Ausgabe Nr 6: Frühling 2016

Liebe Leserin, lieber Leser

Der Auferstandene als Gärtner. Nicht leichtfüßig schwebend in einer Lichtkugel, sondern mit beiden Beinen auf der Erde, den Spaten fest in der Hand. Maria Magdalena hat ihn so gesehen: „sie meinte, es sei der Gärtner…“ (Joh. 20,15).

Jesus wirkt vital und aktiv. In vielen Geschichten hatte er davon erzählt: Das Reich Gottes ist wie ein Acker. Es macht Freude, darin zu graben und zu säen.

Hier macht sich der Auferstandene selbst an die Arbeit:

Er jätet alles bei uns aus,  was einem neuen Leben die Kraft nimmt. Er pflanzt bei uns ein:

  • Neuen Schwung,
  • Liebe, Verständnis,
  • gute Ideen,
  • die Lust zu singen
  • oder zu beten,
  • in Ruhe diese schöne Glasmalerei im Hohen Chor der Elisabethkirche anzuschauen –

oder die Artikel des Elisabethbriefes in diesem Sinne zu lesen

 

mit herzlichem Gruß,
Ihr Team Öffentlichkeitsarbeit

Elisabethkirche erleben

Auch Menschen, die in unserer Gemeinde zu Hause sind, können immer noch neue Angebote ihrer Gemeinde entdecken. Viele wissen zum Beispiel nur wenig über unser Angebot an Kirchenführungen. Vor einigen Jahren haben wir ja begonnen, gerade für die, die denken: ‚Elisabethkirche, kenne ich, Kirchenführung – brauche ich nicht‘, Führungen zu besonderen Themen anzubieten. Dazu erscheint zwei Mal im Jahr der rote Flyer mit wechselnden Themen und Einladungen.

Ganz verborgen scheint vielen etwas Besonderes zu sein: unter Anleitung einer Kirchenführerin, die dafür besonders ausgebildet ist, die Elisabethkirche entdecken. „Kirchenerkundung“ nennen wir das. Ein bisschen sperrig ist das Wort, aber man kann daran merken: Es geht nicht darum, dass ein Fachmann etwas erzählt und die Gruppe hört zu. Sondern Sie entdecken und erkunden selbst. Das geht auf vielerlei Weise, je nach Thema, je nach Gruppe. Kreative Mittel können eingesetzt werden, Sie suchen und finden, deuten und interpretieren neu, Sie entdecken Neues im alten Gemäuer, begegnen Geschichte und Gegenwart, den anderen und sich selbst.

Kirchenerkundungen können stärker thematisch ausgerichtet sein – das ist oft interessant für Schulklassen oder Konfirmandengruppen, die ein bestimmtes Thema in der Kirche sehen,  entdecken, neu finden wollen.
Die Erkundungen können auch stärker spirituell ausgerichtet sein, Ihr eigenes Erleben und Leben in Verbindung mit dem Raum bringen.

Zu beiden Arten der Erkundung können Sie mit einer Gruppe kommen und, wenn Sie wollen, Thema und Ausrichtung vorher absprechen.

In diesem Jahr probieren wir zum ersten Mal, eine solche Erkundung ‚öffentlich‘ anzubieten, das heißt, Sie können sich unabhängig von einer Gruppe direkt als Einzelperson anmelden.

Unter dem Titel „... ich will mal schauen ...“ – Spirituelle Sichtweisen in der Elisabethkirche
wird Pfr. i.R. Traugott J. Simon am 17. April um 16 Uhr  anleiten, die Elisabethkirche auf diese besondere Weise zu begehen.

Haben Sie Interesse? Im Internet und in der Kirche finden Sie weitere Informationen auf einem Extra-Flyer in dem roten Faltblatt.

Sibylle Euler verlässt Marburg und verabschiedet sich als Kirchenvorsteherin

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ende April werde ich mit meiner Familie berufsbedingt eine lange „Reise“ antreten. Wir werden für voraussichtlich drei Jahre nach Melbourne ziehen und somit werde ich leider mein Amt als Kirchenvorsteherin niederlegen.

Ich fühle mich mit Marburg und der Elisabethkirche sehr verbunden. Unsere Kinder sind hier auf die Welt gekommen und letztlich haben unsere Gottesdienstbesuche im Michelchen diese Verbundenheit wachsen lassen. Darüber bin ich sehr dankbar und glücklich.

Im September 2013 wurde ich in den Kirchenvorstand gewählt und habe mich darüber sehr gefreut. Die Erfahrungen, die ich in dieser Zeit der Gemeindearbeit machen konnte, möchte ich nicht missen.
Gerne habe ich vor allem beim Team des Kirchencafés mitgewirkt.

Die Möglichkeit dort miteinander ins Gespräch zu kommen, sich zu begegnen und auszutauschen, hat mir besonders viel Freude gemacht.

Die Verbindung von Gemeinde zum Kirchenvorstand lag mir dabei sehr am Herzen. Das Kirchencafé trägt einerseits dazu bei, die Arbeit des Kirchenvorstandes transparenter zu machen und andererseits bietet es die Möglichkeit, Wünsche, Ideen, aber auch Kritik äußern zu können.

Ich bedauere sehr, dass ich beim Kirchenkiosk, der auch als wunderbare Begegnungsstätte dient, aus Zeitgründen nicht habe mithelfen können.Eine große Aufgabe wird hier sein, neue Mitarbeiter zu finden, damit die derzeitigen Kioskmitarbeiter entlastet werden und weiterhin unsere Besucher so einladend empfangen können.

Die bevorstehende Sanierung des Innenraumes der Elisabethkirche als nächstes Projekt wird spannend, so präsentiert uns die derzeitige Musterfläche im Hohen Chor die ursprüngliche mittelalterliche Erstausmalung der Elisabethkirche.

Einmal im Jahr werden wir nach Marburg kommen, voraussichtlich zu Weihnachten. Ich freue mich jetzt schon auf unseren Besuch in der Elisabethkirche und verabschiede mich sehr herzlich von Ihnen!

Ihre Ihre Sibylle Euler

Inge Reifenberg und Barbara Hesse stellen sich als neue Kirchenvorsteherinnen vor

Am 28. Februar wurden Frau Inge Reifenberg (erstes Bild) und Frau Barbara Hesse (zweites Bild) als Kirchenvorsteherinnen in ihr Amt eingeführt. Sie waren nach dem Weggang von Julius Bardt und Sibylle Euler dem Wälervotum von 2013 entsprechend nachgerückt und sind bereit, sich der Verantwortung in der Leitung der Gemeinde zu stellen. Hier stellen sie sich Ihnen vor.

Kirchenvorsteherin Barbara Hesse

In der Elisabethkirchengemeinde bin ich aufgewachsen: ich wurde hier konfirmiert, besuchte die Jugendgruppe und nahm von Anfang an aktiv am Gemeindeleben teil. Schon meine Mutter war Kirchenvorsteherin, wo ich sie in jungen Jahren bei ihrer Arbeit unterstützte.

Ich bin 49 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder (9 u. 11 J.). Wir sind regelmäßig im Kindergottesdienst im Michelchen.

Beruflich bin ich als Steuerberaterin selbständig tätig. Daneben bin in diversen Elterngremien und Wirtschaftsverbänden aktiv.

Im Kirchenvorstand möchte ich dieses Wissen und diese Kontakte in meiner Arbeit einsetzen und für die Belange der „kleinen Lichter“ immer ein offenes Ohr haben.

Kirchenvorsteherin Inge Reifenberg

Seit 1999 bin ich Mitglied der Elisabethkirchengemeinde: 63 Jahre alt, Mutter und Ehefrau, stark engagiert für das Projekt eines neuen Begegnungszentrums für Pilger und unsere eigene Gemeinde.

Dazu leite ich einen wöchentlichen Bücherflohmarkt im Kiosk neben der Kirche, dort bieten wir gebrauchte Bücher, Hörbücher, Schallplatten, CDs, alles gespendet aus Marburger Haushalten und zu geringen Preisen abzugeben - der gesamte Erlös geht auf ein Spendenkonto für das Begegnungszentrum.

Ausserdem kümmere ich mich um den Blumenschmuck in der Elisabethkirche und im Michelchen, und im Dienst als Kirchenführerin um auswärtige wie einheimische Besucher - vielleicht regt es Sie an, ausführlich in unserer Kirche herumzugehen und ihre Schätze wieder zu sehen?

Verschenken Sie mal eine Kirchenführung zum Geburtstag, viele Marburger haben schon Freude damit gehabt!

"Umsonst ist das Leben" ... solch eine Überschrift! - Ist das Christlich? Steht uns das gut als Kirche?

So haben wir es ja in den vergangenen Wochen gemacht: die Kirche war ohne Eintrittsgebühr zu besuchen. Geld war schon erwünscht, aber nicht als Eintritt, sondern als Spende. Hat es sich gelohnt?

Natürlich, so hoffe ich, für viele, die Freude und Lust hatten, wann immer sie wollten, in die Kirche zu gehen.

Das Interessante an einem Artikel aus der Süddeutschen Zeitung (17.2.16, von Catrin Lorch), von dem die obige Überschrift kommt, ist gerade eine überwältigende Zunahme der Besucherzahlen in Museen, die die Eintrittsgelder abgeschafft haben. Viele Menschen strömen in die Museen, die sonst einen Bogen um sie gemacht hatten, Führungen in türkischer Sprache wurden eingeführt (Folkwang Museum in Düsseldorf) und die ‚Struktur des Publikums habe sich erheblich verändert‘ (in der Kunsthalle Wien), und insgesamt konnte der Anteil der ethnischen Minderheiten erheblich verbessert werden – so in den britischen Museen, wo seit 2001 per Gesetz Eintrittsgebühren für Museen abgeschafft wurden.

Eine Befragung im Tate Modern (London) ergab, dass nicht nur das Publikum neu sei, es nutze auch das Museum anders. Die Hälfte der Besucher gab an, sie kämen nicht etwa, um sich intellektuell fordern oder ästhetisch bilden zu lassen, sondern einfach nur, um da zu sein, Freunde zu treffen und Zeit zu verbringen.
Freut das die Leiter der Museen? „Museen dürfen sich nicht länger als stille Schatztruhen empfinden“, sagt der Leiter des Folkwang Museums. „Wenn die Säle voll sind, sind die Kollegen hoch motiviert.“

Das hat etwas Euphorisches, Belebendes. Alte Schätze, die Lebendigkeit auslösen. Kann das auch für unsere Kirche gelten, die zwar kein Museum sein will, aber jede Menge Schätze beherbergt und als Raum selbst auch ein Kunstwerk ist? So wäre unser Ziel erreicht, Lebendigkeit zu fördern. Oder?

Also: Umsonst ist das Leben!

Ohne Geld.

Leben und Lebendigkeit ist doch das genuine Anliegen unseres Glaubens und ich denke auch unseres Gottes. Hoffen wir, dass das auch für unsere Kirche gilt, ein Haus voller Schätze und voller Lebendigkeit.

(Ich sag’s nicht ungern: für die Unterstützung dieses Projektes ‚offene Elisabethkirche‘ steht die Kontonummer hier unten auf jeder unserer Webseiten)

Besondere Termine und Veranstaltungen

Neben den regelmäßigen Veranstaltungshinweisen in der ökumenischen Zeitung KiM und hier auf unserer Webseite: www.Elisabethkirche.de möchten wir Ihnen hier einige besondere Veranstaltungen nahebringen:

Führungen

  • Sonntags nach dem Gottesdienst und werktags um 15.00 Uhr

Orgelführung

  • am Samstag, dem 14.5.; 26.6.: 23.7. jeweils um 12 Uhr, (Eintritt 5€)

Dachstuhlführungen

  • am Samstag, dem 14.5. + 21.5.; 11.6. + 18.6.; 9.7. + 16.7.; 13.8. + 20.8.2016 jeweils um 10 Uhr.
    ab 14 Jahre. (Eintritt: 5€) Bitte in der Küsterstube, Tel. 65573, anmelden.

Kinder führen Kinder

  • Sonntags jeweils um 12 Uhr am: 27.3., 24. 4., 29. 5., 26. 6. und am 31. 7.

