Gottesdienst am Sonntag Lätare zum Nachlesen und Anhören

Die Farbe Lila begleitet uns liturgisch durch die Passionszeit. Foto: Christian Lademann

Wir feiern den Gottesdienst am Sonntag Lätare (14.3.2021) inmitten der Passionszeit in der Elisabethkirche. Dieser wird mit beschränkter Teilnehmerzahl und unter Coronabedingugnen gefeiert. Gleichzeitig kann man den Gottesdienst hier nun nachlesen und anhören und von daheim aus mitfeiern.

Gottesdienst Sonntag Lätare

Pfarrer Ralf Hartmann hält diesen Gottesdienst über den Mut zur Veränderung, das Begraben von Routinen und Gewohnheiten sowie der Bereitschaft zum Wandel bzw. in Bezug zum Bibeltext über den Tod mit Verweis auf das Leben und den Neuanfang (Predigttext Joh 12, 20-24): „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“ (Joh 12,24).

Für alle die aus welchen Gründen auch immer nicht wie sonst am Gottesdienst in der Elisabethkirche teilnehmen können, bieten hier diesen zum Nachlesen an.

Nehmen Sie sich Zeit, zünden Sie ein Kerze an und versuchen alles eventuell Störende auszublenden und dann feiern Sie - verbunden mit der in der Elisabethkirche feiernden Gemeinde - den Gottesdienst aus der Elisabethkirche auf ihren Tablets und Bildschirmen.

Gottesdienst anhören

Gottesdienst am Sonntag Lätare (14.3.2021) zum Nachlesen

mit Pfarrer Ralf Hartmann

Glockengeläut

Orgelvorspiel

Begrüßung

„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“
Das ist der Wochenspruch aus dem Johannesevangelium.
Und damit heiße ich Sie herzlich willkommen zum Gottesdienst in der Elisabethkirche.

Um Verwandlung soll es heute gehen.
Aus einem einzigen Weizenkorn werden dreißig oder fünfzig neue.
Aber gilt das auch sonst in unserem Leben?
Muss manchmal etwas aufhören und sterben,
damit Neues werden kann?
In unseren Beziehungen?
In unserem Umgang mit der Schöpfung?
Womöglich auch in der Kirche - und hier in unserer Gemeinde?

Ich wünsche uns einen gesegneten Gottesdienst!


Liedvortrag EGplus Lied 145, 1 - 3

1. Gott, du bist die Hoffnung, wo Leben verdorrt,
auf steinigem Grund wachse in mir,
sei keimender Same, sei sicherer Ort,
treib Knospen und blühe in mir.
Und ein neuer Morgen bricht auf dieser Erde
an in einem neuen Tag, blühe in mir.

2. Herr, du bist die Güte, wo Liebe zerbricht,
in kalter Zeit, atme in mir
sei zündender Funke, sei wärmendes Licht,
sei Flamme und brenne in mir.
Und ein neuer Morgen bricht auf dieser Erde
an in einem neuen Tag, brenne in mir.

3. Herr, du bist die Freude, wo Lachen erstickt,
in dunkler Welt, lebe in mir,
sei froher Gedanke, sei tröstender Blick,
sei Stimme und singe in mir.
Und ein neuer Morgen bricht auf dieser Erde
an in einem neuen Tag, singe in mir.
(Text und Musik: Gregor Linßen, 1999)


Worte aus Psalm 30

Ich preise dich, Herr;
denn du hast mich aus der Tiefe gezogen.
   Herr, mein Gott, als ich schrie zu dir,
   da machtest du mich gesund.
Lobsinget dem Herrn, ihr seine Heiligen,
und preiset seinen heiligen Namen!
   Denn sein Zorn währet einen Augenblick
   und lebenslang seine Gnade.
Den Abend lang währet das Weinen,
aber des Morgens ist Freude.
   Du hast mir meine Klage verwandelt in einen Reigen,
   du hast mir den Sack der Trauer ausgezogen
   und mich mit Freude gegürtet,
dass ich dir lobsinge und nicht stille werde.
Herr, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.


Liedvortrag: Ehr‘ sei dem Vater und dem Sohn


Tagesgebet

Lieber Vater im Himmel,
du lässt uns teilhaben am Geheimnis des Lebens.
Wir werden geboren, wachsen, reifen, sterben.
Es geht so schnell.
Deshalb wollen wir festhalten, bewahren, sichern, was gut ist.
Aber du willst nicht Leben, das stillsteht.
Du willst uns verwandeln.
So, wie Christus sich verwandeln ließ: vom Tod ins Leben.
Dazu hilf uns, Gott! Verwandle uns!
Das bitten wir durch Jesus Christus, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und Leben schenkt von Ewigkeit zu Ewigkeit.


