Der Gemeindesekretär

Als Gemeindesekretär arbeitet seit Mai 2018 für die 4 Pfarrämter:

Matthias Steiner

Er ist erreichbar im:

Gemeindebüro
Schützenstraße 39
Mo 9 -15 Uhr und Mi - Fr jeweils von 9 bis ca. 13.00 Uhr
Telefonnummer: 06421 - 6200825


Pfarramt I
Uferstraße 5
alle 14 Tage Mi von 9 bis 13.00 Uhr
Telefon: 06421 - 66262

Die Mitarbeitende des Treffpunkt Kirchenkiosk

Es sind über 30 Mitarbiterinnen und Mitarbeiter, die sich für den Treffpunkt Kirchenkiosk in unserer Gemeinde engagieren. Sie treffen sich regelmäßig, um sich fortzubilden und gemeinsame Fragen zu besprechen. 

Bedeutung der Taufe

Durch Israel fließt seit Urzeiten ein Fluß: der Jordan.

Als das Volk Israel aus der Wüste kam, war dieser Fluß die Grenze. Jenseits des Wassers lag das verheißene Land.
Als viele Jahrhunderte später Johannes der Täufer die Menschen zur Buße rief, da war das Wasser des Jordan die Grenze, aber auch ein Durchgang für Menschen, die ihr Leben ändern wollten und nicht alles so lassen wollten, wie es war.

Heute ist der Fluß die Grenze zwischen Israel und seinen Nachbarn. Eine Grenze, die schützt und die das Wasser bringt, ohne das keiner leben kann.
Das Wasser des Jordan erinnert uns an die vielfältigen Deutungen, die sich im Laufe der Jahrhunderte mit der christlichen Taufe verbunden haben.
Die Taufe ist eine Grenze, hinter der sich ein weites, verheißungsvolles Land eröffnet: es ist das Reich Gottes, das sich dort auftut. Ein Land, in dem das Leben in seiner Fülle vorhanden ist - für alle, die sich der Liebe Gottes öffnen wollen.

In der Taufe wird auch ein Unterschied gemacht. Wer getauft wird, oder wer sich ganz bewußt taufen läßt, hat danach andere Vorzeichen vor seinem Leben. Er wird durch das Wort der Bibel, durch Gottesdienste, durch Beten und durch das Zusammenleben mit anderen Christen geprägt. Und er wird immer wieder an die befreiende Botschaft Jesu erinnert: daß der Vater im Himmel mich liebt und ich ein geliebtes Kind Gottes bin.

Schließlich wird in der Taufe eine lebenspendende Kraft freigesetzt. Nicht allein durch das Wasser, sondern dadurch daß dieses Wasser bei jeder Taufe mit dem Wort Gottes verbunden wird.

Was sich in alledem ereignet, welchen tiefen geistlichen Sinn das haben kann, darüber wollen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Elisabethkirche in Marburg und aus unserer Partnergemeinde in Großrodensleben auf diesem Seiten weiter nachdenken.

Bernhard Dietrich     Eberhard Leppin
Harald Goeze           Gesine E. Remy
Ralf Hartmann          Elisabeth Schoenborn
Felicitas Haupt
Und es begab sich zu der Zeit, daß Jesus aus Nazareth in Galiläa kam und ließ sich taufen von Johannes im Jordan. Und alsbald, als er aus dem Wasser stieg, sah er, daß sich der Himmel auftat und der Geist wie eine Taube herabkam auf ihn. Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.

(Markusevangelium 1,9-10)

Die Taufe Jesu wurde von Ludwig Juppe geschnitzt. Dieser Altar (siehe auch Elisabethkirche, Landgrafenchor) zeigt an der Taufe Jesu etwas von dem, was bei jedem Christen in der Taufe geschieht. Schauen wir einmal näher hin. Die Stimme aus dem Himmel läßt sich nicht darstellen. Auch ist der "offene Himmel" nicht gut zu schnitzen. Und doch kann man entdecken, wie das angedeutet ist:

Die Landschaft hinter Jesus ist offen. Die Hügelfalten laufen trichterförmig auf ihn zu. Himmel und Berge sind wie ein Fingerzeig. Es ist, als wollte der Künstler zeigen: Diesen Weg hat Gottes Stimme genommen. So erreicht sie den Menschen in der Taufe. Gott spricht ihn an, ganz persönlich: "Du bist mein Kind."

So kommt Gottes Wort zu dem Menschen, der gerade getauft wird. So hat Gott auch zu mir in meiner Taufe gesprochen. Darauf will ich vertrauen. Zum Volk Israel hat Gott gesagt: "Ich bin der Herr, dein Gott." In der Taufe sagt Gott das zu jedem Menschen. Gott und Mensch werden durch die Taufe wie Vater und Kind. Das ist der Grund, warum wir beten können: Vater unser im Himmel ...

Lieber himmlischer Vater, ich danke DIR, von Anfang an zeigst DU mir DEINE Liebe. Ich bin froh, Du stellst keine Bedingungen. DU erwartest keine Vorleistung, bevor Du mich anschaust. Von Anfang an hast DU Wohlgefallen an mir, reichst mir DEINE Vaterhand und gehst mit mir. Darauf will ich vertrauen, wo immer mein Weg auch hinführt. Amen
Die Taufe ist nicht allein schlicht Wasser, sondern sie ist das Wasser in Gottes Gebot gefaßt und mit Gottes Wort verbunden.

(Viertes Hauptstück, zum ersten, 1.Teil)

Auf einem Berg in Galiäa
erscheint Jesus seinen Jüngern
als der auferstandene Herr.

Er nimmt Abschied von ihnen,
indem er sie aussendet und segnet.
Sein Auftrag reicht weit über ihr persönliches Leben hinaus.
Es ist die Berufung
in eine weltumspannende Jüngerschaft
an allen Orten
und zu allen Zeiten
unter allen Völkern.
Und Er wir bei ihnen sein alle Tage, bis ans Ende der Welt.

Er wird bei allen Menschen sein
bis ans Ende der Welt.
Das sollen sie ihnen sagen
Allen sollen sie es sagen:
ER wird bei ihnen sein
und sie gehören zu ihm:

Gehet hin in alle Welt
und machet zu Jüngern alle Völker:
Taufet sie
auf den Namen des Vaters
und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.

(Viertes Hauptstück, zum ersten, 2.Teil)
Dieser Mensch soll, darf leben im Namen Gottes.

„Ich bin getauft auf Deinen Namen".
Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Gott ist mein Vater.
Er hat mich geschaffen.
Er hat mich gewollt.
Er will, daß ich lebe.

Gott ist der Sohn.
Mein Bruder ist ER geworden in Jesus Christus.
ER läßt mich nicht fallen.
Er wendet mir Gottes Angesicht zu.

Und Gott ist Heiliger Geist.
SEINE Gegenwart läßt mich aufatmen,
führt mich ins Weite
und erfüllt mich mit Liebe zu allen Geschöpfen.

„Ich bin getauft auf Deinen Namen."
Ich lebe in der großen Familie Gottes:
Ich, das Kind meiner Eltern,
ich, mit meiner persönlichen Lebensgeschichte,
zugehörig zu einem Volk,
bin durch die Taufe eingetaucht
in den Strom der Liebe Gottes.
Sie verwandelt mich,
sie läßt mich im Anderen Schwester und Bruder sehen.

„Ich bin getauft auf Deinen Namen."
Nun bin ich nicht mehr in erster Linie
Frau oder Mann, weiß oder schwarz,
geachtet oder vergessen.
Nicht meine Nationalität ist entscheidend,
auch nicht zu welcher Kirche ich gehöre.
Über alle Unterschiede hinweg
verbindet mich die Taufe
mit der ganzen weltweiten Christenheit, der Ökumene.
In der Taufe Christus anziehen

Auf dem Johannesaltar in der Elisabethkirche ist links neben Jesus ein Engel zu sehen. Er hält ein neues Kleid für den Täufling bereit, während unten das alte Kleid zu sehen ist, das gerade im Wasser untergeht. Von einem Engel, der das Kleid Jesu hält, wird im Evangelium nichts erzählt. Und doch hat diese Darstellung eine tiefe Bedeutung:

Wie jemand, der sich im Bad vom Schmutz des Tages gereinigt hat, neue Kleider anzieht,..... Wie jemand, der auf ein Fest gehen will, sich badet, um dann schöne festliche Kleider anzuziehen, ... Wie nach einem guten alten Brauch der Täufling ein weißes Kleid anzieht, ...

so geschieht es auch in meiner Taufe:
ich bekomme ein neues Kleid für mein Leben.

Der Apostel Paulus schreibt im Brief an die Galater:
„Ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid,
habt Christus angezogen."

Wie mich ein Kleid schützt und wärmt, wenn es kalt ist, so wärmt und schützt mich der Glaube an Jesus Christus.
Wenn es in meinem Leben kalt wird vor Einsamkeit, wenn die Angst mir bis in die Knochen fährt:
Christus umhüllt mich wie ein warmer Mantel.
Er hält von mir ab, was ich in nackter Verlorenheit nicht aushalten könnte. Er bewahrt mich vor dem Erfrieren, wo keine Liebe und keine Hoffnung mehr ist.

Und noch etwas: Weil ich Christus angezogen habe in der Taufe, sieht mich Gott mit anderen Augen an. Er sieht nicht mehr mein nacktes Unvermögen an, mein Versagen, meinen Kleinglauben, meine Schuld. Sondern er sieht Christus an, der mich kleidet. Sein Lieben und Leiden, sein Sterben und Leben sind das Festkleid für mich, mit dem ich vor Gott und mit den Menschen fröhlich leben kann.
Mit der Taufe wird im Namen Gottes feierlich festgestellt: Dieser Mensch, der jetzt getauft wird, ist nicht mehr auf Gedeih und Verderb den Bedingungen der Natur unterworfen, sondern er ist befreit zum Leben in Gottes Gnade. Ihm wird das göttliche Leben neu geschenkt, in dem er geschaffen wurde und das er doch nicht hat.

Erschaffen ist der Mensch, damit er in Gott und mit ihm lebt, unmittelbar aus seiner Liebe als sein Geschöpf, in einem uneingeschränkten, freien, vollkommenen Leben ohne Angst und Sorge, wie es Gott entspricht.

Aber kein Mensch lebt so. Statt von Gott alles Gute zu erwarten, hält jeder das für sicherer, was er selbst erreichen und festhalten kann. So verschließt er sich dem geschenkten Leben und muß sterben, wenn die eigene Kraft zu Ende geht. Dagegen wehrt er sich. Er kämpft um sein Dasein, will sich durchsetzen, auch auf Kosten anderer. Und im Kampf ums Dasein verfällt er der Macht des Bösen. Kampf, nicht Liebe bestimmt sein Leben.

So ist er den Mächten des Verderbens verfallen:
  • der Sünde, mehr von sich selbst zu erwarten als von Gott;
  • dem Tode, weil er das Leben Gottes gar nicht haben will;
  • dem Teufel, der die unheimliche Macht des Bösen ist, die
aus Liebe Haß werden läßt und die einen um so eher ums Leben bringt, je gieriger man danach greift.

Aus diesem Verderben hat Jesus alle Menschen erlöst. Er nimmt sie auf in sein Leben mit Gott, ins Reich Gottes. Dies unendliche Glück - die ewige Seligkeit - wird jedem Menschen einzeln zugeeignet in seiner Taufe.

Luther sagt darum von der Taufe:

    Sie wirkt Vergebung der Sünden,
    erlöst vom Tode und Teufel
    und gibt die ewige Seligkeit allen, die es glauben.


(4. Hauptstück, zum zweiten)
Wer braucht Wasser um seinen Durst zu stillen? Wer braucht das Licht der Sonne um leben zu können? Wer braucht saubere, klare Luft um Atem zu holen?
Ob einer noch ein winzig kleiner Mensch ist, ganz am Anfang seines Lebens, oder schon erwachsen, das macht da keinen Unterschied. So ist es auch mit der Taufe: Was sie ist, das ist sie für beide - Kleine wie Große.

Da kann es sein, daß einer durch die Begegnung mit Menschen oder durch andere Erfahrungen etwas spürt von der Liebe Gottes und auf Jesus aufmerksam wird. Daraufhin will er sich taufen lassen. Andere leben schon viele Jahre als Christen. Sie wollen ihren Glauben auch an ihr Kind weitergeben. Wieder andere wollen ihr Kind unter den Schutz Gottes stellen. Darum lassen sie es taufen. Es ist die gleiche Taufe, um die es bei allen geht. Und doch wird man jeweils auf unterschiedliche Dinge achten.

Bei der Erwachsenentaufe steht der Entschluß des Täuflings gewichtig im Raum. Deshalb sollten wir uns gerade dann daran erinnern, wie sehr menschliche Entscheidungen von Gott abhängig sind und wie sehr gerade der Wunsch getauft zu werden wesentlich durch den Geist Gottes bewirkt wird.

Anders ist es bei der Säuglingstaufe. Da müssen sich Eltern und Paten ihrer großen Verantwortung bewußt sein. Denn wenn es bei der Taufe allein bleibt - ohne vorgelebtes Christsein, ohne Kindergottesdienst oder Unterricht -, wie sollen dann Kinder und Jugendliche den Weg zu ihrem eigenen Leben mit Christus finden?

So bleibt nur, uns selbst - Kinder wie Erwachsene - immer wieder zu erinnern an das, was uns mit der Taufe zugesagt wird:

Du, Mensch, bist wert geachtet in den Augen Gottes.

Dein Leben hat einen Sinn:
Du bist Gottes Kind, aus Liebe geschaffen und zur Liebe fähig.

Heute ruft dich Gott bei deinem Namen.
Wenn deine Zeit kommt, kannst du ihm antworten,
kannst ihn fragen und um Hilfe bitten
kannst zu ihm schreien und weinen.

Kannst aber auch ihm zulachen, Danke sagen, deine Freude vor ihm ausbreiten.

Denn er hat dich lieb,du bist ihm kostbar.

Du, Mensch, bist wert geachtet in den Augen Gottes.
Wasser tut´s freilich nicht, sondern das Wort Gottes, das mit und bei dem Wasser ist, und der Glaube, der solchem Worte Gottes im Wasser traut.
Denn ohne Gottes Wort ist das Wasser schlicht Wasser und keine Taufe; aber mit dem gnadenreichen Worte Gottes ist´s eine Taufe, das ist ein gandereiches Wasser des Lebens und ein Bad der neuen Geburt im Heiligen Geist; ...


(Viertes Hauptstück, zum dritten, 1.Teil)

Gottes Wort macht aus dem schlichten Wasser eine Taufe.

Welch wunderhare Kraft hat Gottes Wort, daß es diese Verwandlung bewirkt!
Was ist das für ein Wort?

Worte werden gesprochen, geschriehen, bezeichnen Dinge; gehen hin und her zwischen Redendem und Hörendem.

Sie sind Mittler zwischen Geist, Körper und Seele des einen Menschen hin zum anderen.

Doch die Bibel sagt noch mehr über das Wort:

"Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott und Gott war das Wort ...
In ihm war das Leben."
(Johannes 1,1 und 4)

Durch das Wort ist Leben im Wasser. Das Wort macht die Taufe zum “gnadenreichen Wasser des Lebens."

Was in unserer Sprache ein sachlicher Ausdruck zur Bezeichnung der Dinge ist, "das Wort". das heißt im Griechischen "Logos" und bedeutet viel mehr:

Geist, Helligkeit, Klarheit,
lebensschaffende und verwandelnde Kraft
und auch der sich offenbarende Gott.