Sonderführungen

  • Spirituelle Führung „Ich will mal schauen“: Sonntag 17.4. 16 Uhr
  • Die Fenster: Sonntag, 22.5. 16 Uhr
  • Pflanzen: Sonntag, 19.6. 16 Uhr
  • Michelchen: Sonntag, 17.7. 16 Uhr
  • Wappenschilde: Sonntag, 14.8. 16 Uhr

    Kirchenmusik

    • Sa. 11.5. 18 Uhr: Orgelkonzert
    • Sa. 11.6. + So. 12.6. 18 Uhr: Mozart C-Moll Messe
    • Sa. 18.6. 18 Uhr: Chorkonzert St. Remberti, Bremen
    • Fr. 1.7. 18 Uhr Orgelkonzert
    • Sa. 9.7. 19 Uhr: Sommerserenade
    • Do. 14.7. 19 Uhr: Jungbläserkonzert
    • Mo. 18.7. 18 Uhr: Chorkonzert der Jugendkantorei Dortmund

      Gottesdienste

      • 17.4. 10 Uhr Pilgersaisoneröffnungsgottesdienst mit persönlichem „Pilgersegen“
      • Meditative Gottesdienste am: 17.4., 22.5., 19.6. und am 10.7
      • 24.4. 10 Uhr Konfirmation
      • 5.5. 10 Uhr: Open Air Himmelfahrtgottesdienst der Innenstadtgemeinden auf dem Lutherischen Kirchhof
      • 15.5. 10 Uhr: Pfingstgottesdienst mit Kantorei
      • 12.6. 10 Uhr: Stegfest Gottesdienst am Ortenberg
      • 3.7. 10 Uhr: Bilsta - Jubiläumsgottesdienst
      • 17.7. 10 Uhr: Goldene und Diamantene Konfirmation

        Herausgegeben

        vom Kirchenvorstand der Elisabethkirche,
        dem Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit mit
        Dr. Falk Knüppel, Rolf Steubing, Bernhard Dietrich, Nicola Sandner, Prof. Dr. Harald Renz,
        Schützenstraße 39 | 35039 Marburg
        Elisabethbrief@Elisabethkirche.de
        www.Elisabethkirche.de

        Ausgabe Nr 5: Winter 2015/16

        Liebe Leserin, lieber Leser

        In einem kleinen Gesprächskreis suchten wir nach einem schönen Text für die vorweihnachtliche Zeit. ‚Sehet auf und erhebet eure Häupter, darum daß sich eure Erlösung naht‘ war unter uns als guter Text plötzlich da. „Das könnte aus Jesaja 35 kommen“ war – von bibelkundiger Seite – unsere Idee. Wir schlugen nach und fanden in Vers 1 aber etwas anderes: „Die Wüste und Einöde wird frohlocken und die Steppe wird jubeln und wird blühen wie die Lilien. Sie wird blühen und jubeln in aller Lust und Freude!“ Ein toller Text.

        Hatten wir uns vertan in der Suche nach der Textstelle? Oder haben die Texte – trotz unterschiedlicher Bilder – eine so große Ähnlichkeit, dass sie in uns eine fast identische Stimmung und Reaktion auslösen?
        Wie ähnlich ist sich die Bibel? Oder auch die Frage nach meiner eigenen Identität: wie ähnlich bin ich mir? Ich glaube, vieles mit uns wäre leichter, wenn wir uns eindeutig kennten, wenn wir eine klare Identität hätten. Vieles im Glauben wäre leichter, wenn sich in wenigen Worten das Zentrum der Gottesliebe aussagen ließe.

        Das beschriebene Erlebnis ließ mich entdecken: das liebende Auge, das liebende Ohr erkennt die Ähnlichkeit. Und diese wahrgenommene Ähnlichkeit führt zu der Einheit, die unser Leben sein kann, die auch die vielen Geschichten sein können, die vom Erleben der Liebe Gottes berichten.

        Der obige Text: „Sehet auf…!“ steht übrigens nicht im Alten Testament. Gut passen würde er schon und so wundert es nicht, dass Jesus ihn sagt. Lukas berichtet davon im 21. Kapitel Vers 28.

        Sehet auf und erhebet eure Häupter, darum daß sich eure Erlösung naht!
         

        mit herzlichem Gruß,
        Ihr Team Öffentlichkeitsarbeit

        ‚Wertpapier‘ für eine offene Kirche zeichnen

        Eine offene Elisabethkirche ist Ihnen etwas ‚wert‘. Sie wollen uns dabei unterstützen, sie offen zu halten - nicht nur für Gottesdienste und Konzerte, sondern auch für Menschen, die Stille suchen oder die Rückbindung an eine reiche Kultur der Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe. Dann sollten Sie wissen: Die Elisabethkirche ist etwas mehr als 2500 Stunden im Jahr geöffnet.. Dafür müssen etwa 250000 € aufgewendet werden. Zwei Fünftel der Aufwendungen entfallen auf Betriebskosten. Drei Fünftel werden gebraucht, damit ein Team von 2,5 hauptamtlichen und 5 nebenamtlichen Küstern die Kirche jeden Tag öffnen, die Kunstschätze behüten und den Besuchern begegnen kann. Mit der Zeichnung eines ‚Wertpapiers‘ von 100€ helfen Sie die Kirche eine Stunde offen zu halten. Regelmäßig gezeichnet wird ihre Unterstützung nachhaltig. Als ‚Dividende‘ möchten wir Ihnen ‚besondere Zeit‘ schenken, z.B. ein besonderes Konzert, eine besondere Führung. oder anderes. Wir werden Sie persönlich ansprechen. Formular zur: Zeichnung eines Wertpapiers für eine offene Kirche

        Kirchencafé – offene Kirche

        Ein wichtiges Anliegen ist es uns, eine offene gastfreundliche Kirche zu sein! Die Idee im Kirchenvorstand war, nach dem Gottesdienst am Sonntagmorgen zusammen bleiben zu können, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen über das Gehörte. All dies können wir, so unsere Hoffnung, mit der Idee ‚Kirchencafé – offene Kirche‘ einen kleinen Schritt weiter verwirklichen. Zu organisieren und vorzubereiten gab es nicht viel. Wir holten die Kaffeemaschine und Tassen aus dem Martin Luther Haus, besorgten Kaffee, Tee, Milch und Kekse, Herr Lorenz, unser Küster, hatte die gute Idee die Podeste, die für die Konzerte gebraucht werden, als Tische umzufunktionieren. Einmal im Monat findet zur Zeit ‚Kirchencafé‘ statt. Wechselnd sind zwei oder drei Personen bereit, die Vorbereitung und Durchführung zu übernehmen. Auf dem Weg, die Kirche und Gemeinde der Elisabethkirche einladender und offener zu gestalten, sind wir so wichtige Schritte weitergegangen. Es entstehen bei unserem Zusammensein nach dem Gottesdienst Gespräche über neue Vorhaben in der Gemeinde, wir lernen einander kennen, die regelmäßigen Gottesdienstbesucher/innen und auch Gäste. Wir sind Eingeladene in diesem Haus. Wir genießen die schöne Atmosphäre in unserer Kirche. Und so erleben wir Gemeinde, zusammen mit der jungen Gemeinde aus dem Michelchen, und lassen mit einer Tasse Tee oder Kaffee den Sonntag Vormittag ausklingen. Eine schöne Art, Sonntag zu feiern. Es ist immer wieder bereichernd, bisher unbekannte Menschen kennenzulernen. So ergeben sich  gute und interessante Begegnungen und Erfahrungen. Im Sommer sind es oft Pilger, die die Kirche als Ziel- oder Ausgangspunkt für ihre Wanderung gewählt haben, oder auch eine Familie mit einer grossen Kinderschar, die seit einiger Zeit den Gottesdienst besuchen. Und es entstehen auch viele Gespräche der Mitarbeitenden untereinander, kurze Wege für Terminabsprachen sind möglich, derzeit auch gemeinsames Anschauen der Probeflächen für die Innensanierung, ein offenes Gespräch und Rückmeldungen für bevorstehende Beschlüsse der Kirchengemeinde und damit ein besseres Kennenlernen und Zusammenarbeiten von allen. Schreiben Sie uns von Ihren Erfahrungen, Wünschen und Ideen! Wäre es gut, das Kirchencafé häufiger anzubieten? Wir freuen uns über Ihr Kommen und auch über Ihre Mitarbeit.

        Ruth Knüppel & Anne Kuppe für das Team Kirchencafé

        Julius Bardt verlässt Marburg und verabschiedet sich als Kirchenvorsteher

        Liebe Leserin, lieber Leser,

        Zum Jahreswechsel werde ich berufsbedingt Marburg verlassen und somit auch leider mein Amt als Kirchenvorsteher niederlegen. Meine neue Wahlheimat wird Berlin sein. Es waren besonders schöne Zeiten, die mich prägten und dankbar zurückblicken lassen.
        In den vergangenen Jahren konnte ich mich in diesem Amt intensiv mit dem vielfältigen Angebot, das es in unserer Gemeinde gibt, vertraut machen und einbringen. Z.B. als Lektor lernte ich viel über das Gestalten der Gottesdienste und in der Kreissynode machte ich Erfahrungen, die ich nicht missen möchte.
        Ein besonderes Anliegen ist und bleibt, bei den absehbaren Veränderungen bei Gemeindegliedern und finanziellen Spielräumen bei eigentlich wachsenden Aufgaben, die Modernisierung unserer eigenen Verwaltung und der Einsatz von Ehrenamtlichen, um Hauptamtliche zu unterstützen. Eine Frage ist hierbei, welche Aufgaben, die aktuell von Hauptamtlichen übernommen werden, zukünftig von Ehrenamtlichen geleistet werden können oder wie wir unsere Erfahrungen bei Prozessoptimierungen einbringen können. Lange musste sich die Kirche eigentlich keine Gedanken über Geld und Prozesse machen, doch nun drängt es, trotz aller guten Arbeit unsere Verwaltung. Wir werden neue Wege gehen müssen und uns von Liebgewonnenem verabschieden. Genauso wird es aber auch neues Schönes geben und der vermehrte Einsatz der EDV wird ebenfalls für Erleichterungen sorgen. Dieses breite Spektrum der Gestaltung einer Kirche von morgen durfte ich während meiner Zeit im Kirchenvorstand begleiten und wünsche Ihnen bei dieser Aufgabe weiterhin gutes Gelingen.
        Mit der bevorstehenden Sanierung der Elisabethkirche steht das nächste Projekt vor der Tür, das prägend für die nächsten Jahrzehnte sein wird. Falls ich wieder nach Marburg zurückkehren sollte, würde ich mich freuen ein zweites Mal so herzlich von Ihnen empfangen zu werden und mich erneut so gut einbringen zu können. Gerade diese Vielfältigkeit und Warmherzlichkeit machen für mich unsere Elisabethkirchengemeinde aus.
        Dankbar und weiterhin verbunden verabschiede ich mich sehr herzlich von Ihnen!

        Ihr Julius Bardt

        Kirche kennenlernen - Kleine Kunstwerke

        ,Geburtstagshefte‘

        In unserer an vielen Schätzen so reichen Kirche entsteht jedes Jahr ein neues kleines Kunstwerk.
        Unter Mitarbeit der Pfarrerin und der Pfarrer, der Kirchenmusiker und weiterer Mitarbeiter/innen wird jedes Jahr ein kleines Heft herausgegeben, das sich einem besonderen Thema unserer Kirche widmet. Hierbei werden Kleinode der Elisabethkirche ins Blickfeld gerückt, die sonst unseren Augen entgehen würden, dazu kommen Texte, die die Bilder erschließen helfen. So werden in einem Heft zwei Altäre in den Mittelpunkt gerückt (Heft: Liebe, die weiter geht), in einem anderen Heft stehen Skulpturen im Mittelpunkt (Herr, höre meine Stimme), das Kirchenjahr wird in drei Jahrgangsheften beschrieben. Das letzte Heft (2014) entstand unter dem Titel: Was auf Erden kreucht und fleucht, in dem Hasen und Pelikan, Schmetterling und Hund, Tauben und Fisch, natürlich auch Ochs und Esel und die Tauben dargestellt werden unter der einleitenden Überschrift: ‚Sieh genau hin‘! Dann gilt es noch, die kleinen Abbildungen in der Kirche wiederzufinden. Diese Hefte haben eine Besonderheit: sie sind Geschenke zu den Geburtstagen der Älteren unter uns. Wir anderen können diese Hefte erst im zweiten Jahr nach Erscheinen in der Küsterstube kaufen. Diese Gelegenheit zum Erwerb des Heftes 2014  (und andere) haben Sie jetzt wieder! Es lohnt sich.

        Herausgegeben

        vom Kirchenvorstand der Elisabethkirche,
        dem Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit mit
        Dr. Falk Knüppel, Rolf Steubing, Bernhard Dietrich, Julius Bardt, Prof. Dr. Harald Renz, Nicola Sandner
        Schützenstraße 39 | 35039 Marburg
        Elisabethbrief@Elisabethkirche.de
        www.Elisabethkirche.de

        Elisabethkirche ist wieder länger offen

        ,Gott sei Dank‘

        Die Schließung der Elisabethkirche montags genauso wie die um eine Stunde verkürzte Öffnungszeit von April bis September, wie sie vom Kirchenvorstand 2013 aus Spargründen eingeführt werden musste, ist nachhaltig überwunden. Der Kirchenvorstand hat im Laufe dieses Jahres durch ein 10 Punkte Programm versucht, sowohl verschiedene Einsparpotentiale auszuschöpfen als auch an verschiedenen Stellen die Einnahmen zu verbessern. Unter anderem werden ab dem 1.1.2016 die Postkartenpreise geringfügig sowie die Eintrittspreise für den Besuch des hinteren Teils der Kirche und die Führungsentgelte moderat erhöht. Auch weitere Fundraising Aktionen, wie das im letzten Elisabethbrief vorgestellte ‚Wertpapier für eine offene Kirche‘ und vor allem Gespräche mit der Stadt haben dazu geführt, dass mit einem verlässlichen Beitrag die Elisabethkirche im Interesse der vielen Besucher Marburgs auch als Kulturdenkmal offen gehalten werden kann. Dafür sind wir dankbar. Auch für darüber hinausgehendes Engagement. Durch eine Spende beispielsweise kann die Kirche während des Weihnachtsmarktes jetzt schon im 2. Jahr zwei Stunden länger geöffnet bleiben. Darüber freuen wir uns. Solches Engagement braucht es noch mehr, denn die Offenhaltung der Kirche geschieht nach unserem Konzept durch Menschen, durch ein Team von Küsterinnen und Küstern, das an einigen geeigneten Stellen in Zukunft auch von Ehrenamtlichen unterstützt werden wird.

