Gottesdienst zum Nachlesen: Gottesdienst zum 6. Sonntag nach Trinitatis, 19.07.2020

Grüne Männer am Lettner. Ca. 1290. Auch Blattgesichter genannt. Die Grünkraft entprießt ihren Mündern. So reich und lebensstifftend soll hier auch das Evangelium "sprießen". Foto: Bernhard Dietrich

Wir feiern den Gottesdienst zum 6. Sonntag nach Trinitatis (19. Juli) mit Pfarrer Achim Ludwig in der Elisabethkirche mit corona-bedingt begrenzter Besucherzahl. Für diejenigen, die (deshalb) nicht persönlich anwesend sein konnten, haben wir hier einen Lesegottesdienst mit den Lied-, Lesungs- und Predigttexten vorbereitet.

Gottesdienst zum 6. Sonntag nach Trinitatis aus der Elisabethkirche: In seiner Ansprache geht Pfarrer Achim Ludwig auf das siebte Kapitel aus dem 5. Buch Mose ein. 
Sie sind jetzt nun eingeladen, die Texte dieses Gottesdienstes zu lesen. Suchen SIe sich zuvor einen stillen Ort. Machen Sie es sich bequem. Vielleicht zünden Sie eine Kerze an. Singen, lesen, hören und beten Sie mit. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen.

(Lese-)Gottesdienst zum 6. Sonntag nach Trinitatis
19. Juli 2020

mit Pfarrer Achim Ludwig

[Text- und Liedblatt als PDF-Download hier klicken]

 

Orgel/Musik

Begrüßung:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Unsere Hilfe kommt von dem Herrn – Gemeinde: der Himmel und Erde gemacht hat.

Herzlich willkommen zum Gottesdienst am 6. Sonntag nach Trinitatis

 

Lied: Gott ist gegenwärtig(EG 165, 1.4.5.):

Strophe 1:
Gott ist gegenwärtig.
Lasset uns anbeten/und in Ehrfurcht vor ihn treten.
Gott ist in der Mitte.
Alles in uns schweige
und sich innigst vor ihm beuge.
Wer ihn kennt,
wer ihn nennt,
schlag die Augen nieder;
kommt, ergebt euch wieder.

Strophe 4:
Majestätisch Wesen,
möchtich recht dich preisen
und im Geist dir Dienst erweisen.
Möcht ich wie die Engel
immer vor dirstehen
und dich gegenwärtig sehen.
Lass mich dir
für und für
trachten zu gefallen,
liebster Gott, in allem.

Strophe 5:
Luft, die alles füllet,
drin wir immer schweben,
aller Dinge Grund und Leben,
Meer ohn Grund und Ende,
Wunder aller Wunder:
ich senk mich in dich hinunter.
Ich in dir,
du in mir
lass mich ganz verschwinden,
dich nur sehn und finden.


Wir beten mit Worten aus Psalm 139: (mit Kehrvers)

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Herr, du erforschest mich und kennest mich.

Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es;

Du verstehst meine Gedanken von ferne.

Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.

Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, Herr, nicht schon wüsstest.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen.

Wohin soll ich gehen vor deinem Geist, und wohin soll ich fliehen vor deinem Angesicht?

Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten.

Spräche ich: Finsternis möge mich decken und Nacht statt Licht um mich sein –, so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtete wie der Tag.

Finsternis ist wie das Licht.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.


Gesang/Orgel:

Ehr‘ sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist
wie es war im Anfang
jetzt und immerdar
und von Ewigkeit zu Ewigkeit...


Lasst uns beten:

Gott, du umgibst uns.
Du begleitest unser Leben,
bist bei uns in allem Schönen und Hellen,
aber auch in unseren Sorgen und allem, was dunkelund ungewiss ist. –
Hilf, dass wir auch an diesem Morgen etwas von deinerGegenwart spüren!
Darum bitten wir dich durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Menschenbruder und Herrn,
der mit Dir im Heiligen Geist unter uns lebt und wirkt in Ewigkeit.


