ludwig Juppes.

Die Heilige hält in der Linken "ihre" Kirche und reicht mit der Rechtem einem Bettler Brot. Es lohnt sich diese Darstellung von 1511 mit der "französischen Elisabeth" zu vergleichen.

Barockes Grabmal

Rechts neben dem Zelebrantenstuhl befindet sich das Grabmal des Grafen zu Lippe im barocken Stil.

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

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Die Farbfenster

Die Bedeutung der Mittelalterlichen Fenster

Die sechs figürlichen und ornamentalen Farbglasfenster des Ostchors stammen aus dem 13. Jahrhundert und zeigen deutlich die Stilwende von der Romanik zur Gotik. Sie gehören zu den kostbarsten Glasmalereien der Zeit in Deutschland.

Nachdem die Elisabethkirche im Siebenjährigen Krieg als Heulager für die französischen Truppen gedient hatte und die meisten Glasfenster zerstört worden waren, trug man die Reste im Hohen Chor zusammen. Von den sechs Fenstern über dem Hochaltar stammen vier aus der Bauzeit der Kirche und zwei vom Anfang des 14. Jahrhunderts.

Die Stilwende von der Romanik zur Gotik lässt sich etwa so beschreiben: Die romanischen Figuren sind monumental - die gotischen lebendig bewegt; das romanische Bildfeld von einem Teppich wechselnder Farbstreifen durchwirkt, in den sich die Figuren ganz einordnen - im gotischen Bildfeld lösen sich die Figuren deutlich vom Farbgrund ab; das romanische Ornamentwerk streng heraldisch - das gotische Laubwerk von zarter Naturalistik.

Besondere Beachtung verdient das rechte, untere Fenster. Es zeigt im rechten Teil das Leben Elisabeths und im linken Elisabeth bei der Verrichtung der Werke der Barmherzigkeit. Einen Rundgang durch das "Elisabethfenster" finden Sie hier.

Die sechs Fenster im Hohen Chor im Überblick

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
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Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

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Der Landgrafenchor

Vom Hohen Chor aus gelangen Sie in Richtung Süden in den Landgrafenchor. Vor Ihnen stehen etliche steinerne Grabmale. Der Südchor der Elisabethkirche war bis zur Reformation die Grablege der hessischen Landgrafen.

Gleich vorne, wenn man in den Chor (01) eintritt, steht das Grabmal Konrad von Thüringens. Er war der Schwager der heiligen Elisabeth und maßgeblich an ihrer Heiligsprechung beteiligt. Konrad hatte dafür gesorgt, dass der Deutsche Orden das Hospital Elisabeths weiterführen durfte und gilt als einer der treibenden Kräfte beim Bau der Elisabethkirche.
1239 wurde er Hochmeister des Deutschen Ordens, starb aber schon ein Jahr später in Rom. Seine sterblichen Überreste wurden nach Marburg in überführt und hier bestattet.

Die Landgrafengräber

Der Grabstein Konrads von Thüringen ist das älteste Grabdenkmal im Landgrafenchor und von ausgesuchter künstlerischer Qualität. Als Zeichen seines Amtes trägt Konrad in der rechten Hand eine Geißel.

Die Altäre

An der östlichen Wand des Chores befinden sich zwei Altäre. Auch sie sind Werke von Ludwig Juppe und Johann van der Leyten aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts.

Der vordere Altar ist Johannes dem Täufer geweiht. Darüber befindet sich eine deutlich ältere Darstellung des Johannes aus Mitte des 14. Jahrhunderts. Sie ist aus Sandstein gehauen.

Der hintere Altar ist den beiden Heiligen Georg und Martin geweiht.

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

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01.12. – 23.12. (Adventszeit)
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Gottesdienstzeiten

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Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

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Die Sakristei

Begibt man sich an die Nordseite des "Hohen Chors", so gelangt man zum Eingang der Sakristei. Der rechteckige Innenraum der Sakristei ist mit einem farbigen Verputz und einem Mosaikfußboden ausgestattet.
Sie wurde etwas später als die drei Chöre gebaut; bei den letzten Untersuchungen wurde sie auf etwa 1266 datiert.
Beachtenswert ist auch das figurenreiche alte schmiedeeiserne Gitter, das den Schrein umgibt.