        Die neuen Öffnungszeiten sind:

        • April bis September: 9 bis 18 Uhr
        • Oktober: 9 bis 17 Uhr
        • November bis März: 10 bis 16 Uhr

        Probeflächen lassen die Wirkung der künftigen Innenrenovierung erahnen

        Die neu angelegte Musterfläche an der Nordwand des Chores basiert auf den zuvor angelegten Musterflächen im nördlichen Seitenschiff. Dort war zuerst das Konzept einer Reinigung der Wandflächen verfolgt worden, um weitestgehend das heutige Erscheinungsbild einer steinsichtigen Oberfläche zu behalten, so wie der Zustand bei der letzten Innenrenovierung 1931 hergestellt worden war. Dieses Konzept zeigt eine Möglichkeit, den Innenraum der Elisabethkirche zu restaurieren. Um ein befriedigendes Erscheinungsbild der Wand- und Pfeilerflächen zu erreichen, müsste jedoch nicht nur gereinigt werden, sondern auch mit einigem Aufwand retuschiert werden, damit die unterschiedlichen Flächen sich einigermaßen einheitlich präsentieren. Aus dieser Erkenntnis heraus wurde eine zweite Alternative entwickelt, die man in kleineren Bereichen auch schon im nördlichen Seitenschiff sehen kann. Sie ist nun über die gesamte Höhe des Raums an einem Joch der Chornordwand erweitert worden. Anlass waren Risse im Gewölbe, die ohnehin aus sicherheitstechnischen Erwägungen geschlossen werden mussten. Da dafür sowieso ein Gerüst aufgestellt wurde, bot es sich an, hier eine größere Musterfläche mit Gewölbe und Wandfläche anzulegen. Dieses Alternativkonzept beinhaltet eine Überfassung der Wand- und Gewölbeflächen in der Farbigkeit der mittelalterlichen Erstausmalung der Elisabethkirche. Sie hat den Vorteil, dass die Wandoberflächen schonender gereinigt werden können. Die ursprüngliche Farbigkeit hatte zum Ziel, die Farbe des Sandsteins im Grundton aufzunehmen. Sie wurde mit einer weißen, illusionierenden Quaderung versehen, die sich aber weitestgehend am bestehenden Quadermauerwerk orientierte. Damit waren die gesamten Wand-, Pfeiler- und Gewölbeflächen bemalt. Die Kapitelle der Pfeiler und Gewölbedienste waren weiß gefasst. Auch das Maßwerk der Fenster mit den Rundstäben, Kapitellen und Basen war weiß, begleitet von ockerfarbenen Kehlen. Diese Farbigkeit, die bereits immer in der Sakristei erhalten geblieben war, kann nun an der Musterachse im Chor nachvollzogen werden.

        Bildergalerie von der Probefläche an der Nordwand des Hohen Chores

        Besondere Termine und Veranstaltungen

        Neben den regelmäßigen Veranstaltungshinweisen in der ökumenischen Zeitung KiM und hier auf unserer Webseite: www.Elisabethkirche.de möchten wir Ihnen hier einige besondere Veranstaltungen nahebringen:

        Führungen

        • Sonntags nach dem Gottesdienst und werktags um 15.00 Uhr

        Orgelführung

        • am Samstag, dem 12.12.; 09.1.; 13.2. jeweils um 12 Uhr (Eintritt 5€)

        Dachstuhlführungen

        • am Samstag, dem 12.12.+19.12.; 16.1.; 13.2. + 20.2.; sowie am 12.3. + 19.3.2016 jeweils um 10 Uhr. Teilnehmen können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre. (Eintritt: 5€) Bitte in der Küsterstube, Tel. 65573, anmelden.

        Sonderführungen

        • Führungen im Advent: Mittwochs 16 Uhr für Kinder und Erwachsene zu Bildern über Advent und Weihnachten
        • Die Glocken (keine Turmbesteigung!): Sonntag, 21.2.16, 15 Uhr
        • Elisabeth v. Rochlitz, Schwester von Landgraf Philipp - ein spannendes Leben zur Zeit der Reformation: Sonntag, 20.3.16, 15 Uhr

        Kirchenmusik

        • Sa. 12.12 18.00 Uhr Bläsermusik im Kerzenschein. Mit dem Posaunenchor der Elisabethkirche und der St.-Michaels-Gemeinde Kassel
        • Sa. 19.12. 18.00 Uhr Adventsliedersingen. Gemeinsames Singen mit allen musikalischen Gruppen der Elisabethkirche
        • Do. 31. Dez. 22.00 Uhr Silvesterkonzert. Ein musikalisches Feuerwerk auf der Orgel: Nils Kuppe

          Gottesdienste

          • 3.12., 10 Uhr Gottesdienst mit Kirchencafé (dann am: 24.1., 21.2., 13.3., 17.4.)
          • 20.12., 18 Uhr Gottesdienst mit der selten aufgeführten Weihnachtsgeschichte von Hugo Distler
          • 27.12., 10 Uhr Musikalischer Gottesdienst mit „Wunschlieder Singen“
          • 31.12., 18 Uhr Beichtgottesdienst am Altjahresabend
          • 31.12., 23 Uhr Michelchen: „Besinnlich der Jahreswende entgegen“
          • 1.1., 17 Uhr Neujahrsgottesdienst
          • 24.1., 10 Uhr Gottesdienst mit anschließendem Kirchencafé
          • 13.2. / 20.2./ 27.2./ 5.3./ 12.3./ 19.3.: 18 Uhr Fastentee zum Wochenschluss

          Öffnungszeiten der Elisabethkirche

          bis 31.10.2020
          Montag – Samstag 9–18 Uhr
          Sonntag 11-18 Uhr

          01.10. – 31.10.
          täglich 9–17 Uhr

          01.11. – 20.04.
          täglich 10–16 Uhr

          01.12. – 23.12. (Adventszeit)
          täglich 10–18 Uhr

          Gottesdienstzeiten

          Mittagsgebet
          Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

          Gottesdienst
          Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

          Abendmahlgottesdienst
          Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

          Tägliche Führungen

          zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

          • dienstags,
          • freitags,
          • samstags und
          • sonntags

          Ausgabe Nr 4: Sommer 2015

          Liebe Leserin, lieber Leser

          Jesus ist mutig! Da lagern weit über 5000 Menschen um ihn herum, es ist Abend und dunkel geworden, es gibt hier draußen nichts zu essen. Die äußeren Bedingungen sind schwierig. Die Jünger sind besorgt, es kann Unruhe geben, sie weisen Jesus hin auf diese Not, diesen Mangel und haben eine entsprechende Lösung parat: „Lass doch die Volksmenge gehen.“

          Jesus will sich darauf nicht einlassen. Er widersteht dem Mangel. Und sucht nach dem, was da ist. „Fünf Brote und zwei Fische hat hier ein kleines Kind!“, findet darauf einer der Jünger. Kann man damit was anfangen? Was ist das schon für so viele Menschen?

          Die Menschen sollen sich in Gruppen zu etwa 50 aufs Gras niederlassen. Er ordnet und schafft Übersichtlichkeit, damit sich die Menschen untereinander wahrnehmen können. Jesus dankt für das Brot, das da ist, und gibt es an die Menschen und auch von den Fischen, „wieviel sie wollten“.

          Das Erleben der Gegenwart Gottes scheint nicht zusammen zu passen mit Mangel und Aufsparen. Jesus zählt nicht. Er vertraut darauf, dass aus dem, was da ist, Überfluss werden kann.

          Wie ist es mit uns? Betrachten wir unser Leben von dem her, was fehlt? Oder wagen wir das Vertrauen, dass aus Kargheit und scheinbarem Mangel eine verlockende Fülle entstehen kann.

          Unsere Kirche ist entstanden wegen dieses ‚mutigen‘ Jesus. Werden wir auf den Mangel schauen und ihn verwalten? Oder uns verlocken lassen von der Hoffnung, dass aus der kleinen Gabe, die ich einbringe, eine große Fülle werden kann?

          Dieser Brief möchte Sie in diese Frage hineinlocken.
           

          mit herzlichem Gruß,
          Ihr Team Öffentlichkeitsarbeit

          Mutig und entspannt

          Wir haben Glück. Uns ist eine große Fülle geschenkt. Unsere Elisabethkirche ist großartig und bedeutsam. Das muss kaum begründet werden. Sie hat so viele schöne und besondere Facetten, dass es für die Kunst und Musik Liebenden leicht ist, einen guten Platz in ihr zu finden. Wir finden Schätze wie in einem Museum, Hintergründiges wie mittelalterliche Graffiti, Gemälde und filigrane Schnitzereien. Großartig ist der Raum, den dieses Bauwerk schafft, Raum für Stille in unserer Stadt. Sie hat eine großartige Namensgeberin, die uns auf Dauer mit ihrer Art der Menschlichkeit herausfordert. Und in diesem allen ist sie ein Ort des Gottesdienstes. Sie schafft Raum für den Einzelnen und für eine Gemeinschaft der Feiernden. Bevor – Sie ahnen es schon, dass noch etwas anderes kommt als nur lobende Worte – Überlegungen für Neues hier Platz haben, gilt dieses Lob uneingeschränkt dem Bestehenden. Für die vielen Menschen, die all das ermöglichen durch ihren Einsatz und durch ihre Gaben, durch Ideen und auch Ertragen von nur halb Geglücktem. Auch weiterhin ist das Ziel, dass viele Menschen sagen: unsere Kirche! An einer Stelle wird uns die Suche nach einem neuen Weg aufgenötigt: Die finanziellen Ausgaben steigen, aber die Einnahmen nicht. Also gilt es zu sparen. Oder? Schön wäre es, wenn dieser relative Mangel uns reizen würde, ‚selbstständig‘ zu werden, ein sicheres Standbein zu bekommen jenseits der notwendigen und wichtigen Zuwendungen durch die Kirchensteuer.
          Durch viele Unterstützerinnen und Unterstützer werden wir dann nicht die Verlegenheit des Mangels haben, sondern wir werden reich sein. Reichtum bedeutet aber nicht, eine besonders hohe Summe Geldes zu haben, sondern durch die vielen gemeinsam suchenden und gebenden Menschen werden wir immer wissen: es reicht! Für das, was wir brauchen, sind Menschen und Gaben da! Es geht eben nicht, so mutig will ich es mal sagen, um die Höhe einer Spende. Sonst könnten wir versuchen, möglichst reiche Sponsoren zu finden (aber auch diese sind herzlich eingeladen!). Sondern die Zugehörigkeit zu unserer Kirche ereignet sich – neben unserer Mitarbeit und unserem Dabeisein – auch durch unser Geld: Unsere Spende verbindet uns mit all den Dingen, die in und um diese Kirche geschehen. Es stimmt ja: der Gebende hat selbst viel davon. Wir können etwas Gutes machen aus Ihrem Geld! Das ist doch was! Die Spendenbereitschaft für gezielte Projekte (wie z. B. die neuen Antependien) ist groß. Das ist sehr schön. Andererseits ermöglicht die Zusage einer regelmäßigen Spende die erforderliche Planung, um (zum Beispiel) für die Öffnungszeiten der Kirche auch Personal einstellen zu können. Daher unsere Bitte: Werden Sie Unterstützerin und Unterstützer der Elisabethkirche.

          Der Geist bewegt und öffnet

          „Und er setzte sich auf einen jeden von ihnen und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist.“ Apg 2,3b-4a

          An Pfingsten kamen sie alle zusammen an einem Ort, Fremde und Freunde begegnen sich, Gottes Geist bewegt, erschafft gegenseitiges Verstehen trotz verschiedener Sprachen und Kulturen, macht bunt und froh. So erzählt das Meistermann Fenster über dem Portal der Elisabethkirche von Pfingsten und dem Beginn einer für alle Menschen offenen Kirche. In Musik und Kunst kann bis heute Gottes Geist Menschen berühren. Er kann öffnen und bewegen. Helfen Sie mit, dass diese besondere Kirche für viele Menschen offen sein kann.