Orgel/Gesang: Amen.Lied:Meinem Gott gehört die Welt (EG 408, 1-3.6)

Strophe 1
Meinem Gott gehört die Welt,
meinem Gott das Himmelszelt,
ihm gehört der Raum, die Zeit,
sein ist auch die Ewigkeit.

Strophe 2
Und sein Eigen bin auch ich.
Gottes Hände halten mich
gleich dem Sternlein in der Bahn;
keins fällt je aus Gottes Plan.

Strophe 3
Wo ich bin, hält Gott die Wacht,
führt und schirmt mich Tag und Nacht;
über Bitten und Verstehn
muss sein Wille mir geschehn.

Strophe 6
Leb ich, Gott, bist du bei mir,
sterb ich, bleib ich auch bei dir,
und im Leben und im Tod
bin ich dein, du lieber Gott!


Ansprache zu 5. Mose 7, 6-13:

Liebe Gemeinde! Liebe Mitchristen/innen!

„Heimlich zur Nacht“ - das ist der Titel eines Gedichtes der jüdisch-deutschen Lyrikerin Else Lasker-Schüler. (In diesem Jahr jährt sich ihr Todestag zum 75. Mal.)
In ihrem Gedicht heißt es:
„Ich habe dich gewählt
Unter allen Sternen
Und bin wach – eine lauschende Blume
Im summenden Laub.
Unsere Lippen wollen Honig bereiten,
Unsere schimmernden Nächte sind aufgeblüht.
An dem seligen Glanz deines Leibes
Zündet mein Herz seine Himmel an –
Alle meine Träume hängen an deinem Golde,
Ich habe dich gewählt unter allen Sternen.“

In - für sie typisch – bildgewaltiger Sprache macht die Dichterin eine wunderbare Liebeserklärung. Erotisch aufgeladen, ohne anzüglich zu sein, macht sie dem Geliebten deutlich, wie einzigartig er für sie ist, und welche wunderbaren Auswirkungen diese Liebe für sie selbst hat: „An dem seligen Glanz deines Leibes zündet mein Herz seine Himmel an“.

Jede/r, der in seinem/ihrem Leben einmal der Liebe begegnet ist, weiß wie umwerfend diese Erfahrung sein kann, wie einzigartig ein Mensch für einen werden kann. Woher und warum es zu gerade dieser einen Liebe kommt, warum gerade dieserMensch –das ist eine subjektive Entscheidung, ist oft nicht erklärbar, manchmal sogar nur schwer nachvollziehbar, soll vielleicht auch nicht geklärt werden können, sonst hätte die Liebe kein Geheimnis -und das wäre doch
schade. :-)

Wer dem Geliebten gegenüber in Worte zu fassen versucht, was die Liebe auslöst, darf verbal ruhig „ins Volle“ greifen, spricht von „Schmetterlingen im Bauch“, oder davon, dass „die Welt um einen her an Gewicht verliert“ oder tut es in so wohl gesetzten lyrischen Wortenwie Else Lasker-Schüler.

Liebe Gemeinde!
Um eine Liebeserklärung geht es auch im für heute vorgeschlagenen PT.  Und zwar um eine große Liebeserklärung Gottes an sein Volk Israel.

Sie steht im 5. Buch Mose, im 7. Kapitel:
6 Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.
7 Nicht hat euch der HERR angenommen undeuch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker – denn du bist das kleinste unter allen Völkern –,
8 sondernweil er euch geliebt hatund damit er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat. Darum hat er euch herausgeführt mit mächtiger Hand und hat dich erlöst von der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.
9 So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten,
10 und vergilt ins Angesicht denen, die ihn hassen, und bringt sie um und säumt nicht, zu vergelten ins Angesicht denen, die ihn hassen.
11 So halte nun die Gebote und Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, dass du danach tust.
12 Und wenn ihr diese Rechte hört und sie haltet und danachtut, so wird der HERR, dein Gott, auch halten den Bund und die Barmherzigkeit, wie er deinen Vätern geschworen hat,
13 und wird dich lieben und segnen und mehren, und er wird segnen die Frucht deines Leibes und den Ertrag deines Ackers, dein Getreide, Wein und Öl, (und das Jungvieh deiner Kühe und deiner Schafe in dem Lande, das er dir geben wird, wie er deinen Vätern geschworen hat).