Im Wort, das die Taufe zur Taufe macht offenbart sich Gott selbst.
Er ist es, der wirkt bei der Taufe.
Er nimmt den Menschen an:
"Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. du bist mein!"
Gott macht uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist, den er über uns reichlich ausgegossen hat durch Jesus Christus, unseren Heiland, damit wir, durch dessen Gnade gerecht geworden, Erben des ewigen Lebens würden nach unsrer Hoffnung. Das ist gewißlich wahr.

(Viertes Hauptstück, zum dritten, 2.Teil)

Bedacht auf unsere Sicherheiten,
stolz auf unsere Grundsätze,
auf den Schienen unserer Gewohnheiten
verbringen wir unsere Jahre und Tage
oft mühsam, oft wie erstarrt:
Freude welkt, Hoffnung verdorrt...

Und dann tauchst DU uns ein
in DEINE LIEBE
so tief, grenzenlos,
daß wir erschrecken,
loslassen, woran wir uns klammern
was uns von DIR trennt.

Hilf uns erkennen,
daß DU uns umgibst, BARMHERZIGER,
daß DU uns hältst - und trägst - und uns erfüllst.

DU rufst uns bei unserem Namen
DU schaffst uns neu:
machst uns lebendig.
DU unser HEILAND
richtest uns auf DICH aus, tränkst uns mit LEBEN
läßt die Ewigkeit beginnen - immer wieder - auch jetzt.

DU machst uns verlorene Menschen zu DEINEN Söhnen, zu DEINEN Töchtern, die DIR gefallen, DU machst uns selig: wir hoffen auf DICH HALLELUJA
"Was hast du, was du nicht empfangen hättest?" sagt ein Apostel zu Menschen, die sich selbst überschätzen. Er erinnert daran, daß alles Wesentliche im Leben Geschenk ist. In drei äußerst knappen Aussagen umschreibt er dieses Geschenk: "Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe.

"Ein Herr: Das Leben der Menschen untereinander ist geprägt von Unterschieden. Da gibt es sehr unterschiedliche Begabungen. Da sind hochgesteckte Erwartungen an das Leben und sehr bescheidene. Da gibt es tief von einander abweichende Lebensplanungen und ganz verschiedene Lebenserfahrungen. Aber in allen Unterschieden bleibt ein allen zukommendes Geschenk: ein Herr:

Nicht einer Vielzahl von Ansprüchen und Zwängen unterliegen wir, sondern wir haben einen Herrn. Und der ist nicht eine grausame und undurchschaubare Schicksalsmacht, sondern der Herr, der es unendlich gut mit uns meint.

Gott hält uns hinein in das Leben. Ein lebendiger Gott, dessen allertiefster Wille ist, daß jeder von uns seine Liebe erfährt und sein Leben lang in der Liebe bleibt.

Ein Glaube: Gottes Liebe erfahren wir im Glauben, in einem Vertrauen, das immer wieder in unserem Inneren erneuert wird und das uns an Gott festhalten läßt auch in Zeiten von Zweifel und Not. Es ist ein Vertrauen, das standhält, auch wenn viele Erfahrungen behaupten, Gott ist nicht!

Glauben heißt von einer Gewißheit erfaßt werden, die unbeirrbar ist.

Eine Taufe: Wir erfassen die Wirklichkeit Gottes nicht ohne eigene Anteilnahme. Wir erfassen sie nicht ohne Glauben. Aber so sehr es auf unseren persönlichen Glauben ankommt, ist auch wahr: Wir sind nicht allein auf uns angewiesen. Wir sind hineingetauft worden in eine große Schar von Menschen, die sich um ihre Mitte zusammenfinden.

Diese Mitte ist die Zusage Jesu Christi "Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."

Mehr als Gemeinschaftsgeist oder guter Wille hält diese Zusage die Menschen zusammen und bringt sie zur Erfahrung der Nähe Gottes.

Überall auf der ganzen Welt, wo immer wir uns aufhalten mögen, finden wir treue Glaubenshelfer. Es mögen Menschen anderer Sprache, Kultur oder Rasse sein. Es mögen Menschen mit einem ganz anderen Bildungsstand sein. Aber überall auf der Erde finden wir Menschen, die unverzagt, geduldig und fröhlich dem jeweiligen Zeitgeist widersprechen.

Überall finden wir Menschen, die wie wir getauft sind. Wenn wir das Geschenk der Taufe aus unseren Augen zu verlieren drohen, helfen uns solche Menschen, bei der Mitte zu bleiben.
Es bedeutet daß der alte Adam in uns durch tägliche Reue und Buße soll ersäuft werden und sterben mit allen Sünden und bösen Lüsten; und wiederum täglich herauskommen und auferstehen ein neuer Mensch, der in Gerechtigkeit und Reinheit vor Gott ewiglich lebe.

Wo steht das geschrieben?

Der Apostel Paulus spricht zu den Römern im 6. Kapitel: Wir sind mit Christus begraben durch die Taufe in den Tod, damit wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

(4. Hauptstück, zum vierten)

Früher wurde der Täufling ganz im Wasser untergetaucht. Daran wurde sichtbar: Mit dem Menschen, der sich selbst für das Höchste hält, soll es nun wirklich aus sein. Er ist untergegangen. Und wir erwarten alles von Gott.

Im Laufe unseres Lebens soll das, was dies Untertauchen bedeutet, nun auch wirklich geschehen:

Der alte selbstsüchtige Mensch in uns soll absterben, damit wir in Gott aufleben. Mit eigenen Anstrengungen kann man das nicht bewirken. Gott selber wird es tun durch alles, was er uns widerfahren läßt, und wir sind dazu bereit, wie es das Auftauchen zeigt.

An zwei Beispielen wollen wir uns vor Augen halten, wie wir so etwas erfahren können.

Ich bin von jemandem schwer enttäuscht. Statt mich verächtlich von ihm abzuwenden, besinne ich mich auf Gottes Güte und denke an meine eigene Undankbarkeit. Vielleicht fällt mir auch ein, wie sehr ich selbst vor kurzem jemanden enttäuscht habe. Da geht in mir etwas unter von meinem aufgeblähten Ich. Zugleich merke ich, daß ich von einer Güte lebe, die unendlich viel mehr ist als meine Selbstgerechtigkeit.

Oder ich merke, wie ich im Alter auf fremde Hilfe angewiesen bin, sogar bis in die kleinsten Dinge hinein. Statt mich durch meine Hilflosigkeit gedemütigt zu fühlen, spüre ich in der Fürsorge anderer für mich etwas von Gottes Liebe und lasse bereitwillig meine Selbständigkeit hinter mir. Immer mehr wachse ich hinein in das Wirken seiner Liebe. 
Mehr als früher fühlen sich Eltern und Paten heute mitverantwortlich für die Gestaltung der Tauffeier: Eltern suchen vorher aus der Bibel den Taufspruch für ihr Kind aus und schlagen Lieder vor. Paten bringen ausgesuchte oder selbst vorbereitete Gebete mit, die sie bei der Tauffeier beten. Manchmal wird die Taufe eingebettet in einen Kindergottesdienst oder in einem Familiengottesdienst gefeiert. Dazu kommen dann Kinder mit ihren Eltern aus benachbarten Kindergärten; der ganze Gottesdienst bietet mitunter ein fröhliches und buntes Bild.

Die Grundelemente aber, die von altersher zur Taufe gehören, sind immer gleich geblieben:

Nach einem ersten Lob- und Danklied wird der Taufspruch des Kindes gesagt und darüber vom Pfarrer (bzw. Pfarrerin) eine kurze Predigt gehalten. Danach wird von allen das Glaubensbekenntnis gesprochen, dessen Wortlaut im Gesangbuch steht.

Eltern und Paten werden daraufhin gefragt, ob sie bereit sind, das Kind in diesem Glauben aufwachsen zu lassen. Nach dem "Ja" treten sie zum Taufbecken, natürlich auch die Geschwister des Täuflings.

Es folgen nun die Worte aus dem Neuen Testament, mit denen Jesus zur Taufe auffordert: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes...."

Verlesen wird auch die Geschichte, in der Jesus die Kinder segnet: "Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht."

Mancherorts ist es üblich, daß nun dem Täufling an Stirn und Brust ein Kreuzeszeichen gemacht wird.

Nun hält einer der Paten das Kind mit dem Kopf über das Taufbecken.

Der Täufer nennt den Namen des Kindes und gießt aus dem Taufbecken dreimal Wasser über seinen Kopf und sagt dabei: "Ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes."

Nach einem Tauflied versammeln sich nun zum Schluß alle am Altar. Die Eltern mit ihrem Kind treten ganz nahe heran und es wird für sie ein Fürbittengebet gebetet, an das sich das gemeinsam gesprochene Vaterunser anschließt.

Eine schöne Sitte, die in manchen Gemeinden geübt wird, ist das Entzünden der Taufkerze an den Altarkerzen oder an einem Osterleuchter.

Die Taufkerze ist oft ein von Paten liebevoll vorbereitetes Taufgeschenk.

Der Taufgottesdienst endet mit dem Segen der Tauffamilie: Den Eltern, dem Täufling und seinen Geschwistern wird die Hand aufgelegt mit den Worten des Segens: "Der Herr segne dich und behüte dich, der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig..."
Die auf dieser Seite wiedergegebenen Texte und Bilder entstammen der Broschüre "Ich bin getauft auf DEINEN Namen". Sie ist u.a. in der Elisabethkirche erhältlich und wurde vom Kirchenvorstand der Elisabethkirchengemeinde 1995 herausgegeben.

Regelungen

Taufen finden in den sonntäglichen Gemeindegottesdiensten statt. Ab dem neuen Kirchenjahr, das ab dem 1. Advent 2019 beginnt, bieten wir über das Jahr hin 6 Taufsonntage an, die von den verschiendenen Pfarrern und der Pfarrerin unserer Gemeinde gehalten werden. In der Gottesdienstübersicht können Sie sehen, welcher der Pfarrer/Pfarrerin der Elisabethkirche den entsprechenden Gottesdienst am ausgewählten Taufsonntag hält. Für die Vorbereitung der Taufe und das Taufgespräch sprechen Sie bitte "Ihren" Gemeindepfarrer/in an, sprich den, der für Ihren Gemeindebezirk als Seelsorger zuständig ist. Die Taufsonntage für das Kirchenjahr 2019/2020 sind:

Taufsonntage in der Eliabethkirche

Darüberhinaus bieten wir regelmäßig Taufsamstage an, die jeweils um 12 Uhr stattfinden, entweder in der Elisabethkirche oder, wenn der Wunsch besteht, auch im Michelchen.

Taufsamstage: Elisabethkirche oder Michelchen

  • 25. Juli 2020 12 Uhr Elisabethkirche oder Michelchen (Pfr. Ludwig): fraglich
  • 31. Oktober 2020 12 Uhr Elisabethkirche oder Michelchen (Pfr. Hartmann): wahrscheinlich

Natürlich werden auch mehrere Taufen in einem Taufgottesdienst gemeinsam gefeiert, wenn es sich ergibt.

Während der Gottesdienste kann und soll die Elisabethkirche nicht besichtigt werden, während der Amtshandlungen ist dies nur bis zum Lettner gestattet.

Für alle Taufen aus unserer Gemeinde und aus dem Kooperationsraum fallen keine Gebühren an, auch nicht für die Taufen an den 6 Taufsonntagen oder 3 Taufsamstagen.

Auswärtige Taufen, die über das Besucherpfarramt anfragen und die nicht an einem der eingerichteten Tasufsonntage oder -samstage stattfinden sondern in einem extra vorbereiteten Gottesdienst zahlen eine Gebühr von 100,-€  bei den Küstern.

Der Grund dafür ist, dass es  insgesamt einen hohen Aufwand dafür braucht, um für die Musik, die Sauberhaltung, und den Schmuck der Kirche zu sorgen. Wir bitten um ihr Verständnis.

Für eine/n Organisten/in sorgt bei Amtshandlungen in der Elisabethkirche und im Michelchen die Elisabethkirchengemeinde. Wir haben qualifizierte Musiker "unter Vertrag", die je nach Dienstplan für die Trauungen oder Taufen an einem Tag jeweils Dienst tun. Der Orgeldienst wird also von der Gemeinde für Alle vorgehalten und andererseits haben die beauftragten OrganistInnen durch diesen Dienst auch ihr Ein- und Auskommen. Daher ist es in der Regel nicht möglich, eigene OrganistInnen "mitzubringen".

Um aus besonders wichtigen Gründen von dieser Regel eine Ausnahme zu ermöglichen, sind zwei Dinge nötig:
 

  • Mindestens die C-Prüfung
  • Ein Gespräch mit dem/der PfarrerIn aus dem Team der Elisabethkirchengemeinde, die/der die Amtshandlung durchführt. Oder - wenn kein/e PfarrerIn der Gemeinde beteiligt ist - ein Gespräch mit dem Kantor der Elisabethgemeinde.

Amtshandlungen werden grundsätzlich von den Pfarrern gehalten, in dessen Bezirk die Gemeindemitglieder wohnen. Wenn Sie von außerhalb kommen, bringen Sie ruhig Ihren Gemeindepfarrer in die Elisabethkirche mit.

Wenn das in einzelnen Ausnahmefällen nicht möglich ist, kann die Amtshandlung von dem/der Besucherpfarrer/in übernommen werden. Notfalls kann auch eine/er der Kollegen/innen der Elisabethkirchengemeinde einspringen. In jedem Fall ist ein Dimissoriale (Überweisungsschein) des/der Heimatpfarrers/in vorzulegen.

In jedem Fall müssen Amtshandlungen, die in der Elisabethkirche oder im Michelchen gehalten werden, im Kirchenbuch der Elisabethkirche mit Nummer eingetragen werden, da sonst ein späterer Nachweis der Amtshandlungen nicht möglich ist. Bitte hinterlassen Sie, wenn ein auswärtiger Pfarrer die Amtshandlung durchführt, bei unseren Küstern die erforderlichen Angaben sowie eine Kopie der Geburtsurkunde. Formulare für die erforderlichen Angaben liegen in der Küsterstube oder hier als Taufanmeldeformular zum Runterladen bereit.

Sie müssen in jedem Fall die Kontaktdaten der beteiligten Personen und des/der Pfarrer/in (Adresse mit Telefonnummer) enthalten, die die Amtshandlung durchführen.

Bitte teilen Sie den Küstern/innen mit, mit wieviel Teilneh­mern Sie etwa rechnen, damit die erforderliche Anzahl von Stühlen aufgestellt wird. Auch über Parkmöglichkeiten können die Küster Auskunft geben. Normalerweise sind die Parkplätze hinter der Kirche, die Sie über den Firmaneiplatz erreichen können, geöffnet.

Auf den Altären stehen ständig Blumensträuße. Wenn Sie einen festlicheren Blumenschmuck haben möchten, wenden Sie sich am besten an unsere Küsterstube: (Küsterstube Tel. 06421/65573) Im Winterhalbjahr von 10.00 bis 16.00 Uhr, im Sommer von 9.00 bis 17.00 Uhr besetzt. Zu diesen Zeiten treffen Sie die Küster also in der Elisabethkirche an.

Die Küster können Sie gerne beraten und dafür sorgen, dass unser Blumenteam in Ihrem Auftrag den Altar festlich schmückt, bzw. die von Ihnen beauftragte Gärtnerei den Blumenschmuck bereitstellen kann. Da andere Amtshandlungen der ihren vorausgehen oder nachfolgen können, besteht meist Abstimmungsbedarf mit anderen Brautleuten oder Taufeltern.

Bei jeder Amtshandlung wird bei einem Umzug um den Altar oder am Ausgang eine Kollekte eingesammelt. Sie verbleibt in der Elisabethgemeinde und ist in der Küsterstube abzugeben.

Die Bestimmung des Kollektenzwecks obliegt nach der Ordnung unserer Landeskirche dem Kirchenvorstand der Gemeinde, in der die Amtshandlung stattfindet.