          Was die Elisabethkirche (mir) bedeutet

          „Wir stehen hier an dieser großen Kirche mit den beiden Türmen gegenüber von McDonald‘s“. Originalton jugendlicher Fußballfans - nicht in Marburg - sondern in Köln aufgeschnappt. Das könnte in Marburg nicht passieren - oder? Die Elisabethkirche, neben dem Schloss eines der beiden Wahrzeichen der Stadt, ist sicher im Alltagsbewusstsein der Menschen in Marburg fest verankert. Jeder, der an ihr vorbei geht oder fährt, nimmt sie wahr. Wenn ich aber einen Augenblick innehalte, frage ich mich, was sie mir bedeutet? Und was bedeutet sie uns, den Gemeindemitgliedern, den Bürgern der Stadt, den Menschen der Region und schließlich den vielen Fremden, die sie jährlich besuchen? Wenn ich durch die mächtigen Türen den großen, immer geheimnisvoll-feierlich wirkenden Kirchenraum betrete, schwinden die Alltagsgeräusche und  Stille breitet sich langsam aus. Die leisen Gespräche verhallen langsam im weiten, hohen Raum. Die hohen Pfeiler, die Bögen, die bunten Glasfenster, das gedämpfte Licht lassen mich etwas von dem Geheimnis des Ortes und seiner Geschichte ahnen. Die Stille in der Gebetsnische, die flackernden Kerzen und schließlich der Altar, das Kruzifix, die Kerzen auf dem Altar lassen Andacht spürbar werden. „Besinnung, Andacht, Ahnung vom Geheimnis Gottes, Geborgenheit, Gemeinschaft, anders als andere Gebäude, heilsame Insel...“, so lauten Aussagen, die Menschen über ihre Kirchen machen. Sie lassen sich sicher so auch über unsere Elisabethkirche sagen, und noch viel mehr. Ist unsere eigene Lebensgeschichte mit dieser Kirche verbunden, kommen uns die Lebensabschnittsfeiern wie Taufe, Konfirmation, Hochzeit, aber auch Trauer und Gedenken in den Sinn. Als Gemeindeglieder verbinden wir Gottesdienste und Feiern damit. Als Besucher vielleicht ‚nur‘ die Kunstschätze oder die zahlreichen Konzerte, die aber, denke ich, auch etwas von dem Geheimnis des Ortes bei ihnen hinterlassen.
          Die Elisabethkirche ist eine ‚offene Kirche‘, d.h. sie kann jederzeit, während der Öffnungszeiten, besucht und besichtigt werden, daher kommen täglich viele Menschen. Die Kirche offenzuhalten ist aber mit Kosten verbunden. Personal-, Heizung- und Stromkosten  addieren sich zu beachtlichen Summen, die die Gemeinde vor erhebliche Probleme stellt. So wurden in den vergangenen Jahren und werden auch heute immer einmal reduzierte Öffnungszeiten oder gar tageweise Schließungen diskutiert. Soweit soll und darf es nicht kommen, denn es würde der Stadt etwas Entscheidendes fehlen, wenn die Elisabethkirche nicht immer geöffnet wäre. Helfen Sie uns, Ideen und Konzepte zu entwickeln, die dies verhindern. Übrigens -  was bedeutet Ihnen die Elisabethkirche? Lassen Sie es uns wissen.

          ‚Wertpapier‘ für eine offene Kirche zeichnen

          Eine offene Elisabethkirche ist Ihnen etwas ‚wert‘. Sie wollen uns dabei unterstützen, sie offen zu halten - nicht nur für Gottesdienste und Konzerte, sondern auch für Menschen, die Stille suchen oder die Rückbindung an eine reiche Kultur der Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe. Dann sollten Sie wissen: Die Elisabethkirche ist etwas mehr als 2500 Stunden im Jahr geöffnet.. Dafür müssen etwa 250000 € aufgewendet werden. Zwei Fünftel der Aufwendungen entfallen auf Betriebskosten. Drei Fünftel werden gebraucht, damit ein Team von 2,5 hauptamtlichen und 5 nebenamtlichen Küstern die Kirche jeden Tag öffnen, die Kunstschätze behüten und den Besuchern begegnen kann. Mit der Zeichnung eines ‚Wertpapiers‘ von 100€ helfen Sie die Kirche eine Stunde offen zu halten. Regelmäßig gezeichnet wird ihre Unterstützung nachhaltig. Als ‚Dividende‘ möchten wir Ihnen ‚besondere Zeit‘ schenken, z.B. ein besonderes Konzert, eine besondere Führung. oder anderes. Wir werden Sie persönlich ansprechen.

          Besondere Termine und Veranstaltungen

          Neben den regelmäßigen Veranstaltungshinweisen in der ökumenischen Zeitung KiM und hier auf unserer Webseite: www.Elisabethkirche.de möchten wir Ihnen hier einige besondere Veranstaltungen nahebringen:

          Führungen

          • Sonntags nach dem Gottesdienst und werktags um 15.00 Uhr

          Orgelführung

          • am Samstag, dem 11.07; 15.08.; 05.09.; 17.10. jeweils um 12 Uhr (Eintritt 3,50 €)

          Dachstuhlführungen

          • am Samstag, dem 11.07+18.07; 08.08. + 15.08; sowie am 12.09 + 19.09 jeweils um 10 Uhr. Teilnehmen können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre. (Eintritt: 3,50 €) Bitte in der Küsterstube, Tel. 65573, anmelden.

          Sonderführungen

          • Hl. Katharina, am 19.7. um 16 Uhr
          • Landgrafengräber, am 16.8. um 16 Uhr
          • Engel, am 20.9. um 16 Uhr
          • Rund um die Elisabethkirche, am 18.10. um 16 Uhr

          Tag des offenen Denkmals

          • am 13.9.2015: von 12 Uhr an stündlich Dachstuhlführungen und Sonderführungen

          Kirchenmusik

          • So. 13.09. 16.00 Uhr ‚Dem Himmel entgegen...‘ Konzertante Führung
          • So. 13.09. 19 und 20 Uhr ‚Dem Himmel ganz nah...‘ Dachstuhlführung mit Orgelmusik
          • Sa. 19.09. 18.00 Uhr Orgelkonzert
          • Sa. 03.10. 18.00 Uhr Orgelkonzert
          • Sa. 10.10. ab10.00 Uhr Jungbläsertag + Kreisposaunenfest.
          • Am So 11.10. 10 Uhr Bläser im Gottesdienst der Elisabethkirche

            Gottesdienste

            • Elisabethkirche 10 Uhr mit Kirchencafé am 12.7. / 9.8. / 13.9. / 18.10.
            • Meditativer Gottesdienst Elisabethkirche 18 Uhr am 19.7. / 6.9. / 11.10.
            • 19.07. 10 Uhr Elisabethkirche: Goldene Konfirmation
            • 13.09. 10 Uhr Elisabethkirche: Gottesdienst am Tag des Offenen Denkmals mit 500. „Silberglockenjubiläum“
            • 20.09. 10 Uhr Elisabethkirche: Pilgerkirche mit Pilgerfest
            • 04.10. 10 Uhr Elisabethkirche: Erntedank mit Konfirmandenbeteiligung

            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

            bis 31.10.2020
            Montag – Samstag 9–18 Uhr
            Sonntag 11-18 Uhr

            01.10. – 31.10.
            täglich 9–17 Uhr

            01.11. – 20.04.
            täglich 10–16 Uhr

            01.12. – 23.12. (Adventszeit)
            täglich 10–18 Uhr

            Gottesdienstzeiten

            Mittagsgebet
            Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

            Gottesdienst
            Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

            Abendmahlgottesdienst
            Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

            Tägliche Führungen

            zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

            • dienstags,
            • freitags,
            • samstags und
            • sonntags

            ‚Wertpapier‘ für eine offene Kirche zeichnen

            Eine offene Elisabethkirche ist Ihnen etwas ‚wert‘. Sie wollen uns dabei unterstützen, sie offen zu halten - nicht nur für Gottesdienste und Konzerte, sondern auch für Menschen, die Stille suchen oder die Rückbindung an eine reiche Kultur der Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe. Dann sollten Sie wissen: Die Elisabethkirche ist etwas mehr als 2500 Stunden im Jahr geöffnet.. Dafür müssen etwa 250000 € aufgewendet werden. Zwei Fünftel der Aufwendungen entfallen auf Betriebskosten. Drei Fünftel werden gebraucht, damit ein Team von 2,5 hauptamtlichen und 5 nebenamtlichen Küstern die Kirche jeden Tag öffnen, die Kunstschätze behüten und den Besuchern begegnen kann. Mit der Zeichnung eines ‚Wertpapiers‘ von 100€ helfen Sie die Kirche eine Stunde offen zu halten. Regelmäßig gezeichnet wird ihre Unterstützung nachhaltig. Als ‚Dividende‘ möchten wir Ihnen ‚besondere Zeit‘ schenken, z.B. ein besonderes Konzert, eine besondere Führung. oder anderes. Wir werden Sie persönlich ansprechen.

            Wertpapier für eine offene Elisabethkirche

            Für eine offene Elisabethkirche trete ich ein

            und spende einen Betrag von:

            (100,- € für eine Stunde Öffnungszeit der Elisabethkirche empfohlen)

            eingezogen werden.

            Dazu soll das folgende SEPA-Lastschriftmandat dienen. Erteilung eines SEPA-Lastschriftenmandates zum Einzug der ‚Wertpapier‘-Beträge: Offene Elisabethkirche Ich ermächtige den Gesamtverband evangelischer Kirchengemeinden in Marburg Zahlungen von meinem o.g. Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom Gesamtverband gezogenen Lastschriften einzulösen. Gesamtverband evangelischer Kirchengemeinden in Marburg, Universitätsstr. 45, 35037 Marburg, Gläubiger-ID DE19ZZZ00000892512 Vor dem ersten Einzug einer SEPA-Lastschrift wird mir der Gesamtverband die Mandatsreferenznummer mitteilen. Wenn mein/unser Konto die erforderliche Deckung nicht aufweist, besteht seitens des kontoführenden Instituts keine Verpflichtung zur Einlösung. Bankspesen trägt der/die Kontoinhaber*in.

            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

            bis 31.10.2020
            Montag – Samstag 9–18 Uhr
            Sonntag 11-18 Uhr

            01.10. – 31.10.
            täglich 9–17 Uhr

            01.11. – 20.04.
            täglich 10–16 Uhr

            01.12. – 23.12. (Adventszeit)
            täglich 10–18 Uhr

            Gottesdienstzeiten

            Mittagsgebet
            Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

            Gottesdienst
            Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

            Abendmahlgottesdienst
            Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

            Tägliche Führungen

            zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

            • dienstags,
            • freitags,
            • samstags und
            • sonntags

            Ausgabe Nr 3: Winter 2014 / 2015

            Liebe Leserin, lieber Leser

            „Siehe, ich verkünde euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird“. Lk 2,14 Gott wird Mensch. In einem Kind kommt er in unsere Welt, will uns nah sein, uns begleiten auf guten und schweren Wegen, will Freude am Leben in uns erwecken. Mit dem Bild von der Geburt Jesu aus dem Elisabethfenster unserer Kirche wollen wir Sie auf diesen Elisabethbrief für die kommende Advents- und Weihnachtszeit einstimmen, die bis in den Februar reicht.

            Wie Maria und Joseph sich mit ihrem Kind auf die Flucht begeben müssen, um vor Gewalt und Terror zu fliehen, so geht es heute vielen Menschen. Wie wir einer Familie mit einem Kirchenasyl in unserer Gemeinde dank eines großen Unterstützerkreises ein wenig helfen konnten, wollen wir Ihnen in dieser Ausgabe unter anderem erzählen.

            Viel Spaß beim Lesen
            und herzliche Grüße,
            Ihr Team Öffentlichkeitsarbeit

            Elisabethgemeinde gewährte Kirchenasyl

            Die Gemeinde der Elisabethkirche in Marburg gewährte einer geflüchteten Familie in den letzten beiden Monaten Kirchenasyl. Es handelt sich um eine Mutter mit vier Kindern. Der Ehemann und Vater war zuvor in einem anderen EU-Mitgliedstaat verhaftet und abgeschoben worden. Die Mutter konnte mit ihren Kindern weiter nach Deutschland fliehen. Das Kirchenasyl (nach dem Vertrag von Dublin) bot ihr die Chance auf ein Verfahren in der Bundesrepublik. Die sogenannte Dublin III Verordnung der EU bestimmt, dass der Mitgliedstaat, in dem die asylsuchende Person zuerst ankommt, für das Asylverfahren zuständig ist. Das sind in der Regel die Länder an den Außengrenzen (z.B. Griechenland, Italien, Malta). Es gibt bestimmte Fristen, innerhalb derer Asylsuchende z.B. aus der BRD in den zuständigen Mitgliedstaat abgeschoben werden können. Dank des Kirchenasyls konnte die Familie diese Fristen sicher überstehen. „Asylsuchende Menschen werden so massiv in ihrer Bewegungsfreiheit und ihrem Selbstbestimmungsrecht eingeschränkt, während die deutschen Behörden viele Asylanträge gar nicht mehr zu prüfen brauchen.“ sagt Julia F. aus dem Koordinierungskreis. Menschenrechtsorganisationen kritisieren, dass gerade in den Ländern der Außengrenzen das Asylsystem (noch) nicht funktioniert: Weder gibt es entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten, noch Sozialsysteme (öffentliche Leistungen zum Lebensunterhalt, Sicherstellung der medizinischen Versorgung), die aber für Asylsuchende ohne verwandtschaftliche Beziehungen überlebensnotwendig sind. Obwohl die Europäische Union sich zum Ziel gesetzt hat, das Asylverfahren in allen Mitgliedstaaten zu harmonisieren, kann es passieren, dass ein Mensch z.B. aus Somalia in Deutschland Asyl erhält, in den Niederlanden aber nicht. Die Kirchengemeinde der Elisabetkirche konnte das Asyl nur durchführen, weil sich Menschen fanden, die bereit waren, sich zu engagieren. Sie trafen sich wöchentlich in einem Koordinierungskreis, der sich um die Wohnung, Ausstattung und die systematische Betreuung der Familie kümmerte. Ohne diesen großen Unterstützerkreis von Gemeindemitgliedern, Studierenden, Nachbarge­mein­­­den, Nachbarn sowie die eingegangenen Spenden wäre dieses Kirchenasyl nicht möglich gewesen. Der Kirchenvorstand der Elisabethkirche dankt allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Er hofft, dass nun die Flüchtlingsfamilie nach Abschluß des Asylverfahrens ein dauerhaftes Bleiberecht erhält. Bericht über das Kirchenasyl in der Oberhessischen Presse vom 17.12.2014