Der goldene Schrein

Der "goldene Schrein", das Material ist vergoldetes Kupfer über Eichenholzkern, wurde um 1240 zur Aufnahme der Gebeine Elisabeths angefertigt. Er ist also ein Sarg und erinnert als solcher an die Verstorbene:

Auf dem Dach sehen wir wieder Szenen wie beim Elisabethfenster; von rechts nach links: Elisabeth empfängt das Kleid des dritten Ordens, sie verteilt Almosen, speist einen Alten, läßt Durstige tränken und wäscht einem Alten die Füße - nach dem Vorbild Christi. Das Ganze hat aber nicht die Form eines Sargs, sondern die einer Kirche mit Langhaus und Querschiff, Dach, Türmen und vier großen Portalen. Es ist ein "Abbild" der "einen, heiligen, apostolischen Kirche".

Auf der östlichen Seite thront Maria, die Himmelskönigin und macht mit der rechten Hand eine einladende Geste.
Diese Geste gilt der heiligen Elisabeth auf der westlichen Seite. Sie ist die einzige stehende Figur; auf Marias Einladung hin schreitet sie hinein ins Paradies.

In der Mitte thront uns zugewandt Christus, um ihn herum seine 12 Apostel.

Auf der Rückseite befand sich ursprünglich eine Kreuzigungsszene. Sie ist in napoleonischer Zeit abhanden gekommen.

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

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täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

Tägliche Führungen

zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

  • dienstags,
  • freitags,
  • samstags und
  • sonntags

Das südliche Seitenschiff

Nach Durchlaufen der Chöre, die durch den Lettner von den Kirchenschiffen abgetrennt sind, verlassen wir den Elisabethchor nach links hinaus und gehen am Kreuzaltar vorbei zum südlichen Seitenschiff. Dort treffen wir zu Anfang auf einen Ort der Andacht und Stille, der durch einen Kerzenleuchter in Form einer Weltkugel gekennzeichnet ist.

Der Schmerzensmann

Gehen wir nun weiter gegen Westen, so treffen wir kurz vor dem Südportal, auf knapp ein Drittel der Seitenschifflänge, an einer Säule auf das (19) Fresko des "Schmerzensmanns" um 1470. Es ist ein sogenanntes "Erbärmdebild" und stellt Christus als den Auferstandenen dar wie er sich gerade aus dem Grab erhebt.

Am Kreuz sind noch die Nägel zu erkennen. Rechts und links die Marterinstrumente mit denen er gefoltert wurde. Der Hintergrund stellt den Sternenhimmel dar.

Apostelfiguren vom Lettner

Ein paar Schritte weiter, zu beiden Seiten des Südportals, stehen die beiden letzten noch unversehrt erhaltenen (20) Apostelfiguren vom Lettner aus dem 14. Jahrhundert. Die linke Figur stellt Jakobus den Älteren und die rechte Figur Philippus mit Kreuz dar.

Alle übrigen Figuren wurden um 1619 im "anticalvinistischen Bildersturm" zerstört. Reste finden Sie im Universitätsmuseum für Kulturgeschichte im Landgrafenschloß

Elisabethaltar

Am Ende des südlichen Seitenschiffes treffen wir zur Linken auf den Elisabethaltar von Juppe, 1513. Der Mittlere Teil, der geschnitzt ist, zeigt von links nach rechts: Aufbahrung Elisabeths, Elisabeth empfängt von Konrad von Marburg die letzte Ölung, die Erhebung ihrer Gebeine im Beisein des Hochadels und Klerus. Die beiden Altarflügel stellen mit Bildern die Geschichte Elisabeths dar. Je 6 Szenen pro Bild. 2 im Vordergrund und vier im Hintergrund.

