Lichterkirche am 1. Advent um 17 Uhr in der Elisabethkirche

Lichterkirche: Pfadfinder und Konfirmanden bringen das Licht vom Altar in die Gemeinde. Foto: Bernhard Dietrich

Bei der Lichterkirche in der Elisabethkirche werden die Lichter von Konfirmanden und Pfadfindern in die Gemeinde getragen. Foto: Bernhard Dietrich

Die Lichterkirche in der Elisabethkirche lädt Kinder und Erwachsene mit Adventsliedern, einer Lichtergeschichte und mit dem zu den Feiernden in die dunkle Kirche getragenen Lichtern ein, sich auf das Kommen des Lichtes an Weihnachten einzustimmen.

Die Lichterkirche in der Elisabethkirche ist ein seit vielen Jahren gefeierter Familiengottesdienst für Jung und Alt.

Eltern mit Kindern und alle anderen Besucher betreten die vollkommen dunkle Kirche. Am Eingang empfangen sie eine Kerze mit einem Windschutz, die aber erst mitten im Gottesdienst vom Licht des Altars her entzündet wird.

Mit den Adventslieder wird in der dunklen Kirche das Licht "herbeigesungen". Am Besten geht das natürlich, wenn man sie auswendig kann. Früher hat der Pfarrer die Strophen, bevor sie dann mit Flöten- oder Orgelbegleitung gesungen wurden, einmal vorgelesen. Jetzt werden die Strophen auf eine große Leinwand projiziert.

Eine Geschichte, die vom Kommen des Lichtes in das Dunkel unseres Lebens erzählt, bildet den Höhepunkt der Lichterkirche.

Für jeden Besucher wird das Kommen des Lichtes dann auch erlebbar. Die Pfadfinder und die Konfirmanden tragen das Licht in die Kirche und dann wird es von einem zum anderen weitergereicht, bis die ganze Kirche im flackernden Licht vieler hunderter Kerzen erstrahlt.

Nach Gebet, Fürbitte und Segen ist die feierliche Lichterprozession wieder hinaus in den Alltag der Welt etwas, das von vielen immer wieder als besonders schön erlebt wird.

Der Organist an der großen Klais Orgel und andere Musiker spielen adventliche und weihnachtliche Musik und begleiten die Gesänge der Lichterkirchengemeinde.

Pfr. Ludwig führt durch den Gottesdienst und hält die erzählende Kurzpredigt.