            Feiern

            Feiern ist Luxus und Luxus ist etwas sehr Schönes. Es gibt die Kargheit des Notwendigen und es gibt die Überschwänglichkeit angesichts der Freude. Beides hat seinen Platz in unserem Leben. Und in der Kirche.
            Beim Luxus denke ich an unsere neuen Antependien. Die Spendenbereitschaft von Vielen ermöglicht jetzt die Bestellung eines neuen Antependium in der Farbe Violett für die Fastenzeit und die Adventszeit. Und es ist schon ein kleiner Überschuss da für das nächste Antependium in der Farbe Weiß für Ostern und Christi Himmelfahrt sowie die Weihnachtsfesttage… Wollen Sie weiter dazu helfen? Hier gibt es eine ausführliche Erklärung zu den geplanten Antependien mit Aussagen der Künstlerin Margarethe Keith, die die Entwürfe gemacht hat und die Ausführung durch die Werkstadt des Darmstädter Elisabethstiftes betreut: Information zu den Entwürfen der Antependien Beim Luxus denke ich auch an ‚kleine‘ Gottesdienstformen. Etwas unscheinbar und nicht immer stark besucht ist unsere Abendandacht zum Wochenschluß, jeweils um 18.00 Uhr am Samstag. Gefeiert wird im Hohen Chor, Orgelmusik und Lieder, eine kleine Ansprache und eine gemeinsame Stille prägen diese Andacht. Bedingt durch Mehrbelastungen und Einsparnotwendigkeiten ist die Andacht in diesen Wintermonaten auf den ‚Prüfstand‘ gekommen: Welchen ‚Wert‘ und welche Bedeutung hat diese Andacht für unsere Gemeinde? Gibt es vielleicht genug andere gottesdienstliche Angebote und ist die Zeit am Samstag Abend nur für wenige passend? Oder sollten wir andererseits nicht dafür werben und diese Andacht mehr bekannt machen als schönen Ausklang der Woche und guten Beginn der Feier des Sonntags?  Fehlen uns vielleicht solche rituellen Zeiten, in denen wir das Feiern lernen können als gegenläufige Bewegung gegen Zeitmangel und Erfüllen von Aufgaben. In die Entspanntheit des Abends hineingehen, in der Freude, dass alle Arbeit und Geschäftigkeit, alle Lautheit zur Ruhe kommen kann. Schöne Worte, wird manche/r vielleicht denken, aber auch praktikabel? Mit der Fastenzeit im kommenden Jahr wird die Andacht zunächst in der Form des ‚Fastentees‘ wieder da sein. Nach Ostern sollte dann klar sein, ob und wie diese Andacht weitergeführt werden kann. Ein vom Kirchenvorstand eingesetzter Ausschuss wird diese Frage beantworten. Dabei wäre es schön, wenn Sie, die Leserin und der Leser uns schreiben würden. Vielleicht werden Sie diese Andacht ja neu entdecken für sich und sie mögen. „Ein gelassener, unspektakulärer Wochenausklang, der mir die Sinne wieder weitet“, so wertete ein Besucher die Wichtigkeit dieses Termins für sich. Als wir jetzt an einem November-Samstag um diese Zeit an der geschlossenen Kirche vorbeigingen, empfanden wir plötzlich, dass etwas fehlte. Eine solche Zeit, mit dem Beginn durch das Glockengeläut, ist ja nicht nur für die anwesenden Besucher wichtig. Auch für die draußen, die wissen: jetzt ist Gebet, ist dies ein Beteiligtsein, ist dies ein gutes Wissen. Es ist wie ein gewärmtes Zimmer, von dem ich weiß, ich kann hineingehen, wenn ich diese Wärme brauche.

            Nils Kuppe 10 Jahre Kirchenmusiker an der Elisabethkirche

            Vor zehn Jahren kam Nils Kuppe zu uns nach Marburg. Aufgewachsen auf einer Hallig, studierte er Kirchenmusik  in Lübeck.  Über Bremen, seiner ersten Station als Kantor, kam er im Februar 2005 nach Marburg, wo er als Bezirkskantor  für den Kirchenkreis Marburg und als Kantor und Organist an der Elisabethkirche tätig ist. Seiher hat er in vielen Gottesdiensten und Konzerten sein Können als Chorleiter und Organist, aber auch als Orgel- und Chorlehrer eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Herr Kuppe, worin liegt der Reiz, aber auch die Herausforderung die für Arbeit des Kirchenmusikers an der Elisabethkirche? Ich freue mich immer wieder, dass ich in dieser einmaligen Kirche Musik machen darf. Ein besonderer Reiz und zugleich die größte Herausforderung: Die Elisabethkirche zieht die unterschiedlichsten Menschen an, die sehr unterschiedliche Erwartungen mitbringen, vom Chorsänger über die Orgelspezialistin bis hin zum „verirrten“ Weihnachtsmarktbesucher, den es eher zufällig in die Kirche gezogen hat. Möglichst vielen dieser Menschen gerecht zu werden, ist sicher die größte Herausforderung. Wenn Sie zurückblicken, was ist Ihnen in diesen zehn Jahren besonders bemerkenswert gewesen? An erster Stelle ist da meine Familie zu nennen, meine Frau, die ich in der Elisabethkirche kennenlernte, und unsere drei Kinder, die in diesen Jahren geboren wurden. Von den vielen musikalischen Höhepunkten möchte ich keinen besonders hervorheben, da waren viele sehr unterschiedliche dabei. Drei Dinge erscheinen mir erwähnenswert: Im Laufe der Jahre haben sich immer mehr Sängerinnen und Sänger gefunden, die die Kantorei der Elisabethkirche inzwischen zum größten Marburger Chor machen. Auch der Marburger Kinderchor ist auf über 60 Kinder in drei Gruppen angewachsen. Als zweites den Orgelneubau. So etwas mitzuerleben ist für einen Kirchenmusiker ein seltenes Erlebnis. Drittens habe ich das Gefühl, die Musik an der Elisabethkirche hat inzwischen ihren festen Platz im Marburger Kulturleben gefunden und ist „eine gute Adresse“. Was erwarten Sie in Zukunft für ihre weitere Arbeit in Marburg? Ich erhoffe mir weiterhin ein reiches musikalisches Leben in der Elisabethkirche und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen. Im neu formierten größeren Kirchenkreis Marburg wird der Spagat zwischen meiner Tätigkeit an der Elisabethkirche und im Kirchenkreis sicher nicht einfacher werden, aber ich hoffe, dass sich auch in diesem Bereich neue Möglichkeiten ergeben werden.

            Gottesdienste in der Ortenbergkapelle und im Missionshaus

            Nach einem längeren Prozess der Beratung in den vergangenen Jahren und jetzt bei 3 Gemeindeversammlungen hat der Kirchenvorstand der Elisabethgemeinde beschlossen, die Gemeindebezirke von 3 auf 2,5 zu verändern - davon mehr im Detail im nächsten Elisabethbrief - und den Rhythmus der Gottesdienste in der Ortenbergkapelle und im Missionshaus auf etwa 14-tägig umzustellen. Damit reagiert der Kirchenvorstand auf Veränderungen in der Ausstattung mit Pfarrstellen. Denn seitdem Pfr. Hartmann mit halber Stelle die Leitung des Gesamtverbandes übernommen hat, stehen für die Gemeindearbeit nur noch 2,5 Pfarrstellen zur Verfügung. Da die Feiertage und die Besonderheiten des Kirchenjahres berücksichtigt werden sollen, wird ein strikter 14-tägiger Rhythmus nicht durchzuhalten sein. Deshalb bedarf es der Achtsamkeit und des Blickes in den Gottesdienstkalender in KiM und hier auf der Webseite der Gemeinde..

            Besondere Termine und Veranstaltungen

            Neben den regelmäßigen Veranstaltungshinweisen in der ökumenischen Zeitung KiM und hier auf unserer Webseite: www.Elisabethkirche.de möchten wir Ihnen hier einige besondere Veranstaltungen nahebringen:

            Führungen

            • Sonntags nach dem Gottesdienst, an den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr 01.01.2015 um 15.00 Uhr

            Orgelführung

            • am Samstag, dem 10.1. um 12 Uhr und Samstag, 7.2. um 12 Uhr
              (Eintritt 3,50 €)

            Dachstuhlführungen

            • am Samstag, dem 10.01. + 17.01.sowie am 14.02. + 21.02. jeweils um 10 Uhr. Teilnehmen können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre. (Eintritt: 3,50 €) Bitte in der Küsterstube, Tel. 65573, anmelden.

            Sonderführungen

            • Barlach-Kruzifix am 15.2. um 15 Uhr

            Kirchenmusik

            • Sa. 06.12. 18.00 Uhr  Johann  Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium Kantaten 1-3 und 5. Brandenburgisches Konzert
            • So. 07.12 15.00 Uhr   Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium Kantaten 1-3 und 5. Brandenburgisches Konzert
            • So. 07.12 18.00 Uhr  Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium Kantaten 4-6
            • Sa. 13.12 18.00 Uhr Bläsermusik im Kerzenschein. Mit dem Posaunenchor der Elisabethkirche und dem Posaunenchor der St.-Michaels-Gemeinde Kassel
            • Sa. 20.12. 18.00 Uhr Adventsliedersingen. Gemeinsames Singen mit allen musikalischen Gruppen der Elisabethkirche
            • Mi. 31. Dez. 22.00 Uhr Silvesterkonzert. Ein musikalisches Feuerwerk auf der Orgel mit Werken von Bach, Elgar u.a. Orgel: Nils Kuppe

            Gottesdienste

            • 14.12. 18 Uhr Meditativer Gottesdienst
            • 28.12. 10 Uhr Musikalischer Gottesdienst mit „Wunschlieder Singen“
            • 31.12. 18 Uhr Beichtgottesdienst am Altjahresabend
            • 31.12. 23 Uhr Michelchen: „Besinnlich der Jahreswende entgegen“
            • 01.01. 17 Uhr Neujahrsgottesdienst
            • 25.01. 10 Uhr Gottesdienst zum Moretelesonntag mit anschließendem Kirchencafé
            • 15.02. 10 Uhr Gottesdienst mit anschließendem Kirchencafé
            • 21.2. / 28.2./ 7.3./ 14.3./ 28.3.: 18 Uhr Fastentee zum Wochenschluss

            Wir freuen uns über Ihre Spende für unsere Gemeinde

            Spenden Sie zum Beispiel für die in diesem Elisabethbrief erwähnten Projekte:
            • Neue Antependien Elisabethkirche (Violettes und Weißes Kanzel- und Altarantependeium)
            • Asyl und Flüchtlingshilfe der Gemeinde und im Gesamtverband
            • Lebensmittelhilfe für Bedürftige in der Gemeinde
            • Zukunft der Ortenbergkapelle
            • Öffentlichkeitsarbeit: Webseite

            Spendenkonto der:

            Elisabethgemeinde im Gesamtverband ev. Kirchengemeinden Marburgs
            IBAN:     DE81 5206 0410 0002 8001 01
            BIC:     GENODEF1EK1
            Verwendungszweck: Elisabethgemeinde - Projekt   _________________________

            Hinweis:

            Wenn Sie bei Ihrer Spende in der Küsterstube der Elisabethkirche oder bei Ihrer Überweisung Ihren Namen und Ihre Anschrift angeben, können wir Ihnen gerne eine Spendenquittung zusenden.

            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

            bis 31.10.2020
            Montag – Samstag 9–18 Uhr
            Sonntag 11-18 Uhr

            01.10. – 31.10.
            täglich 9–17 Uhr

            01.11. – 20.04.
            täglich 10–16 Uhr

            01.12. – 23.12. (Adventszeit)
            täglich 10–18 Uhr

            Gottesdienstzeiten

            Mittagsgebet
            Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

            Gottesdienst
            Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

            Abendmahlgottesdienst
            Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

            Tägliche Führungen

            zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

            • dienstags,
            • freitags,
            • samstags und
            • sonntags

            in loser Folge: 2014 / 02

            Liebe Leserin, lieber Leser

            „Seht, ich habe es doch gesagt, wir sollen die Menschen froh machen!“ So hat Elisabeth nach dem Zeugnis einer ihrer ­Dienerinnen anlässlich einer Armenspeisung in Marburg ausgerufen. Von diesem Lebensmotto wollen auch wir uns inspirieren lassen bei den vielfältigen Herausforderungen, vor denen wir als Gemeinde stehen. Andere Menschen fröhlich zu machen, wird aber nur möglich sein, wenn wir selber froh und fröhlich gemacht werden. Das geschieht mit Pfingsten, dem Wunder, dass unterschiedlichste Menschen sich anfangen zu verstehen, zusammenrücken und Bestärkung und neue Kraft aus dem Heiligen Geist erfahren. So greift auch dieser ElisabethBrief einige wichtige und aktuelle Themen aus der Gemeindearbeit auf, wie Einladungen zu Gemeindeversammlungen, die sich mit den Seelsorgebezirken und dem Gottesdienstprogramm auseinandersetzen werden, Aktuelles zur Kirchenmusik, die Situation in unserem Gemeindesekretariat und anderen Themen. Trotz aller materiellen Restriktionen, die wir auch in unserer Gemeinde schmerzlich erleben und auf die wir reagieren müssen, wollen wir dennoch und gerade auch in dieser Zeit frei nach dem Motto der Heiligen Elisabeth frohen Mutes an unsere Aufgaben gehen. In diesem Sinne wünschen wir viel Freude beim Lesen, rege Diskussionen und einen intensiven Gedankenaustausch.

