Nacht der Lichter mit Liedern aus Taizé

Foto: Christian Lademann

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„Laudate omnes gentes, laudate Dominum“ – „Lobt alle Völker, lobt den Herrn“. Mit diesem lobpreisenden Vers und mit meditativem wie besinnlichem Gesang ist die „Nacht der Lichter“ in der Elisabethkirche am 11. November eingestimmt worden. Bei diesem Abendgebet zur Versöhnung mit Liedern aus Taizé waren viele Gläubige aus verschiedenen Marburger Gemeinden – darunter auch unsere diesjährigen Konfirmanden und Konfirmandinnen - zusammengekommen, um gemeinsam zu singen, zu beten und sich Zeit für Stille zu nehmen.

Die „Nacht der Lichter“, die in dieser Form derzeit in vielen Gemeinden Europas stattfindet, dient zudem als Vorbereitung auf das 41. Europäische Jugendtreffen von Taizé zum Jahreswechsel in Madrid (28.12.18 bis 02.01.19). Denn sie bildet eine Station auf dem „Pilgerweg des Vertrauens auf der Erde“.   

Dem ökumenischen Gedanken der Brüdergemeinschaft in Taizé/Frankreich folgend hatten Mitarbeiter des Taizégebetes der Pfarrei Liebfrauen Marburg sowie des Meditativen Gottesdienstes in der Elisabethkirche dieses Abendgebet zusammen vorbereitet.

Neben dem Singen der so typischen, oft einstrophigen und als meditative Wiederholgesänge angelegten vierstimmigen Taizé-Lieder und Choräle gehörten zum Beispiel auch kurze Gebete, die von Frère Roger (1915-2005), dem Gründer der Communauté Taizé, stammen, Lesungen aus dem Johannes-Evangelium in verschiedenen Sprachen, Fürbitten sowie ein stilles, siebenminütiges Innehalten und die Einladung zum knieenden Gebet um das auf dem Boden gelegte Kreuz zu diesem andächtigen Reigen.

Erst im Schummerlicht beginnend, funkelte der Kirchensaal ab den Liedern „Jésus le Christ“ mit seien treffenden Zeilen „Christus, dein Licht, erstrahlt auf der Erde, und du sagst uns: auch ihr seid das Licht“ sowie im anschließenden „Im Dunkeln unsrer Nacht (entzünde das Feuer...)“ im wohligen Kerzenschein. Die singende Gemeinde wurde dabei von Instrumentalisten und Gesangssolisten unter der musikalischen Leitung von Kirchenmusiker Nils Kuppe am Klavier wunderbar unterstützt. Sopranistin Cosima Lieberknecht glänzte dabei mit ihrer obligaten, den Gemeindegesang umgarnenden, sinnlichen Oberstimme. Diese feinen Umspielungen der Liedmelodie wurden aber auch an Flöte und Violine weitergereicht.

Foto: Christian Lademann

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