Audio-Gottesdienst zum 2. Advent - zum Nachhören und Nachlesen

Collage: Bernhard Dietrich

Wir feiern den Gottesdienst zum 2. Advent (6.12.) mit Pfarrer Ralf Hartmann in der Elisabethkirche mit corona-bedingt begrenzter Besucherzahl. Für diejenigen, die (deshalb) nicht persönlich anwesend sein konnten, haben wir hier einen Gottesdienst zum Nachhören sowie zum Nachlesen mit den Lied-, Lesungs- und Predigttexten vorbereitet.

Gottesdienst zum 2. Advent aus der Elisabethkirche:

Seine Predigt hält Pfarrer Ralf Hartmann über das Geduldigsein (Jakobus 5, 7-8). Dort steht: "Übt Euch in Geduld, Brüder und Schwestern, bis der Herr wiederkommt."

Sie sind jetzt nun eingeladen, den Audiomitschnitt des Gottesdienstes vom diesen Sonntag (6.12.) anzuhören (wird im Laufe des Tages nachgereicht) und die Texte zu mitlesen. Suchen SIe sich zuvor einen stillen Ort. Machen Sie es sich bequem. Vielleicht zünden Sie eine Kerze an. Singen, lesen und beten Sie mit. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen.

Audio-/Mitlese-Gottesdienst zum 2. Advent
6. Dezember 2020

mit Pfarrer Ralf Hartmann

[Text- und Liedblatt als PDF-Download hier klicken]

Glockengeläut


Vorspiel: Arcangelo Corelli - Pastoral


Begrüßung

Friede sei mit Euch und mit der ganzen Welt!
Herzlich willkommen in der Elisabethkirche!
Wir feiern Gottesdienst -
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Nils Kuppe und Mitglieder unserer Kantorei werden uns heute
mit ihrer Musik begleiten. Dafür schon jetzt ganz herzlichen Dank!

Ich grüße Sie mit dem Wochenspruch aus dem Lukasevangelium:
"Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht."
(Lukasevangelium, Kapitel 21, Vers 28b)

Damit wünsche ich uns allen einen gesegneten Gottesdienst!


Liedvortrag Evangelisches Gesangbuch Lied 13

1. Tochter Zion, freue dich, / jauchze laut, Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir, / ja er kommt, der Friedefürst.
Tochter Zion, freue dich, / jauchze laut, Jerusalem!

2. Hosianna, Davids Sohn, / sei gesegnet deinem Volk!
Gründe nun dein ewig Reich, / Hosianna in der Höh!
Hosianna, Davids Sohn, / sei gesegnet deinem Volk!

3. Hosianna, Davids Sohn, / sei gegrüßet, König mild!
Ewig steht dein Friedensthron, / du, des ewgen Vaters Kind.
Hosianna, Davids Sohn, / sei gegrüßet, König mild!


Worte aus Psalm 145

Ich will dich erheben, mein Gott, du König,
und deinen Namen loben immer und ewiglich.
     Der Herr ist groß und sehr zu loben,
     und seine Größe ist unausforschlich.
Kindeskinder werden deine Werke preisen
und deine gewaltigen Taten verkündigen.
     Gnädig und barmherzig ist der Herr,
     geduldig und von großer Güte.
Dein Reich ist ein ewiges Reich,
und deine Herrschaft währet für und für.
     Der Herr ist getreu in all seinen Worten
     und gnädig in allen seinen Werken.
Der Herr hält alle, die da fallen,
und richtet alle auf, die niedergeschlagen sind.
     Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen,
     allen, die ihn ernstlich anrufen.
Er tut, was die Gottesfürchtigen begehren,
und hört ihr Schreien und hilft ihnen.


Liedvortrag: Ehr‘ sei dem Vater und dem Sohn


Schriftlesung: Lukasevangelium, Kap. 8, Verse 2 - 7 (aus: Basisbibel)

Jesus erzählte folgendes Gleichnis:
2 "In einer Stadt lebte ein Richter.
Der hatte keine Achtung vor Gott und nahm auf keinen Menschen Rücksicht.
3 In der gleichen Stadt wohnte auch eine Witwe.
Die kam immer wieder zu ihm und sagte:
'Verhilf mir zu meinem Recht gegenüber meinem Gegner.'
4 Lange Zeit wollte sich der Richter nicht darum kümmern.
Doch dann sagte er sich:
'Ich habe keine Achtung vor Gott und ich nehme auf keinen Menschen Rücksicht.
5 Aber diese Witwe ist mir lästig.
Deshalb will ich ihr zu ihrem Recht verhelfen.
Sonst verpasst sie mir am Ende noch einen Schlag ins Gesicht.'"
6 Und der Herr fuhr fort:
"Hört genau hin, was der ungerechte Richter hier sagt!
7 Wird Gott dann nicht umso mehr denen zu ihrem Recht verhelfen, die er erwählt hat – und die Tag und Nacht zu ihm rufen?
Wird er sie etwa lange warten lassen?
8 Das sage ich euch:
Sehr schnell wird er ihnen zu ihrem Recht verhelfen!
Aber wenn der Menschensohn kommt – wird er so einen Glauben auf der Erde finden?"


