Gottesdienst am 2. Sonntag nach Weihnachten zum Nachhören und Nachlesen

Foto: Bernhard Dietrich

Wir feiern den Gottesdienst am 2. Sonntag nach Weihnachten (3.1.2021) in der Elisabethkirche. Dieser wird mit beschränkter Teilnehmerzahl und unter Coronabedingugnen gefeiert. Gleichzeitig kann man den Gottesdienst nachhören, nachlesen und von daheim aus mitfeiern.

Gottesdienst am zweiten Sonntag nach Weihnachten

Pfarrer Ralf Hartmann hält seine Predigt über die Kapitelstelle "Der zwölfjährige Jesus im Tempel" (Lk 2, 41-52), über Veränderungen in unserem Leben und dem Mut, diese zuzulassen, über das Wachsen, Reifen und ständige Dazulernen, und über Gottvertrauen.

Für alle die aus welchen Gründen auch immer nicht wie sonst am Gottesdienst in der Elisabethkirche teilnehmen können, bieten hier diesen zum Nachhören und zum Nachlesen an.

Nehmen Sie sich Zeit, zünden Sie ein Kerze an und versuchen alles eventuell Störende auszublenden und dann feiern Sie - verbunden mit der in der Elisabethkirche feiernden Gemeinde - den Gottesdienst aus der Elisabethkirche auf ihren Tablets und Bildschirmen.

Gottesdienst anhören

Gottesdienst am 2. Sonntag nach Weihnachten (3.1.2021) zum Nachlesen


Glockengeläut


Orgelvorspiel


Begrüßung

Friede sei mit Euch und mit der ganzen Welt!
Herzlich willkommen zum Gottesdienst in der Elisabethkirche!
Wir feiern ihn im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.

Auf das gemeinsame Singen müssen wir im Moment verzichten.
Aber Alexander Meyer und seine Frau werden uns auch heute mit ihrer Musik begleiten. Dafür schon jetzt herzlichen Dank!

Ich grüße Sie mit dem Wochenspruch aus dem Johannesevangelium:
„Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ (1,14)

Damit wünsche ich uns allen einen gesegneten Gottesdienst!


Liedvortrag Evangelisches Gesangbuch Lied 62, 1 + 2 + 5

1. Jesus soll die Losung sein, / da ein neues Jahr erschienen;
Jesu Name soll allein / denen heut zum Zeichen dienen,
die in seinem Bunde stehn / und auf seinen Wegen gehn.

2. Jesu Name, Jesu Wort / soll bei uns in Zion schallen,
und so oft wir an den Ort, / der nach ihm genannt ist, wallen,
mache seines Namens Ruhm / unser Herz zum Heiligtum.

5. Jesus, aller Bürger Heil / und der Stadt ein Gnadenzeichen,
auch des Landes bestes Teil, / dem kein Kleinod zu vergleichen,
Jesus, unser Trost und Hort, / sei die Losung fort und fort.


Worte aus Psalm 27

Der Herr ist mein Licht und mein Heil;
vor wem sollte ich mich fürchten?
     Der Herr ist meines Lebens Kraft;
     vor wem sollte mir grauen?
Eines bitte ich vom Herrn, das hätte ich gerne:
dass ich im Hause des Herrn bleiben könne mein Leben lang,
     zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn
     und seinen Tempel zu betrachten.
Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit,
er birgt mich im Schutz seines Zeltes
und erhöht mich auf einen Felsen.
     Herr, höre meine Stimme, wenn ich rufe;
     sei mir gnädig und erhöre mich!
Mein Herz hält dir vor dein Wort:
»Ihr sollt mein Antlitz suchen.«
     Darum suche ich auch, Herr, dein Antlitz.
     Verbirg dein Antlitz nicht vor mir,
     verstoße nicht im Zorn deinen Knecht!
Denn du bist meine Hilfe; verlass mich nicht
und tu die Hand nicht von mir ab, Gott, mein Heil!
     Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich,
     aber der Herr nimmt mich auf.
Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde
die Güte des Herrn im Lande der Lebendigen.
     Harre des Herrn!
     Sei getrost und unverzagt und harre des Herrn!


Liedvortrag: Ehr‘ sei dem Vater und dem Sohn


Schriftlesung und Predigttext: Lukasevangelium 2, 41 - 52

41 Und Jesu Eltern gingen alle Jahre nach Jerusalem zum Passafest.
42 Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf nach dem Brauch des Festes.
43 Und als die Tage vorüber waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem und seine Eltern wussten's nicht.
44 Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten.
45 Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wieder nach Jerusalem und suchten ihn.
46 Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte.
47 Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich über seinen Verstand und seine Antworten.
48 Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein
Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.
49 Und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wisst ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?
50 Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte.
51 Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.
52 Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.