            Viel Spaß beim Lesen
            und herzliche Grüße,
            Ihr Kirchenvorstand

            Veränderungen im vielfältigen Gottesdienstprogramm

            Die Elisabethkirchengemeinde erfreut sich seit vielen Jahrzehnten eines reichhaltigen Angebotes an verschiedenen Gottesdiensten. Dazu zählen die werktäglichen
            • Friedensgebete mittags um 12 Uhr,
            • samstags das Abendgebet zum Wochenschluss um 18 Uhr (1 x mtl. mit Liedern aus Taizé),
            • sonntags die 10 Uhr Gottesdienste in der Elisabethkirche und
            • um 10 Uhr in der Ortenbergkapelle,
            • der Familiengottesdienst um 11.15 im Michelchen,
            • der 18 Uhr Abendmahlsgottesdienst in der Elisabethkirche (1 x mtl. als Meditativer Gottesdienst) und der
            • 19 Uhr Gottesdienst im Missionshaus (alle 4 Wochen um 11.30 Uhr als Familiengottesdienst mit Mittagstisch)
            Zählt man dazu noch die geistlich ausgerichtete Kirchenführung nach dem Gottesdienst, dann sind es allein 7 Gottesdienste am Wochenende, die von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen getragen werden. Das ist gut und wichtig, ist doch der Gottesdienst ein zentraler geistlicher Kraft- und Quellort, aus dem wir als Christen leben. Allerdings haben sich die Rahmenbedingungen über die Zeit doch deutlich verändert. Hatte die Gemeinde vor 25 Jahren noch eine Mitgliederzahl von ca 8500, so steht sie inzwischen bei etwa 4700. Waren es früher 4 Gemeindepfarrstellen, so sind es heute 2,5 plus eine 0,5 Besucherpfarrstelle. Natürlich ist auch der Propst Pfarrer an der Elisabethkirche und hält schöne Gottesdienste, genauso wie sich viele Emeriti gerne ansprechen lassen und das Gottesdienstprogramm mittragen. Dennoch scheint es jetzt an der Zeit zu sein, von üppiger Vielvalt im Gottesdienstprogramm zu schlichter Schönheit zu kommen. Ausgehend von Überlegungen im Team der Pfarrerin und der Pfarrer soll auf den kommenden 2 Gemeindeversammlungen (siehe nächste Spalte) drei Vorschläge vorgestellt und mit der Gemeinde besprochen werden:
            • 14 tägiger 10 Uhr Gottesdienst in der Ortenbergkapelle
            • 14 tägiger Familiengottesdienst im Missionshaus um 11.30 Uhr und
            • das Mittragen des Abendgebetes zum Wochenschluss samstags um 18 Uhr von Ehrenamtlichen.
            Diskutieren Sie mit und bringen Sie sich mit Ihren Ideen und Vorschlägen ein, dann kann der Kirchenvorstand im Herbst auf einer breiten Grundlage gute Entscheidungen für die Zukunft treffen.

            Unsere Gemeinde braucht eine weitere Anpassung der Seelsorgebezirke

            Bereits vor acht Jahren gab es eine Reform der Seelsorgebezirke in unserer Gemeinde. Von 4 wurde auf 3 Bezirke umgestellt. Neben der Neuverteilung der seelsorgerlichen Arbeit von 4 auf 3 Gemeindepfarrer war damit das Konzept verbunden, dass alle Bezirke möglichst nahe an die Elisabethkirche heranreichen sollten.
            Nun wird eine weitere Anpassung  von 3 auf 2,5 Bezirke notwendig. Gründe dafür sind, dass aufgrund des demografischen Wandels und damit zurückgehender finanzieller Mittel sich die Bemessungszahlen für ganze Pfarrstellen verändern. Mit den z.Z. 4669 Gemeindegliedern, den 5 Altenheimen, 2 Kindertagesstätten und einem umfangreichen Gottesdienstprogramm liegt die Bemessungszahl derzeit bei 299 Punkten. Bisher ergaben 100 Punkte eine volle Pfarrstelle. Nun werden werden 120 Punkte gebraucht. Das ergibt 2 volle und eine halbe Stelle. Pfarrer Hartmann arbeitet bereits seit 2 Jahren nur noch mit halber Stelle für die Gemeinde mit der anderen Hälfte arbeitet er als Vorsitzender des Gesamtverbandes. Im Team der Pfarrer ist bereits manches anders verteilt worden, aber nun steht auch eine Anpassung der Seelsorgebezirke an. Ziel der Neuausrichtung soll es sein, eine gute Lösung zu finden, die den Ansprüchen der Gemeinde und dem Arbeitsspensum der Pfarrerin und Pfarrer entspricht. Sie selbst haben sicherlich eigene Ideen, wie die neue Zuteilung aussehen könnte. Bereits jetzt gibt es einige offene Vorschläge, die wir mit Ihnen auf der Gemeindeversammlung:
            • am 6.7. nach dem 10 Uhr Gottesdienst in der Elisabethkirche und
            • am 20.7. nach dem 19 Uhr Gottesdienst im Missionshaus
            beraten möchten. In der Ortenbergkapelle fand am 25.5. bereits eine Gemeindeversammlung dazu statt. Ihre Meinung ist uns wichtig und soll in die kommenden Beratungen des Kirchenvorstandes einfließen.
            Hier drei mögliche Vorschläge:

            Detailinformationen zu den drei Vorschlägen

            Die Zurdnung der Straßen zu den neuen 2, 5 Bezirken nach den 3 Vorschlägen: Straßenlisten der 3 Vorschläge als PDF Datei
            Sehen Sie die Gemeindeversammlungen als Chance und kommen Sie zahlreich!

            Neubesetzung unseres Gemeindesekretariats

            Nicht zu glauben, aber doch wahr: nach 25 Jahren als Sekretärin unserer Elisabethkirchengemeinde geht Frau Hanna Kalb Ende September 2014 in den wohlverdienten Ruhestand. Wir bedanken uns sehr  für alle Herzlichkeit, Liebe, Zuverlässigkeit und Mühe, die sie in unsere Gemeindearbeit eingebracht hat. Über 25 Jahre hat sie die Arbeit in unserer Gemeinde mit geprägt, hat vom jährlichen Weihnachtsmarkt bis zum Gemeindefest vieles und mehr organisiert und ins Rollen gebracht. Sie war oft die erste Ansprechpartnerin für Menschen, die eine Frage hatten, etwas Bestimmtes wollten oder einfach nach „dem Weg“ in unsere Gemeinde suchten. Sie war Ansprechpartnerin für Pilger und Touristinnen, die unsere Kirche besuchen wollten. In der Zeit ihrer Arbeit hier haben sich die Aufgabe einer Sekretärin stark verändert, sagt sie im Rückblick selbst. Waren es anfangs hauptsächlich Schreibaufgaben wie bsw. das Abtippen von Predigten und Liedblättern, sind im Laufe der Zeit die organisatorischen und kommunikativen Aufgaben mehr und entscheidender geworden. So leid es uns tut, dass wir Hanna Kalb nun bald verabschieden müssen – sind wir auf der Suche nach einer Nachfolgerin/einem Nachfolger für ca. 16 Arbeitsstunden: Wir suchen einen Menschen mit hohen kommunikativen Fähigkeiten und einem freundlichen Blick für Menschen im inneren Bereich der Kirche und für die, denen Kirche eher fremd ist.
            • Sie werden zu festen Zeiten am Vormittag  im Gemeindebüro, Schützenstraße 39 arbeiten.
            • Sie werden für unsere 3,5 Pfarrstellen Kirchenbucheintragungen und Schreibarbeiten erledigen.
            • Sie organisieren mit den Betreibern aus der Nordstadt Marburg, sowie kirchlichen und nichtkirchlichen Gruppen den jährlichen Weihnachtsmarkt.
            • Ihnen liegt Ihre Kirche am Herzen und Sie sind gespannt und flexibel im Umgang mit verschiedensten Menschen verschiedenster religiöser Prägung.
            Dann sprechen Sie unsere Pfarrer/in an oder  melden sich im Gemeindebüro unter der Telefonnummer, MR 6200825 – und wundern Sie sich nicht, wenn sich da eine freundliche Stimme mit „Hanna Kalb“ meldet!

            Veränderungen für die kirchenmusikalische Arbeit

            Wandel bringt immer Veränderungen mit sich, mögen sie uns gefallen oder nicht. Verändert sich die kirchliche Landschaft, so verändern sich mit ihr auch liebgewordene Strukturen. Die beiden hessischen Landeskirchen führen ihre religionspädagogischen Institute zu einem zentralen PTI zusammen. Das ermöglicht konzentrierte Arbeit, spart Ressourcen - und bedeutet für Marburg einen Zugewinn in vielfältiger Hinsicht. Das neue PTI wird in die Räumlichkeiten der ESG in der Rudolf-Bultmann-Straße einziehen, doch müssen diese zuvor für die neuen Zwecke umgebaut werden. Für die Kirchenmusik bedeutet es, dass die von der ESG bisher zur Verfügung gestellten Räume, zumindest für die Zeit des Umbaus, leider nicht benutzt werden können. Nach den Sommerferien,d.h. ab September, gilt für: die Kantorei: Die Proben finden zur gewohnten Zeit (Di. 20.00 Uhr) im Gemeindesaal der katholischen Pfarrgemeinde St.Peter und Paul in der Biegenstraße 18 statt. die Kinderchöre (Marburger Kinderchor, Kurrende): Die Proben finden auch hier zur gewohnten Zeit (Fr. 15.00, 16.00,17.00 Uhr) im Gemeindesaal des Martin-Luther-Hauses, Johannes-Müller-Straße 1, statt. das Kirchenmusikbüro: Das Büro der Kirchenmusik bezieht dauerhaft einen Raum im Martin-Luther-Haus. Wie es nach dem Umbau der ESG/PTI weitergehen wird, können wir heute noch nicht absehen, wir werden Sie aber zu gegebener Zeit informieren.

            Geld für die Schönheit unserer Kirche - Antependien in weiteren Farben

            Seit Januar diesen Jahres haben wir in der Elisabethkirche neue Antependien. Vom Altar und von der Kanzel erfreuen uns diese ‚Vorhänge‘ (von lat. ante „vor“ und pendere „hängen“), die nach dem Sonntag Trinitatis bis zum Ende des Kirchenjahres wieder in schönem Grün erscheinen: allein in dieser Farbe gibt es die neuen Antependien. Unsere Kirche ist ja nur an wenigen Stellen farbig gestaltet, die Antependien sind ein sehr wichtiger Anteil hierbei. Die Blicke zentrieren sich immer wieder auf den Altar, beim Gehen und Schauen in der Kirche oder bei einem Gottesdienst. Die Schönheit von Form und Farbe der Antependien gibt diesem Zentrum Ausdruck. In drei weiteren Farben werden die neuen Antependien hergestellt werden: Die Adventssonntage und die Passionszeit werden durch die Farbe Violett geprägt, in der Weihnachts- und Osterzeit wird es die Farbe Weiß sein. Rot ist die Farbe für Pfingsten. Hier ist also eine Stelle, wo wir unsere Kirche schön machen können: für uns, für unser In-der-Kirche-sein. Die neuen Antependien können hergestellt werden, wenn die Bezahlung gesichert ist. Daher bitten wir um Spenden, um die nächste farbliche Einheit in Auftrag geben zu können. Wenn wir reichlich spenden - die Herstellung ist nicht billig - werden wir zum kommenden Advent und/oder zu Weihnachten von den Neuen erfreut werden.

            Besondere Termine und Veranstaltungen,

            Neben den regelmäßigen Veranstaltungshinweisen in der ökumenischen Zeitung KiM und hier auf unserer Webseite: www.Elisabethkirche.de möchten wir Ihnen hier einige besondere Veranstaltungen nahebringen:

            Führungen

            • Sonntags nach dem Gottesdienst und So bis Fr  15 Uhr

            Orgelführung

            • am Samstag, dem 14.6. um 12 Uhr und Samstag, 12.7. um 12 Uhr (Eintritt 3,50 €)

            Dachstuhlführungen

            • Am Samstag, dem 14. + 21.6., dem 12. + 19.7. und dem 9. + 16.8. jeweils um 10 Uhr.
              Teilnehmen können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre. (Eintritt: 3,50 €) Bitte in der Küsterstube Tel. 65573 anmelden.

            Sonderführungen

            • „Die vier Kapellen des Deutschen Ordens“ - 15.6. um 16 Uhr
            • „Der Deutsche Orden in der Elisabethkirche“ - 20.7. um 16 Uhr

            Kirchenmusik

            • 4.7.   20 Uhr: Jubiläumskonzert 155 Jahre Ketzerbach mit dem Polizeichor und -orchester Marburg
            • 13.7. 18 Uhr: Bläserkonzert
            • 19.7. 18 Uhr Konzert?

            Gottesdienste

            • 15.06. 10 Uhr Stegfestgottesdienst am Ortenberg (Familiengottesdienst)
            • 06.07. 10 Uhr Familiengottesdienst zum Ketzerbachfest, anschließend Gemeindeversammlung
            • 20.07. 19 Uhr Gottesdeinst im Missionshaus, anschließen Gemeindeversammlung
            • 03.08. 10 Gottesdienst zum Gedenken an den Ausbruch des 1. Weltkrieges

            Wir freuen uns über Ihre Spende für unsere Gemeinde

            Spenden Sie zum Beispiel für die in diesem Elisabethbrief erwähnten Projekte:
            • Neue Antependien Elisabethkirche (Violettes Kanzel- und Altarantependeium)
            • Kirchencafé nach dem Gottesdienst
            • Zukunft der Ortenbergkapelle
            • Öffentlichkeitsarbeit „Elisabethbrief“

            Spendenkonto der:

            Elisabethgemeinde im Gesamtverband ev. Kirchengemeinden Marburgs
            IBAN:     DE81 5206 0410 0002 8001 01
            BIC:     GENODEF1EK1
            Verwendungszweck: Elisabethgemeinde - Projekt   _________________________

            Hinweis:

            Wenn Sie bei Ihrer Spende in der Küsterstube der Elisabethkirche oder bei Ihrer Überweisung Ihren Namen und Ihre Anschrift angeben, können wir Ihnen gerne eine Spendenquittung zusenden.