Liedvortrag: Amen


Apostolisches Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen.


Liedvortrag Evangelisches Gesangbuch Lied 17, 1 - 2

1. Wir sagen euch an den lieben Advent.
Sehet, die erste Kerze brennt!
Wir sagen euch an eine heilige Zeit.
Machet dem Herrn den Weg bereit.
     Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr!
     Schon ist nahe der Herr.

2. Wir sagen euch an den lieben Advent.
Sehet, die zweite Kerze brennt!
So nehmet euch eins um das andere an,
wie auch der Herr an uns getan.
     Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr!
     Schon ist nahe der Herr.


Predigt (es gilt das gesprochene Wort!)
Jakobusbrief, Kap. 5, Verse 7 - 8 (aus: Basisbibel)

7 Übt euch in Geduld, Brüder und Schwestern,
bis der Herr wiederkommt!
Seht, wie der Bauer
auf die köstliche Frucht seines Ackers wartet:
Er übt sich in Geduld –
so lang bis Frühregen und Spätregen gefallen sind.
8 So sollt auch ihr euch in Geduld üben
und eure Herzen stärken.
Das Kommen des Herrn steht nahe bevor.

Liebe Gemeinde,
sind Sie manchmal auch so ungeduldig wie ich?
So, wie neulich im Supermarkt...
Ich war etwas unter Zeitdruck. Es sollte schnell gehen.
Ein paar Dinge aus dem Regal genommen und ab an die Kasse.
Und da stehen vor mir - 15 Andere.
Ganz vorn eine ältere Dame.
Bedächtig und legt sie die eingekauften Dinge in ihre Tasche.
Jedes einzeln.
Die Kassiererin nennt den Betrag.
Die Dame schaut überrascht.
In aller Ruhe holt sie ihr Portemonnaie heraus.
Sorgfältig zählt sie ab: zuerst die Scheine, dann die großen Münzen.
Schließlich noch ein paar Kupfermünzen.
"Ich habe es passend", sagt sie und lächelt fröhlich.
Da schüttelt die Kassiererin den Kopf.
Sie wiederholt den Betrag, weil die Dame ihn falsch verstanden hat.
Durch die Schlange an der Kasse geht ein Raunen.
Und manch einer denkt: Das ist ja mal wieder typisch!
Einfach unverschämt, wie manche Leute anderen die Zeit stehlen!

Liebe Gemeinde,
ich fürchte: was sich da an der Supermarktkasse abgespielt hat,
ist symptomatisch für die Art, wie wir im Jahr 2020 leben.
Zumindest hier in Deutschland.
Die Geduld ist uns abhanden gekommen.
Alles muss schnell gehen. Effizient.
Alle Abläufe sind optimiert.
Das ganze Leben ist durchgestylt. Zeit ist Geld.
Egal, was wir tun: immer wartet schon die nächste Aufgabe,
die nächste Verpflichtung, der nächste Termin.
Wir haben eine unglaubliche Fülle an Lebensmöglichkeiten.
Aber diese Fülle zwingt uns auch, möglichst viel mitzunehmen.
Ja nichts zu versäumen.
Es ist wie ein Hamsterrad, das nie zur Ruhe kommt.

Geduldig warten.
Verzögerungen aushalten.
Die Langsamkeit der Zeit wertschätzen.
Wer kann das noch?
Die Ungeduld in unserer Gesellschaft war vorher schon groß.
Aber durch Corona nimmt sie eher noch zu.
Wie lange dauert es noch?

Wann können sich Großeltern und Enkel
wieder unbeschwert besuchen?
Wann können jungen Leute wieder ohne Angst Party machen?
Wann können wir einander wieder die Hand geben, uns umarmen?
Oder ins Konzert gehen, ins Museum, ins Restaurant?
Wann können wir wieder alle Plätze in der Kirche besetzen?
Wann können wir wieder singen?
Wie lange sollen wir denn noch auf all das verzichten?