Der Kirchenvorstand der Elisabethgemeinde hat den Kollektenzweck für alle Amtshandlungen im Michelchen und in der Elisabethkirche bestimmt:
 

  • für die diakonischen Aufgaben in unserer Gemeinde (Unterstützung Bedürftiger iim sozialen Brennpunkt der Gemeinde mit Lebensmitteln). Wir bitten Sie bei den Kollektenabkündigungen darauf hinzuweisen.

Küsterstube der Elisabethkirche
Elisabethstraße 0
35037 Marburg
Tel.: 06421-65573
Kuesterstube@Elisabethkirche.de

Besucherpfarramt der Elisabethkirche
Elisabethstr. 6
35037 Marburg
Tel.: 06421-65497
Besucherbuero@Elisabethkirche.de

Kantor der Elisabethgemeinde
Tel.: 06421-5907639
Kirchenmusik@Elisabethkirche.de

Eine sich an die Taufe anschließende Feier ist vor Ort nicht möglich! Sie können sich aber entsprechende Räumlichkeiten innerhalb Marburgs reservieren lassen. Informationen zu Gaststätten und Restaurants, die diesen Service anbieten, erhalten Sie von der:

Marburg Stadt und Land Tourismus GmbH
Erwin-Piscator-Haus | Biegenstraße 15 |
35037 Marburg
Tel. 06421-9912-0
Fax. 06421-9912-12

E-Mail: info@marburg-tourismus.de
Internet: https://www.marburg-tourismus.de

Fragen rund um das Patenamt

Der Begriff "Pate" kommt vom lateinischen "pater" = Vater. Ein Pate - und genauso eine Patin - übernimmt also gewissermaßen eine "elterliche" Funktion in der Begleitung des Patenkindes auf seinem Weg mit dem Glauben.

Zusammen mit den Eltern versprechen die Paten bei der Taufe, die Aufgabe der christlichen Erziehung mitzutragen und "dem Täufling durch ihr Wort und Beispiel zu helfen Gott und die Menschen zu lieben".

Das Patenamt ist darum ein kirchliches Amt. Es dient dazu, der Verantwortung gerecht werden zu können, die sich mit der Taufe kleiner Kinder verbindet, die noch kein eigenes Ja sagen können. Es soll dem Täufling neben den Eltern Begleiter/innen an die Seite stellen und zum eigenen "Ja" ermutigen.

Sicher haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wer für Ihr Kind das Patenamt übernehmen soll. Die Entscheidung ist nicht immer leicht. Einerseits ist es ein Zeichen des Vertrauens, jemanden zu bitten in dieser besonderen Weise für Ihr Kind dazusein, andererseits möchten Sie sicher niemanden zu dieser Aufgabe drängen. Die folgenden Überlegungen möchten Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen.
Die Paten geben die Zusage, sich in besonderer Weise zusammen mit Ihnen als Eltern um ihr Kind zu kümmern und so zu begleiten, dass es später in eigener Verantwortung auf die Taufe antworten kann.
Dazu ist es gut, wenn Paten frühzeitig einen eigenen Kontakt zu Ihrem Kind aufbauen und pflegen. Geschenke zu Weihnachten oder zum Geburtstag können ein Ausdruck dieser Beziehung sein.
Wichtiger sind aber sicher das persönliche Wahrnehmen des Patenkindes, Achtsamkeit und Aufmerksamkeit im Umgang, Zuwendung und Zeit zum Spielen oder zum Zuhören und Sprechen über die Fragen, die uns Menschen im Innersten bewegen. So öffnen auch die Paten Zugänge zu Gott und können in manchen Phasen zu wichtigen Gesprächspartnern ihres Patenkindes werden.
Auch Gebet und Fürbitte für das Patenkind gehören sicher zu den wesentlichen Bestandteilen des Patenamtes.
Mit der Absicht, ihr Kind taufen zu lassen, bezeugen Sie Ihr Zutrauen, dass der christliche Glaube für das Leben Ihres Kindes besondere Bedeutung haben kann und haben möge. Die Paten sollen es auf diesem Weg begleiten. Darum versteht es sich von selbst, dass die Paten selbst auf diesem Weg sind und dem christlichen Glauben zugehören.

Das Patenamt kann übernehmen, wer selbst getauft und konfirmiert wurde und auch heute noch einer christlichen Kirche angehört. Dazu zählen neben der evangelischen und der katholischen Kirche auch alle Mitgliedskirchen der (ACK) Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen.
Paten müssen sich durch einen Patenschein ausweisen. Dieser Patenschein belegt, dass die Paten sowohl getauft als auch konfirmiert und Mitglied einer christlichen Kirche sind. Sie erhalten den Patenschein beim zuständigen Gemeindepfarramt ihres Wohnortes.
Notwendig ist mindestens ein Pate, der der evangelischen Kirche angehört. Möglich sind aber mehr. Oft sind es zwei Paten, in vielen Fällen auch drei oder vier.
In besonderen Ausnahmefällen ist es schon vorgekommen dass ein Pate - aus vertretbaren Gründen und auf eigenen Wunsch - von der Patenschaft entbunden wurde. Diese "Streichung" wird dann durch einen Nachtrag im Taufbuch vermerkt.
In gleicher Weise ist es schon vorgekommen, dass - nach der Taufe - noch weitere Personen als Paten bestellt wurden. Nachträglich bestellte Paten werden in vergleichbarer Weise verpflichtet und in das Taufbuch nachgetragen.
Eine Streichung gegen den Willen des Paten ist nicht möglich. Im konkreten Einzelfall suchen sie doch bitte das Gespräch mit dem Paten, um den Konflikt gemeinsam zu klären oder das Einverständnis des Paten zur Aufhebung der Patenschaft einzuholen. Sie können die Gemeindepfarrerin / den Gemeindepfarrer zu einem klärenden Gespräch dazu bitten.
In Fällen, in denen kein Gespräch mehr möglich ist, kann ein Vermerk in das Taufbuch übernommen werden, der die Schwierigkeit festhält.
Normalerweise endet die Patenschaft mit der Konfirmation. Bei der Konfirmation, soll der Täufling ja seinen Glauben in die eigene Verantwortung nehmen und - so vorläufig, wie das "auf dem Weg" immer nur möglich ist - sein eigenes "Ja" sagen, das damals Eltern und Paten stellvertretend für ihn gesagt hatten.
Allerdings, die Begleitung des jungen Menschen ist natürlich auch weiterhin möglich und oft auch geradezu erwünscht.

Biblische Worte als Taufsprüche

Die Taufworte, die am deutlichsten ausdrücken, was in der Taufe geschieht, nämlich - so glaube ich - daß Gott einem Menschen ein unvergleichlich großes Geschenk bereitet und zueignet, seine Zuneigung und Liebe und diesem einen besonderen Menschen zuspricht, sind:

  • So spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! (Jesaja 43,1)
  • So spricht der HERR: fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. (Jesaja 41,10)
  • Denn der Herr hat seinen Engeln befohlen, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen, daß sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. (Psalm 91,11-12)
  • Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 28,20)

Die folgenden Bibelworte sind ebenfalls treffende Taufsprüche. Sie sind allerdings von der Sprechrichtung her nicht unmittelbare Verheißungen, oder Liebeserklärungen Gottes an den Täufling, sondern setzen eher schon einen Weg voraus, den man gegangen ist, drücken Erfahrungen mit Gott aus, die Eltern oder Paten ihrem Kind wünschen, oder zu denen sie ihm verhelfen bereit sind durch ihr Wort und ihr Beispiel. Außerdem sind die folgenden Bibelworte nach der Reihenfolge zuerst der neutestamentlichen Bücher und dann der alttestamentlichen Bücher geordnet. Die folgenden Bibelworte sind ebenfalls treffende Taufsprüche. Sie sind allerdings von der Sprechrichtung her nicht unmittelbare Verheißungen, oder Liebeserklärungen Gottes an den Täufling, sondern setzen eher schon einen Weg voraus, den man gegangen ist, drücken Erfahrungen mit Gott aus, die Eltern oder Paten ihrem Kind wünschen, oder zu denen sie ihm verhelfen bereit sind durch ihr Wort und ihr Beispiel. Außerdem sind die folgenden Bibelworte nach der Reihenfolge zuerst der neutestamentlichen Bücher und dann der alttestamentlichen Bücher geordnet.  

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht. Matthäus 4,4

Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Matthäus 5,5

Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen Matthäus 5,7

Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Matthäus 5,9

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Matthäus 6,33

Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat Matthäus 6,34

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 11,28

Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse? Matthäus 16,26

Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende Matthäus 28,20

Laßt die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. Markus 10,14

Freut euch aber, daß eure Namen im Himmel geschrieben sind. Lukas 10,20

Christus spricht: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten Johannes 6,35

Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe. Johannes 10,11

Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Johannes 11,25

Glaubt an das Licht, solange ihr's habt, damit ihr Kinder des Lichtes werdet. Johannes 12,36

Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Johannes 14,6

Christus spricht: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Johannes 15,5

Christus spricht: In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Johannes 16,33

Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluß berufen sind. Römer 8,28

Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Römer 8,31b-32

So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. Römer 9,16

So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. Römer 14,8

Darum laßt uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander Römer 14,19

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, daß ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des heiligen Geistes. Römer 15,13

Die Liebe hört niemals auf, 1.Korinther 13,8

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. 1.Korinther 13,13

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2.Korinther 5,17

Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe! 2.Korinther 9,15

Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus. Galater 3,26

Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und laßt euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen! Galater 5,1

Der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu. Philipper 1,6

Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Philipper 2,5

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Philipper 4,6

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 2.Timotheus 1,7

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 1.Petrus 5,7

Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, daß wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch! 1.Johannes 3,1

Meine Kinder, laßt uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit. 1.Johannes 3,18

Wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1.Johannes 4,16 
Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte, ... Psalm 31,8

Meine Zeit steht in deinen Händen. Psalm 31,16

»Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.« Psalm 32,8

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht. Psalm 36,10

Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen Psalm 37,5

Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Psalm 46,2

Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen. Psalm 50,15

Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist. Psalm 51,12

Siehe, Gott steht mir bei, der Herr erhält mein Leben. Psalm 54,6

Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. Psalm 62,2

Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, daß ich nicht fallen werde. Psalm 62,7

Denn du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an. Psalm 71,5

Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand. Psalm 73,23

Aber das ist meine Freude, daß ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, daß ich verkündige all dein Tun. Psalm 73,28

Herr, Gott, Zebaoth, tröste uns wieder; lass leuchten dein Antlitz, so genesen wir. Psalm 80,20

Weise mir, HERR, deinen Weg, daß ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, daß ich deinen Namen fürchte. Psalm 86,11

Denn er hat seinen Engeln befohlen, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen, daß sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. Psalm 91,11-12

Dienet dem HERRN mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken! Psalm 100,2

Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. Psalm 103,8

Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten. Psalm 103,13

Der HERR ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun? Psalm 118,6

Ich laufe den Weg deiner Gebote; denn du tröstest mein Herz. Psalm 119,32

Zeige mir, HERR, den Weg deiner Gebote, daß ich sie bewahre bis ans Ende. Psalm 119,33

Lehre mich heilsame Einsicht und Erkenntnis; denn ich glaube deinen Geboten. Psalm 119,66

Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Psalm 121,2

Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Psalm 121,7

Siehe, Kinder sind eine Gabe des HERRN, und Leibesfrucht ist ein Geschenk. Psalm 127,3

Der HERR wird meine Sache hinausführen. HERR, deine Güte ist ewig. Das Werk deiner Hände wollest du nicht lassen. Psalm 138,8

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Psalm 139,5

Ich danke dir dafür, daß ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. Psalm 139,14

Auf dich, HERR, sehen meine Augen; ich traue auf dich. Psalm 141,8

Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebner Bahn. Psalm 143,10

Siehe, um Trost war mir sehr bange. Du aber hast dich meiner Seele herzlich angenommen, daß sie nicht verdürbe; denn du wirfst alle meine Sünden hinter dich zurück. Jesaja 38,17

aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden. Jesaja 40,31

Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer. Jesaja 54,10

sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Jesaja 55,9 

Die Taufkerze

Es ist ein schöner Brauch, nach der Taufhandlung eine Taufkerze an der Osterkerze zu entzünden. Die Taufkerze drückt aus, dass Christus das Licht des Lebens für den Täufling sein möge. Wie das Licht der Kerze seine Umgebung erhellt, so soll Christus das Leben des Getauften erhellen und leiten. Wenn die Kerze entzündet wird spricht der Pfarrer zum Täufling:

Christus spricht: "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben."

Nimm hin diese brennende Kerze zum Zeichen, daß Christus das Licht deines Lebens ist.

Wir empfehlen Ihnen: Fragen Sie die Paten, ob sie nicht bereit sind, eine Taufkerze für ihr Pastenkind ganz individuell zu gestalten. Das ist ganz einfach:
  • besorgen Sie eine größere dicke Kerze.
  • besorgen Sie im Bastelgeschäft verschiedenfarbige Wachsblättchen und/oder einen Wachsstift.
  • und nun schneiden Sie aus den Wachsblättchen Figuren und Formen, Symbole, die die Taufe symbolisieren. (z.B. Wasserwellen, Taube -> Gabe des Heiligen Geistes, das Kreuz, das Christuszeichen, den Regenbogen, die Sonne, den Namen des Kindes, Tauftag, Taufspruch, etc.).
  • dann drücken Sie die ausgeschnittenen Formen mit der Hand an die Kerze. Durch die Handwärme geht beides eine Verbindung ein. Die Formen und Symbole bleiben an der Kerze haften.
Im Taufgottesdienst kann einer der Paten dann auch die Taufkerze an der Osterkerze oder der Altarkerze entzündene. Er trägt dann - und das symbolisiert seine Aufgabe als Pate - das Christus-Licht und lässt es in das Leben seines Patenkindes hineinleuchten.
Die Taufkerze kann dann an den Jahrestagen der Taufe (auch z.B. am Geburtstag) wieder entzündet werden - etwa morgens beim Frühstück - und so an die Taufe erinnern. Sie kann damit helfen, dem Täufling den Sinn der Taufe nahezubringen.
Das Licht einer einzigen Kerze genügt, um einen ganzen Raum hell zu machen. Das Licht eines einzigen Lebens genügt, um vielen Menschen Mut und Hoffnung zu schenken.

Die Taufkerze wird am Licht der Osterkerze angezündet. Diese hat zum ersten Mal in der Osternacht gebrannt, jener Nacht, in der die ganze Christenheit den Sieg des Lebens über den Tod feiert. Die lebensverneinenden Kräfte behalten nicht die Oberhand. Gottes Liebe ist stärker, sie schenkt das Leben neu, immer wieder.
Eine alte Geschichte aus Äthiopien erzählt: Als der alte Vater auf dem Sterbebett lag, rief er seine drei Söhne und gab jedem einen Simoni, das ist ein kleines Geldstück, und sagte: „Mit diesem Simoni kauft soviel, wie ihr dafür bekommen könnt. Derjenige unter euch, der den Raum mit dem, was er gekauft hat, am meisten füllt, wird mein Erbe werden.“

Der erste Sohn ging nun hin und kaufte Stroh, um damit den Raum zu füllen, doch es reichte kaum, den Boden zu bedecken.

Der zweite besorgte für das Geld flaumige Federn und hoffte mit ihnen zum Ziel zu gelangen. „Sie sind leicht,“ dachte er, „und doch groß, vielleicht geht das.“ Aber auch die Federn, von dem einen Geldstück gekauft, vermochten den Raum nicht zu füllen.

Da kam der dritte Sohn. Er ging hin und kaufte von seinem Geldstück eine kleine Kerze, und als der Vater sie entzündete, geschah es: das ganze Haus war in warmes Licht getaucht. Der Raum war ausgefüllt. Bis in den letzten Winkel leuchtete der Schein des Lichtes.