Liedvortrag: Amen
 

Schriftlesung und Predigttext: Johannesevangelium 12, 20 - 24

20 Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufgekommen waren, um anzubeten auf dem Fest.
21 Die traten zu Philippus, der von Betsaida aus Galiläa war, und baten ihn und sprachen: Herr, wir wollten Jesus gerne sehen.
22 Philippus kommt und sagt es Andreas, und Philippus und Andreas sagen's Jesus weiter.
23 Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Zeit ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde.
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.


Liedvortrag: Halleluja


Liedvortrag Evangelisches Gesangbuch Lied 98

1. Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,
Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt -
Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

2. Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab,
wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab.
Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn?
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

3. Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,
unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn -
hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien:
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.
(Text: Jürgen Henkys , 1978, Melodie: Frankreich 15. Jh.)


Predigt

Liebe Gemeinde,
„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt,
bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“
Ein eindrückliches Bild aus der Natur.
Wir hören es einmal im Jahr in der Passionszeit.
Und übertragen das Bild ganz selbstverständlich auf Jesus.
Wir stellen uns vor: er ist das Samenkorn, das in die Erde fällt.
Er ist derjenige, der stirbt und dadurch viel Frucht bringt.
Die Worte scheinen ja auch genau auf ihn zu passen.

Doch wenn wir sie uns einmal genauer ansehen, dann merken wir schnell: sie passen zwar für Jesus.
Aber sie widersprechen so ziemlich allem, was wir von uns und von unserem Leben sagen würden.

Wir verstehen unser Leben ja eher so, dass wir denken:
es gehört uns - so wie ein kostbarer Besitz, den wir um jeden Preis zu schützen und zu bewahren haben.
Ein Besitz - verbunden mit Wohlstand, geregeltem Einkommen, mit Krankenversicherung und Rentenanspruch.

Aber Jesus hat sein Leben anders verstanden.
Er sah zuallererst die Verantwortung und die Aufgabe, die damit verbunden war.
Auch er hätte sich ja für ein gutbürgerliches Leben entscheiden können.
Als angesehener Handwerker mit Frau und Familie in Nazareth.
Mit geregeltem Einkommen. Und Altersruhesitz.
Aber er hat sich anders entschieden.
Er wollte sein Leben nicht festhalten wie einen Goldschatz, den man besitzt und den man ängstlich hütet.
Er wollte, dass es zu etwas Gutem dient.
Er wollte es aufs Spiel setzen - und etwas damit ausrichten.
Und er hatte die Hoffnung, dass sein irdisches Leben sich dabei in etwas wunderbares Neues verwandeln würde.
„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“

Wie vielfältig diese Frucht am Ende wurde, beschreibt die Bibel an vielen Stellen.
Sein Tod hat die Versöhnung mit Gott bewirkt und die Trennung zwischen Gott und den Menschen überwunden.
Und darüber hinaus gab und gibt es auch noch eine sichtbare Frucht, die er hervorgebracht hat.
Und das ist die große Zahl von Frauen und Männern, die ihm folgten.
Es ist die Entstehung der Kirche.

Liebe Gemeinde,
das eindrückliche Bild aus der Natur macht deutlich:
Jesus war bereit, sich verwandeln zu lassen.
Und das bringt mich zu der Frage:
wie steht es eigentlich mit meiner eigenen Bereitschaft, mein Leben verwandeln zu lassen?

Beim ersten Nachdenken darüber, schrecke ich etwas zurück.
So wirklich ausgeprägt ist meine Bereitschaft dafür nicht.
Und doch sehe ich, wieviel Verwandlung ohnehin geschieht, auch ohne mein Zutun.
Sie und ich, wir alle sind ja Teil einer immerwährenden Verwandlung.
Wir werden als Babys geboren, wir werden erwachsen, der Körper entfaltet seine Schönheit, aber irgendwann kommen die
ersten Falten, die Haare fallen aus, der Körper verfällt, und irgendwann geht es auf das Sterben zu.
Körperlich verwandeln wir uns also auf jeden Fall - ob wir wollen oder nicht.
Aber das ist ein Naturgesetz.
Wir können es nicht steuern und beeinflussen.

Doch viele Dinge können wir sehr wohl beeinflussen.
Und darauf möchte ich die Worte Jesu heute gern einmal beziehen.
„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“
Ich stelle mir vor, welche Kreativität dieser Satz in unserem Alltag freisetzen könnte.
Und möchte das an drei Beispielen zeigen.