Liedvortrag: Halleluja


Apostolisches Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen.


Liedvortrag Evangelisches Gesangbuch Lied 73, 1 - 4 + 10

1. Auf, Seele, auf und säume nicht, / es bricht das Licht herfür;
der Wunderstern gibt dir Bericht, / der Held sei vor der Tür,
der Held sei vor der Tür.

2. Geh weg aus deinem Vaterhaus / zu suchen solchen Herrn
und richte deine Sinne aus / auf diesen Morgenstern,
auf diesen Morgenstern.

3. Gib acht auf diesen hellen Schein, / der aufgegangen ist;
er führet dich zum Kindelein, / das heißet Jesus Christ,
das heißet Jesus Christ.

4. Drum mache dich behände auf, / befreit von aller Last,
und lass nicht ab von deinem Lauf, / bis du dies Kindlein hast,
bis du dies Kindlein hast.

10. Der zeigt dir einen andern Weg, / als du vorher erkannt,
den stillen Ruh- und Friedenssteg / zum ewgen Vaterland,
zum ewgen Vaterland.


Predigt

Liebe Gemeinde,
es gibt Momente in unserem Leben,
da wird alles durcheinandergewirbelt.
Entweder, weil etwas Schlimmes passiert:
eine plötzlich auftretende Krankheit
oder der Tod eines nahen Angehörigen.
Oder etwas Schönes: die Geburt eines Kindes,
der Umzug in ein neues Zuhause,
oder der Antritt einer neuen Arbeitsstelle.

Zum Glück passiert dieses Durcheinanderwirbeln nicht allzu oft.
Die meisten Veränderungen in unserem Leben
vollziehen sich langsamer.
Sie dauern Wochen oder Monate, manchmal Jahre.
Davon erzählt auch unser heutiger Predigttext.

Es ist die Geschichte vom 12-jährigen Jesus im Tempel. Und von einem ersten wichtigen Einschnitt in seinem Leben. Denn in dieser
Geschichte macht sich der jugendliche Jesus selbstständig.
Kurz gesagt: Er haut von seinen Eltern ab!

Wer von Ihnen selbst Kinder oder Enkel in diesem Alter hat oder hatte, wird sich darüber nicht wundern.
Mit 12 Jahren ist einfach alles im Fluss: die Kleidung passt nicht mehr.
Und irgendwie passt auch der Körper nicht.
Pubertät, Wachsen, Erwachsen werden, Geschlechtsreife, Liebe, Leidenschaft, Auseinandersetzungen mit den Eltern, der Wunsch, mehr selbst bestimmen zu können; das Ringen mit den Eltern um Rechte und Freiheiten.
So viel Neues muss ausprobiert werden. Bewegung, Veränderung, Entdeckerfreude, Lebenslust - diese Dinge liegen ganz nah beieinander.
Natürlich nicht immer zur Freude der Eltern.

Das war bei Jesus nicht anders. Mit 12 fing er an, aus seiner Familie herauszuwachsen. Auf eigene Faust ging er in den Tempel. Und sagte niemandem Bescheid. Erst nach drei Tagen fanden seine Eltern ihn wieder. Und die Reaktion ist erwartbar: Sie regen sich auf. Seine Mutter macht ihm Vorwürfe. Den Vater dürfen wir uns dazudenken. Wie kannst du uns das antun? Was sollen die Leute von uns denken?
Solang du die Füße unter meinen Tisch streckst, hälst du dich an die Regeln, die bei uns gelten!

Es ist der erste Streit in seiner Familie, von dem wir erfahren. Später sollte es noch heftiger werden. Denn auch da enttäuschte Jesus die Erwartungen seiner Angehörigen. Als Sohn eines Zimmermanns sollte er Häuser bauen, Material einkaufen, Leute einstellen, Geld verwalten - eben: das Familienunternehmen führen. Aber er war nicht bereit, diese Rolle zu übernehmen. Stattdessen verließ er seine Familie, ließ sich taufen, zog durchs Land und wurde Wanderprediger.