Wenn es vielleicht in manche Ecke auch nur schwach und flackernd hineinschien, aber da war jetzt keine Finsternis mehr, der nicht die Schwärze geraubt war, die nicht ihre Schrecken verloren hatte, die nicht durch dieses kleine schwache Licht ihrer letzte Dunkelheit verloren hatte.

Und als das kleine Licht der Kerze so den ganzen Raum ausfüllte, da leuchtete auch noch einmal das Gesicht des sterbenden Vaters auf, und er bestimmte ihn zu seinem Erben.

Die Taufe mitgestalten

Der Ablauf des Taufgottesdienstes

Lieder zum Beginn der Taufe

Lieder, die zu Beginn gesungen werden können und den Taufgottesdienst "eröffnen":

1. Gott ist gegenwärtig.
Lasset uns anbeten
und in Ehrfurcht vor ihn treten.
Gott ist in der Mitte.
Alles in uns schweige
und sich innigst vor ihm beuge.
Wer ihn kennt,
wer ihn nennt,
schlag die Augen nieder;
kommt, ergebt euch wieder.
Erste Strophe vorsingen lassen:

2. Gott ist gegenwärtig, / dem die Cherubinen / Tag und Nacht gebücket dienen. / Heilig, heilig, heilig!
/ singen ihm zur Ehre / aller Engel hohe Chöre. / Herr, vernimm / unsre Stimm, / da auch wir Geringen /
unsre Opfer bringen. Jes 6,3

3. Wir entsagen willig / allen Eitelkeiten, / aller Erdenlust und Freuden; / da liegt unser Wille, / Seele, Leib und Leben / dir zum Eigentum ergeben. / Du allein / sollst es sein, / unser Gott und Herre, / dir gebührt die Ehre.

4. Majestätisch Wesen, / möcht ich recht dich preisen / und im Geist dir Dienst erweisen. / Möcht ich wie die Engel / immer vor dir stehen / und dich gegenwärtig sehen. / Lass mich dir / für und für / trachten zu gefallen, / liebster Gott, in allem.

5. Luft, die alles füllet, / drin wir immer schweben, / aller Dinge Grund und Leben, / Meer ohn Grund und Ende, / Wunder aller Wunder: / ich senk mich in dich hinunter. / Ich in dir, / du in mir, / lass mich ganz verschwinden, / dich nur sehn und finden.

6. Du durchdringest alles; / lass dein schönstes Lichte, / Herr, berühren mein Gesichte. / Wie die zarten Blumen / willig sich entfalten / und der Sonne stille halten, / lass mich so / still und froh / deine Strahlen fassen / und dich wirken lassen.

7. Mache mich einfältig, / innig, abgeschieden, / sanft und still in deinem Frieden; / mach mich reines Herzens, / dass ich deine Klarheit / schauen mag in Geist und Wahrheit; / lass mein Herz / überwärts / wie ein’ Adler schweben / und in dir nur leben.

8. Herr, komm in mir wohnen, / lass mein’ Geist auf Erden / dir ein Heiligtum noch werden; / komm, du nahes Wesen, / dich in mir verkläre, / dass ich dich stets lieb und ehre. / Wo ich geh, / sitz und steh, / lass mich dich erblicken / und vor dir mich bücken.

Text: Gerhard Tersteegen (vor 1727) 1729
Melodie: Wunderbarer König (Nr. 327)
1. Tut mir auf die schöne Pforte,
führt in Gottes Haus mich ein;
ach wie wird an diesem Orte
meine Seele fröhlich sein!
Hier ist Gottes Angesicht,
hier ist lauter Trost und Licht.

2. Ich bin, Herr, zu dir gekommen,
komme du nun auch zu mir.
Wo du Wohnung hast genommen,
da ist lauter Himmel hier.
Zieh in meinem Herzen ein,
laß es deinen Tempel sein. Erste Strophe vorsingen lassen:

3. Laß in Furcht mich vor dich treten, / heilige du Leib und Geist, / daß mein Singen und mein Beten / ein gefällig Opfer heißt. / Heilige du Mund und Ohr, / zieh das Herze ganz empor.

4. Mache mich zum guten Lande, / wenn dein Samkorn auf mich fällt. / Gib mir Licht in dem Verstande / und, was mir wird vorgestellt, / präge du im Herzen ein, / laß es mir zur Frucht gedeihn. Mt 13,23

5. Stärk in mir den schwachen Glauben, / laß dein teures Kleinod mir / nimmer aus dem Herzen rauben, /
halte mir dein Wort stets für, / daß es mir zum Leitstern dient / und zum Trost im Herzen grünt.

6. Rede, Herr, so will ich hören, / und dein Wille werd erfüllt; / nichts laß meine Andacht stören, / wenn der Brunn des Lebens quillt; / speise mich mit Himmelsbrot, tröste mich in aller Not.
1. Liebster Jesu, wir sind hier,
deinem Worte nachzuleben;
dieses Kindlein kommt zu dir,
weil du den Befehl gegeben,
daß man sie zu dir hinführe,
denn das Himmelreich ist ihre.

3. Darum eilen wir zu dir;
nimm das Pfand von unsern Armen;
tritt mit deinem Glanz herfür
und erzeige dein Erbarmen,
daß es dein Kind hier auf Erden
und im Himmel möge werden.

4. Hirte, nimm das Schäflein an;
Haupt, mach es zu deinem Gliede;
Himmelsweg, zeig ihm die Bahn;
Friedefürst, sei du sein Friede;
Weinstock, hilf, daß diese Rebe
auch im Glauben dich umgebe

Text: Benjamin Schmolck 1704
Melodie: Liebster Jesu, wir sind hier (Nr. 161)
1. Tut mir auf die schöne Pforte,
führt in Gottes Haus mich ein;
ach wie wird an diesem Orte
meine Seele fröhlich sein!
Hier ist Gottes Angesicht,
hier ist lauter Trost und Licht.

2. Ich bin, Herr, zu dir gekommen,
komme du nun auch zu mir.
Wo du Wohnung hast genommen,
da ist lauter Himmel hier.
Zieh in meinem Herzen ein,
laß es deinen Tempel sein.

3. Laß in Furcht mich vor dich treten,
heilige du Leib und Geist,
daß mein Singen und mein Beten
ein gefällig Opfer heißt.
Heilige du Mund und Ohr,
zieh das Herze ganz empor.

4. Mache mich zum guten Lande,
wenn dein Samkorn auf mich fällt.
Gib mir Licht in dem Verstande
und, was mir wird vorgestellt,
präge du im Herzen ein,
laß es mir zur Frucht gedeihn.
Mt 13,23

5. Stärk in mir den schwachen Glauben,
laß dein teures Kleinod mir
nimmer aus dem Herzen rauben,
halte mir dein Wort stets für,
daß es mir zum Leitstern dient
und zum Trost im Herzen grünt.

6. Rede, Herr, so will ich hören,
und dein Wille werd erfüllt;
nichts laß meine Andacht stören,
wenn der Brunn des Lebens quillt;
speise mich mit Himmelsbrot,
tröste mich in aller Not.

Text: Benjamin Schmolck 1734
Melodie: Joachim Neander 1680, Darmstadt 1698
1. Gott, der du alles Leben schufst
und uns durch Christus zu dir rufst,
wir danken dir für dieses Kind
und alles Glück, das nun beginnt.

2. Wir bitten dich, Herr Jesu Christ,
weil du ein Freund der Kinder bist,
nimm dich des jungen Lebens an,
daß es behütet wachsen kann.

3. Eh wir entscheiden Ja und Nein,
gilt schon für uns: gerettet sein.
Dank sei dir, daß das Heil der Welt
nicht mit uns selber steht und fällt.

4. So segne nun auch dieses Kind
und die, die seine Nächsten sind.
Wo Schuld belastet, Herr, verzeih.
Wo Angst bedrückt, mach Hoffnung frei.

5. Gott, der du durch die Taufe jetzt
im Glauben einen Anfang setzt,
gib auch den Mut zum nächsten Schritt.
Zeig uns den Weg und geh ihn mit.

Text: Detlev Block 1978
Melodie: O Jesu Christe, wahres Licht (Nr. 72)
1. Ich möcht', daß einer mit mir geht,
der's Leben kennt, der mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann geleiten.
Ich möcht', daß einer mit mir geht.

2. Ich wart', daß einer mit mir geht,
der auch im Schweren zu mir steht,
der in den dunklen Stunden mir verbunden.
Ich wart', daß einer mit mir geht.

3. Es heißt, daß einer mit mir geht,
der's Leben kennt, der mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann geleiten.
Es heißt, daß einer mit mir geht.

4. Sie nennen ihn den Herren Christ,
der durch den Tod gegangen ist;
er will durch Leid und Freuden mich geleiten.
Ich möcht', daß er auch mit mir geht.

Text und Melodie: Hanns Köbler 1964
1. Ich singe dir mit Herz und Mund,
Herr, meines Herzens Lust;
ich sing und mach auf Erden kund,
was mir von dir bewußt.

2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad
und ewge Quelle bist,
daraus uns allen früh und spat
viel Heil und Gutes fließt.

3. Was sind wir doch? Was haben wir
auf dieser ganzen Erd,
das uns, o Vater, nicht von dir
allein gegeben werd?

12. Du füllst des Lebens Mangel aus
mit dem, was ewig steht,
und führst uns in des Himmels Haus,
wenn uns die Erd entgeht.

13. Wohlauf, mein Herze, sing und spring
und habe guten Mut!
Dein Gott, der Ursprung aller Ding,
ist selbst und bleibt dein Gut.

14. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil,
dein Glanz und Freudenlicht,
dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil,
schafft Rat und läßt dich nicht

Text: Paul Gerhardt 1653
Melodie: Nun danket all und bringet Ehr (Nr. 322)
Satz: Johann Crüger 1653
1. Kind, du bist uns anvertraut.
Wozu werden wir dich bringen?
Wenn du deine Wege gehst,
wessen Lieder wirst du singen?
Welche Worte wirst du sagen
und an welches Ziel dich wagen?

2. Kampf und Krieg zerreißt die Welt,
einer drückt den andern nieder.
Dabei zählen Macht und Geld,
Klugheit und gesunde Glieder.
Mut und Freiheit, das sind Gaben,
die wir bitter nötig haben.

3. Freunde wollen wir dir sein,
sollst des Friedens Brücken bauen.
Denke nicht, du stehst allein;
kannst der Macht der Liebe trauen.
Taufen dich in Jesu Namen.
Er ist unsre Hoffnung. Amen

Text: Friedrich Karl Barth, Gerhard Grenz, Peter Horst 1973
Melodie: Liebster Jesu, Wir sind hier (Nr. 161)

1. (A) Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
daß es sehen lernt mit seinen eignen Augen
(V) das Gesicht seiner Mutter
und die Farben der Blumen
und den Schnee auf den Bergen
und das Land der Verheißung.

2. Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
daß es hören lernt mit seinen eignen Ohren
auf den Klang seines Namens,
auf die Wahrheit der Weisen,
auf die Sprache der Liebe
und das Wort der Verheißung.

3. Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
daß es greifen lernt mit seinen eignen Händen
nach der Hand seiner Freunde,
nach Maschinen und Plänen,
nach dem Brot und den Trauben
und dem Land der Verheißung.

4. Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
daß es reden lernt mit seinen eignen Lippen
von den Freuden und Sorgen,
von den Fragen der Menschen,
von den Wundern des Lebens
und dem Wort der Verheißung.

5. Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
daß es gehen lernt auf seinen eignen Füßen
auf den Straßen der Erde,
auf den mühsamen Treppen,
auf den Wegen des Friedens
in das Land der Verheißung.
Schluß. Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
daß es lieben lernt mit seinem ganzen Herzen

Text: Lothar Zenetti 1971
Melodie: Herbert Beuerle 1976)
1. Komm, Herr, segne uns, daß wir uns nicht trennen,
sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

2. Keiner kann allein Segen sich bewahren.
Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen.
Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen,
schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.

3. Frieden gabst du schon, Frieden muß noch werden,
wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden.
Hilf, daß wir ihn tun, wo wir ihn erspähen -
die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn.

4. Komm, Herr, segne uns, daß wir uns nicht trennen,
sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.


Text und Melodie: Dieter Trautwein 1978
1. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren,
lob ihn, o Seele, vereint mit den himmlischen Chören.
Kommet zuhauf,
Psalter und Harfe, wacht auf,
lasset den Lobgesang hören!

2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret,
der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet,
der dich erhält,
wie es dir selber gefällt;
hast du nicht dieses verspüret?

3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet,
der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet.
In wieviel Not
hat nicht der gnädige Gott
über dir Flügel gebreitet!

4. Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet,
der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet.
Denke daran,
was der Allmächtige kann,
der dir mit Liebe begegnet.

5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen.
Lob ihn mit allen, die seine Verheißung bekamen.
Er ist dein Licht,
Seele, vergiß es ja nicht.
Lob ihn in Ewigkeit. Amen.

Text: Joachim Neander 1680 (ökumenische Fassung) Melodie: 17. Jh.; geistlich Stralsund 1665, Halle 1741
1. Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
schau an der schönen Gärten Zier
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben,
sich ausgeschmücket haben.

13. Hilf mir und segne meinen Geist
mit Segen, der vom Himmel fleußt,
daß ich dir stetig blühe;
gib, daß der Sommer deiner Gnad
in meiner Seele früh und spat
viel Glaubensfrüchte ziehe,
viel Glaubensfrüchte ziehe.

14. Mach in mir deinem Geiste Raum,
daß ich dir werd ein guter Baum,
und laß mich Wurzel treiben.
Verleihe, daß zu deinem Ruhm
ich deines Gartens schöne Blum
und Pflanze möge bleiben,
und Pflanze möge bleiben.

Text: Paul Gerhardt 1653
Melodie: August Harder vor 1813
1. Er hält die ganze Welt in seiner Hand,
er hält die ganze Welt in seiner Hand,
er hält die ganze Welt in seiner Hand,
Gott hält die Welt in seiner Hand.

2. Er hält das winzig kleine Baby in seiner Hand,
er hält das winzig kleine Baby in seiner Hand,
er hält das winzig kleine Baby in seiner Hand,
Gott hält das Baby in seiner Hand.

3. Er hält die Sonne und den Mond in seiner Hand,
er hält die Sonne und den Mond in seiner Hand,
er hält die Sonne und den Mond in seiner Hand,
Gott hält sie beide in seiner Hand.

4. Er hält auch dich und mich in seiner Hand,
er hält auch dich und mich in seiner Hand,
er hält auch dich und mich in seiner Hand,
Gott hält auch dich und mich in seiner Hand.

oder:
1. He's got the whole world in his hands,
He's got the whole world in his hands,
He's got the whole world in his hands,
He's got the whole world in his hands.

2. He's got the tiny little baby in his hands,
He's got the tiny little baby in his hands,
He's got the tiny little baby in his hands,
He's got the baby in his hands.

3. He's got the sun and the moon in his hands,
He's got the sun and the moon in his hands,
He's got the sun and the moon in his hands,
He's got the sun and the moon in his hands.

4. He's got you and me brother (sister) in his hands,
He's got you and me brother (sister) in his hands,
He's got you and me brother (sister) in his hands,
He's got you and me in his hands.

Text: überliefert
Spiritual

Lieder während der Taufe

Lieder, die in der Mitte, direkt nach der Taufhandlung gesungen werden können und sich inhaltlich eng auf die Taufe beziehen, die gerade vollzogen wurde:

1. Ich bin getauft auf deinen Namen,
Gott Vater, Sohn und Heilger Geist;
ich bin gezählt zu deinem Samen,
zum Volk, das dir geheiligt heißt.
Ich bin in Christus eingesenkt,
ich bin mit seinem Geist beschenkt.