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

Tägliche Führungen

zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

  • dienstags,
  • freitags,
  • samstags und
  • sonntags

Das Nördliche Seitenschiff

Nach Durchlaufen der Chöre, die durch den Lettner von den Kirchenschiffen abgetrennt sind, verlassen wir den Elisabethchor nach links hinaus und gehen am Kreuzaltar vorbei zum südlichen Seitenschiff. Dort treffen wir zu Anfang auf einen Ort der Andacht und Stille, der durch einen Kerzenleuchter in Form einer Weltkugel gekennzeichnet ist.

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

Tägliche Führungen

zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

  • dienstags,
  • freitags,
  • samstags und
  • sonntags

Die Glocken der Elisabethkirche

700 Jahre Glockengeschichte in den Türmen der Kirche der heiligen Elisabeth Seit 1965 hat die Elisabethkirche wieder ein Großgeläute von neun Glocken, wie es im 16. und 17. Jahrhundert schon einmal vorhanden war. Vier Glocken - zuletzt 1917 und 1965 - sind seitdem verloren gegangen: gesprungen oder im Krieg eingeschmolzen. Die Klangfolge war unharmonisch unterbrochen, bis sie 1965/66 endlich vervollständigt wurde mit vier Glocken aus der traditionsreichen Glockengießerei Rincker, die in Sinn im Lahn-Dill-Kreis ansässig ist.

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

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Dachstuhl der Elisabethkirche

Ein besonderer Schatz der Elisabethkirche ist für den normalen Besucher nicht sichtbar. Er versteckt sich jenseits der Gewölbe und Gerippe: der Dachstuhl. Siehe Video rechts.

Der Dachstuhl der Elisabethkirche hat im Laufe der Jahrhunderte erstaunlicherweise keinen Schaden durch Brände oder andere Naturgewalten genommen. Er wird zu den ältesten Dachstühlen in ganz Europa gezählt.

Ab 1243 wurde er in verschiedenen Phasen über die fertiggestellten Mauern und Säulen der Chöre und des Langhauses gebaut. Erst wenn der Dachstuhl und damit der Schutz vor Witterung über einem Bauabschnitt fertiggestellt war, konnte man mit dem anspruchsvollen Bau der Gewölbe beginnen. Für den Bau des Dachstuhls wurden etwa 1000 Eichen benötigt, die zum Zeitpunkt der Fällung schon mindestens 200 Jahre alt sein mussten. Sie wurden vermutlich von weit her angeschafft.

Geschichte des Dachstuhls

Der älteste Teil des Dachstuhls befindet sich über dem Langhaus und ist etwa 750 Jahre alt. Der Dachstuhl über den drei Chören wurde bei Renovierungen um 1660 erneuert, denn vermutlich war der Dachreiter zu hoch und schwer (er trug damals 5 Glocken), sodass die Stabilität nicht mehr gewährleistet war. Dabei wurde auch die Anzahl der Seitendächer über dem Langhaus von ursprünglich 5 (wie man immer noch an den Wasserspeiern erkennen kann) auf die heutigen 3 verringert. Finanziert wurden diese Renovierungsarbeiten kurioserweise durch den Verkauf der Bleibedachung. Seitdem ist die Elisabethkirche mit Schieferplatten bedeckt.

Die Dachbalken über dem Mittelschiff sind 9,70m lang und liegen auf den Mauern über den Säulenreihen auf. Sie brechen nur deshalb nicht durch, weil sie von den Mittelsäulen, die im Giebel mit den Dachsparren verbunden und in der Mitte in die Dachbalken eingelassen sind, entlastet werden. Es handelt sich um eine Hängekonstruktion.

Die letzte Renovierung wurde in den 1990er Jahren begonnen und war 2005 abgeschlossen. Dabei wurden zahlreiche Beschädigungen an den Balken beseitigt und in der ursprünglichen Bauweise ersetzt. So wurde ein wichtiger Schritt getan, um dieses einzigartige Zeugnis mittelalterlicher Bau- und Handwerkskunst auch für die kommenden Generationen zu erhalten.

Öffentlich zugänglich war der Dachstuhl der Elisabethkirche bislang nicht. Erst seit Anfang 2010 ist es möglich, ihn im Rahmen einer Führung zu besichtigen. Nähere Informationen zu den Dachstuhlführungen finden Sie hier.