Liebe Gemeinde
Das 5. Buch Mose ist ein besonderes Buch. Im Judentum heißt das Buch „Mischne hatora“, das bedeutet: „Die Abschrift der Tora“, unter christlichen Alttestamentlern/nnen hat sich der griechische bzw. lateinische Name „Deuteronomos“/„Deuteronomium“, das „zweite Gesetz“ eingebürgert.

Wie auch immer: das Buch bietet eine Zusammenfassung dessen, was zwischen Gott und seinem Volk in den ersten vier Büchern Mose erzählt wurde. Die Autoren des Buches haben das literarisch auf den Sterbe-/Todestag des Mose gelegt. Moses wirft noch einmal einen Blick auf alles, was hinter ihm und seinem Volk liegt, v.a. rückt er den Bund Gottes mit Israel am Sinai nochmal ins Bewusstsein. Und er wirft einen Blick darauf, was vor ihnen liegt: der Einzug ins gelobte Land.
Das 5. Buch Mose endet dann mit dem Tod des Mose.
Wenn man das Buch genauer liest wird sehr bald deutlich, dass es in einer Zeit sehr viel  später entstanden ist als die, von der es erzählt. Häufiger wird da von „Verlust des Landes“ oder „Israel in der Fremde“ gesprochen, weshalb man davon ausgehenmuss, dass erst nach der Erfahrung des Exils in Babylon die Verse niedergeschrieben worden sind.
Deutlich wollen die Schreiber machen, dass alle Bestimmungen und Regeln, die sie ausführlich im Buch zur Sprache bringen und die das Leben der Gemeinschaft und des Einzelnen regeln, allein in der  tiefen (Liebes-) Beziehung Israels zu seinem Gott wurzeln.

Was wir nun im 7. Kapitel des Buches vor uns haben, den Versen, die unseren PT bilden, ist genau die Beschreibung dieser besonderen Beziehung.
„Du bist ein heiliges Volk dem Herrn, deinem Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern.“

Israel „als das auserwählte Volk“, das hat in der Vergangenheit immer wieder und führt nach wie vor immer wieder zu Missverständnissen, gerade bei denen, die jüdischen Menschen gegenüber eh Ressentiments oder gar Feindseligkeit pflegen.
Was  aber  Juden/Jüdinnen  unter „Erwählung“ verstehen, von der hier gesprochen wird, ist völlig anders als das, was manche darunter verstehen wollen.
Es geht nicht um das Besonders sein, das Besser-sein als andere.
Der jüdische Philosoph Ephraim Meir, Gastprofessor für Interreligiöse Theologie an der Universität Hamburg, wurde in einem Interview der Zeitschrift Chrismon dazu befragt und antwortete: „Auserwähltsein heißt nicht besser zu sein als andere. Es geht nicht um Überheblichkeit, gemeint ist, sich in den Dienst  der  Menschen zu stellen.. .Es gibt bei uns 613 Gebote. Das Leben ist  voll  von  Geboten  und  Verboten, Preisungen und Gebeten. Das bedeutet  aber nicht, dass man besser wäre (wenn man sie erfüllt), sondern dass man den Auftrag hat, Licht für die Völker zu sein... Ich sage auch nicht, dass wir das (schon) realisiert haben. Wir sind auf dem Weg.“

Auf  diesen  Weg, liebe  Gemeinde, sind wir als Christen*innen auch gerufen –und zwar durch die Juden Jesus, Petrus und Paulus und viele mehr. Israel’s Erwählung wird so eine Einladung dazu, in  Verbundenheit zu ihr auch uns selbst als ‚erwählt‘ und von Gott geliebt zu verstehen.

