Audio-Gottesdienst am Sonntag Misericordias Domini zum Nachlesen und Anhören

Elisabethkirche (Foto: Christian Lademann)

Wir feiern den Gottesdienst am Sonntag Misericordias Domini (18. 4.2021), dem zweiten Sonntag nach Ostern, diesmal als reinen Audio-Gottesdienst, da er aufgrund des hohen Inzidenzwertes nicht in der Elisabethkirche stattfinden kann. Hier können Sie nun den Gottesdienst nachlesen und anhören und von daheim aus feiern.

Audio-Gottesdienst Sonntag Misericordias Domini

Pfarrer Ralf Hartmann hält diesen (vorab aufgezeichneten) Gottesdienst. Darin geht es um den Predigttext aus Hesekiel 34 (Die schlechten Hirten und der rechte Hirt).

Nehmen Sie sich Zeit, zünden Sie ein Kerze an und versuchen alles eventuell Störende auszublenden und dann feiern Sie den Gottesdienst auf ihren Tablets und Bildschirmen.

Gottesdienst anhören

Gottesdienst am Sonntag Misericordias Domini (18. 4.2021) zum Nachlesen

mit Pfarrer Ralf Hartmann
 

Glockengeläut

Orgelvorspiel


Begrüßung

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!
Unsere Hilfe kommt von dem Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat!

Herzlich willkommen zu einem Gottesdienst aus der Elisabethkirche!
Heute können wir nicht in der Kirche zusammenkommen. Die Ansteckungszahlen im Landkreis sind einfach zu hoch. Und wir wollen
einander nicht unnötig in Gefahr bringen.

Aber das soll uns nicht daran hindern, auf Gottes Wort zu hören und auf die Lieder und die Musik. Gott will zu uns sprechen.
Er will uns nahe sein - wo auch immer wir gerade sind.
Wir kommen zur Ruhe und bitten Gott, dass er durch seinen Heiligen Geist in uns wirkt, was ihm gefällt.

Ich grüße Sie mit dem Wochenspruch aus dem Johannesevangelium.
„Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das
ewige Leben.“

Damit wünsche ich uns allen einen gesegneten Gottesdienst


Liedvortrag EG 452, 1 + 5 Er weckt mich alle Morgen

1. Er weckt mich alle Morgen, / er weckt mir selbst das Ohr.
Gott hält sich nicht verborgen, / führt mir den Tag empor,
dass ich mit seinem Worte / begrüß das neue Licht.
Schon an der Dämmrung Pforte / ist er mir nah und spricht.

5. Er will mich früh umhüllen / mit seinem Wort und Licht,
verheißen und erfüllen, / damit mir nichts gebricht;
will vollen Lohn mir zahlen, / fragt nicht, ob ich versag.
Sein Wort will helle strahlen, / wie dunkel auch der Tag.
Text: Jochen Klepper 1938 - Melodie: Rudolf Zöbeley 1941


Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.


Liedvortrag: Ehr‘ sei dem Vater und dem Sohn


Tagesgebet

Wir beten zu Gott:
Lieber Vater im Himmel, du hast uns deinen Sohn gesandt:
Jesus - wir nennen ihn den guten Hirten.
Er führt uns zusammen.
Er weist uns den Weg.
Und schützt uns in Gefahr.
Wir bitten dich: Lass uns seine Stimme erkennen, wenn wir sie hören.
Und lass uns ihm folgen auf dem Weg ins Leben.
Das bitten wir dich durch ihn, unseren Bruder und Herrn,
der mit Dir und dem Heiligen Geist lebt und Leben schenkt
von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Liedvortrag: Amen


Schriftlesung und Predigttext: Hesekiel 34, 1 - 2 + 10 - 12 + 16 + 31

Wir hören die Schriftlesung, die auch gleichzeitig Predigttext für
diesen Sonntag ist.
Sie steht im Buch des Propheten Hesekiel im 34. Kapitel:

1 Und des HERRN Wort geschah zu mir:
2 Du Menschenkind, weissage gegen die Hirten Israels,
weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR:
Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden!
Sollen die Hirten nicht die Herde weiden? …
10 So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will an die Hirten
und will meine Herde von ihren Händen fordern;
ich will ein Ende damit machen, dass sie Hirten sind,
und sie sollen sich nicht mehr selbst weiden.
Ich will meine Schafe erretten aus ihrem Rachen,
dass sie sie nicht mehr fressen sollen.
11 Denn so spricht Gott der HERR: Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen.
12 Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind,
so will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von allen Orten,
wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es trüb und finster war.
16 Ich will das Verlorene wieder suchen
und das Verirrte zurückbringen
und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken
und was fett und stark ist behüten;
ich will sie weiden, wie es recht ist. …
31 Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide,
und ich will euer Gott sein,spricht Gott, der HERR.

Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren. Halleuja!

Liedvortrag: Halleluja


Liedvortrag: EG 616 „Auf der Spur des Hirten“

1. Auf der Spur des Hirten führt der Weg durch weites Land.
In der Zeit der Fülle hat mein Herz sein Wort erkannt.
Laut und fröhlich klingt das Lied,
das sich durch mein Leben zieht:
Fröhlich ist, wer Christus in der Welt am Werke sieht!

2. Auf der Spur des Hirten führt der Weg durch Einsamkeit.
In der Zeit der Dürre schweigt das Herz voll Traurigkeit.
In Bedrückung ist mein Halt
und gewinnt in mir Gestalt,
der, des’ Tod und Leben meiner Angst und Sorge galt.

3. Auf der Spur des Hirten sind, die er beruft, geeint,
trocknet er die Tränen, die in Jahr und Tag geweint.
Er, der Trennendes durchbricht,
füllt das Herz mit Zuversicht.
Auf der Spur des Hirten wird das Ziel des Weges licht.
(Text: Sabine Ruf, Rolf Hocke (1984/91) Melodie: Zoltán Kodály 1941)


Predigt

Liebe Gemeinde,
haben Sie schon einmal die Post fremder Leute geöffnet?
Vielleicht aus Unachtsamkeit? Oder sogar aus Neugier?
Klar, sowas gehört sich nicht.
Aber es kommt vor.
Und - je nachdem, was man da entdeckt -
stellt sich dabei womöglich so etwas ein wie ein Schamgefühl.
Weil man spürt: da geht es um Dinge, die nicht für mich bestimmt sind.
So ist es auch mit unserem Predigttext.
Wenn wir ihn lesen, müssen wir wissen:
wir lesen die Post fremder Leute.

Da redet Gott mit seinem Volk im 6. Jahrhundert vor Christus.
Er redet nicht mit uns in Marburg im Jahr 2021.

Da prangert der Prophet Hesekiel das Versagen von Politikern an.
Aber das sind nicht die Politiker von heute.

Da gibt Gott Menschen aus Israel ein Versprechen.
Er will sich um sie kümmern wie ein guter Hirte um seine Schafherde.
Aber das sagt er nicht zu uns.

Da kündigt Gott an, dass er sein Volk zurückbringen will
aus der babylonischen Gefangenschaft nach Israel.
Und auch das gilt natürlich nicht für uns.

Wir lesen also heute die Post fremder Leute!
Und zum Glück ist das in diesem Fall nicht verwerflich.
Denn die Leute, um die es geht, leben schon lange nicht mehr.
Und ihre Nachkommen haben den Brief öffentlich gemacht.

Aber was fangen wir nun damit an -
an diesem zweiten Sonntag nach Ostern?

In christlicher Tradition feiern wir heute
den Sonntag des guten Hirten.
Wir hören und beten Psalm 23.
Und denken an Jesus, der gesagt hat: "Ich bin der gute Hirte."
Ich weiß nicht, welche Bilder Ihnen dabei durch den Kopf gehen.
Ich selbst habe ein eher romantisches Bild vor Augen.
Aber genau das dürfte so ziemlich das Letzte sein,
an was der Prophet Hesekiel gedacht hat!

Zu seiner Zeit gab es für Hirten ein klares Stellenprofil.
Und das war alles andere als romantisch.
Ein Hirte war ein meist schlecht bezahlter Knecht.
Wohlhabende Leute vertrauten ihm ihre Schafe an.
Er hatte sie dahin zu führen, wo genug grünes Gras wuchs.
Und das waren oft einsamen Gegenden,
weit weg von Dörfern und Städten.
Der Hirte musste die Schafe dort
vor Dieben und wilden Tieren beschützen.
Geschwächte Tiere musste er wieder aufpäppeln.
Verletze verbinden und pflegen.
Und wenn ein Schaf sich verlaufen hatte,
musste er es suchen und zur Herde zurückbringen.
Das alles hatte nichts idyllisches.
Im Gegenteil: die Arbeit war anstrengend, schlecht bezahlt
und oft genug lebensgefährlich.

Hesekiel wusste das genauso wie seine Zeitgenossen.
Aber dann tut er etwas, das die Leute aufhorchen lässt.
Er überträgt dieses Berufsbild auf die Politiker seiner Zeit.
Und er sagt: So wie die Hirten verantwortlich sind für ihre Schafe,
so sind die Machthaber verantwortlich für Menschen.