Zuerst denke ich dabei an den ganz privaten Bereich.
Und nehme als Beispiel ein Ehepaar, das schon lang verheiratet ist.
Je älter dieses Paar wird, desto leichter passiert es ihm, dass das Leben in Gewohnheit und Routine erstarrt.
Das kann der seit ewigen Zeiten gepflegte Abend vor dem Fernseher sein. Irgendwann war das vielleicht mal sehr entspannend, aber jetzt nervt es nur noch, wenn der andere ständig vor der Kiste sitzt.
Es kann aber auch das starre Festhalten an den Essenszeiten sein, weil einer von beiden das noch von früher gewohnt ist.
Oder es kann das ewig gleiche Urlaubsziel sein, bei dem beide sich zwar sicher fühlen. Wo sie aber jedes Mal denken:
die Welt hätte doch noch so viel mehr zu bieten!
So, wie diesem Paar geht es aber beileibe nicht nur Älteren.
Festgefahrene Gewohnheiten, Zwänge, sinnlose Rituale - die kennen auch viele Jüngere.
Doch all diese Dinge sind wie Weizenkörner.
Man kann sie zum Sterben in die Erde legen.
Routinen unterbrechen. Gewohnheiten aufgeben. Rituale beenden.
Dann kann etwas Neues und Heilsames an ihrer Stelle entstehen.
„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.“

Die kreative Kraft dieses Bildes zeigt sich aber nicht nur im privaten Bereich.
Sie wird noch deutlicher, wenn wir einmal darauf sehen, wie sehr unsere Gesellschaft insgesamt sich gerade wandelt.
Vieles hielten wir in Deutschland ja bisher für selbstverständlich:
Autofahren. Fabrikschornsteine. Billige Kleidung. Billige Nahrungsmittel. Dinge aus Plastik. Tüten aus Plastik.
Deutsche Kultur. Deutsche Traditionen.
Und irgendwann hatte das alles vermutlich auch einmal einen Sinn.
Aber - Gott sei Dank - bewerten wir vieles heute anders.
Unsere Gesellschaft soll heute weltoffen sein, multikulturell, wir wollen umweltverträglich arbeiten und produzieren, ressourcenschonend mit der Umwelt umgehen, weltweit für gerechte Löhne und Arbeitsbedingungen einstehen. Aber wie kommen wir dahin?
Welche Samenkörner müssen wir dafür erst in die Erde legen?
Womit müssen wir aufhören?

Was müssen wir begraben und sein lassen, damit eine neue Lebensweise, eine neue Art des Umgangs mit der Schöpfung gelingen kann?
Nur wenn alte Gewohnheiten und Verhaltensweisen aufhören und verschwinden, kann das gelingen.
Sonst hat das Neue keinen Raum, um sich zu entfalten.
Daraus ergibt sich auch eine ganz praktische Aufgabe für diesen Sonntag. Heute gehen viele Menschen in Deutschland zur Wahl.
Und ich bitte Sie alle: gehen auch Sie wählen.
Denn das ist der beste Weg, um einen echten gesellschaftlichen Wandel zu bewirken und ihn auch demokratisch zu legitimieren.

Zum Schluß möchte ich noch einen dritten Bereich ansprechen, in dem die Worte Jesu zu einem mutigen Wandel einladen.
Und das ist: unsere Kirche.
Ich bin überzeugt: wir werden auch in unserem kirchlichen Leben in Zukunft manches, an dem wir heute noch festhalten,
begraben und loslassen müssen.
Dazu gehören Gottesdienste, deren Sprache in Formeln erstarrt ist.
Dazu gehören Worte, Lieder und Musik, die die breiten Masse der Bevölkerung nicht mehr erreichen.
Dazu gehört eine Selbstgenügsamkeit, die uns zufrieden sein lässt mit dem, was wir immer schon getan haben.
Doch wenn nicht manches davon stirbt, wird nichts wirklich Neues Raum bekommen. Es werden auch keine neuen Menschen auftauchen, die unser Gemeindeleben bereichern und erfrischende neue Impulse geben können.
Wie so viele Menschen in unserer Gesellschaft leben wir auch als Kirche oft genug in einer eigenen Blase. Das ist gemütlich und bequem.
Aber wenn wir nicht zu denen gehen, die ja genauso in ihren eigenen Blasen leben, dann verlieren wir irgendwann den Bezug zu den breiten Schichten der Bevölkerung. Und müssen uns fragen lassen: wozu seid ihr als Kirche eigentlich noch da?
Hört ihr wirklich noch hin, was Menschen bewegt?
Wen ladet ihr zu euch ein?
Wie vernetzt ihr Euch mit Euren Gemeindegliedern - in den Fussballvereinen, in den Gemeinwesenprojekten, in der Feuerwehr, im Weltlladen, in den Umweltgruppen, in den Parteien?
Womöglich gilt also auch für unsere liebgewordenen kirchlichen Gewohnheiten: wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Nur wenn es stirbt, bringt es Frucht.