Liebe Gemeinde,
das Verschwinden der Geduld - das war auch ein Thema für die
Christinnen und Christen am Ende des 1. Jahrhunderts.
Etwa zu dieser Zeit wurde der Jakobusbrief geschrieben.
Allerdings wissen wir nicht von wem.
Jakobus könnte ein leiblicher Bruder von Jesus gewesen sein.
Oder einer seiner Jünger.
Vielleicht hat der Schreiber auch nur den Namen Jakobus genutzt,
um seinem Brief eine besondere Autorität zu verleihen.
Sicher wissen wir nur:
der Brief richtet sich an Christen, die vorher Juden gewesen sind.
Sie waren offenbar im ganzen Nahen Osten verstreut.

Ihre Ungeduld hatte sicher mehrere Ursachen.
Aber am schlimmsten war,
dass die erwartete Rückkehr Jesu ausblieb.
Doch nun wollten die Leute sich nicht länger vertrösten lassen.
Der Jakobusbrief nimmt einige Klagen dieser frühen Christen auf.
Er ruft die Reichen auf, sich nicht zu sehr
auf ihr Geld und den erreichten Wohlstand zu verlassen.
Stattdessen sollen sie sich für Gerechtigkeit einsetzen.
Sie sollen den Ärmeren ihren Lohn nicht vorenthalten.
Und dafür sorgen, dass vor Gericht
auch die kleinen und einfachen Leute Gerechtigkeit erfahren.

Kaum jemand hat das so deutlich in Worte gefasst wie Jakobus.
Er sieht den untrennbaren Zusammenhang:
zwischen dem, was ein Mensch glaubt,
und seinem Verhalten im Alltag.
Niemand kann als Christ leben, wenn er nicht bereit ist,
auch für seinen Mitmenschen Verantwortung zu übernehmen.

Wenn Jakobus also schreibt: 'Übt euch in Geduld',
dann dürfen wir nicht denken, er wollte die Leute vertrösten.
Er benutzt das griechische Wort 'makrothymein'.
Auf Deutsch: Geduld haben.
Doch wenn wir es so übersetzen,
dann hören wir dabei etwas sehr Passives.
Aber das griechische Wort bedeutet mehr als Geduld.
Es ist eine ausgesprochen aktive, selbstbewusste Haltung.
Es ist die innere Stärke, die einen nicht sofort zurückschlagen lässt,
wenn man angegriffen wird.
Sie lässt einen auch einmal etwas ertragen.
Und sie verhindert, dass man sich durch so unüberlegte Dinge
wie Zorn oder Rache antreiben lässt.

Jakobus kommt auf dieses Wort, auf diese innere Stärke,
weil sie an vielen Stellen der Bibel von Gott berichtet wird.
Die aktive, bewusste Geduld und Zurückhaltung
ist eine der schönsten Eigenschaften Gottes.
Dafür wird Gott in der Bibel immer wieder gelobt.
Etwa so, wie in dem Psalm, den wir vorhin gebetet haben:
"Gnädig und barmherzig ist der Herr,
geduldig und von großer Güte." (z.B. Ps 103,8; 86,15; 145,8).
Makrothymia beschreibt die unendliche Geduld Gottes.

Es ist die Geduld, mit der Gott uns aushält: unseren Widerspruch,
unseren Ungehorsam, unsere Unfähigkeit unser Leben zu ändern.
Fast könnte man meinen,
er hofft immer noch für diese Welt,
er glaubt immer noch an uns Menschen.
Und er sieht Chancen und Möglichkeiten für die Zukunft,
die wir uns nicht mal in unseren kühnsten Träumen ausmalen.

Wie unsere Welt wohl aussähe,
wenn wir einmal versuchten es Gott nachzumachen?
Wir würden dabei eine innere Haltung kennenlernen, eine Kraft,
mit der wir auch schwierige Situationen meistern können.
Und wie sehr haben wir diese Kraft nötig!
Jeder von uns kommt doch mal in eine Situation, wo er froh ist,
wenn ein anderer mit ihm Geduld hat.
Wo einer nicht auf die Uhr sieht und sagt: Jetzt mach endlich!,
sondern wo Zeit ist, die Dinge in Ruhe zu tun,
zu lernen, auszuprobieren, auch mal Fehler zu machen.
Wenn alles schnell gehen muss, bleiben Menschen auf der Strecke.
Gemeinschaft wird vergiftet.
Und was eigentlich schön und lebenswert sein könnte,
wird gar nicht mehr gesehen und wertgeschätzt.
Ein wenig von Gottes Geduld tut also nicht nur uns selbst gut.
Sie macht auch unser Zusammenleben erträglicher.

Liebe Gemeinde,
Geduldiges Warten,
Verzögerungen aushalten,
die Langsamkeit der Zeit wertschätzen -
vielleicht ist es ja unsere Aufgabe,
gerade damit das Kommen Jesu in unsere Welt anzukündigen?