2. Du hast zu deinem Kind und Erben,
mein lieber Vater, mich erklärt;
du hast die Frucht von deinem Sterben,
mein treuer Heiland, mir gewährt;
du willst in aller Not und Pein,
o guter Geist, mein Tröster sein.

4. Mein treuer Gott, auf deiner Seite
bleibt dieser Bund wohl feste stehn;
wenn aber ich ihn überschreite,
so laß mich nicht verlorengehn;
nimm mich, dein Kind, zu Gnaden an,
wenn ich hab einen Fall getan

Text: Johann Jakob Rambach 1735
Melodie: O daß ich tausend Zungen hätte (Nr. 330)
1. Gott, der du alles Leben schufst
und uns durch Christus zu dir rufst,
wir danken dir für dieses Kind
und alles Glück, das nun beginnt.

2. Wir bitten dich, Herr Jesu Christ,
weil du ein Freund der Kinder bist,
nimm dich des jungen Lebens an,
daß es behütet wachsen kann.

3. Eh wir entscheiden Ja und Nein,
gilt schon für uns: gerettet sein.
Dank sei dir, daß das Heil der Welt
nicht mit uns selber steht und fällt.

4. So segne nun auch dieses Kind
und die, die seine Nächsten sind.
Wo Schuld belastet, Herr, verzeih.
Wo Angst bedrückt, mach Hoffnung frei.

5. Gott, der du durch die Taufe jetzt
im Glauben einen Anfang setzt,
gib auch den Mut zum nächsten Schritt.
Zeig uns den Weg und geh ihn mit.

Text: Detlev Block 1978
Melodie: O Jesu Christe, wahres Licht (Nr. 72)
1. Liebster Jesu, wir sind hier,
deinem Worte nachzuleben;
dieses Kindlein kommt zu dir,
weil du den Befehl gegeben,
daß man sie zu dir hinführe,
denn das Himmelreich ist ihre.

3. Darum eilen wir zu dir;
nimm das Pfand von unsern Armen;
tritt mit deinem Glanz herfür
und erzeige dein Erbarmen,
daß es dein Kind hier auf Erden
und im Himmel möge werden.

4. Hirte, nimm das Schäflein an;
Haupt, mach es zu deinem Gliede;
Himmelsweg, zeig ihm die Bahn;
Friedefürst, sei du sein Friede;
Weinstock, hilf, daß diese Rebe
auch im Glauben dich umgebe

Text: Benjamin Schmolck 1704
Melodie: Liebster Jesu, wir sind hier (Nr. 161)

1. Gott Vater, höre unsre Bitt:
teil diesem Kind den Segen mit,
erzeig ihm deine Gnade,
laß's sein dein Kind, nimm weg sein Sünd,
daß ihm dieselb nicht schade.

2. Herr Christe, nimm es gnädig auf
durch dieses Bad der Heilgen Tauf
zu deinem Glied und Erben,
damit es dein mög allzeit sein
im Leben und im Sterben.

3. Und du, o werter Heilger Geist,
samt Vater und dem Sohn gepreist,
wollst gleichfalls zu uns kommen,
damit jetzund in deinen Bund
es werde aufgenommen.

Text: Johann Bornschürer 1676
Melodie: In dich hab ich gehoffet, Herr (Nr. 275)

Lieder zum Abschluss der Taufe

Lieder, die zum Abschluss gesungen werden können und Dankcharakter haben:

1. Gott, der du alles Leben schufst
und uns durch Christus zu dir rufst,
wir danken dir für dieses Kind
und alles Glück, das nun beginnt.

2. Wir bitten dich, Herr Jesu Christ,
weil du ein Freund der Kinder bist,
nimm dich des jungen Lebens an,
daß es behütet wachsen kann.

3. Eh wir entscheiden Ja und Nein,
gilt schon für uns: gerettet sein.
Dank sei dir, daß das Heil der Welt
nicht mit uns selber steht und fällt.

4. So segne nun auch dieses Kind
und die, die seine Nächsten sind.
Wo Schuld belastet, Herr, verzeih.
Wo Angst bedrückt, mach Hoffnung frei.

5. Gott, der du durch die Taufe jetzt
im Glauben einen Anfang setzt,
gib auch den Mut zum nächsten Schritt.
Zeig uns den Weg und geh ihn mit.

Text: Detlev Block 1978
Melodie: O Jesu Christe, wahres Licht (Nr. 72)
1. Komm, Herr, segne uns, daß wir uns nicht trennen,
sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

2. Keiner kann allein Segen sich bewahren.
Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen.
Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen,
schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.

3. Frieden gabst du schon, Frieden muß noch werden,
wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden.
Hilf, daß wir ihn tun, wo wir ihn erspähen -
die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn.

4. Komm, Herr, segne uns, daß wir uns nicht trennen,
sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.


Text und Melodie: Dieter Trautwein 1978
1. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren,
lob ihn, o Seele, vereint mit den himmlischen Chören.
Kommet zuhauf,
Psalter und Harfe, wacht auf,
lasset den Lobgesang hören!

2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret,
der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet,
der dich erhält,
wie es dir selber gefällt;
hast du nicht dieses verspüret?

3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet,
der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet.
In wieviel Not
hat nicht der gnädige Gott
über dir Flügel gebreitet!

4. Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet,
der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet.
Denke daran,
was der Allmächtige kann,
der dir mit Liebe begegnet.

5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen.
Lob ihn mit allen, die seine Verheißung bekamen.
Er ist dein Licht,
Seele, vergiß es ja nicht.
Lob ihn in Ewigkeit. Amen.

Text: Joachim Neander 1680 (ökumenische Fassung) Melodie: 17. Jh.; geistlich Stralsund 1665, Halle 1741
1. Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
schau an der schönen Gärten Zier
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben,
sich ausgeschmücket haben.

13. Hilf mir und segne meinen Geist
mit Segen, der vom Himmel fleußt,
daß ich dir stetig blühe;
gib, daß der Sommer deiner Gnad
in meiner Seele früh und spat
viel Glaubensfrüchte ziehe,
viel Glaubensfrüchte ziehe.

14. Mach in mir deinem Geiste Raum,
daß ich dir werd ein guter Baum,
und laß mich Wurzel treiben.
Verleihe, daß zu deinem Ruhm
ich deines Gartens schöne Blum
und Pflanze möge bleiben,
und Pflanze möge bleiben.

Text: Paul Gerhardt 1653
Melodie: August Harder vor 1813
1. Er hält die ganze Welt in seiner Hand,
er hält die ganze Welt in seiner Hand,
er hält die ganze Welt in seiner Hand,
Gott hält die Welt in seiner Hand.

2. Er hält das winzig kleine Baby in seiner Hand,
er hält das winzig kleine Baby in seiner Hand,
er hält das winzig kleine Baby in seiner Hand,
Gott hält das Baby in seiner Hand.

3. Er hält die Sonne und den Mond in seiner Hand,
er hält die Sonne und den Mond in seiner Hand,
er hält die Sonne und den Mond in seiner Hand,
Gott hält sie beide in seiner Hand.

4. Er hält auch dich und mich in seiner Hand,
er hält auch dich und mich in seiner Hand,
er hält auch dich und mich in seiner Hand,
Gott hält auch dich und mich in seiner Hand.

oder:
1. He's got the whole world in his hands,
He's got the whole world in his hands,
He's got the whole world in his hands,
He's got the whole world in his hands.

2. He's got the tiny little baby in his hands,
He's got the tiny little baby in his hands,
He's got the tiny little baby in his hands,
He's got the baby in his hands.

3. He's got the sun and the moon in his hands,
He's got the sun and the moon in his hands,
He's got the sun and the moon in his hands,
He's got the sun and the moon in his hands.

4. He's got you and me brother (sister) in his hands,
He's got you and me brother (sister) in his hands,
He's got you and me brother (sister) in his hands,
He's got you and me in his hands.

Text: überliefert
Spiritual
1. Ich möcht', daß einer mit mir geht,
der's Leben kennt, der mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann geleiten.
Ich möcht', daß einer mit mir geht.

2. Ich wart', daß einer mit mir geht,
der auch im Schweren zu mir steht,
der in den dunklen Stunden mir verbunden.
Ich wart', daß einer mit mir geht.

3. Es heißt, daß einer mit mir geht,
der's Leben kennt, der mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann geleiten.
Es heißt, daß einer mit mir geht.

4. Sie nennen ihn den Herren Christ,
der durch den Tod gegangen ist;
er will durch Leid und Freuden mich geleiten.
Ich möcht', daß er auch mit mir geht.

Text und Melodie: Hanns Köbler 1964
1. Ich singe dir mit Herz und Mund,
Herr, meines Herzens Lust;
ich sing und mach auf Erden kund,
was mir von dir bewußt.

2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad
und ewge Quelle bist,
daraus uns allen früh und spat
viel Heil und Gutes fließt.

3. Was sind wir doch? Was haben wir
auf dieser ganzen Erd,
das uns, o Vater, nicht von dir
allein gegeben werd?

12. Du füllst des Lebens Mangel aus
mit dem, was ewig steht,
und führst uns in des Himmels Haus,
wenn uns die Erd entgeht.

13. Wohlauf, mein Herze, sing und spring
und habe guten Mut!
Dein Gott, der Ursprung aller Ding,
ist selbst und bleibt dein Gut.

14. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil,
dein Glanz und Freudenlicht,
dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil,
schafft Rat und läßt dich nicht

Text: Paul Gerhardt 1653
Melodie: Nun danket all und bringet Ehr (Nr. 322)
Satz: Johann Crüger 1653
1. Nun danket alle Gott
mit Herzen, Mund und Händen,
der große Dinge tut
an uns und allen Enden,
der uns von Mutterleib
und Kindesbeinen an
unzählig viel zugut
bis hierher hat getan.

2. Der ewigreiche Gott
woll uns bei unserm Leben
ein immer fröhlich Herz
und edlen Frieden geben
und uns in seiner Gnad
erhalten fort und fort
und uns aus aller Not
erlösen hier und dort.

3. Lob, Ehr und Preis sei Gott
dem Vater und dem Sohne
und Gott dem Heilgen Geist
im höchsten Himmelsthrone,
ihm, dem dreiein'gen Gott,
wie es im Anfang war
und ist und bleiben wird
so jetzt und immerdar.


Text und Melodie: Martin Rinckart (um 1630) 1636 (Melodiefassung nach Johann Crüger 1647)
1. Ins Wasser fällt ein Stein,
ganz heimlich still und leise,
und ist er noch so klein,
er zieht doch weite Kreise.
Wo Gottes große Liebe
in einen Menschen fällt,
da wirkt sie fort
in Tat und Wort,
hinaus in unsre Welt.

2. Ein Funke, kaum zu sehn,
entfacht doch helle Flammen,
und die im Dunkeln stehn,
die ruft der Schein zusammen.
Wo Gottes große Liebe
in einem Menschen brennt,
da wird die Welt
vom Licht erhellt,
da bleibt nichts, was uns trennt.

3. Nimm Gottes Liebe an.
Du brauchst dich nicht allein zu mühn,
denn seine Liebe kann
in deinem Leben Kreise ziehn.
Und füllt sie erst dein Leben,
und setzt sie dich in Brand,
gehst du hinaus,
teilst Liebe aus,
denn Gott füllt dir die Hand.

Text: Manfred Siebald 1973
Melodie: Kurt Kaiser 1965 )
1. Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht
und das Wort, das wir sprechen, als Lied erklingt,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe, die alles umfängt,
in der Liebe, die alles umfängt.

2. Wenn das Leid jedes Armen uns Christus zeigt
und die Not, die wir lindern, zur Freude wird,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe, die alles umfängt,
in der Liebe, die alles umfängt.

3. Wenn die Hand, die wir halten, uns selber hält
und das Kleid, das wir schenken, auch uns bedeckt,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe, die alles umfängt,
in der Liebe, die alles umfängt.

4. Wenn der Trost, den wir geben, uns weiter trägt
und der Schmerz, den wir teilen, zur Hoffnung wird,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe, die alles umfängt,
in der Liebe, die alles umfängt.

5. Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist
und der Tod, den wir sterben, vom Leben singt,
dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut,
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe, die alles umfängt,
in der Liebe, die alles umfängt.

Das Lied spielt in der ersten Strophe auf das Rosenwunder bei Elisabeth von Thüringen an.

"Seht, ich habe es doch gesagt, wir sollen die Menschen froh machen!"

Elisabeth von Thüringen bei einer Armenspeisung in Marburg

Text: Claus-Peter März (1981) 1985
Melodie: Kurt Grahl (1981) 1985 )

1. Danke für diesen guten Morgen,
danke für jeden neuen Tag.
Danke, daß ich all meine Sorgen
auf dich werfen mag.

2. Danke für alle guten Freunde,
danke, o Herr, für jedermann.
Danke, wenn auch dem größten Feinde
ich verzeihen kann.

3. Danke für meine Arbeitsstelle,
danke für jedes kleine Glück.
Danke für alles Frohe, Helle
und für die Musik.

4. Danke für manche Traurigkeiten,
danke für jedes gute Wort.
Danke, daß deine Hand mich leiten
will an jedem Ort.

5. Danke, daß ich dein Wort verstehe,
danke, daß deinen Geist du gibst.
Danke, daß in der Fern und Nähe
du die Menschen liebst.

6. Danke, dein Heil kennt keine Schranken,
danke, ich halt mich fest daran.
Danke, ach Herr, ich will dir danken,
daß ich danken kann.

Text und Melodie: Martin Gotthard Schneider (1961)

Strophen
1. Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt, damit ich lebe.
Ich lobe meinen Gott, der mir die Fesseln löst, damit ich frei bin.

Kehrvers
Ehre sei Gott auf der Erde
in allen Straßen und Häusern,
die Menschen werden singen,
bis das Lied zum Himmel steigt.
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Frieden auf Erden.

2. Ich lobe meinen Gott, der mir den neuen Weg weist, damit ich handle.
Ich lobe meinen Gott, der mir mein Schweigen bricht, damit ich rede.

3. Ich lobe meinen Gott, der meine Tränen trocknet, daß ich lache.
Ich lobe meinen Gott, der meine Angst vertreibt, damit ich atme.

Text: Hans-Jürgen Netz 1979
Melodie: Christoph Lehmann 1979

1. (A) Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
daß es sehen lernt mit seinen eignen Augen
(V) das Gesicht seiner Mutter
und die Farben der Blumen
und den Schnee auf den Bergen
und das Land der Verheißung.

2. Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
daß es hören lernt mit seinen eignen Ohren
auf den Klang seines Namens,
auf die Wahrheit der Weisen,
auf die Sprache der Liebe
und das Wort der Verheißung.

3. Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
daß es greifen lernt mit seinen eignen Händen
nach der Hand seiner Freunde,
nach Maschinen und Plänen,
nach dem Brot und den Trauben
und dem Land der Verheißung.

4. Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
daß es reden lernt mit seinen eignen Lippen
von den Freuden und Sorgen,
von den Fragen der Menschen,
von den Wundern des Lebens
und dem Wort der Verheißung.

5. Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
daß es gehen lernt auf seinen eignen Füßen
auf den Straßen der Erde,
auf den mühsamen Treppen,
auf den Wegen des Friedens
in das Land der Verheißung.
Schluß. Segne dieses Kind und hilf uns, ihm zu helfen,
daß es lieben lernt mit seinem ganzen Herzen

Text: Lothar Zenetti 1971
Melodie: Herbert Beuerle 1976)

1. Kind, du bist uns anvertraut.
Wozu werden wir dich bringen?
Wenn du deine Wege gehst,
wessen Lieder wirst du singen?
Welche Worte wirst du sagen
und an welches Ziel dich wagen?