Kurzer Einblick in den Dachstuhl der Elisabethkirche

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

Tägliche Führungen

zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

  • dienstags,
  • freitags,
  • samstags und
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Die Antependien für den Kreuzaltar

Neben den "alten" Antependien (Altarbehängen) für den Kreuzaltar, die wir Ihnen auf dieser Seite vorstellen werden, möchten wir Sie vor allem zunächst mit den Entwürfen für die neuen Antependien vertraut machen.

Margarethe Keith: Paramentengestaltung für die Elisabethkirche in Marburg

Entwurfserläuterung
Das Kruzifix dominiert den gotischen Lettner. Mich beeindruckt die große Spannung in der Klarheit der Formen. Die Kraft des Kreuzquerbalkens: zwei konvexe Linien treffen sich in der Scheitelmitte - eine viele Zeichen gebende Gebärde. 

Die Achatdruse

Mein Entwurf für die Altarantependien sieht eine Konstante vor, Kristalle aus einer Achatdruse. Das Kristallgebilde befindet sich hinter einer Tuchaussparung, die bei der Altarvorderkante beginnt. Diese ist 15 cm breit (wie der senkrechte Kreuzbalken) und 45 cm lang. Den für das Objekt erforderlichen Raum bietet der Überstand, das Profil des Altarblocks, welcher an dieser Stelle sichtbar bleibt. Das Objekt selbst steht geringfügig vor. Die Haltevorrichtung für den Kristall ist eine Metallkonstruktion. Eine Grundplatte mit einer Stele trägt unverrückbar in entsprechender Höhe das Gebilde. Die Konstruktion wird insgesamt vom Altartuch abgedeckt. Mit dem Kristall verbinde ich Ursprung und Entwicklung, Einmaligkeit und Geheimnis.

Größe und Technik

Die Breiten der Altarantependien sind unterschiedlich: Violett 90 cm, Rot 100 cm, Grün 120 cm, weiß 150 cm (siehe Blatt 5). Die Höhen sind jeweils 100 cm, die Tiefen, wie die Mensa, 143 cm. Die Kanzelantependien sind, dem Pult entsprechend, 40 cm breit und 65-70 cm lang. Material: Leinen in einer Panamabindung (Tuch) Leinen als Stickgarn (Motive) Technik: Näh- und Stickarbeit mit Nonnenstich sowie ein Kristallgebilde aus einer Achatdruse.

Die Farben

Die Farben des Entwurfs sind noch nicht der Elisabethkirche angepasst. Sie berücksichtigen nur die Notwendigkeit eines hohen Farbkontrastes, der besonders für die Fernwirkung wichtig ist. Violett Altar: Eine schützende, tröstende, auch Einhalt gebietende Gebärde schafft die Kontur der Kreuzform.  Im Advent, der Passionszeit und zum Buß- und Bettag erscheint das Kreuz abgesenkt.

Kanzel: Das Rankwerk des Kanzelkorbreliefs aufnehmend, wird dieses hervorgehoben, um sich dem  Gesamteindruck wieder einzufügen. Rot Altar: Der Querbalken des Kreuzes erscheint jetzt gespiegelt, wird zum Sprechen gebracht. Am Pfingstfest, zur Konfirmation, am Reformationstag und der Kirchweih hat das Wort ein besonderes Gewicht.

Kanzel: Eine standfeste Form ist auf dem Kanzeltuch zu sehen, die Proportionen sind dem Korb angepasst.   Grün

Altar: der geschwungene Kreuzbalken wird zum Buch, plastisch wiederholt und so vielfältig erscheinend. Die liturgische Farbe Grün liegt am häufigsten und längsten auf. Kenntnis und Verbreitung der Botschaft ist hier das Motiv.

Kanzel: Aufgeschlagene Bücher, hier die vier Evangelien, korrespondieren mit dem Altartuch. Weiss

Altar: Hauptsächlich zu Weihnachten und Ostern wird die Farbe Weiß zum Zeichen der Geburt, der Erlösung, der Auferstehung und des Versprechens. Der konvexe Kreuzquerbalken wird zur konkaven Willkommensgebärde, mit der Senkrechten die Assoziation "Mensch" bildend. Das Tuch ist besonders breit, der Tisch durch optische Doppelung hervorgehoben. Die Seitenpartien werden entsprechend den Konturen und der Farbe des Altarblocks bestickt.