Liebe Gemeinde,
In einer Familie sind Rollen und Erwartungen oft klar verteilt.
Das war bei Jesus nicht anders als bei uns heute.
Einer ist der Vernünftige, der Schlaue, der Clevere.
Einer ist der Faule, der Bequeme, der Langsame.
Einer ist ein Nichtsnutz oder das schwarze Schaf.
Eine ist die Streberin. Die andere immer schwer von Begriff.
Eine ist das Energiebündel, die andere die Träge.
Eine ist der Sonnenschein, die andere das Sorgenkind.
Eine die Lustige, eine das stille tiefe Wasser.
Dazu gibts noch die Prinzen und Prinzessinnen, die Mittleren, die meist weniger beachtet werden.
und die Älteren, die sich als erste alles erkämpfen mussten.
Ich nehme an, Sie alle haben sich gelegentlich in der einen oder anderen Rolle wiedergefunden?

Es gehört irgendwie dazu, dass es in unseren Familien solche Zuschreibungen, Rollen und Erwartungen gibt.
Nur passen die leider nicht immer.
Nicht wenige arbeiten sich ein Leben lang daran ab.
Sie können die ihnen zugedachten Rollen und Erwartungen nicht erfüllen.
Doch statt darüber zu sprechen und diese Dinge aufzuarbeiten, schleppen sie sie wie eine Last mit sich herum.

Unser Predigttext zeigt, dass es auch anders geht.
Denn da passiert etwas sehr Gesundes und Vorbildliches.
Ein Jugendlicher enttäuscht die Erwartungen seiner Familie.
Und geht seinen eigenen Weg.
Das Leben, das die anderen für ihn vorgesehen haben, passt für ihn nicht.
Deshalb überschreitet er eine Schwelle.
Es wird emotional. Die Wogen gehen hoch.
Es kann auch gar nicht anders sein.
Denn an dieser Stelle entscheidet sich, ob ein Mensch zu sich selbst findet.
Oder ob er nur eine Marionette der anderen ist.

Eigentlich erstaunlich, dass in der Geschichte nochmal alles gut geht.
Aber Lukas schreibt ja: Jesus ging mit seinen Eltern „und kam nach Nazareth und war ihnen untertan.“

Liebe Gemeinde,
ein Kind wird erwachsen und muss sich neu erfinden.
Was für eine spannende Zeit im Leben eines Menschen!
Und wie gut, dass diese Zeit begleitet wird von Worten, die so viel Gottvertrauen zeigen:
"Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?“
Wir lassen mal offen, wie dieser Satz auf seinen irdischen Vater gewirkt haben muss.
Aber die frühen Christen sahen darin den Hinweis, dass Jesus sich schon hier von seiner Herkunftsfamilie löst.
Und den Blick von seiner irdischen Umgebung hin zum Himmel lenkt. Auf seine Beziehung zu Gott.

Es sind die ersten
von Jesus selbst gesprochenen Worte im Evangelium.
Und sie weisen auf das, was sein ganzes Leben als Botschaft durchziehen wird:
Ich habe einen Vater im Himmel.
Und mit dem bin ich stärker verbunden, als mit den Menschen, die mir nahe sind! -
Das führt zu der spannenden Frage:
Welche Freiheit gewinnt eigentlich ein Mensch, wenn er so denken und sprechen kann?!

Liebe Gemeinde,
ein Kind wird erwachsen und muss sich neu erfinden.
Und wie gut, dass das Wachsen und Lernen danach nicht aufhören muss!
Bei Jesus nicht. Und bei uns nicht.
Auch wenn wir älter werden, lernen wir weiter.
Ja, jedes Mal wenn ein Umbruch in unserem Leben passiert, dann müssen auch wir wachsen, reifen und uns neu erfinden -
so wie damals der 12-jährige Jesus im Tempel.
Und es ist gut, wenn wir die Anzeichen für solche Umbrüche rechtzeitig wahrnehmen.

Es sind die Momente, in denen wir spüren: etwas, das ich schon lange tue, das passt für mich nicht mehr. Ich will etwas Anderes ausprobieren.
Ich möchte mich verändern: eine andere Arbeit suchen, eine andere Aufgabe... Ich sehne mich nach einer neuen Herausforderung, einer neuen Freundschaft oder einer neuen Beziehung.
Wenn es soweit ist, brauchen wir den Mut, den damals der 12-jährige Jesus hatte.

Der Anfang eines neuen Jahres ist eine gute Zeit, sich zu überlegen:
Welche Ziele und Wünsche habe ich eigentlich? Sind das wirklich meine?
Oder will ich damit nur anderen gerecht werden? Welche Erwartungen muss ich enttäuschen, wenn ich mich nicht selbst verlieren will?