Liebe Gemeinde!  
Erwählt-sein bedeutet also nichts anderes als geliebt sein. Wer sich geliebt weiß, verändert sich: er versucht ganz von selbst, sich dem anzunähern, was Wille des Geliebten ist. Nicht  immer  gelingt  das,  es  gibt Konflikte und manchmal Distanz  zueinander – das ist bei den Liebesbeziehungen, die wir im Leben erfahren nicht anders als in der Beziehung zu Gott.
Aber selbst, wenn die Beziehung mal nicht gelingt oder schwierig ist, bleibt man hoffentlich doch in der Liebe dessen, der einen liebt.
Die Liebe eines Anderen verändert einen  wie kaum etwas sonst, erhebt einen wie nichts Anderes.
Die Beziehung zu dem, der uns liebt, ist das Wichtigste, das es gibt für einen Liebenden. Und die Anstrengung und das Engagement, das eine Liebesbeziehung braucht, nimmt man gerne in Kauf, da das, was man dafür bekommt, soviel mal mehr wert ist.
Weil das so ist, neigen Liebeserklärungen oft ein wenig zur Übertreibung, aber das muss so sein, denn sonst wären sie laue Bekundungen der Verbundenheit.
Das ist bei der Liebe Gottes zu den Menschen auch nicht anders.

Gottes Liebe macht jede/n zu etwas Besonderem. Sie sieht in uns mehr als wir nach außen ausschauen. Denn dieser Gott liebt gerade das Kleine, Schwache, Unscheinbare – davon erzählt die Bibel immer  wieder: Im PT: „Du kleines Israel, dich habe ich erwählt.“ Und auch sonst immer wieder in der hebräischen und christlichen Bibel: „Und du Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda,aus dir soll mir kommen, der in Israel Herr sei.“ Oder: „Du kleiner David, jüngster und kleinster Sohn deines Vaters, genau dich mache ich zum König!“ Oder: „Du unbedeutende Maria aus Nazareth, du wirst den Heiland zur Welt bringen.“ „Du Feigling Petrus, der du mich 3mal verleugnest, wirst der Fels sein, auf den ich meine Kirche baue.“ „Du glanzloser Rhetoriker und häufig kränkelnder Paulus, du wirst der sein, der meine Kirche zu einer weltweiten machen wird.“
Die Liebe Gottes will auch uns groß machen, Dich und mich. Mit ihr können auch wir wachsen und Großes leisten an dem Platz, wo wir hingestellt sind, zumindest viel mehr als wir uns das oft selbst zutrauen.

So sieht es auch der jüdische Denker Ephraim Meir. Im schon zitierten Chrismon-Interview sagt er: „...Im jüdischen Denken und Leben ist man auserwählt, weil die intime jüdische Sprache Gott und Mensch erlaubt zu sagen, dass der allmächtige Gott uns sehr liebt... Liebe hat für uns immer mit Auserwählung zu tun.“ Auf die anschließende Frage des Interviewers, ob das denn nicht für alle Menschen gilt, stimmt Meir dann zu und verweist auf einen anderen bedeutenden theologischen Lehrer des modernen Judentums Emmanuel Levinas, der genau das sagt. „Ich bin auserwählt durch meine Frau Shoshi, ein guter Ehemannzu sein und ein gutes Leben zu haben. Ich bin auserwählt durch unsere Kinder, ein guter Vater zu sein. Ich bin auserwählt, um in der Akademie (...) ein guter Lehrer zu sein und so weiter.“
Und wir könnten ergänzen: „Ich bin auserwählt, eine wissbegierige Studentin, ein liebevoller Opa, eine engagierte Ärztin zu sein, und und und ...Wir können, wir werden es erleben: diese Liebe macht aus uns mehr als wir selbst von uns glauben können.