Kanzel: Eine schlichte gotische Form, dem Kanzelkorb festlich angepasst.

Margarethe Keith, im August 2013.

Herkunft und Beschreibung der Achatdruse

Kristallines Gebilde aus einer Achatdruse hinter dem Altarantependium in der Marburger Elisabethkirche. Das ausgesuchte Exemplar ist Teil einer Achatdruse. Die Druse ist, ganz allgemein, ein mit mehr oder weniger Kristallen ausgekleideter Hohlraum im Gestein.

"Mein" Edelsteinhändler und -Schleifer hat vor etwa 20 Jahren in Brasilien persönlich einen ca. 700kg schweren Achat gekauft. Dieser kam mit dem Schiff bis Rotterdam, per LKW nach Idar- Oberstein und wurde dort geöffnet. Der feinkörnige, gebänderte Achat ist wegen seiner Zähigkeit und Farben sehr begehrt für alle Formen der Steinschneidekunst.

In durch vulkanische Prozesse im Gestein entstandene Hohlräume sickert stark mineralhaltiges Wasser ein, welches im Laufe der Zeit (mehrere Millionen Jahre) zur Bildung von Kristallen führt.

Das ausgesuchte Stück dieses Achatinneren gleicht in seiner Umform einem Solitär. Der glatte Rücken macht das Objekt zum Relief. Die Situation am Altar der Elisabethkirche wird meiner Vorstellung von einem Raum hinter dem Raum gerecht - wunderbar.

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

Tägliche Führungen

zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

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  • samstags und
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Das Elisabethfenster

Das wohl bekannteste Farbglasfenster des Ostchors ist das Elisabethfenster (spätromanisch, vor 1250). Es zeigt Szenen aus Elisabeths Leben.

Auf der linken Bahn wird Elisabeths Leben aus der Perspektive des Gleichnisses vom Weltenrichter (Zum Gleichnistext Mt 25,31ff) betrachtet. Elisabeth ist eine der dort erwähnten "Gesegneten des Herrn", die in das Reich Gottes eingehen.

Rundgang durch das Elisabethfenster

Linke Bahn

(7) Oben im Rundpass die Krönung Elisabeths (rechts) und des Franziskus (links)durch Christus und Maria; d.h. beide traten in die Nachfolge des Christus, der sich selbst erniedrigte und zum Bruder der Geringsten machte und werden nun beim Eintritt in das himmlische Reich mit der Krone des Lebens bekrönt.


(6) Elisabeth besucht Gefangene,



(5) Elisabeth pflegt Kranke,



(4) Elisabeth nimmt Fremde auf,



(3) Elisabeth kleidet Nackte,



(2) Elisabeth gibt Durstigen zu Trinken und wäscht einem Elenden die Füße



(1) Elisabeth speist Hungrige

Elisabethfenster

Rechte Bahn

(6) Elisabeth auf dem Totenbett,



(5) Elisabeth verteilt Almosen,



(4) Elisabeth zieht das Kleid der Schwestern in der Welt an,



(3) Elisabeth  erhält die Nachricht vom Tod Ludwigs,



(2) Elisabeth nimmt Abschied von Ludwigs



(1) Geburt Jesu im Stall von Bethlehem

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

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Liste der Artikel zur Geschichte der Elisabethkirche

18.01.2014

Der Elisabethschrein und seine Geschichte

Vortrag von Dr. Margret Lemberg mit dem Titel: Verehrt, missachtet, wieder hergestellt. Der Elisabethschrein - vom Objekt religiöser Verehrung und…
16.12.2011

Johannes Friedrich Lange zum 200. Geburtstag

Vortrag von Renate Lührmann anlässlich des 200. Geburtstages von Johannes Friedrich Lange
27.10.2011

Pflanzen und Tiere in der Elisabeth-Kirche zu Marburg

Die Elisabeth-Kirche als Wunder der Architektur zu sehen, sind wir gewohnt. Wie häufig von Kunsthistorikern bis in Einzelheiten beschrieben und auch…
07.10.2011