2. Kampf und Krieg zerreißt die Welt,
einer drückt den andern nieder.
Dabei zählen Macht und Geld,
Klugheit und gesunde Glieder.
Mut und Freiheit, das sind Gaben,
die wir bitter nötig haben.

3. Freunde wollen wir dir sein,
sollst des Friedens Brücken bauen.
Denke nicht, du stehst allein;
kannst der Macht der Liebe trauen.
Taufen dich in Jesu Namen.
Er ist unsre Hoffnung. Amen

Text: Friedrich Karl Barth, Gerhard Grenz, Peter Horst 1973
Melodie: Liebster Jesu, Wir sind hier (Nr. 161)

Psalmgebete

Die Eingangspsalmen für Gottesdienste stehen im Gesangbuch (EG- Ausgabe für Hessen) ab der Nummer 702. Sie können im Wechel zwischen Liturg und Gemeinde gebetet werden. Der Liturg beginnt und die Gemeinde spricht die eingerückten Verse. Als für die Taufe besonders gut geeignet schlagen wir Ihnen hier zur Auswahl vor:

Herr, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen,
der du zeigst deine Hoheit am Himmel!

    Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge
    hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen.


Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk,
den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:

    was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst,
    und des Menschen Kind, daß du dich seiner annimmst?


Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott,
mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.

    Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk,
    alles hast du unter seine Füße getan:

Schafe und Rinder allzumal,
dazu auch die wilden Tiere,

    die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer
    und alles, was die Meere durchzieht.


Herr, unser Herrscher,
wie herrlich ist dein Name in allen Landen!

Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.

    Er weidet mich auf einer grünen Aue
    und führet mich zum frischen Wasser.


Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

    Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
    fürchte ich kein Unglück;


denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.

    Du bereitest vor mir einen Tisch
    im Angesicht meiner Feinde.


Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.

    Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
    und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt
und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,

    der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg,
    mein Gott, auf den ich hoffe.


Denn er errettet dich vom Strick des Jägers
und von der verderblichen Pest.

    Er wird dich mit seinen Fittichen decken,
    und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.


Seine Wahrheit ist Schirm und Schild,
daß du nicht erschrecken mußt vor dem Grauen der Nacht,

    vor den Pfeilen, die des Tages fliegen,
    vor der Pest, die im Finstern schleicht,
    vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt.

Denn der Herr ist deine Zuversicht,
der Höchste ist deine Zuflucht.

    Es wird dir kein Übel begegnen,
    und keine Plage wird sich deinem Hause nahen.


Denn er hat seinen Engeln befohlen,
daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen,

    daß sie dich auf den Händen tragen
    und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.


Über Löwen und Ottern wirst du gehen
und junge Löwen und Drachen niedertreten.

    "Er liebt mich, darum will ich ihn erretten;
    er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen.

Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not,
ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen.

    Ich will ihn sättigen mit langem Leben
    und will ihm zeigen mein Heil."

Vorschläge für Fürbitten zur Taufe

Warum beim Beten und der Fürbitte bei der Taufe des eigenen Kindes nicht selber auch eine Bitte sprechen? Warum nicht als Eltern beten oder aus der Sicht von Paten eine Bitte sprechen?

Viele Eltern und Paten bisher haben auf diese Frage gesagt: Ja! Warum eigentlich nicht?

Hier sind eine Reihe von Bitten, die Sie anregen sollen, zum Auswählen, zum Um- und Neuformulieren eigener Bitten, die Sie im Taufgottesdienst dann auch sprechen.

Gedacht ist das so, dass wir alle uns erheben und uns auf den Altar/auf Gott ausrichten und Jede/Jeder spricht dann seine Bitte von seinem Platz aus.

Die einzelnen Bitten können dann von der Gmeinde aufgenommen werden und entweder mit dem gesprochenen Gebetsruf: "Herr erbarme dich" oder dem von allen gesungenen Gebetsruf "Kyrie eleison" (Herr, erbarme dich) zu Gott "empor" getragen werden.

PfarrerIn oder Pate: Gott, wir danken für dieses Kind. Du hast ihm Ohren gegeben, um zu hören, Augen, um zu sehen, Hände und Füße, um leibhaftig zu erfahren, daß es gut ist, was du gemacht hast. Du hast ihm einen Mund gegeben, daß es lernen darf, zu lachen und die Sprache der Menschen zu sprechen. Halte fern von ihm alles, was böse und unmenschlich ist. - Wir bitten dich:

Pate: In seinem Leben wird es vielen Gefahren ausgesetzt sein. Beschütze es, damit es nicht verunglückt. Gib ihm täglich, was zum Leben nötig ist. Deine Liebe entzünde sein Herz, daß es fähig wird sich und andere Menschen zu lieben - Wir bitten dich:

Eltern: Wir sind glücklich, daß wir dieses Kind haben und daß es gesund ist.
Laß uns als Eltern begreifen, daß es nicht in unseren Besitz sondern in unsere Verantwortung gegeben ist.
-Wir bitten dich:

Eltern: Es wird Zeiten geben, in denen unser Kind uns fremd wird und wir ihm, dann laß uns lernen einander gelten zu lassen und uns nicht aufzudrängen, damit wir uns wiederfinden. - Wir bitten dich:

Eltern: Unser Kind soll unbeschwert und als freier Mensch leben. Es wäre gut, wenn wir ihm dabei nicht im Wege stehen. Laß uns lernen loszulassen, wenn es Zeit ist. Laß uns ihm mit Geduld und Liebe begegnen.
-Wir bitten dich:

Pfarrer: Viele Menschen werden dieses Kind begleiten auf seinem Weg. Eltern, Paten und Großeltern tragen neben anderen besondere Verantwortung. Wir bitten dich, mache sie bereit zum Verständnis, geduldig im Ratgeben, zuversichtlich im Verzeihen. Gib ihnen Glauben, daß sie den Kindern deine Liebe bezeugen, von der wir alle leben.
-Wir bitten dich:

Pate: Wir leben in einer Welt, die bedroht ist von Krieg und Zerstörung. Behüte uns und unsere Kinder und laß uns trotz dieser Bedrohung die Hoffnung auf ein Leben in dieser Welt nicht verlieren. -Wir bitten dich:

Pfarrer: Du führst die neue Schöpfung herauf in der altgewordenen Welt. Erfülle uns mit Zuversicht auf deine Macht, die alles vollendet, und schenke uns die Hoffnung auf den entgültigen Anbruch der Freiheit, die Herrlichkeit der Kinder Gottes. -Wir bitten dich:
Pfarrer: Gott, wir danken für dieses Kind. Du hast ihm Ohren gegeben, um zu hören, Augen, um zu sehen, Hände und Füße, um leibhaftig zu erfahren, daß es gut ist, was du gemacht hast. Du hast ihm einen Mund gegeben, daß es lernen darf, zu lachen und die Sprache der Menschen zu sprechen. Halte fern von ihm alles, was böse und unmenschlich ist. - Wir bitten dich:

Eltern: Gott, wir danken dir für dieses Kind. Du hast es uns gesund und dem Leben zugewandt gegeben. Gib ihm die Kraft und den Willen, sein Leben und die Welt zu erfahren und schütze ihn hierbei vor allem Unglück und Bösen.
- Wir bitten dich:

Paten: Wir sind glücklich ein solch gesundes und frohes Kind zu haben. Beschütze es, damit er sicher durch das Leben kommt. Zeige ihm den rechten Pfad, an jeder Weiche auf seinem Lebensweg. Bewahre ihm immer die Hoffnung auf die Zukunft des Lebens. - Wir bitten dich:

Eltern: Uns hast du dieses Kind gegeben, es will nun alles von uns. Gib uns die Kraft ihm zur rechten Zeit den rechten Rat zu geben und hilf uns, ihn zur rechten Zeit seinen Weg gehen zu lassen. Behüte unser Kind und uns, gib ihm und uns täglich was zum Leben nötig ist. Schenke ihm die Fähigkeit zu geben, laß ihn nicht lieben mit Worten, sondern mit der Tat und der Wahrheit. - Wir bitten dich:

Eltern: Ich möchte im Umgang mit Dir, N., daran denken, du gehörst zu Gott, Dein ganzes Sein ist eine Mitteilung Gottes an mich. Seine Liebe umgibt Dich von allen Seiten. Ich wünsche Dir, N., daß Du in Deinem Leben lernst, im Licht, das Du schaust, und in der Luft, die Du atmest, Gottes Liebe zu erkennen. - Wir bitten dich:

Eltern: Gott, nirgends sonst erleben wir das Wunder deiner Schöpfung so nahe, wie wir es bei der Geburt eines Kindes erfahren haben. Ich bitte Dich, schöpfende Kraft des Lebens, bleib unserem/er Sohn/Tochter freundlich zugewandt, umhülle ihn/sie mit väterlicher Güte, hege und pflege ihn/sie mit mütterlicher Wärme und Liebe, daß er/sie Selbstvertrauen und Selbstsicherheit entwickeln und dem Leben positiv zugewandt seinen/ihren Weg gehen kann. -Wir bitten dich:

Pfarrer: Viele Menschen werden dieses Kind begleiten auf seinem Weg. Eltern, Paten und Großeltern tragen neben anderen besondere Verantwortung. Wir bitten dich, mache sie bereit zum Verständnis, geduldig im Ratgeben, zuversichtlich im Verzeihen. Gib ihnen Glauben, daß sie den Kindern deine Liebe bezeugen, von der wir alle leben. -Wir bitten dich:
Wir beten für N., dass sie / er gesund bleibt und ihren Eltern Freude macht
Wir bitten, dass N. sich auf ihrem ganzen Lebensweg zu Jesus Christus bekennt, denn er ist das Licht der Welt und der Weg, auf dem wir das Glück finden.

Wir beten für die Eltern, N. und N., dass sie ihrer Tochter / ihrem Sohn viel Liebe und Geduld schenken können, so dass in der Liebe der Eltern etwas von der Liebe Gottes zu uns Menschen sichtbar wird.

Wir beten für die Paten und alle Familienangehörigen, dass sie für N. gute Vorbilder für ein christliches Leben sind.

Wir beten für alle anderen, Kinder und Erwachsene, die sich auf die Taufe vorbereiten, daß sie Jesus Christus kennenlernen als ihren Freund und Wegbegleiter.

Wir beten für alle getauften Christen auf der ganzen Welt, dass sie immer Christus nachfolgen und seine Liebe in die Welt tragen.
1. Gott, wir danken Dir dafür, Kinder haben zu können! Bitte hilf all den Paaren, die sich aus Liebe zueinander Kinder wünschen, diese zu bekommen! - Wir bitten Dich:

2. Gott, wir danken Dir für unsere Kinder! Sie haben unsere Leben verändert und unserem Sein neuen Sinn gegeben. Bitte lass uns die Freude darüber nie verlieren und uns immer die Achtung voreinander bewahren! -Wir bitten Dich:

3. Gott, wir danken Dir, dass unsere Kinder gesund und munter sind! Bitte hilf uns, diesen Zustand zu erhalten und beschütze Du sie da, wo wir es nicht vermögen! - Wir bitten Dich:

4. Gott, wir danken Dir, dass unsere Kinder neugierig sind und sich täglich fortentwickeln. Bitte hilf uns, sie in ihrer Entwicklung und ihrem Erfahrungs- und Wissensdrang hilfreich zu begleiten ohne ihnen im Weg zu stehen! - Wir bitten Dich:

5. Gott, je mehr wir über die sogenannte „Erziehung" nachdenken, desto schwerer und sperriger scheint sie zu werden. Bitte hilf uns daher, nicht auf Theorien, sondern auf unser Herz zu hören und unsere Kinder in Liebe geduldig, gerecht und gütig zu begleiten. Bitte schenke auch unseren Kindern ein Herz voller Liebe! -Wir bitten Dich:

6. Gott, wir danken Dir für die Freude, diesen Kindern ins Leben helfen zu dürfen. Bitte hilf uns als Eltern, Großeltern, Geschwister, Verwandten und Paten, sie zu fördern und zu fordern ohne sie zu überfordern oder zu überschatten. Hilf uns, sie als Gleichberechtigte zu behandeln und lass aus Kindern Freunde werden. - Wir bitten Dich:

7. Gott, wir danken Dir, dass wir einen Partner haben, mit dem wir uns vorstellen konnten, eine Familie zu gründen. Bitte hilf uns, diesen geliebten Menschen neben all unseren täglichen Aufgaben und Sorgen nicht zu vernachlässigen oder zu reduzieren. Lass uns nicht nur Eltern, sondern auch weiter Partner sein. - Wir bitten Dich:

8. Gott, wir sind nur Menschen und daher oft genug egoistisch, schwach und müde. Bitte hilf uns besonders in diesen Phasen, nicht ungerecht, voreingenommen und intolerant zu sein. Beseele unser Denken und Handeln stattdessen von Liebe und hilf uns, uns selber nicht so wichtig zu nehmen. - Wir bitten Dich:

9. Gott, es werden Zeiten kommen, in denen uns der Mut und die Kraft verlassen. Bitte schenke uns besonders dann Hoffnung und richte uns wieder auf. -Wir bitten Dich:

10. Gott, diese Welt ist voller Krieg, Hass, Egozentrik und Bedrohungen. Bitte lass diese Kinder und uns dennoch nicht verzagen, sondern hilf, dass wir mutig den richtigen Weg gehen und unsere Überzeugungen vertreten. - Wir bitten Dich:

Worte und Wünsche für das Kind

Wir möchten nicht, dass unser Kind
mit allen Wassern gewaschen ist.

Wir möchten, dass es
mit dem Wasser der Gerechtigkeit,
mit dem Wasser der Barmherzigkeit,
mit dem Wasser des Friedens
reingewaschen wird.

Wir möchten dass unser Kind
mit dem Wasser des christlichen Geistes
gewaschen, übergossen, beeinflusst
getauft wird. 