Liebe Gemeinde!
„Alle meine Träume hängen an deinem Golde. Ich habe dich gewählt unter allen Sternen“ sagt die nächtliche Geliebte ihrem Liebhaber in Else Lasker Schüler‘s Gedicht und sagt ihm so, wie unendlich wichtig er für sie ist, und spornt ihn so wohl nicht nur zu (erotischen) Höchstleistungen an. Dadurch, dass Gott uns liebt, werden wir nicht besser im Vergleich zu anderen, aber wir werden durch diese Liebe schöner und größer. Sie lässt uns in unserem Mensch-sein wachsen, und so wird auch durch dich und mich die Welt eine bessere.
- Amen.
 

Lied: Lobt Gott, den Herrn, ihr Heiden all (EG 293, 1-2)

Lobt Gott den Herrn, ihr Heiden all,
lobt Gott von Herzensgrunde,
preist ihn, ihr Völker allzumal,
dankt ihm zu aller Stunde,
dass er euch auch erwählet hat
und mitgeteilet seine Gnad/in Christus, seinem Sohne.

Denn seine groß Barmherzigkeit
tut über uns stets walten,
sein Wahrheit, Gnad und Gütigkeit
erscheinet Jung und Alten
und währet bis in Ewigkeit,
schenkt uns aus Gnad die Seligkeit;
drum singet Halleluja.


(Abkündigungen)

Lasst uns beten und gemeinsam jeden Vers abschließen mit dem Ruf: Gott, erbarme dich.

Gott,
danke für die Menschen, die uns lieben und unseren Weg mitgehen! Danke für die,denen wir am Herzen liegen, durch die wir ermutigt werden, unser Leben zu wagen, und die uns trösten und aufrichten, wenn wir es brauchen. Hilf, dass wir diese Liebe als Geschenk annehmen und uns darum mühen, dass sie bleibt und wächst! Wir rufen: Gott, erbarme dich!

Du liebst uns, jede/n einzelnen. In unserer Taufe ist deine Liebeuns zugesagt worden. Sie macht uns besonders, damit wir schöner von uns denken könnenund größerwerden. Du siehst mehr in uns als wir oftselbstin uns sehen können! Hilf uns, immer mehr zu werden, was Du in uns siehst! Wir rufen: Gott, erbarme dich!

Du hast Israel, das jüdische Volk hast du als dein geliebtes Volk erwählt. Lass uns Christen/innen das nicht vergessen! Hilf, dass wir unsere Stimme erheben, wenn Antisemitismus und Judenfeindlichkeit laut werden. Wir rufen: Gott, erbarme dich!

Gott, die Nachrichten und Bilder der vergangenen Tage gehen mit uns auch in die neue Woche. Wir legen sie in Deine Hände und befehlen sie unserer Achtsamkeit.

Stellvertretend nennen wir nur:
................................................
................................................
.................................................

Was jede/n ganz persönlich beschäftigt, sagen wir Dir in der Stille:

-stilles Gebet –


Alles fassen wir zusammen in den Worten, die wir von Dir selbst haben und beten gemeinsam weiter:

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name
Dein reich komme
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
und führe uns nicht in Versuchung
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.


Bekanntmachungen


Segen:

Gott segne dich und behüte dich.
Er lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Er erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir seinen Frieden.

Gesang/Orgel: Amen ....

Orgel/Musik

 


Mitwirkende:

Orgel: Constantin Scholl
Gesang: Maximilian Schmitt
Liturgie und Ansprache: Pfr. Achim Ludwig

Kommentare und Antworten

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Datenschutzerklärung ist erforderlich!

Please accept

* Diese Felder sind erforderlich.

Bemerkungen :

  • user
    Nicole Gun und Konrad Spenner 26.07.2020 um 17:05

    Welch ein schöner Gottesdienst am 06.Sonntag nach Trinitatis, so bewegend, Sprühregen, so sinnreich!


    Danke, lieber Herr Pfarrer Ludwig!



    Nicole und Konrad von der Kantorei