Das durch staatliche Entscheidung vor der Einschmelzung bewahrte Barlachkreuz

In keiner Geschichte über die Elisabethkirche und das Kruzifix von Ernst Barlach fehlt eine Bemerkung über den mutigen Baurat Schwedes, der unter…
21.09.2011

Sensationeller Fund bei Ausgrabungen östlich der Elisabethkirche

Äußerst überrascht waren die Archäologen, die seit 2006 auf dem Gelände rund um die Elisabethkirche graben, als im September diesen Jahres plötzlich…

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

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Einführung des Kirchenvorstandes September 2013

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Der Kirchenvorstand

"Die Mitglieder des Kirchenvorstandes leiten in gemeinsamer Verantwortung mit den Pfarrern die Gemeinde.  Sie sollen in der Teilnahme am kirchlichen Leben, in der Mitarbeit an den Aufgaben der Gemeinde und in ihrer eigenen Lebensführung den Gemeindegliedern ein Vorbild sein, sie zu lebendiger und tatkräftiger Mitarbeit führen und für neue Aufgaben zurüsten." Grundordnung EKKW, Artikel 33 Der Kirchenvorstand ist das von den Mitgliedern der Kirchengemeinde gewählte Leitungsorgan. Er wird alle 6 Jahre neu gewählt. Die letzte Wahl fand Ende September 2019 statt.

Der Kirchenvorstand der Elisabethkirchengemeinde besteht aus 13 Mitgliedern, von denen 10 direkt gewählt und 3 berufen wurden. Die Pfarrer an der Elisabethkirche gehören nach der Grundordnung unserer Kirche qua Amt zum Kirchenvorstand.

Zum Kirchenvorstand der Elisabethkirchengemeinde gehören in alphabetischer Reihenfolge:

Anne Kuppe Vorsitzende des Kirchenvorstandes

Mail: anne.kuppe@gmx.de

Anne Wollenteit Kirchenvorsteherin

Ernst-Lemmer-Str. 10
35041 Marburg Tel.: 06421-9332830
Mail: annewollenteit@web.de

Barbara Hesse Kirchenvorsteherin

Georg Voigt Str. 49
35039 Marburg Tel.: 06421-307391
Mail: brct@gmx.de

Gerson Kraft Kirchenvorsteher

Schwanallee 49
35037 Marburg Tel.: ‭06421 26478‬
Mail: gerson.kraft@icloud.com

Prof.Dr.Harald Renz Kirchenvorsteher

Moischterstraße 15
35043 Marburg Tel.: 06421-24414
Mail: renz.harald@gmx.de

Inge Reifenberg Kirchenvorsteherin

Steinweg 30
35037 Marburg Tel.: 06421-617204
Mail: inge.reifenberg@gmx.de

Jutta Kaletsch Kirchenvorsteherin

Waidmannsweg12
35039 Marburg Tel.: 06421-65569

Lars Wiechmann Kirchenvorsteher

Goethestr. 17
35043 Marburg Tel.: 06421-683314
Mail: lars.wiechmann@gmx.de

Marie-Luise Brinkman Kirchenvorsteherin

Andrestraße 15
35039 Marburg Tel.: 06421 34319‬
Mail: marieluisebrinkman@yahoo.de

Moritz von Harling Kirchenvorsteher

Am Grassenberg 3
35037 Marburg Tel.: 0173 5319388

Nicola Sandner Kirchenvorsteherin

Schützenstr. 50
35039 Marburg Tel.: 06421-899090

Nils Hahman-Düringer Kirchenvorsteher

Am Römerhof 16
35287 Amöneburg
Mail: nhahmann@me.com

Ruth Knüppel Kirchenvorsteherin

Am Buchholz 10
35094 Lahntal Tel.: 06421-24414
ruth.knueppel@gmx.de

Als Pfarrer gehören qua Amt zum Kirchenvorstand:

Pfr. Achim Ludwig Pfarrer

Stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes
und: Geschäftsführender Pfarrer Pfarramt I

