Die Orgel im Michelchen

Das einmanualige Instrument der St.-Michaels-Kapelle fügt sich mit seinem schlichten Prospekt schön in die alte Kirche ein. Sie wird jede Woche zum Kindergottesdienst und zu vielen Trauungen und Taufen gespielt.

Sie wurde erbaut von Werner Bosch, Kassel, op. 294 im Jahre 1962. 

  • Hauptwerk

    • Gedackt 8´
    • Rohrflöte 4´
    • Prinzipal 2´
    • Zimbel 2f 1´
  • Pedal angehängt

Die Orgel in der Ortenbergkapelle


Die Orgel in der Ortenbergkapelle erklingt regelmäßig als liturgisches Instrument in den Gottesdiensten.

Sie stand zunächst in der alten Ockershäuser Kirche, bevor sie an den Ortenberg umzog. Sie stammt aus der Orgelbaufirma Werner Bosch, Kassel, op. 149 aus dem Jahre 1957. 

Pfarrämter

Achim Ludwig

Pfarrer z.Z. Geshäftsführender Pfarrer

Pfarramt I
Uferstraße 5
35037 Marburg

Telefon: 06421-66262
E-Mail: ludwig@Elisabethkirche.de

Bernhard Dietrich

Pfarrer

Pfarramt II
Schützenstraße 39
35039 Marburg

Telefon: 06421-65683
E-Mail: dietrich@Elisabethkirche.de

Ralf Hartmann

Pfarrer

Pfarramt III
Waidmannsweg 5
35039 Marburg

Telefon: 06421-62245
E-Mail: hartmann@Elisabethkirche.de

Anna Karena Müller

Besucherpfarrerin

Besucherbüro
Elisabethstraße 6
35037 Marburg

Telefon: 06421-65497
E-Mail: mueller@Elisabethkirche.de

Anna Scholz

Pfarrerin z.A. Schützenstraße 52
35039 Marburg Telefon: ‭06421 8408113‬
E-Mail: anna.scholz@ekkw.de

Erntedankaltar in der Ortenbergkapelle

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Der 10 Uhr Gottesdienst in der Ortenbergkapelle

In der Ortenbergkapelle, in der Schützenstraße 39, wird seit 1963 jeden Sonntag Gottesdienst gefeiert. Im Bezirk 2, früher Bezirk Ortenberg, ist die Kapelle zusammen mit dem Pfarrhaus errichtet worden, damit es vor allem die älteren Menschen vom Ortenberg nicht so weit zum Gottesdienst haben.

So trifft sich in einer fast wohnzimmerlichen Atmosphäre hier sontags alle 14 Tage um 10 Uhr eine kleine Gemeinde. Ein besonderer Schwerpunkt ist seit einiger Zeit, dass der Gottesdienst sich an ältere Menschen wendet, die Nähe und Gemeinschaft suchen. Auch auf die Einschränkungen des Alters wird Rücksichtgenommen. Es gibt eine Schwerhörigenschleife, die es Menschen mit nachlassendem Gehör ermöglicht den Gottesdienst und die Predigt mit einer Verstärkung für das Hörgerät oder mit einem Kopfhörer wieder besser mitverfolgen und mitfeiern zu können.

Alle 2 Monate ist im Anschluss an den Gottesdienstes im Rahmen eines Kirchencafes die Möglichkeit sich auszutauschen und Gemeinschaft zu erfahren.

Gemeindeleben

Unsere abwechslungsreichen Gemeindeaktivitäten sind nicht auf bestimmte Gebäude beschränkt, sondern finden in vielfältigem Rahmen statt.

Familiengottesdienst

Jeden Sonntag (außer in den Sommer- und den Weihnachtsferien) Mehr…

Familiengottesdienst

Gottesdienst für Kids & Erwachsene mit anschl. Mittagessen im Missionshaus. Mehr…

Meditativer Gottesdienst

Das Wichtigste beim Meditativen Gottesdienst ist das meditative Gebet. Mehr…

Bibelstunde

Die Bibelstunde findet einmal im Monat im Martin Luther Haus statt. Und zwar immer Freitags um 17 Uhr. Pfr. Achim Ludwig liest mit interessierten Gemeindemitglieder immer einen fortlaufenden biblischen Text, der dann ausgelegt und im Gruppengespräch gemeinsam erschlossen wird.

Gemeindenachmittage

Christlicher Glaube in schwierigen Zeiten.
Darum geht es in den Monatlichen Gemindenachmittagen bzw. im Sommer Gemeindeabenden. Zu einem aktuellen Thema gibt es einen Vortrag und anschließend eine angeregte Disskussion und einen Austausch.
Für den Leib gibt es Kaffee / Tee und Kuchen / Häppchen. Näheres zu den nächsten Treffen erfahren sie hier:

Pilgerbegegnungen

Die Elisabethkirche ist Ziel von drei Elisabethpfaden. Um die kümmert sich der Elisabethpfad e.V., in dem die Gemeinde Mitglied ist. In der Küsterstube gibt es einen Pilgerstempel für die Pilger. In der Gebetsecke können sie stille werden und ihre Erfahrungen und Bitten in das ausliegende Gebetbuch schreiben. Der Eintritt für Pilger ist frei. Gegenüber im Treffpunkt Kirchenkiosk, können sie ihre Fragen stellen und ein Gespräch mit den ehrenamtlichen Kioskmitarbeitern führen.
Ein Pilgersaisoneröffnungsgottesdienst mit persönlichem Segen findet im Frühjahr und ein Pilgertreffen und die Pilgerkirche meist im September statt. Unterkünfte finden Pilger durch die Unterkunftsliste des Elisabethpfad e.V.:  Mehr…