Denn eins dürfen wir nicht vergessen:
die Hoffnung auf sein Kommen am Ende der Zeit
ist ja nur ein Teil der christlichen Hoffnung.
Der andere Teil richtet sich auf sein Kommen
und seine Gegenwart schon hier und jetzt.
Und davon müssen wir sprechen!

Jedes Jahr feiern wir an Weihnachten,
dass Christus in unsere Welt hereinkommt.
Und es passiert ja auch!
Er kommt in unsere Welt, in unser Leben, in unseren Alltag.
Wie oft konnten wir allein in der vergangenen Woche Gott 'danke'
sagen: für sein Eingreifen, für unerwartete Hilfe, für tröstliche Nähe.
Nein, wir sollten nicht denken:
Christus kommt erst am Ende der Zeit in unsere Welt zurück.
Das Kommen des Herrn hat längst angefangen.
Und wir sind dabei.

Liebe Gemeinde,
Siehe, dein König kommt zu dir!
So haben wir es auch heute gehört.
Und so glauben wir es als Christinnen und Christen.
Wir glauben es für unser eigenes kleines Leben.
Aber wir glauben es auch für unsere Welt,
in der so vieles durcheinander geht - nicht nur wegen Corona.
Tochter Zion, Jerusalem, dein König kommt zu dir!
Washington und Peking, Moskau und Berlin:
dein König kommt zu dir!
Du, Welt in der Klimakrise: dein König kommt zu dir!
Du, Welt in atemloser Eile
und ohne Zeit für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens:
siehe, dein König kommt zu dir!
Und wir können nur sagen:
Ja, komm, König, zieh bei uns ein!
Und verwandle uns und unsere Welt.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft,
der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen


Liedvortrag Evangelisches Gesangbuch Lied 18, 1 - 2

1. Seht, die gute Zeit ist nah, / Gott kommt auf die Erde,
kommt und ist für alle da,
kommt, dass Friede werde, kommt, dass Friede werde.


2. Hirt und König, Groß und Klein / Kranke und Gesunde,
Arme, Reiche lädt er ein,
freut euch auf die Stunde, / freut euch auf die Stunde.


Fürbitten (siehe auch Webseite: www.velkd.de/gottesdienst/wochengebet)

Wir bringen unseren Dank und unsere Fürbitten im Gebet vor Gott.
Das Gebet hat den Kehrvers: Herr, erbarme dich!

Lieber Vater im Himmel,
du hast Geduld mit uns,
mehr als wir verdient haben!
Wir danken dir
für den langen Atem,
für die Barmherzigkeit,
für die Liebe und das Glück.

Du bist geduldig, Gott -
aber wir warten und werden ungeduldig.
Wir hungern danach,
dass die Corona-Pandemie zuende geht,
dass endlich wirksame Impfstoffe für alle verfügbar sind,
dass ein Stück Normalität in unser Leben zurückkommt.
Wir rufen: Herr, erbarme dich!

Du bist geduldig, Gott -
aber wir warten und werden ungeduldig.
Wir wünschen uns,
dass die Sterbenden in Frieden gehen,
dass die Trauernden Trost finden,
dass unsere Toten bei dir geborgen sind.
Wir rufen: Herr, erbarme dich!

Du bist geduldig, Gott -
aber wir warten und werden ungeduldig.
Wir sehnen uns danach,
dass Barmherzigkeit diese Welt regiert,
dass die Hungernden satt werden,
dass die Betrogenen Wiedergutmachung erfahren,
dass die Entwurzelten Heimat finden.
Mit ihnen rufen wir zu dir: Herr, erbarme dich!

Du bist geduldig, Gott -
aber wir warten und werden ungeduldig,
mit dieser Welt, mit unseren Nächsten, mit uns selbst.
Wir brauchen deine Hilfe.
Und den langen Atem, der uns durchhalten lässt.
Darum bitten wir dich und rufen: Herr, erbarme dich!

In der Stille sagen wir dir,
was uns selbst heute besonders auf dem Herzen liegt. (Stille)

Und gemeinsam beten wir:
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute, und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.


Abkündigungen


Liedvortrag Evangelisches Gesangbuch Lied 1, 5

5. Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein;
dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit
den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
sei ewig Preis und Ehr.


Segen

Der HERR segne dich und behüte dich.
Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir
     und sei dir gnädig.
Der HERR erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.


Liedvortrag „Amen, Amen, Amen“


Nachspiel: Johann Pachelbel - Kanon


Mitwirkende:
Musik: Nils Kuppe, Ina Petermeyer, Marie-Luise Brinkman,
Christoph Drescher und Martin Kindler
Lesungen: Christiane Poetsch
Liturgie und Predigt: Pfr. Ralf Hartmann

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