Uferstraße 5
35037 Marburg Tel.: 06421-66262
ludwig@Elisabethkirche.de

Pfr. Bernhard Dietrich Pfarrer

Pfarramt II
Schützenstraße 39
35039 Marburg Tel.: 06421-65683
dietrich@Elisabethkirche.de

Pfrin. Dr. Anna Karena Müller Besucherpfarrerin

Besucherbüro


Elisabethstraße 6
35037 Marburg Tel.: 06421-65497
mueller@Elisabethkirche.de

Pfr. Ralf Hartmann Pfarrer

 
Pfarramt III


Waidmannsweg 5
35039 Marburg Tel.: 06421-62245
hartmann@Elisabethkirche.de

Helmut Wöllenstein Propst





Georg-Voigt-Str. 70
35039 Marburg Tel.: 06421-22981
helmut.woellenstein@ekkw.de

Kontakt zum Kirchenvorstand aufnehmen

Wenn Sie sich an den Kirchenvorstand wenden wollen mit Anregungen oder Kritik, können Sie sich an die Vorsitzende  des KV, Anne Kuppe oder an den Stellvertretenden Vorsitzenden, Pfr. Achim Ludwig wenden. Sie können auch einzelne Mitglieder des Kirchenvorstandes ansprechen.

In der Elisabethkirche, nach dem Gottesdienst oder beim Kirchencafé oder per Telefon oder Email sind wir für Sie da.

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

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  • dienstags,
  • freitags,
  • samstags und
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Die Kirchenältesten der Elisabethkirchengemeinde

"Der Kirchenvorstand kann gemeinsam mit den Kirchenältesten durch einmütigen Beschluss im kirchlichen Leben besonders bewährte Gemeindeglieder auf Dauer in das Amt des Kirchenältesten berufen.

Die Kirchenältesten haben die Aufgabe, die Pfarrer in der Wahrung der kirchlichen Lebensordnung, im Gottesdienst und in der Seelsorge zu unterstützen und ihnen in ihrem geistlichen Amt durch Gebet, Trost und Mahnung beizustehen." (Grundordnung der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen und Waldeck)

Erhart Dettmering Kirchenältester

Heinrich-Heine-Straße 7b
35037 Marburg


Erhart@Dettmering.org

Christa Hauptmeier Kirchenälteste

Im Gefälle 7a
35037 Marburg

Tel.: 06421 66538
hauptmeier@online.de

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
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01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

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Das Team der Pfarrer und der Pfarrerin an der Elisabethkirche

Das Team der Pfarrerin und der Pfarrer an der Elisabethkirche heißt Sie herzlich willkommen auf diesen Seiten. Wir stellen uns Ihnen hier in Kurzform vor, damit Sie sich mit Ihrem Anliegen direkt an uns wenden können. Detailierte Auskunft finden Sie unter Kontakte und unter Mitarbeiter im Bereich Gemeinde.

Pfr. Achim Ludwig Bezirk I

Pfr. Ludwig ist z.Z. geschäftsführender Pfarrer der Elisabethkirchengemeinde. Sein Schwerpunkt ist die Abeit mit Kindern in den KiTas. Er leitet das Michelchen - Team, das den Familiengottesdienst trägt. Außerdem kümmert es sich zusammen mit Pfr. Dietrich um die Konfirmanden. Profil

Pfrin. Dr. Anna-Karena Müller Besucherpfarrerin

Pfrin. Müller ist die Besucherpfarrerin mit einer 1/2 Stelle. Sie betreut das Besucher- und Wiedereintrittsbüro, ist zuständig für auswärtige Hochzeiten und Taufen und kümmert sich zusammen mit einem großen Team um Kirchenführungen und um Kirchenraumpädagogik. Profil

Pfr. Bernhard Dietrich Bezirk II

Pfr. Dietrich ist z.Z. Vorsitzender des Kirchenvorstandes. Er ist beauftragt von der Geschäftsführung für die Begleitung der Innensanierung und die Öffentlichkeitsarbeit. Daher ist er zuständig für diese Webseiten. Meditative Gottesdienste mit Liedern aus Taizé und das Pilgern auf Elisabethpfaden sind seine Schwerpunkte. Profil