FAQ - Fragen zur Taufe

Meistens werden die Kinder im ersten Lebensjahr getauft. Aber auch eine spätere Taufe ist möglich, wenn das Kind schon bewusst wahrnimmt, was geschieht. Ein ganze Anzahl von jungen Mneschen lassen sich im Zusammenhang mit der Konfirmation taufen. Dann ist der Konfirmandenunterricht eine Taufvorbereitung.
Die Taufe soll als ein Geschenk Gottes verstanden werden. Gott spricht den kleinen Kindern seine Liebe zu, unabhängig davon, wie sie sich verhalten.
Eltern und Paten haben die Aufgabe, stellvertretend für die Kinder den Glauben zu bezeugen und den Kindern von ihrem Glauben, aber auch von ihren Zweifeln zu erzählen.
Wenn ein Kind bei der Geburt sehr krank ist und zu sterben droht, wird eine Nottaufe vorgenommen. Diese Taufe kann jeder Christ und jede Christin ausführen.
Nein. Um konfirmiert zu werden, muss Ihr Kind getauft sein. Das geschieht meist kurz vor der Konfirmation.
Ja. Ihr Kind nimmt an der Konfirmandenstunde teil und wird meist kurz vor der Konfirmation getauft.
Die Taufe ist in erster Linie die Zusage der Liebe und des Segens Gottes. Mit dem Akt der Taufe wird der Täufling auch in die Gemeinschaft der Christinnen und Christen aufgenommen.
In Deutschland erkennen die christlichen Kirchen die Taufe gegenseitig an. Diese Kirchen haben sich in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen.
Die Taufe ist einmalig und wird auch beim Übertritt in eine andere Konfession oder beim Wiedereintritt nicht wiederholt.
Oft sind die Kirchen mit Blumen geschmückt. Wenn Sie besonderen Schmuck wünschen, sprechen Sie mit dem zuständigen Pfarramt. In den meisten Fällen ist dies möglich.
Das wird in jeder Gemeinde unterschiedlich gehandhabt. In den meisten Gemeinden ist es nicht ausdrücklich verboten. So auch in der Elisabethkirche. Dort bieten wir extra Foto- und Filmtermine am Taufbecken nach der Taufe an. Da kann man sich dann auf das Fotografiert werden konzentrieren. Das Erleben des Gottesdienstes mit dem Herzen und mit der ganzen Aufmerksamkeit ist dann frei von Ablenkungen. Niemand braucht sich dann wie ein Schauspieler vorkommen.
So bequem und dabei so festlich wie möglich. In vielen Familien gibt es Taufkleider, die von Generation zu Generation weiter gegeben werden. Das ist eine schöne Tradition.
In der Elisabethkirche wird bei den Taufgottesdiensten für folgenden Zweck gesammelt
  1. für die diakonischen Aufgaben in unserer Gemeinde (Lebensmittelhilfe Bedürftiger im Sozialen Brennpunkt unserer Gemeinde).
Grundsätzlich ist die Taufe für die Kinder von Kirchenmitgliedern kostenlos.
Wenn in der Elisabethkirche Kinder getauft werden sollen, deren Eltern nicht aus der Elisabethkirchegemeinde bzw. aus den im Gesamtverband ev. Kirchengemeinden zusammengeschlossenen Gemeinden der Marburger Kernstadt kommen, erbitten wir einen kleinen Kostenbeitrag. Näheres unter Regelungen.
Auch wenn Sie besonderen Blumenschmuck oder ausgefallene musikalische Einlagen wünschen, entstehen Ihnen Kosten.
Alle getauften Christinnen und Christen, deren Kirchen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) angehören. Evangelische Christen müssen konfirmiert und mindestens 14 Jahre alt sein.
Im Gegensatz zur möglichen Entbindung vom Patenamt auf eigenen Wunsch ist eine Streichung gegen den Willen des Paten - in den meisten Landeskirchen nicht möglich. Fragen Sie in Ihrem Pfarramt nach! Suchen Sie das Gespräch mit dem Paten, um den Konflikt gemeinsam zu klären. Sie können den Gemeindepastor oder die Pastorin zu einem klärenden Gespräch dazu bitten.
In der evangelischen Kirche formal nach der Konfirmation. In der katholischen Kirche endet die Patenschaft nicht.
Ja. Konfessionell gebundene Kindergärten nehmen auch ungetaufte Kinder auf.
Sie als Eltern müssen aber damit einverstanden sein, dass Ihr Kind christliche Glaubensinhalte kennen lernt.
Die Taufe ist eigentlich per se ökumenisch. Einmal vollzogen, gilt sie und ist in (beihnahe) allen Kirchen anerkannt. Nur:
Da die Taufe immer zugleich auch die Aufnahme in eine konkrete Gemeinschaft ist, erfolgt sie immer auch innerhalb einer Konfession.
Die in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen Kirchen erkennen die Taufe gegenseitig an.
Die Taufe ist daher einmalig und wird auch beim Übertritt in eine andere Konfession nicht wiederholt. 
Das können Sie. Von vielen Pfarrerinnen und Pfarrern wird ein solcher Gottesdienst "Traufe" (Taufe und Trauung in einem Gottesdienst) genannt. Es haben sich inzwischen eigene Formen entwickelt. Sprechen Sie mit Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer!
Die Segnung ist in manchen evangelischen Gemeinden zur möglichen Ersatzhandlung für die Taufe geworden. Damit wollen die Eltern dem Kind später die Möglichkeit zur freien Entscheidung zur Taufe lassen. Das kleine Kind wird in einer gottesdienstlichen Handlung gesegnet. Trotzdem ersetzt die Segnung nicht das Sakrament der Taufe und begründet nicht die Kirchenmitgliedschaft.

Aktueller Konfirmandenkurs 2017

Am 8. Mai 2016 hat der neue Konfirmandenkurs in der Elisabethgemeinde begonnen. An diesem Samstag trafen sich die 12 Jungen und Mädchen, um sich untereinander kennenzulernen und um die Gemeinde mit den verschiedenen Orten, an denen sie lebt, kennen zu lernen.

Folgende junge Menschen haben sich als Gruppe gefunden:
Chantal Werner, Arne Eisfeld, Tabea Rosin, Ben Otto, Nils Koch, Louisa Scholz, Adrian Bruchmann, Rosalie Altfeld, Felicitas Stuchtey, Lily Keller, Jenny Herrmann, Aaron Itzenhäuser. 

Erste Vorstellung am Sonntag Trinitatis, dem 22. Mai, vor der Gemeinde

Marburg. Am Sonntag Trinitatis hatten die 12 neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Elisabethkirchengemeinde ihren ersten "Auftritt".

Sie stellten sich der Gemeinde vor. Das heißt, Sie wurden bei ihrem Namen gerufen, kamen nach vorne auf die Stufen des Altars und sprachen im Wechsel mit der Festgemeinde den festlichen Psalm des Trinitatissonntags.

In dem Gottesdienst fand gleichzeitig eine Taufe statt, sodass der Zusammenhang deutlich werden konnte, dass der Konfirmandenunterricht ein nachgeholter Taufunterricht sein will, der dazu ermutigt, das eigene Ja zum Glauben finden zu können.

Diese jungen Menschen, die der Gemeinde im Gebet anvertraut werden, sind sie doch auf der Suche und fragen nach dem Glauben und wie er tragen kann.

Hier kann man ihre Vorstellung nachhören:

Downloadbereichfür Aktuelles

Anmeldeformular
Aktuelle Terminübersicht:

  • Sonntag, 22. Mai: 10 Uhr „Vorstellung der Konfirmanden/innen im Gottesdienst“
  • Freitag, 24. Juni ca. 16 – 22 Uhr Konfi@Garten. Konfis aller Gemeinden des Kirchenkreises treffen sich und werden begrüßt
  • Freitag, 8. Juli 2016 (18.00 Uhr) bis Samstag, 9. Juli 2015 (ca. 9 Uhr): Übernachtung in der Elisabethkirche
  • Sonntag, 10. Juli: 10 Uhr „Gottesdienst mit Konfirmandenbeteiligung“
  • Sonntag, 9. Oktober 18 Uhr „Gottesdienst mit Konfirmandenbeteiligung“
  • Sonntag 13. November 18 Uhr Nacht der Lichter
  • Sonntag, 27. November (1.Advent) 17 Uhr Lichterkirche
  • Mittwoch, 14.09. bis Sonntag  18.09.2016: Konfi@Castle auf Burg Rothenfels
  • Samstag, 19. März 2017 10 Uhr „Gottesdienst mit Konfirmandenbeteiligung“
Konfirmationswochenende:
Aktuelle Unterrichtsmaterialien zum "nach"laden:

    Karte der Elisabethgemeinde -Pdf-Datei 1,9 Mb

Lernstoff in der Konfirmandenzeit

Zum Lernstoff, der während der Konfirmandenzeit behandelt, besprochen und eingeübt wird und am Ende auswendig gekonnt sein soll, gehören: 


  • Psalm 23, EG 711
  • Psalm 139, EG 754 bis "Finsternis ist wie das Licht"
  • Vaterunser
  • 10 Gebote
  • Glaubensbekenntnis
  • Taufbefehl
  • Als Lieder sollte man singen können:
  • „Lobe den Herren“ EG 316, 1-2)
  • „O Heiland, reiß die Himmel auf“ EG 7, 1 + 5)

Konfirmandenkurs 2016

Am 9. Mai 2015 hat der neue Konfirmandenkurs in der Elisabethgemeinde begonnen. An diesem Samstag trafen sich die 26 Jungen und Mädchen, um sich untereinander kennenzulernen und um die Gemeinde mit den verschiedenen Orten, an denen sie lebt, kennen zu lernen.

Folgende jungen Menschen haben sich als Gruppe gefunden:
Johannes Althaus, Sophie Bartsch, Chiara Bernhard, Dejan Boguslawski, Anna Bruder, Paul Euler, Alexander Hein, Benjamin Heyden, Johanna Humburg, Charlotte Jacobs, Valentin Kaydalov, Antonia Kress, Philipp Kubsch, Ramón Ludolph, Nils Mildenberger, Kevin Naumann, Hannah Oßwald, Lucas Pauly, Kevin Rucker, Josuha Schnitzer, Jonathan Tesseraux, Luis Völker, Tim Völker, Lukas Weimar, Jonas Wiechmann, Sophie Winzenburg.

Bildergalerie vom Kennenlerntag

Erste Vorstellung am Sonntag Trinitatis, dem 32. Mai, vor der Gemeinde

Marburg. Am Sonntag Trinitatis hatten die 26 neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Elisabethkirchengemeinde ihren ersten "Auftritt".

Sie stellten sich der Gemeinde vor. Das heißt, Sie wurden bei ihrem Namen gerufen, kamen nach vorne auf die Stufen des Altars und sprachen im Wechsel mit der Festgemeinde den festlichen Psalm des Trinitatissonntags.

In dem Gottesdienst fand gleichzeitig eine Taufe statt, sodass der Zusammenhang deutlich werden konnte, dass der Konfirmandenunterricht ein nachgeholter Taufunterricht sein will, der dazu ermutigt, das eigene Ja zum Glauben finden zu können.

Diese jungen Menschen, die der Gemeinde im Gebet anvertraut werden, sind sie doch auf der Suche und fragen nach dem Glauben und wie er tragen kann.

Hier kann man ihre Vorstellung nachhören:

Lernstoff in der Konfirmandenzeit

Zum Lernstoff, der während der Konfirmandenzeit behandelt, besprochen und eingeübt wird und am Ende auswendig gekonnt sein soll, gehören: 


  • Psalm 23, EG 711
  • Psalm 139, EG 754 bis "Finsternis ist wie das Licht"
  • Vaterunser
  • 10 Gebote
  • Glaubensbekenntnis
  • Taufbefehl
  • Als Lieder sollte man singen können:
  • „Lobe den Herren“ EG 316, 1-2)
  • „O Heiland, reiß die Himmel auf“ EG 7, 1 + 5)

Konfirmandenkurs 2015

Am 17. Mai 2014 hat der neue Konfirmandenkurs in der Elisabethgemeinde begonnen. An diesem Samstag trafen sich die 24 Jungen und Mädchen, um sich untereinander kennenzulernen und um die Gemeinde mit den verschiedenen Orten, an denen sie lebt, kennen zu lernen.

Folgende jungen Menschen haben sich als Gruppe gefunden:
Ariana Sippel, Charlotte Ertl, Clara Ertl, Clara Luzy Zinecker, Daniel Jacobs, Emanuel Schnitzer, Emely Wack,Florian Stuchtey, Gustaf Lukas Schulte, Jana Rothe, Jonah Michel, Kim Annika Fellinghauer, Konstantin Friedrich Splittgerber, Leah Decher, Lena Kristin Wollmer, Lilly Arlt, Luca Mielke Möglich, Maja Heyden, Marvin Spichalla, Nico Sachwitz, Oskar Arlt, Samuel Schnitzer, Tristan Bruchmann, Vivien Fründ.

Erste Vorstellung an Pfingsten vor der Gemeinde

Marburg. Beim diesjährigen Gottesdienst am 1. Pfingstag in der Elisabethkirche ist einiges zusammen gekommen.

Als erstes stellten sich die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde vor. Sie wurden bei ihrem Namen gerufen, kamen nach vorne auf die Stufen des Altars und sprachen im Wechsel mit der Festgemeinde den festlichen Pfingstpsalm.

Diese jungen Menschen, die der Gemeinde im Gebet anvertraut werden, sind sie doch auf der Suche und fragen nach dem Glauben und wie er ein Leben lang tragen kann.

Hier kann man ihre Vorstellung nachhören:

Hier der ganze Pfingstgottesdienst zum Nachhören, in dem zwei Menschen ihr 25 tes Gemeindejubiläum feierten, die Kantorei sang und die "Kirche Geburtstag feierte":
Hier der ganze Pfingstgottesdienst zum Nachhören, in dem zwei Menschen ihr 25 tes Gemeindejubiläum feierten, die Kantorei sang und die "Kirche Geburtstag feierte".

Erlebnis Kirche: Kirchengeschichte mit Übernachtung

Der nächste Höhepunkt in der Konfirmandenzeit, war dann die gemeinsame Übernachtung in der Elisabethkirche am 11. Juli 2014. Aber dabei ging es nicht nur um das Übernachten in der Elisabethkirche, sondern auch um das Kennenlernen der Kirche.

Was ist Kirche? Am Beispiel Dietrich Bonhoefers und Elisabeths tauchten die Konfirmanden an diesem Abend in die Kirchengeschichte ein.

"Kirche von oben" war dann das Thema eines Ausflugs auf den Dachstuhl und der Türme der Elisabethkirche. Da gibt es einiges zu entdecken, was normalen Augen sonst verborgen bleiben muss.

Mit den "Stundengebeten im Chorgestühl begann das Treffen. Nach dem Gebet um Mitternacht ging es mit einem interessanten Film in die zweite Hälfte der Nacht, bevor die Nachtruhe ausgerufen wurde und alle unter dem Gewölbehimmel der Kirche ihre Ruhe fanden. Mit einem Morgengebet wiederum im Chorgestühl begann dann der neue Tag. Das gemeinsam Frühstück im Martoin-Luther-Haus stärkte für den Aufbruch in die Familie und aus der Kirche wieder nach Hause.

Bildergalerie von dem Abenteuer Elisabethkirche

Konfi@Castle im September

Vom 10. bis 14. September fuhren 150 Konfirmanden und Konfirmandinnen mit 40 Teamerinnen und Teamern und etwa 10 Pfarrerinnen und Pfarrer zum 5. Marburg Konfi@Castle.

Marburg. Die viertägige Konfirmandenfreizeit – das fünfte Konfi@Castle – fand wieder auf der Burg Rotenfels bei Würzburg am Main statt. Das Team, bestehend aus Leitung, Pfarrern und dem 25- köpfigen Jugendteam hatte in mehrwöchiger Vorbereitung viel geplant: Nach der Begrüßung, bei der die Unsicherheit der Teilnehmer noch spürbar war, kam sich die Gruppe schnell näher:

Eine Burgrallye in gemischten Gruppen, Zimmer beziehen, Abendessen in der Burgküche und innerhalb kürzester Zeit war die Burg zum Zuhause geworden. Tagesabschluss war dann der Casino-Abend: Alle hatten sich in Schale geworfen, um bei Cocktails und Live-Jazz-musik bis spät abends ausgelassen Uno, Wizzard, Romé und vieles mehr zu spielen.

An den drei darauffolgenden Tagen ging es für die Konfirmanden nach Frühstück und Morgen-Impuls dann in die eingewählten AGs, die von den Pfarrerinnen und Pfarrern geleitet wurden. Man setzte sich angeregt mit Themen wie „Wann ist ein Mann ein Mann“, Umgang mit Konflikten, das Selbstbild von Mädchen oder Freundschaft und Liebe auseinander. In der rechten Spalte finden sich drei Musikvideos, die bei der Arbeitsgruppe "All You need is Love" entstanden sind. Die Gruppen am Donnerstag, Freitag und Samstag bearbeiteten das Thema Liebe und Freuundschaft anhand von der biblischen Geschichte einer "Liebe" zwischen Petrus und Jesus. Das Ergebnis sind die Videos.

Auch das vielseitige Workshop-Angebot an den Nachmittagen wurde gut angenommen. Zur Auswahl standen unter anderem Bogenschießen, Bandworkshop, Geocatching, Tanzen, Kreativangebote. Die Leitung lag hier bei den jugendlichen Betreuern.

Höhepunkte fanden an den verbleibenden beiden Abenden statt: Beim Lichterabend galt es, einen nur mit Kerzen markierten Erlebnis-Sinnes-Pfad in Kleingruppen abzugehen, an diversen Stationen zur Ruhe zu kommen um sich schließlich auf der Burg wieder zu einem Taize- Gottesdienst zu versammeln.