            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

            bis 31.10.2020
            Montag – Samstag 9–18 Uhr
            Sonntag 11-18 Uhr

            01.10. – 31.10.
            täglich 9–17 Uhr

            01.11. – 20.04.
            täglich 10–16 Uhr

            01.12. – 23.12. (Adventszeit)
            täglich 10–18 Uhr

            Gottesdienstzeiten

            Mittagsgebet
            Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

            Gottesdienst
            Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

            Abendmahlgottesdienst
            Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

            Tägliche Führungen

            zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

            • dienstags,
            • freitags,
            • samstags und
            • sonntags
            in loser Folge: 2014 / 01

            Liebe Leserinnen, liebe Leser

            dies ist die erste Ausgabe des Elisabethbriefes. Mit ihm möchte der Kirchenvorstand der Elisabethkirchengemeinde unsere Gemeinde und alle Interessierten regelmäßig über die Arbeit aus dem Kirchenvorstand und den weiteren Gremien informieren.

            Unser Ziel ist es, unsere Arbeit möglichst transparent zu machen und ihre Akzeptanz noch weiter zu steigern. Sprechen Sie daher die Mitglieder des Kirchenvorstandes an, äußern Sie Kritik und loben Sie, was zu loben ist. Sie können unseren Elisabethbrief gerne an andere Interessierte weitergeben. Auch freuen wir uns, wenn Sie Ihre Eindrücke, Vorschläge und Kritiken uns wissen lassen. Neben der gedruckten Ausgabe sollen Sie auch die Möglichkeit bekommen, den Elisabethbrief online und kostenlos zu abonnieren. So werden Sie noch früher und mobil informiert. Dafür können Sie sich auf www.Elisabethkirche.de/elisabethbrief.html anmelden. Diese Ausgabe informiert Sie über unsere neuen Antependien, Aktuelles zur Ortenbergkapelle, den neuen Kirchencafé nach dem Gottesdienst und Veränderungen im Kirchenkiosk.

            Viel Spaß beim Lesen
            und herzliche Grüße,

            Ihr Kirchenvorstand

            Treffpunkt Kirchenkiosk wieder geöffnet

            Nach ca. 6 Wochen öffnete jetzt unser Treffpunkt Kirchenkiosk gegenüber der Elisabethkirche wieder seine Pforten. Über die Hintergründe und die veränderten Öffnungszeuten lesen Sie hier:

            Über 40 Frauen und Männer engagieren sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Treffpunkt Kirchen-Kiosk und im Bücherflohmarkt. Bei so vielen Mitarbeitenden ergibt sich zwangsläufig ein hoher Gesprächs- und Abstimmungsbedarf. In der zweiten Jahreshälfte 2013 wurde das besonders deutlich. Bedingt durch die demografische Entwicklung, die Fülle an Leitungsaufgaben und die gemeindeinterne Aufgabenverteilung entstanden zahlreiche Fragen, die nicht zeitnah geklärt werden konnten. Darüber hinaus mussten kontroverse Sichtweisen zur konzeptionellen Ausrichtung der Arbeit in Kirchen-Kiosk und Bücherflohmarkt ausgetauscht und miteinander besprochen werden. Um die Fülle der miteinander verwobenen Fragestellungen in Ruhe bearbeiten zu können, hat der Kirchenvorstand nach reiflicher Überlegung eine kurzzeitige Schließung von Kirchen-Kiosk und Bücherflohmarkt als sinnvoll erachtet. Durch die konstruktiv geführten Gespräche im Januar und die Bereitschaft aller Beteiligten, die Arbeit möglichst bald fortzusetzen, konnte die Schließung auf wenige Wochen beschränkt werden. Seit dem 3. Februar sind Kirchen-Kiosk und Bücherflohmarkt wieder geöffnet. 'Danke' an alle, die dazu beigetragen haben! Für die Besucher/-innen und Kunden/-innen hat sich mit der Wiedereröffnung wenig verändert. Einige kleinere Änderungen im Sortiment werden den meisten kaum auffallen.

            Neu sind die regulären Öffnungszeiten:
            |    von April bis Oktober:
                täglich von 11 Uhr - 17 Uhr
            |    von November bis März:
                von 11 Uhr - 30 min. vor Schließung
                der Elisabethkirche
            |    Heiligabend bis Ostern: sonntags geschlossen Neben diesen eher äußerlichen Dingen hat sich vor allem die interne Arbeitsverteilung und Leitungsstruktur verändert. Esther Simon und Brunhilde Gies werden die Leitungsverantwortung im Kirchen-Kiosk Ende Februar abgeben. Beiden sei an dieser Stelle herzlich für ihr großes Engagement gedankt!
            Sie arbeiten in diesen Tagen Gerda und Hans-Helmut Grebing ein, die einen Teil der bisherigen Leitungsaufgaben übernehmen werden, insbesondere die Begleitung des Teams der Mitarbeitenden. Viele Andere, die auch bisher schon zu dem sog. 'Kleinen Leitungskreis' gehörten, nehmen ihre Aufgaben auch weiterhin wahr. Neue Mitarbeitende sind im Team der Ehrenamtlichen jederzeit herzlich willkommen. Mitzubringen ist lediglich die Bereitschaft, sich zweimal im Monat für etwa 3 Stunden in die Arbeit im Kirchen-Kiosk einzubringen. Ansprechpartner sind Gerda und Hans-Helmut Grebing, Tel. 6978197. Die Leitung des Bücherflohmarktes bleibt in den bewährten Händen von Inge Reifenberg, die mit einem kleinen Team auch zukünftig den 'Alten Kiosk' mit Leben füllt.

            Von:Bernhard Dietrich, Sonntag, 25.05.2014

            Neues Antependium in Dienst genommen

            Am 12. Januar wurde im Gottesdienst zum 1. Sonntag nach Epiphanias das erste mal das neue Kanzel- und Altarantependium in Dienst genommen.

            Vorausgegangen war fast ein Jahrzehnt der Vorbereitung,  des Nachdenkens und  des Spendensammelns. Propst Wöllenstein hielt den Gottesdienst, bei dem Kanzel und Altar in der liturgischen Farbe grün neu „gekleidet“ wurden. Grün gilt als „Farbe der aufgehenden Saat“ und wird in der Epiphanias- der Vorfasten- und der Triniatiszeit verwendet, die vom Sonntag nach Pfingsten bis fast zum Ende des Kirchenjahres reicht. Grün ist also von allen liturgischen Farben am längstem in Gebrauch. Daher hatte sich der Kirchenvorstand entschieden, diese Farbe als erstes umsetzen zu lassen. Die alten Antependien in der Elisabethkirche sind seit über 60 Jahren in Gebrauch. Sie sind verschlissen und unansehnlich geworden. Sie genügen nach Meinung vieler nicht mehr den ästhetischen Ansprüchen, die man bei einer Kirche wie der Elisabethkirche haben muss. Daher hat sich der Kirchenvorstand schon vor Jahren auf den Weg gemacht, hat einen Antependienausschuss gegründet, hat Reisen unternommen und dabei Werkstätten und Künstler kennen gelernt und deren Entwürfe für andere Kirchen besichtigt. Im Juli 2013 fand dann ein beschränkter Wettbewerb unter zwei Künstlern statt, deren Entwürfe dann im September von einer Jury bewertet wurden. Das Votum der Jury und der Beschluss des Kirchenvorstandes fiel auf die Entwürfe von Margarethe Keith. Da die bis dahin gesammelten Spenden nur für den beschränkten Wettbewerb und die Realisierung einer liturgischen Farbe für Kanzel- und Altarbehänge reichten, entschied sich der Kirchenvorstand dafür, mit den grünen Antependien zu beginnen. Damit das Projekt weitergehen kann und im nächsten Schritt die Behänge in „Violett“, der Farbe für die Passionszeit, für „Weiß“, die Farbe der Christusfeste und für „Rot“, die Farbe für Pfingsten angeschafft werden können, brauchen wir Ihre großzügigen Spenden. Die Entwürfe von Margarete Keith können Sie auf unserer Webseite betrachten.

            Bildergalerie Antependien

            Ortenbergkapelle und ihre Zukunft

            Eine Gemeindeversammlung zu diesem Thema soll am 25.5. nach dem Gottesdienst um 10 Uhr in der Kapelle stattfinden.

            Zur Zeit werden in der Landeskirche Gebäudebedarfspläne diskutiert. Damit sollen die Gemeindehausflächen dem durch die demografische Entwicklung gesunkenen Bedarf angepasst werden. Die Landessynode hat dafür als Formel vorgegeben, dass eine Gemeinde pro 1700 Gemeindemitglieder 200 qm Gemeindehausfläche haben kann. Für die Elisabethkirchengemeinde (4776) mit ihren drei Gemeindehäusern (Martin-Luther-Haus, Missionshaus und Ortenbergkapelle: 553qm) bedeutet das, dass 3,96   qm an Fläche zuviel sind. Der Bauausschuss des neuen Kirchenkreises Marburg hat sich nun mit allen Gemeindehäusern beschäftigt, um dem insgesamt erheblichen Flächenüberhang begegnen zu können. Dabei schien eine Kategorisierung sinnvoll. Kategorie 1: ist angemessen und kann bestehen bleiben. Kategorie 2: Überhang, man muss sich Gedanken machen; für die Überhangflächen werden keine Bauunterhaltungs- und Betriebskostenzuschüsse mehr gegeben. Kategorie 3: ist aufzugeben, es gibt keine Bau- und Betriebskostenzuschüsse. Die Ortenbergkapelle hat die Kategorie 3 zugewiesen bekommen, obwohl kein nennenswerter Flächenüberhang in unserer Gemeinde besteht und das Gebäude insgesamt in einem guten Zustand ist.
            Wieso kommt dann der Kirchenkreis zu dieser Kategorisierung? Nun, ich denke hier wird uns ein gutes Stück Solidarität zugemutet. Andere Gemeinden im Gesamtverband und im Kirchenkreis haben bei oft nur einem Gebäudekomplex erheblich größere Schwierigkeiten, Flächen abzubauen, als eine Gemeinde, wie die unsere, die drei Gemeindehäuser hat. Und wenn man dann innerhalb unserer Gemeinde danach fragt, welches Gemeindehaus am ehesten aufgegeben werden könnte, dann kommt man schnell zu dem Ergebnis: die Ortenbergkapelle. Das Missionshaus steht mitten in einem sozialen Brennpunkt und das Martin-Luther-Haus nahe bei der Elisabethkirche kann schlecht aufgegeben werden, enthält es doch auch noch die kirchliche Kita. Innerhalb des Gesamtverbandes ist nun verabredet worden, dass wir bis 2022 Zeit haben, an einer Umnutzung zu arbeiten und überhaupt Konzepte für die Zukunft zu erarbeiten. Bei der Gemeindeversammlung am 25.5. nach dem Gottesdienst um 10 Uhr in der Ortenbergkapelle soll bei Kaffee und Keksen Raum sein für ausführliche Informationen, Gespräche, Austausch und Ideen.Herzliche Einladung. Ihr Pfr. Bernhard Dietrich

            Kirchencafé nach dem Gottesdienst

            Am 30. März hat der Kirchenvorstand zum ersten mal die Gottesdienstbesucher bzw. die Gemeinde nach dem Gottesdienst zu einem Kirchencafé ins Seitenschiff der Elisabethkirche eingeladen. Dabei  sollte Raum sein für persönliche Begegnungen, den Austausch von Informationen und für kleine Formen von Gemeinschaft.