Pfr. Ralf Hartmann Bezirk III

Pfr. Hartmann begleitet die Umgestaltung des Umfeldes der Elisabethkirche. Er kümmert sich um einen sozialen Brennpunkt in der Gemeinde und ist der Vorsitzende des Gesamtverbandes. Profil

Pfrin. Anna Elisabeth Scholz Pfarrerin (Verfügungsstelle EKKW)

Anna Scholz unterstützt mit einer Pfarrstelle des Kirchenkreises das Team an der Elisabethkirche bezirksübergreifend. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Besuchen, Gottesdiensten und dem Schnittpunkt von Kirche und gesellschaftlicher Öffentlichkeit. Profil

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

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Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

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Die Küster der Elisabethkirchengemeinde

Da die Elisabethkirche eine von jährlich etwa 100000 Gästen besuchte Kirche ist, braucht es Küster. Sie haben die Aufgabe, die Kirche offen zu halten, die Kunstschätze zu schützen, die Kirche zu reinigen und für die Gottesdienst und Konzerte vorzubereiten. 

Die 2 1/2 hauptamtlichen Küster

Herbert Wiegand Hauptküster Elisabethkirche

Elisabethstraße 3
35037 Marburg Telefon: 06421-65573
Kuesterstube@Elisabethkirche.de

Wilhelm Lichtenfels Hauptküster Elisabethkirche

Elisabethstraße 3
35037 Marburg Telefon: 06421-65573
Kuesterstube@Elisabethkirche.de

Andrea Schmidt Hauptküsterin Elisabethkirche

Elisabethstraße 3
35037 Marburg Telefon: 06421-65573
Kuesterstube@Elisabethkirche.de

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

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zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

  • dienstags,
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  • samstags und
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Kirchenführer und -führerinnen

Die Führungen in der Elisabethkirche werden von einem großen Team von Kirchenführern und Kirchenführerinnen durchgeführt. Besucherpfarrerin Dr. Anna Müller betreut die Aus- und Fortbildung. Regelmäßig finden Kurse auch für Jugendliche statt, die sich auf diese Weise zu Kirchenführern ausbilden lassen können.

Nach Abschluss der Ausbildung werden sie in einem Gottesdienst feierlich eingeführt.

Einführung neuer KirchenführerInnen

Hier bekommen die neuen Kirchenführerinnen beim Einführungsgottesdienst im Juni 2013 ihr Zertifikat ausgestellt.

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

Tägliche Führungen

zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

  • dienstags,
  • freitags,
  • samstags und
  • sonntags

Der Gemeindesekretär

Als Gemeindesekretär arbeitet seit Mai 2018 für die 4 Pfarrämter:

Matthias Steiner

Er ist erreichbar im: Gemeindebüro
Schützenstraße 39
Mo 9 -15 Uhr und Mi - Fr jeweils von 9 bis ca. 13.00 Uhr
Telefonnummer: 06421 - 6200825


Pfarramt I
Uferstraße 5
alle 14 Tage Mi von 9 bis 13.00 Uhr
Telefon: 06421 - 66262

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

Tägliche Führungen

zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

  • dienstags,
  • freitags,
  • samstags und
  • sonntags

Die Mitarbeitende des Treffpunkt Kirchenkiosk

Es sind über 30 Mitarbiterinnen und Mitarbeiter, die sich für den Treffpunkt Kirchenkiosk in unserer Gemeinde engagieren. Sie treffen sich regelmäßig, um sich fortzubilden und gemeinsame Fragen zu besprechen. 

Öffnungszeiten der Elisabethkirche

bis 31.10.2020
Montag – Samstag 9–18 Uhr
Sonntag 11-18 Uhr

01.10. – 31.10.
täglich 9–17 Uhr

01.11. – 20.04.
täglich 10–16 Uhr

01.12. – 23.12. (Adventszeit)
täglich 10–18 Uhr

Gottesdienstzeiten

Mittagsgebet
Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

Gottesdienst
Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

Abendmahlgottesdienst
Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

Tägliche Führungen

zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

  • dienstags,
  • freitags,
  • samstags und
  • sonntags
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