Die Geschichte vom 12-jährigen Jesus kann uns Mut machen, etwas gelassener mit Veränderungen in unserem Leben umzugehen. Was auch immer passiert in diesem neuen Jahr 2021 - Störungen, Umbrüche, kleine oder große Katastrophen - das alles sind ja nicht nur Dinge, die wir fürchten müssen. Sie sind immer auch Chancen zu wachsen und sich weiterzuentwickeln!
Unvermeidlich und aufregend. So wie das Leben.
Denn zum Leben gehört es nun einmal, sich zu entwickeln, zu wachsen, sich zu bewegen und zu verändern. Und zwar immer wieder - bis ins hohe Alter, bis zum Schluß.

Von Jesus heißt es am Ende der Geschichte: „Und er nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.“
Ich wünsche uns, dass auch wir bei allen Veränderungen, die wir dieses Jahr erleben, zunehmen: an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.
Amen


Liedvortrag Evangelisches Gesangbuch Lied 56

Ref.: Weil Gott in tiefster Nacht erschienen,
kann unsre Nacht nicht traurig sein!

1. Der immer schon uns nahe war,
stellt sich als Mensch den Menschen dar.

2. Bist du der eignen Rätsel müd?
Es kommt, der alles kennt und sieht!

3. Er sieht dein Leben unverhüllt,
zeigt dir zugleich dein neues Bild.

4. Nimm an des Christus Freundlichkeit,
trag seinen Frieden in die Zeit!

5. Schreckt dich der Menschen Widerstand,
bleib ihnen dennoch zugewandt!

Ref.: Weil Gott in tiefster Nacht erschienen,
kann unsre Nacht nicht endlos sein!


Fürbitten
Wir bringen unseren Dank und unsere Fürbitten im Gebet vor Gott.
Das tun wir heute mit einem Gebet aus der Vereinigten Evangelisch Lutherischen Kirche in Deutschland:

Lieber Vater im Himmel,
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen,
kann unsere Nacht nicht traurig sein.
Ja, so singen wir es hinter Masken.
Ja, so flüstern wir es in unseren Wohnungen
und in Krankenzimmern.

Du, Gott, hör das Lied unserer Hoffnung
und vertreibe die Traurigkeit.
Erscheine uns auch in diesem Jahr:
an der Seite der Kranken auf den Intensivstationen,
erscheine in den Heimen und Asylen,
erscheine bei allen, die bangen und in Angst sind.

Du, Gott, hör das Lied unseres Glaubens
und vertreibe die Traurigkeit.
Erscheine in diesem Jahr an der Seite der Suchenden
in Schulen und Laboren,
in den Gemeinden und Kirchen,
bei allen, die enttäuscht und in Sorge sind.

Du, Gott, hör das Lied unserer Liebe
und vertreibe die Traurigkeit.
Erscheine in diesem Jahr an der Seite unserer Kinder.
Geh mit unseren Liebsten mit
und geh auch mit denen mit, die uns zu tragen geben.

Dein Licht und Segen mache dieses neue Jahr
zu einem glücklichen Jahr
für uns und für alle Welt
durch Jesus Christus. (vgl. www.velkd.de/gottesdienst/wochengebet.php)

Und in der Stille bringen wir noch vor dich,
was uns selbst heute ganz besonders auf dem Herzen liegt.

(Stille)

Gemeinsam beten wir:
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute, und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.


Abkündigungen


Liedvortrag Evangelisches Gesangbuch Lied 61, 1 + 6

1. Hilf, Herr Jesu, lass gelingen, / hilf, das neue Jahr geht an;
lass es neue Kräfte bringen, / dass aufs neu ich wandeln kann.
Neues Glück und neues Leben / wollest du aus Gnaden geben.

6. Jesu, lass mich fröhlich enden / dieses angefangne Jahr.
Trage stets mich auf den Händen, / stehe bei mir in Gefahr.
Freudig will ich dich umfassen, / wenn ich soll die Welt verlassen.


Segen
Der HERR segne dich und behüte dich.
Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Der HERR erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.


Liedvortrag „Amen, Amen, Amen“


Orgelnachspiel


Mitwirkende:
Musik: Alexander Meyer und Ehefrau
Lesung: Anne Wollenteit
Liturgie und Predigt: Pfr. Ralf Hartmann

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