Die Krönung war dann allerdings der Discoabend. Zu lauter Charts-Musik wurde bis spät abends getanzt und wer eine Pause brauchte, konnte in der „Chill-Out- Area“ Kraft tanken.

Es war eine tolle Atmosphäre und ein großer Zusammenhalt entstand. Die Angebote wurden gut aufgenommen. Ein Gottesdienst mit Erlebnismomenten zum Thema „Vertrauen hält über den Untiefen“ bildete den Abschluss der Freizeit.

Bewegtes vom Konfi@Castle

Konfi@Church in der Elisabethkirche bringt Konfis zum Thema "Heimat - Heimatlos" zusammen

Was bedeutet es, Flüchtling zu sein? 60 Konfirmanden widmeten sich dem Thema bei Workshops und Gottesdienst in der Elisabethkirche. Bericht von Alexander Graf in der OP vom 17.3.2015

Unter dem Motto „Heimat – los – Vertrauen finden“ haben sich am Samstag Marburger und Oberweimarer Konfirmanden in der Elisabethkirche getroffen.

Marburg. „Weltweit sind mehr als 51 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Hälfte davon sind Kinder“, erzählte einer der Teamer von „Konfi@Church“. Was für Schicksale im einzelnen hinter solch immensen Zahlen stehen und was es für die Menschen bedeutet, ihre Heimat zu verlieren, sollte den Jugendlichen nähergebracht werden.

Etwa 60 Konfirmanden nahmen an den Workshops in der Elisabethkirche teil.

„Wir wollen ihnen zeigen, dass sie nur zusammen Aufgaben lösen können, dass ist bei den Aufgaben hier genauso wie im echten Leben“, beschrieb Elke Kirchhoff-Müller, Pfarrerin der Matthäusgemeinde, die Zielsetzung an diesem Samstagnachmittag.

Insgesamt vier Stationen standen dafür bereit. An einer sollten die Teilnehmer innerhalb einer vorgegebenen Zeit mit ihren Körpern Buchstaben darstellen und dies für eine spätere Präsentation fotografieren.

An einer anderen es, erst einen, dann mehrere Luftballons als Gruppe in der Luft zu behalten, ohne dass dieser den Boden berührt. Lautes Lachen und voller Einsatz zeigten, dass die Konfirmanden großen Spaß an der gemeinsamen Aufgabe gefunden hatten. Die Stationen drei und vier forderten anschließend weniger körperliche Geschicklichkeit, dafür umso mehr Wissen und Kreativität.

Bei einem Bibel-Flüchtlings-Quiz waren einige überrascht, dass auch bekannte Deutsche wie Albert Einstein oder Marlene Dietrich einst Flüchtlinge waren.

Was macht Heimat für mich aus? Dies war eine der Fragen, die bei der vierten Station kreativ mit Farben auf einem weißen Tuch beantwortet werden sollte. Nachdem alle Gruppen diese Aufgabe gelöst hatten, wurden alle Tücher zu einem großen Tuch zusammengefügt.

Was die Jugendlichen damit ausdrücken wollten, erklärte einer von ihnen während des darauffolgenden Gottesdienstes: „Heimat ist wichtig. Doch sie ist nicht nur ein Ort, sie ist immer dort, wo Menschen sind, die mich verstehen und gern haben.“ Während des Jugendgottesdienstes stellten die Konfirmanden den somalischen Flüchtling Daud und seine Geschichte vor.

Er hatte schon an den Workshops teilgenommen und so hatten ihn viele bereits kennen gelernt.

Er erzählte von seiner Flucht über Dschibuti, Libyen und Italien sowie von dem Leid und der Gewalt, die er erlebt hat. Aber auch von seiner Zeit in Deutschland, dem Lernen der Sprache und der Hilfe, die ihm viele Menschen hier gewähren. Gerade diese Konfrontation mit einem Flüchtling und dessen Geschichte schien bei einigen der Konfirmanden gut anzukommen.

„Mir hat hier alles viel Spaß gemacht, aber das Gespräch mit Daud war das Beste. Wir haben viel über Flucht und Flüchtlinge gelernt“, bestätigte David Binz, ein Teilnehmer aus der Kirchengemeinde Oberweimar, den Eindruck.

Konfirmanden stellten sich zum Thema "Gebote und Gebet" vor

Mit ihrem 4. Vorstellungsgottesdienst am 15. März zeigten die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Elisabethgemeinde etwas von ihrer Beschäftigung mit den Geboten und mit dem Beten. Elisabethkirche. Am Sonntag Lätare waren die Konfirmandinnenund Konfirmanden der Elisabethkirche wieder mit einigen selbst erarbeiteten Elementen beteiligt und zeigten so etwas von ihrer Beschäftigung mit dem Glauben. Pfr. Achim Ludwig und Pfr. Bernhard Dietrich hatten die Konfirmanden auf den Gottesdienst vorbereitet. Lesen Sie hier die Begrüßung: "Ich begrüße Sie ganz herzlich zu diesem Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden am Sonntag Lätare. „Freuet euch!“ Bedeutet der Sonntagsname Lätare. Er ist mitten in der Passionszeit, in der wir bis Karfreitag dem Leiden und Sterben Jesu nachdenken, so etwas wie eine Vorahnung auf Ostern. Das kommt im Wochenspruch aus Joh 12,24 zum Ausdruck: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt uns erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ Freuet Euch, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden. Nach fast einem Jahr Vorbereitung und Einübung in den Glauben geht ihr auf eure Konfirmation am 3. Mai zu. Freuet Euch, liebe Gemeinde, an diesen jungen Christinnen und Christen auf ihrem Weg. Bei ihrem Suchen und Fragen haben sie sich im Unterricht für diesen  - nach unserem neuen Konzept – 4. Vorstellungsgottesdienst, bei dem sie wieder einige selbst erarbeitete Elemente einbringen, - mit den 10 Geboten und Thema Beten beschäftigt und werden mit den 10 Geboten die Lesung mit einigen Kommentaren und Auslegungen halten und mit dem Thema Gebet den Großteil der heutigen Predigt bestreiten. Helfen sie den jungen Lektorinnen und Lektoren, den jungen Predigerinnen und Predigern mit achtsamer Aufmerksamkeit, aktiven Zuhören und mit ihrem Gebet um Gottes Geist und Segen für sie. Im Anschluss an den Gottesdienst sind sie alle wieder zum Kirchencafé im Seitenschiff eingeladen, zur Begegnung und zum Austausch bei Kaffee und Keksen. Unser Kirchencaféteam aus dem Kirchenvorstand hat alles vorbereitet und steht auch wieder für Anregungen, Fragen und Gespräche zur Verfügung. Herzlichen Dank."

Am 3. Mai feierte die Elisabethgemeinde Konfirmation

Am Sonntag Kantate, dem 3. Mai wurden in der Elisabethkirche 21 junge Menschen konfirmiert.

Der Gottesdienst zur Konfirmation der 21 jungen Leute begann am Sonntag Kantate um 10 Uhr. Über 500 Gottesdienstbesucher folgten dem Gottesdienst und erlebten eine bewegende Feier und hörten eine  Predigt, in der Pfr. Dietrich den Glauben mit Hilfe seiner Wanderschuhe und den Babyschuhen erklärte, in denen seine Tochter hatte laufen lernen:

Liebe Gemeinde!
Ich habe euch heute etwas mit gebracht. Das sind meine Wanderschuhe, die ich auf Elisabethpfaden ..., und vielleicht könnt ihr euch daran erinnern, getragen habe, als wir auf dem Konfi@Castle in der dunklen Nacht den Lichterweg gegangen sind. Aber zu denen gleich.

Das sind ein Paar Babyschuhe. Unsere Tochter hat darin Laufen gelernt, ihre ersten Schritte getan, ist oft hingefallen, hat geweint, hat die Welt angefangen zu entdecken.
Auch den Tauf- und Abendmahlsgottesdienst am Vorabend der Konfirmation kann hier noch einmal nacherlebt bzw. nachgehört werden:

Konfirmandenkurs 2014

Am 27. April 2013 hat der neue Konfirmandenkurs in der Elisabethgemeinde begonnen. An diesem Samstag trafen sich die 22 Jungen und Mädchen, um sich untereinander kennenzulernen und um die Gemeinde mit den verschiedenen Orten, an denen sie lebt, kennen zu lernen.

Folgende jungen Menschen haben sich als Gruppe gefunden: Arne-Jacob Ludwig, Anna Strecker, Christoph Winzenburg, Connor Golega, David Volkmar, Fynn Luca Hartmann, Giang My Lau, Janna Antonia Roolfs, Julia + Philipp Hesse, Kira Völker, Konstantin Kubsch, Luise Schulte, Lena Malin Konrad, Lilith Jacobs, Lina Marz, Mathis Hagenau, Nele Brauer, Niklas Euler, Per-Anders Olters, Philipp Nassauer, Robert Seidel.

Bilder vom Kennenlerntag

Erste Vorstellung im Gottesdienst

Die Elisabethkirchengemeinde hat neue Konfirmandinnen und Konfirmanden. Es sind 22 junge Menschen, die sich mit dem Unterricht auf ihre Konfirmation am 11. Mai 2014 vorbereiten wollen. Erst 2 mal haben sie sich bisher getroffen. Einmal, um sich als Gruppe kennen zu lernen und dabei das erste mal alle bedeutsamen Orte, an denen die Elisabethkirchengemeinde "lebt" zu besuchen. UnD dann hatten sie sich vergangenen Dienstag das erste mal zur regulären Konfirmandenstunde im Martin-Luther-Haus getroffen.

Zum Gottesdienst am 5. Mai waren die "Neuen" zusammen mit ihren Eltern eingeladen worden, um sich der Gemeinde mit ihren Geichtern und Namen vorzustellen. Dabei übernahmen sie zugleich ganz aktiv eine kleine Rolle im Gottesdienst. Sie beteten im Wechsel mit der Gemeinde den Psalm des Sonntags "Rogate".

Auf Konfi@Castle auf der Burg Rothenfels

Vom 8. bis 11. September fuhren 150 Konfirmanden und Konfirmandinnen mit 40 Teamerinnen und Teamern und etwa 10 Pfarrerinnen und Pfarrer zum 4. Marburg Konfi@Castle. Ein Bericht aus der OP vom 8.10.2013

Marburg. Die viertägige Konfirmandenfreizeit – das vierte Konfi@Castle – fand dort statt. Das Team, bestehend aus Leitung, Pfarrern und dem 25- köpfigen Jugendteam hatte in mehrwöchiger Vorbereitung viel geplant: Nach der Begrüßung, bei der die Unsicherheit der Teilnehmer noch spürbar war, kam sich die Gruppe schnell näher: Eine Burgrallye in gemischten Gruppen, Zimmer beziehen, Abendessen in der Burgküche und innerhalb kürzester Zeit war die Burg zum Zuhause geworden. Tagesabschluss war dann der Casino-Abend: Alle hatten sich in Schale geworfen, um bei Cocktails und Live-Jazz-musik bis spät abends ausgelassen Uno, Wizzard, Romé und vieles mehr zu spielen.

An den drei darauffolgenden Tagen ging es für die Konfirmanden nach Frühstück und Morgen-Impuls dann in die eingewählten AGs, die von den Pfarrerinnen und Pfarrern geleitet wurden. Man setzte sich angeregt mit Themen wie „Wann ist ein Mann ein Mann“, Umgang mit Konflikten, das Selbstbild von Mädchen oder Freundschaft auseinander.

Auch das vielseitige Workshop-Angebot an den Nachmittagen wurde gut angenommen. Zur Auswahl standen unter anderem Bogenschießen, Bandworkshop, Geocatching, Tanzen, Kreativangebote. Die Leitung lag hier bei den jugendlichen Betreuern.

Höhepunkte fanden an den verbleibenden beiden Abenden statt: Beim Lichterabend galt es, einen nur mit Kerzen markierten Erlebnis-Sinnes-Pfad in Kleingruppen abzugehen, an diversen Stationen zur Ruhe zu kommen um sich schließlich auf der Burg wieder zu einem Taize- Gottesdienst zu versammeln.

Die Krönung war dann allerdings der Discoabend. Zu lauter Charts-Musik wurde bis spät abends getanzt und wer eine Pause brauchte, konnte in der „Chill-Out- Area“ Kraft tanken.

„Wir haben es wieder geschafft, den Jugendlichen ereignisreiche Tage zu bieten, bei denen eine tolle Atmosphäre von Zusammenhalt entstand“, sagt der Leiter des Jugendhauses Compass und Hauptorganisator der Freizeit, Markus Klonk. Die Angebote seien gut aufgenommen worden, Ein Gottesdienst mit Texten zum Thema „Die unscheinbaren, aber schönen Momente des Alltags“ bildete den Abschluss der Freizeit.

Konfirmanden stellen sich in ihrem "4. Vorstellungsgottesdienst" mit eigenem Glaubensbekenntnis vor

Am 30. März brachten die Konfirmanden im Gottesdienst ein eigenes Glaubensbekenntnis ein und stellten sich damit der Gemeinde vor.

Elisabethkirche. Die 21 Konfirmandinnen und Konfirmanden der Elisabethgemeinde waren zum vierten Mal in besonderer Weise mit eigens erarbeiteten Elementen Am Gottesdienst beteiligt. Damit ging die Erprobung eines veränderten Modelss zu Ende, das in diesem Jahr das erste mal ausprobiert worden war: Statt eines Vorstellungsgottesdienstes am Ende der Konfirmandenzeit, der komplett - am besten auf einer Konfirmandenfreizeit erarbeoitet wurde - waren die Konfirmanden der Elisabethkirchengemeinde an vier verschiedenen Gottesdiensten über das ganze Jahr hinweg beteiligt. Grund dafür ist, dass mit der Einführung des KonfiCastles, bei dem alle Marburger Konfirmanden im September gemeinsam für 4 Tage auf Freizeit waren, es keine Möglichkeit mehr gibt, mit einer zweiten Freizeit einen klassischen Vorstellungsgottesdienst vor zu bereiten.

Aber nach den Erfahungen in diesem Jahr hat sich das neue Modell durchaus bewährt. Während der normalen Konfirmandenstunde Dienstags wurde nach der Beschäftigung mit dem Thema Taufe die "Taufe des Kämmerers aus Äthiopien" nach der Apostelögeschichte als lebendige "Lesung" erarbeitet und im Gottesdienst vorgestellt. Ein zweites Element war ein eigenes Glaubensbekenntnis, das die Konfirmanden formuliert hatten. Hier zum Nachlesen: Glaubensbekenntnis der Konfirmanden 2014.

Wer den Gottesdienst mit diesen interessanten Elementen und einer darauf abgestimmten Predigt von Achim Ludwig nachhören (Nachhören des Gottesdienstes) möchte findet hier dazu die Möglichkeit.

Hier zum Schluss ein paar Eindrücke von der Probe zu dem Gottesdienst:

Bildergalerie von der Probe

Konfirmation am 11. Mai 2014

Am Sonntag Jubilate, dem 11. Mai wurden in der Elisabethkirche 21 junge Menschen konfirmiert.

Der Gottesdienst zur Konfirmation der 21 jungen Leute begann am Sonntag Jubilate um 10 Uhr. Beinahe 500 Gottesdienstbesucher folgten dem Gottesdienst und erlebten eine bewegende Feier und hörten eine anregende Predigt, die mit der Frage begann: Is it right, or is it wrong?

Hier können Sie die Predigt von Pfr. Achim Ludwig nachlesen Konfirmationspredigt 2014 in der Elisabethkirche.

Bildergalerie von der Konfirmation

Die Bilder sind von Lars Volkmar und von Bernhard Dietrich fotografiert worden.