Konfirmation in der Elisabethkirche

Foto: Christian Lademann

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Am 12. Mai sind sieben junge Menschen mit der Feier ihrer Konfirmation als mündige Mitglieder in die Elisabethkirchengemeinde aufgenommen worden. Begleitet vom Festgeläut zum Einzug, ebenso festlicher Posaunenchor- und Orgelmusik, gesungenen Liedern der Gemeinde, Gebeten, Lesungen und einer Predigt bekannten sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden auf ihrem Weg des Erwachsenwerden somit vollends und öffentlich zum christlichen Glauben.

Der Segnungsgottesdienst zur Konfirmation in der Elisabethkirche bildete am Sonntag Jubilate für die nun religionsmündigen Jugendlichen einen besonderen, feierlichen Übergang zu einem neuen Lebensabschnitt: Nach einem Jahr Konfirmandenunterricht, während dem die jungen Menschen neben der Auseinandersetzung mit dem biblischen Text und dem Lernen unter anderen von Psalmen und Liedern, des Vaterunsers, des Glaubensbekenntnisses und der zehn Gebote auch gemeinschaftliche und gemeindliche Aktivitäten wie Ausflüge und Freizeiten, Teilnahme an Gesprächsrunden und Gemeindeveranstaltungen sowie die eigene Vorbereitung und Mitgestaltung von Vorstellungsgottesdiensten unternahmen, stand nun die Aufnahme in die christliche Gemeinde und somit der Erhalt aller Rechte innerhalb der evangelischen Kirche an. Dazu empfingen Jonas Bicker, Martin Gimbernat Keßler, Christoph Hesse, Nora Jacob, Lilly Katharina Pajnik, Meret Röhrich und Nico Rucker von Pfarrer Achim Ludwig und Pfarrer Bernhard Dietrich ihren Konfirmationssegen samt Verlesung der jeweiligen, selbstgewählten Konfirmationssprüche – ein stolzer Moment auch für alle anwesenden Eltern, Verwandten, Freunde und rund 200 Gemeindemitglieder. „Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“ (1 Joh 4,16) oder „Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst! Denn ich, der Herr, dein Gott, stehe dir bei, wohin du auch gehst.“ (Josua 1,9), lauteten zwei der zu Lebenmottos auserkorenen Bibelverse.

 

Trotz der Leucht- und Anziehungskraft, die die Elisabethkirche mit all ihren Schätzen seit 800 Jahren ausstrahle, meinte Kirchenvorsteher Rolf Steubing in seinem Grußwort: „Ich denke aber, dass wir heute an diesem Tag einen weitaus größeren Schatz ehren – nämlich Euch“ und dankte im Namen des Kirchenvorstandes den Konfirmanden für den Mut, diesen Schritt zu gehen – auf dem Weg des Glaubens, und zwar nun selbständig.

 

In seiner Predigt machte Pfarrer Achim Ludwig angesichts der angespannten – ja politischen – Lage und all der Probleme auf der Welt allen Anwesenden Mut, sich nicht einfach damit abzufinden oder gar nur von einer besseren Welt zu träumen: „Suche den Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34, 14), laute doch die Jahreslosung für 2019 – ein jeder sollte getrost sein Handeln danach streben lassen. Darauf aufbauend folgerte Pfarrer Ludwig aus biblischen Geschichten entsprechend: „Menschen Gutes zu tun endet nicht an der eigenen Haustür oder Landesgrenze. Menschen Gutes tun schließt auch die Fremden, die Anderen ein.“ und ebenso: „Das Leben selbst in die Hand nehmen ist besser als darüber zu klagen, dass man zu wenig Hilfe hat.“, oder er übertrug Worte Jesu in unsere heutige Welt: „Waffen sind für Jesus nicht der richtige Weg, die Welt zu sichern, für die er steht. Waffen sind nicht der Weg für ihn, eine bessere Welt zu bauen. Seine Welt baut statt auf Sicherheit und Stärke stattdessen auf Liebe und Vergebung.“

 

Die Predigt können Sie sich hier noch einmal komplett anhören:

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