Elisabethkirche erstrahlt in buntem Lichterglanz

Foto: Christian Lademann

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Orgelspiel zur Marburg b(u)y Night (Video: Christian Lademann)

Die Elisabethkirche erstrahlte während der Marburg b(u)y Night in buntem Lichterglanz. Eine schöne Musik-Licht-Inszenierung zu Orgelmusik entpuppte sich im Halbestundetakt als Publikumsmagnet.

MARBURG.  Rot, violett, blau, grün, orange - eingetaucht in ein farbliches Wechselspiel erstrahlte die Elisabethkirche am Freitag vor dem ersten Advent in einem bunten Lichterglanz. Im Rahmen der vom Stadtmarketing Marburg zum 16. Mal veranstalteten und bis Mitternacht dauernden Lichtspektakel-Einkaufsnacht „Marburg b(u)y Night“ bildete unser Gotteshaus neben 40 weiteren öffentlichen und privaten Gebäuden, Plätzen und Sehenswürdigkeiten eine der illuminierten Stationen - darunter etwa auch das ebenso wunderschön erleuchtete Rathaus, das Schloss oder die Lutherische Pfarrkirche, die mit überdimensionalen Kerzen gesäumte Ketzerbach oder die prächtig funkelnde „Plantage“ im Steinweg.

Doch nicht nur von außen wurde die visuell in Szene gesetzte Elisabethkirche mit dem am gleichen Tag gestarteten und sie umgebenden Weihnachtsmarkt zu einem Besuchermagnet. Von 18 bis 23 Uhr bot sich dem Publikum auch im Inneren ein Lichter- und Farbenschauspiel, das durch eine Musik-Licht-Inszenierung zu Orgelmusik ergänzt wurde: Jede halbe Stunde intonierte Bezirkskantor und Kirchenmusiker Nils Kuppe auf der Klais-Orgel Johann Sebastian Bachs berühmte Toccata und Fuge d-Moll (BWV 565). Zu diesem markanten Präludium mit der anschließenden vierstimmigen Fuge hatte Lichtdesigner Alessandro Schnörch zusammen mit seinem Kollegen Daniel Zulauf (beide Flashlight Veranstaltungstechnik Marburg) eine zum Orgelspiel synchrone, oft auch manuell bediente und der Partitur folgende Lichtinstallation programmiert. Zum Takt der Musik erleuchteten beispielsweise die hohen Säulen des Mittelschiffs, als würden sie zu glühenden Orgelpfeifen mutieren, oder die kleinen Bögen des Lettners wie ein illuminiertes Orgelmanual. Über 80 Lichtelemente, darunter so genannte Moving Lights und Ambiente-Leuchten, haben die Lichttechniker dazu in der Kirche installiert.

„Insgesamt spiele ich also zwölf Mal das Orgelwerk an diesem Abend - zwei Mal zur Probe und zehn Mal für das Publikum“, schmunzelt Organist Nils Kuppe, der für sein Spiel stets kräftigen Applaus erhielt. Zur Überbrückung für dieses zu jeder halben Stunde erklingende Musikstück und zur musikalischen Umrahmung für die Besucher musizierten Kuppe bzw. Orgelschüler zusätzlich kurze Orgelwerke.

Dachstuhl-Führungen ergänzten das Programm an diesem Abend in der Elisabethkirche.

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