Für uns heute - in einer Demokratie - klingt das selbstverständlich.
Damals war es das nicht.
Die Königskrone wurde nur in einer Familie weitergegeben.
Hohe Ämter konnte man sich mit viel Geld kaufen.
Im Zweifel galt ohnehin immer das Recht des Stärkeren.
Da war es alles andere als selbstverständlich,
dass Mächtige sich für ihre Untertanen einsetzten.
Umso mehr Respekt muss man vor dem haben,
was Hesekiel getan hat.
Er brachte Religion und Politik zusammen.
Und war überzeugt:
Gott hat an guter Politik genau so viel Interesse,
wie an schönen Gottesdiensten.
Und wenn die Dinge in der Politik schieflaufen,
nimmt er das nicht ohne weiteres hin.

Damit kommen wir nun zurück in unsere Zeit.
Kommen zurück mit der Erkenntnis,
dass Gott sich durchaus für Politik interessiert.
Und dass ihm nicht gleichgültig ist,
was die politischen Hirten des Staates tun.

Nun sind wir nicht der Prophet Hesekiel.
Aber genauso wie er, sollten auch wir die Arbeit
der politisch Verantwortlichen gut im Blick behalten.
Und politisches Fehlverhalten benennen, wenn es nötig ist.

Wie vieles auch in unserer Zeit politisch im Argen liegt,
machen zahlreiche Schlagzeilen der letzten Wochen deutlich.
Nehmen wir als Beispiel nur einige,
bei denen es um den Umgang mit der Pandemie geht.
Was gab es da nicht alles zu hören und zu lesen!

Politiker inszenieren sich selbst.

Gewählte Volksvertreter sahnen ab bei dem Verkauf von Corona-Masken.

Regierende sind zu feige einen konsequenten Lockdown zu beschließen, weil sie sich vor Wirtschaftsvertretern und vor den nächsten Wahlen fürchten;

Parlamente beklagen die ach so schlimme Situation in den Kliniken, die sie aber selbst privatisiert haben.

Ob Hesekiel auch ihnen zurufen würde:
"Wehe den Hirten..., die sich selber hüten!" ?

Liebe Gemeinde,
Gott will nicht, dass Unrecht
mit dem Mantel des Schweigens bedeckt wird.
Nicht in der Politik. Nicht in der Wirtschaft. Und nicht in der Kirche.
Deshalb erinnert er durch seinen Propheten daran,
dass alle Macht auf Erden immer nur geliehen ist.
Sie wird gegeben, um Menschen zu dienen.
Wem Macht anvertraut wird,
der oder die ist damit immer auch Hirte und Hirtin für andere.

Und dabei sollten wir eins nicht vergessen:
Politiker, Wirtschaftsbosse oder Kirchenführer
sollen für uns oft hochkomplizierte Aufgaben lösen.
Dabei sind sie alle nur Menschen -
sie sind begrenzt in dem, was sie können.
Und sie sind verführbar durch Geld und Macht.
Jeder Einzelne.
Deshalb tun wir gut daran, nicht zu viel von ihnen zu erwarten.
Und sie so gut zu kontrollieren und zu begleiten,
wie das nur möglich ist.

Am Ende gibt es nur einen,
der wirklich ganz und gar dem Bild des guten Hirten entspricht:
und das ist Gott selbst.
Hesekiel nennt ihn den vollkommenen guten Hirten,
der seine Schafe weidet, wie es recht ist.

Unsere christliche Tradition nimmt diesen Gedanken auf.

Der Evangelist Johannes fasst in Worte, was wir glauben.
Er sagt: in Jesus aus Nazareth
nimmt der Gott Israels menschliche Gestalt an.
Deshalb bekennen wir:
Jesus ist der gute Hirte, auf den Israel so lang gewartet hat.
Und das ist mehr als ein frommes religiöses Bekenntnis.
Es war und ist bis heute auch eine starke politische Botschaft!
Weil doch durch Jesus klar ist, was gute Hirtinnen und Hirten tun.
Sie richten Schwache und Gebeugte auf.
Sie heilen und pflegen und umsorgen die Kranken.
Sie trösten und verbinden die, die verletzt sind.
Und sie holen die zurück, die sich verlaufen haben
im Gewirr und Gestrüpp ihrer Zeit.

Die politische Botschaft, die sich damit verbindet ist klar:
der Staat muss Verantwortung übernehmen,
wo Menschen Hilfe und Unterstützung brauchen.
Das ist das Mindeste, was man von ihm erwarten darf.

Aber der Staat allein kann diese Hilfe nicht leisten.
Er braucht Menschen, die sich diese Aufgabe zu eigen machen.
Und da sind auch diejenigen gefragt, die 'auf der Spur des Hirten'
unterwegs sind, wie es im Lied heißt.
Wer sich selbst in der Nachfolge Jesu sieht, der weiß,
wie nötig Menschen sind, die als Hirtinnen und Hirten
Verantwortung für andere übernehmen.
Und wie kostbar und schön dieser Dienst sein kann!