            Der neue Kirchenvorstand hat sich viel vorgenommen. Dem immer wieder an ihn herangetragenen Wunsch nach einer besseren Kommunikation in die Gemeinde hinein möchte er Rechnung tragen. Einmal durch eine Initiative des Öffentlichkeitsausschusses des Kirchenvorstandes in Form eines „Elisabethbriefes“, der in loser Folge erscheinen und sowohl in der Kirche zum Mitnehmen ausliegen als auch in elektronischer Form als E-Mail erhältlich sein soll. Zum anderen soll es einfach immer wieder Möglichkeiten der persönlichen Begegnung geben, bei denen Gespräche, Informationen, Fragen und Anregungen möglich sein sollen. Deswegen ist nach dem Gottesdienst etwa monatlich ein Kirchencafé geplant. Es soll im Seitenschiff der Elisabethkirche seinen Ort haben und von Planung und Aufwand schlicht sein. An einem Tisch wird man Kaffee in einer Elisabethtasse und Kekse bekommen können. Von den KirchenvorsteherInnen werden dann immer einige da sein und ansprechbar sein. Im Rahmen dieses Kirchencafés soll dann auch, wenn besondere Themen anstehen, etwa halbjährlich eine „Gemeindeversammlung“ stattfinden, bei der Informationen und Gespräche zu dem Thema einen größeren Rahmen annehmen sollen. Wer Lust hat bei der Durchführung des Kirchencafés mitzuarbeiten, ist herzlich eingeladen. Sprechen Sie einfach eine/n der KirchenvorsteherInnen an. Die bisher geplanten Termine für den Kirchencafé nach dem 10 Uhr Gottesdienst in der Elisabethkirche sind:
            • 30.3.
            • 27.4.
            • 18.5.
            • 8.6.
            • 22.6.
            • 13.7.
            Herzliche Einladung! Ihr Kirchenvorstand

            Besondere Termine und Veranstaltungen,

            Neben den regelmäßigen Veranstaltungshinweisen in der ökumenischen Zeitung KiM und hier auf unserer Webseite: www.Elisabethkirche.de möchten wir Ihnen hier einige besondere Veranstaltungen nahebringen:

            Führungen

            • Sonntags nach dem Gottesdienst und So bis Fr  15 Uhr

            Orgelführung

            • am Samstag, den 12.4. um 12 Uhr und Samstag, 17.5. um 12 Uhr (Eintritt 3,50 €)

            Dachstuhlführungen

            • Am Samstag, den 12.4. + 26.4.  und 10.5. + 17.5. um 10 Uhr.
              Teilnehmen können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre. (Eintritt: 3,50 €) Bitte in der Küsterstube Tel. 65573 anmelden.

            Sonderführungen

            • „Die Grabmale im Landgrafenchor“ am Ostersonntag, 20.04. um 16 Uhr
            • „Der 18. Mai als bedeutsames Datum für die Elisabethkirche“ - 18. 05. um 16 Uhr

            Passionsführungen

            In der Karwoche von Montag, 14.4. bis Donnerstag 17.4. jeweils um 16 Uhr laden wir zu Passionsführungen in der Elisabethkirche ein.

            Kirchenmusik

            • 12.4. 18 Uhr „Zerrissen“- Passionskonzert der Kantorei
            • 17.5. ab 17 Uhr Nacht der Chöre
            • 24.5. 19 Uhr Sopran und Orgel

            Gottesdienste

            • 19.04. 23 Uhr Osternacht
            • 11.05. 10 Uhr Konfirmation
            • 29.05. 10 Uhr Himmelfahrt – Gottesdienst mit den Innenstadtgemeinden auf dem lutherischen Kirchhof

            Wir freuen uns über Ihre Spende für unsere Gemeinde

            Spenden Sie zum Beispiel für die in diesem Elisabethbrief erwähnten Projekte:
            • Neue Antependien Elisabethkirche
            • Kirchencafé nach dem Gottesdienst
            • Zukunft der Ortenbergkapelle
            • Öffentlichkeitsarbeit „Elisabethbrief“

            Spendenkonto der:

            Elisabethgemeinde im Gesamtverband ev. Kirchengemeinden Marburgs
            IBAN:     DE81 5206 0410 0002 8001 01
            BIC:     GENODEF1EK1
            Verwendungszweck: Elisabethgemeinde - Projekt   _________________________

            Hinweis:

            Wenn Sie bei Ihrer Spende in der Küsterstube der Elisabethkirche oder bei Ihrer Überweisung Ihren Namen und Ihre Anschrift angeben, können wir Ihnen gerne eine Spendenquittung zusenden.

            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

            bis 31.10.2020
            Montag – Samstag 9–18 Uhr
            Sonntag 11-18 Uhr

            01.10. – 31.10.
            täglich 9–17 Uhr

            01.11. – 20.04.
            täglich 10–16 Uhr

            01.12. – 23.12. (Adventszeit)
            täglich 10–18 Uhr

            Gottesdienstzeiten

            Mittagsgebet
            Montag - Freitag 12:00 Uhr Mittagsgebet (mit Einschränkungen)

            Gottesdienst
            Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

            Abendmahlgottesdienst
            Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

            Tägliche Führungen

            zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

            • dienstags,
            • freitags,
            • samstags und
            • sonntags
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            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

            bis 31.10.2020
            Montag – Samstag 9–18 Uhr
            Sonntag 11-18 Uhr

            01.10. – 31.10.
            täglich 9–17 Uhr

            01.11. – 20.04.
            täglich 10–16 Uhr

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            Mittagsgebet
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            Gottesdienst
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            Abendmahlgottesdienst
            Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

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            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

            bis 31.10.2020
            Montag – Samstag 9–18 Uhr
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            01.10. – 31.10.
            täglich 9–17 Uhr

            01.11. – 20.04.
            täglich 10–16 Uhr

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            Gottesdienstzeiten

            Mittagsgebet
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            Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

            Abendmahlgottesdienst
            Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

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            Pfingstgottesdienst am 8. Juni 2014

            bei diesem Gottesdienst wurden
            1. die neuen Konfirmandinnen der Gemeinde vorgestellt
            2. feierten zwei Menschen ein besonderes Jubiläum, nämlich Hanna Kalb 25 Jahre Arbeit als Gemeindesekretärin und Pfr. Bernhard Dietrich 25 Jahre Arbeit in der Elisabethgemeinde
            3. mit einer besonderen Musik bereicherte die Kantorei der Gemeinde unter der Leitung von Nils Kuppe den Gottesdienst
            4. anschließend fand ein "Kirchencafé" bzw. ein Sektempfang auf der Nordseite der Elisabethkirche statt.

            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

            bis 31.10.2020
            Montag – Samstag 9–18 Uhr
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            täglich 9–17 Uhr

            01.11. – 20.04.
            täglich 10–16 Uhr

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            Marburger Diamantene Konfirmanden feierten in der Elisabethkirche

            Marburg. Vor 60 Jahren wurden sie als 14 jährige Mädchen und Jungen in den verschiedenen Marburger Kirchen konfirmiert. 2003 kamen 120 von ihnen zu ihrer Goldenen Konfirmation in der Elisabethkirche zusammen. Damals hielt Pfarrerin Börsch den Gottesdienst. Nun, 10 Jahre später, waren die Männer und Frauen erneut eingeladen. Diesmal war es der 60. Jahrestag der Konfirmation. In einem feierlichen Gottesdienst, den Pfr. Bernhard Dietrich hielt, bekamen sie Ermutigung für ihren weiteren Weg zugesprochen. Dietrich predigt über das Verlieren und das Suchen, das eine große Verheißung habe, die Verheißung des Findens. Dazu legte er die Geschichte von der namenlaosen Frau aus, die einen von ihren zehn Silbergroschen verloren hatte und nicht eher ruhte bis sie sie fand. Hier finden Sie die 12 Bilder und die Predigt als Zip-Paket zum Herunterladen und selber ausdrucken: Bilder-Diamantene-Konfirmation Die Feier des Abendmahls, die Erneuerung des Konfirmationssegens, gemeinsame Gesprache, ein Rundgang durch die Elisabethkirche und das gemeinsame Mittagessen in kleineren Gruppen prägten das Zusammensein an diesem Tag. Christa Scheidemann und Karl Heinz Kuhn hatten die Inititiative ergriffen, die Adressen gesammelt und so das Fest organisiert. Teilnehmen konnten:  Karin Al, Wolfram Balzer, Heinz Bastian, Horst Bender, Franz P. Böhler, Wilfried Carle, Margot Dittmar, Irmgard Dülfer, Willi Fenner, Wilfried Goßfelder, Karl Bernd Groß, Renate Habs, Karl-Heinz Kuhn, Brigitte Lemke, Adolf Lotz, Adelheid Merle, Ellen Nispel, Marianne Oberbeck, Hiltrud Peter, Jürgen Petersen, Irmgard Reuter, Ursula Rothe, Anna Elisabeth Rumpf, Helga Rupp, Hans Dieter Schäfer, Christa Scheidemann, Albert Schmidt, Elisabeth Schneider, Wolfgang Schön, Rosemarie Schwarze, Inge Skutnik, Liesel Speidel, Werner Stiehl, Hildtrud Stuhlmann, Elisabeth Teifke, Gisela Theiß, Helga Theiß, Ingrid Wagner, Marlene Wagner, Anni Weitzel, Helga Wolf

            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

            bis 31.10.2020
            Montag – Samstag 9–18 Uhr
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            täglich 10–16 Uhr

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            täglich 10–18 Uhr

            Gottesdienstzeiten

            Mittagsgebet
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            Gottesdienst
            Sonntag 10:00 Uhr Kurzgottesdienste (mit Einschränkungen)

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            Pilgersaison 2014 wurde am 13. April mit einem Gottesdienst in der Elisabethkirche eröffnet

            Elisabethpfad e.V. und Elisabethgemeinde hatten gemeinsam zum Pilgersaisoneröffnungsgottesdienst eingeladen. Viele Marburger und viele Pilger aus einem weiten Umkreis waren am 13 April nach Marburg gekommen, um einen persönlichen Segen für "ihren Weg" zu empfangen. Marburg.  Das Wetter war wie fürs Wandern gemacht. Bei strahlendem Sonnenschein ging es am vergangenen Sonntag aber für rund zweihundert Gottesdienstbesucher erst einmal in die Elisabethkirche, wo die diesjährige Pilgersaison eröffnet wurde. Gemeinsam mit Anna Karena Müller, Probst Helmut Wöllenstein und dem katholischen Amtskollegen Albert Köchling lud Pfarrer Bernhard Dietrich die Gemeinde ein, übers Pilgern und Wandern nachzudenken und Geist und Seele während des Gottesdienstes zu stärken. „Ich freue mich, dass wir diesen Gottesdienst nun schon zum sechsten Mal feiern konnen“, sagte Dietrich, der am Tag zuvor erneut zum Ersten Vorsitzenden des Elisabeth-Pfad-Vereins gewählt worden war. Neben ihm wurden Paul Clotz als Schriftführer, Friederike Mahlert und Hartmut Wickert als Beisitzer, Michael Baier als Kassenwart, Arno Hammer als Zweiter Vorsitzender und Dietrich Schewe als Beisitzer und Wegewart gewählt. Manche Gottedienstbesucher kamen von weither – etwa Lutz Gatzsch. „Ich bin Gründungsmitglied des Elisabeth-Pfad-Vereins und aus Hamburg angereist“, sagte er und erzählte, dass sein aktueller Pilgerweg ihn in Etappen nach Asissi führt. Ganz bewusst wolle er nicht nach Satiago de Compostella, sondern „etwas ganz anderes“ machen. Den Pilgerweg nach Santiago sind Gelia Stelzner und Monika Kölbel bereits gegangen. Die beiden Frauen aus Dresden haben sich diesmal den Pilgerpfad von Marburg nach Frankfurt vorgenommen. „Wir sind gestern mit der Bahn angekommen und haben in der Kirche übernachtet“, erzählten sie und freuten sie sich auf den Gottesdienst und den anschließenden Pilgerweg, für den sie einen besonderen Segen mitnehmen konnten. Zum Palmsonntag legte Propst Wöllenstein in seiner Predigt einen Text aus dem Hebräerbrief (Hebr. 12,1-3) für die Gäste und Pilger aus und sprach vom Glauben, der "getan" werden wolle: "Lasst uns ablegen, was uns beschwert; lasst uns laufen in dem "Kampf", der uns verordnet ist und lasst uns dabei aufsehen auf Christus, als den Anfänger und Vollender des Glaubens. Hier können sie die Predigt über das Pilgern und Unterwegsein nach Hebr. 12,1-3 nachhören:

            Bildergalerie

            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

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            Mittagsgebet
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            Abendmahlgottesdienst
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            Gottesdienst mit Indienstnahme neuer Antependien

            Am 12. Januar  2014 wurde im Gottesdienst zum 1. Sonntag nach Epiphanias das erste mal das neue Kanzel- und Altarantependium in Dienst genommen. Den Gottesdienst, die Ansprache zu den Antependien oder die Predigt können Sie hier nachhören. Nach fast einem Jahrzehnt Vorbereitung, Nachdenken und Spendensammeln war es nun soweit: Am 1. Sonntag nach Epiphanias wurde das erste von insgesamt vier geplanten neuen Kanzel- und Altarantependien in den Dienst genommen. Propst Wöllenstein hielt den Gottesdienst (Gottesdienst als ganzes nachhören), an dem Kanzel und Altar in der liturgischen Farbe grün neu "gekleidet" wurden. Grün gilt als "Farbe der aufgehenden Saat" und wird in der Epiphanias- der Vorfasten- und der Triniatiszeit verwendet, die vom Sonntag nach Pfingsten bis fast zum Ende des Kirchenjahres reicht. Grün ist also von allen liturgischen Farben am längstem in Gebrauch. Daher hatte sich der Kirchenvorstand entschieden, diese Farbe als erstes umsetzen zu lassen.

            Bildergalerie von den Antependien

            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

            bis 31.10.2020
            Montag – Samstag 9–18 Uhr
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            01.11. – 20.04.
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            Übersicht über die Videos

            Diese Übersicht fasst die auf der Webseite verstreuten Videos an dieser Stelle zusammen und bietet eine gute Übersicht. Die zuletzt hinzugefügten Filme sind oben angeordnet. Die älteren finden Sie weiter unten:

            Öffnungszeiten der Elisabethkirche

            bis 31.10.2020
            Montag – Samstag 9–18 Uhr
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            Sonntag 18:00 Uhr -> z.Z. keine Abendmahlsgottesdienste möglich

            Tägliche Führungen

            zur Zeit jeweils um 15 Uhr nur:

            • dienstags,
            • freitags,
            • samstags und
            • sonntags