Liebe Gemeinde,
ein Weizenkorn stirbt - und neues Leben entsteht.
Das ist das vertraute Bild für Christus, der sein Leben für uns gibt.
Aber es ist eben auch ein Bild für das Sterben und Neu-Werden, das wir so bitter nötig haben:
privat, in unserer Gesellschaft und in der Kirche.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen


Liedvortrag Evangelisches Gesangbuch Lied 545

1. Wir gehn hinauf nach Jerusalem / in leidender Liebe Zeiten
und sehen, wie einer für alle stirbt,
um uns einen Platz zu bereiten.

2. Wir gehn hinauf nach Jerusalem. / Wer will bei dem Herren bleiben
und kosten von einem so bittern Kelch?
Die Angst soll uns nicht von ihm treiben.

3. Wir gehn hinauf nach Jerusalem, / das Opfer der Welt zu sehen,
zu spüren, wie unsere Not vergeht,
und unter dem Kreuze zu stehen.

4. Wir gehn hinauf nach Jerusalem, / zur Stätte der ewgen Klarheit.
Wo Leiden und Ohnmacht in unsrer Welt,
da finden wir Christus in Wahrheit.
(Text: Karl-Ludwig Voss 1970; Melodie: Nordirland 1627)


Fürbitten

Wir bringen unseren Dank und unsere Fürbitten im Gebet vor Gott.

Lieber Vater im Himmel,
wir danken dir, dass Jesus sein Leben gegeben hat - auch für uns.
Und dass er uns für alle Zeit mit Dir verbindet.

Heute bitten wir dich:
lass uns nicht die Menschen bleiben, die wir schon immer waren.
Verwandle uns durch die Kraft deines Geistes:
- mach uns unruhig, wenn wir uns zu schnell abfinden mit der Welt, wie sie ist;
- mach uns unruhig, wenn wir allzu sehr verliebt sind in unsere eigenen Pläne, und nicht mehr horchen, was dein guter Plan für uns ist;
- mach uns unruhig, Gott, wenn wir bei unseren vielen Geschäften deine Vision vom neuen Himmel und der neuen Erde übersehen.

Lass uns Tag für Tag neu beginnen
   das Undenkbare wagen,
   die Ungesehenen einladen,
   die Unbeachteten als Geschwister willkommen heißen.
Verwandle uns in die Menschen, an denen du Wohlgefallen hast.
Verwandle auch unsere Gemeinde, unsere Kirche
   so, dass sie einladend ist für viele.

Ganz besonders bitten wir dich auch heute für alle,
die von der Corona-Krise betroffen sind.
Tröste alle, die einen lieben Menschen verloren haben;
sei bei den Kranken, den Einsamen, den Verzagten;
richte die auf, die am Ende ihrer Kraft sind;
stärke alle, die etwas von sich selbst geben, um anderen zu helfen:
in den Kliniken, in den Rettungsdiensten,
in den Alten- und Pflegeheimen. in den Kitas und Schulen.

Lass uns bei allem Abstand, der noch nötig ist,
aufeinander achten, aufeinander hören
und füreinander da sein - hier in deiner Gemeinde,
und in der Welt, in die du uns gestellt hast.

In der Stille bringen wir noch vor dich,
was uns selbst heute ganz besonders auf dem Herzen liegt. -

(Stille)

Gemeinsam beten wir:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute, und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.


Abkündigungen


Liedvortrag EGplus Lied 145, 1

1. Gott, du bist die Hoffnung, wo Leben verdorrt,
auf steinigem Grund wachse in mir,
sei keimender Same, sei sicherer Ort,
treib Knospen und blühe in mir.
Und ein neuer Morgen bricht auf dieser Erde
an in einem neuen Tag, blühe in mir.


Segen

Der HERR segne dich und behüte dich.
Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Der HERR erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.


Liedvortrag „Amen, Amen, Amen“

Orgelnachspiel

 


Mitwirkende:

Orgel: Nils Kuppe
Lesung: Anne Wollenteit
Liturgie und Predigt: Pfarrer Ralf Hartmann

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