Als Christinnen und Christen verlassen wir uns darauf:
Einer ist da, der uns trägt und leitet und schützt.
Und weil er das tut, können und dürfen wir
den gleichen Dienst auch für andere tun.
So wie er Verantwortung für uns übernimmt,
dürfen auch wir für andere Verantwortung übernehmen:
als Mütter und Väter für unsere Kinder,
als Arbeitgeber für unsere Angestellten,
als Ärztinnen und Ärzte,
als Menschen, die in der Pflege tätig sind,
als Lehrer oder Erzieher,
in öffentlichen Ämtern oder in der Politik.
Gute Hirtinnen und Hirten fallen nicht vom Himmel.
Sie sind nur Menschen.
Aber sie lassen hineinrufen in die Verantwortung für andere.
Sie tun es, weil sie wissen,
dass sie auch selbst behütet und getragen werden.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft,
der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen


Liedvortrag 587, 1 - 3 Gott ruft dich, priesterliche Schar

1. Gott ruft dich, priesterliche Schar.
Die Welt vergeht in Nöten.
Tritt für sie ein in der Gefahr
und halte an mit Beten.

2. O hört den Todesschrei der Welt,
nehmt ihn auf eure Hände,
auf euer Rufen ist’s gestellt,
dass Gott den Jammer wende.

3. Beschämt nicht Gottes Heil und Hort,
er will sich gern erbarmen.
Nehmt ihn getrost bei seinem Wort
und ausgestreckten Armen.
Text: Heinrich Vogel 1948 - Melodie: EG 451


Fürbitten

Lieber Vater im Himmel,
wir haben heute viel Grund Dir zu danken:
so oft warst du auch für uns wie ein guter Hirte.
Du hast uns getragen und geschützt, wenn wir in Gefahr waren.
Du hast uns vor falschen Wegen bewahrt.
Du hast uns viel Gutes im Leben erfahren lassen:
Heute bitten wir Dich: Lass das auch weiterhin geschehen!
Bleib du der gute Hirte in unserem Leben.

Gott, du weißt, wie sehr auf der ganzen Welt Menschen unter der Pandemie leiden.
Du siehst die Toten und die, die um sie trauern.
Du siehst die Kranken und die, die sie pflegen und versorgen.
Und du siehst die vielen, die sich sorgen um ihre Gesundheit,
um ihre Existenz, um ihr Leben.
Steh du allen bei, die Angst haben.
Tröste, heile, schenk neue Hoffnung.
Mach der Pandemie bald ein Ende.
Und gib uns allen eine gute Perspektive für die Zeit danach.

Ganz besonders bitten wir Dich heute für alle, die Verantwortung
tragen -
für alle, die Hirtinnen und Hirten sein sollen für ihre Mitmenschen:
- in den Familien
- in Betrieben und Schulen,
- in Krankenhäusern und Pflegeheimen
- in Wirtschaft und Politik
- aber auch in deiner Kirche und hier in unserer Gemeinde.
Mach uns stark durch deinen Heiligen Geist.
Schenk uns Weisheit und leite uns in allem,
was jetzt zu tun und zu lassen ist.

Gott, jeder von uns trägt ein Stück Verantwortung.
Zu Hirtinnen und Hirten hast Du uns gemacht:
- für Angehörige und Freunde
- in der Nachbarschaft
- am Arbeitsplatz
- wo auch immer.
Lass uns füreinander da sein, wie gute Hirtinnen und Hirten.
Und lass uns darin deinem Sohn Jesus Christus folgen,
der gesagt hat: Ich bin der gute Hirte. Und ich kenne die Meinen.
Und die Meinen kennen mich.

In der Stille sagen wir dir noch, was uns heute am meisten auf dem
Herzen liegt...
(Stille)

Und gemeinsam beten wir:
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name, dein Reich komme,
dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung
Sondern erlöse uns von dem Bösen,
denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit,
in Ewigkeit. Amen.


Liedvortrag EG 447, 6 + 8 Lobet den Herren

6. O treuer Hüter, Brunnen aller Güter,
ach lass doch ferner über unser Leben
bei Tag und Nacht dein Huld und Güte schweben.
Lobet den Herren!

8. Treib unsern Willen, dein Wort zu erfüllen;
hilf uns gehorsam wirken deine Werke;
und wo wir schwach sind, da gib du uns Stärke.
Lobet den Herren!
Text: Paul Gerhardt 1653 - Melodie und Satz: Johann Crüger 1653/1662


Segen

Der HERR segne dich und behüte dich.
Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Der HERR erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

Liedvortrag „Amen, Amen, Amen“

Orgelnachspiel
 


Mitwirkende:

Gesang: Dr. Helmut Hering
Orgel Nils Kuppe
Liturgie und Predigt: Pfr. Ralf Hartmann

Kommentare und Antworten

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Datenschutzerklärung ist erforderlich!

Please accept

* Diese Felder sind erforderlich.

Sei der erste der kommentiert