Bezirkskantor Nils Kuppe

Nils Kuppe, Bezirkskantor und Leiter der Elisabethkantorei, wurde 1972 auf der Insel Pellworm im Nordfriesischen Wattenmeer geboren. Seine Kindheit verbrachte er auf Nordstrandischmoor, einer kleinen Hallig mit nur fünf Häusern. Nach Abitur und Zivildienst studierte er  Schul- und Kirchenmusik, u.a. bei Martin Haselböck, an der Musikhochschule Lübeck. Erste Berufserfahrungen sammelte er als Assistent am Lübecker Dom. Noch vor Beendigung seines Studiums wurde er als Kantor an die St.-Remberti-Gemeinde in Bremen berufen. Seit Februar 2005 ist er als Bezirkskantor für den Kirchenkreis Marburg und als Kantor und Organist an der Elisabethkirche tätig. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt neben der Chorarbeit mit Erwachsenen in der Förderung des Nachwuchses. Das zeigt sich sowohl mit dem Marburger Kinderchor als auch mit jungen Organisten. Er ist auch Dozent an der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte in Schlüchtern und leitet den Universitätschor Marburg. Konzerte führten in  viele Länder Europas und in die USA und zuletzt nach Russland.

Gerold Vorrath

Seit 2007 ist Gerold Vorrath als Organist in den kirchenmusikalischen Dienst an der Elisabethkirche integriert. Er hat außerdem die Kantorenstelle an der Universitätskirche Marburg inne und ist darüber hinaus Orgelsachverständiger des Kirchenkreises.

Erreichbar ist er unter folgender Email-Adresse: orgelvorrath@t-online.de, sowie telefonisch unter 06421-1685481.

Leo Gatzke, Leiter Posaunenchor

Leo Gatzke stammt aus einer musikalischen Familie. Er ist 1995 in Wehrda geboren und lebt in Kirchhain. Im Herbst 2003 begann er beim Posaunenchor Kirchhain Trompete zu lernen. 2010 machte er den Eignungsnachweis Posaunenchorleitung in Elbenberg. Seitdem ist er in der Posaunenchorarbeit als Mitarbeiter bei Jungbläserfreizeiten des Posaunenwerks der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und als Jungbläserausbilder in Goßfelden tätig. Seit 2008 spielt er im Posaunenchor der Elisabethkirche Trompete und im März 2012 übernahm er die Leitung des Chores.

Heike Sonneborn

Seit Februar 2007 liegt die Leitung des Holzbläserkreises der Elisabethkirche in den Händen von Heike Sonneborn. Frau Sonneborn ist Instrumentalpädagogin für Blockflöte und Fagott an der Musikschule Marburg e.V..

Sie ist ständige Fagottistin in der Jungen Marburger Philharmonie, dem Orchester der Kugelkirche sowie dem Fagottensemble "Femmes Fagottales". Außerdem arbeitet sie je nach Bedarf als Fagottistin und Kontrafagottistin mit vielen Orchestern zusammen wie z.B. SSO Marburg, Kammerorchester Marburg, Collegium Musicum Stadtallendorf, Universitätsorchester Gießen, JSO Wetzlar und JSO Hannover.

Als Blockflötistin spielt sie in der Camerata der Jungen Marburger Philharmonie zusammen mit Kerry Jago, Countertenor, Stefan Gröger, Violine, Brigitte Leppin, Cembalo und Orgel und Jan Christof Otto, Violoncello.

Kontaktmöglichkeiten:

Telefon: 06421/590374

E-Mail: fagottheike@yahoo.de 

Marburger Kinderchor

Einmal pro Woche wird es im Martin-Luther-Haus besonders lebendig, wenn sich die jungen Sängerinnen und Sänger zum Singen treffen. Etwa 50 Kinder und Jugendliche treffen sich in drei Gruppen an jedem Freitag (in der Schul-zeit) im Martin-Luther-Haus, um mit Nils Kuppe zu singen. Dabei steht die „klassische Chormusik“ im Vordergrund. Jedes Jahr singt der Marburger Kin-derchor beim Weihnachtsoratorium in der Elisabethkirche mit. Auch bei der Nacht der Chöre und bei eigenen Konzerten ist er zu hören. Neben dem Sammeln wertvoller Gesangserfah-rung und der musikalischen Früherziehung kommt bei den Kleinen natürlich auch der Spaß am Singen nicht zu kurz. Proben während der Schulzeit immer Freitags im Martin-Luther-Haus, Johannes-Müller-Str. 1
  • 15.00 -15.45 Uhr: "Die Kleinen" Hier starten die jüngsten im Alter von 5 Jahren. Die Freude an Musik und Bewegung sowie das Kennenlernen der eigenen Stimme stehen hier im Vordergrund.

  • 16.00 -17.00 Uhr: "Die Großen" In dieser Gruppe beginnen die Kinder, wenn Sie ei-nen guten Umgang mit Ihrer Stimme gelernt haben, frühestens in der zweiten Klas-se. Wir singen schon ansruchsvollere Stücke. Highlight ist das Mitsingen beim Weih-nachtsoratorium am zweiten Adventswochenende in der Elisabethkirche

  • 17.00 Uhr 18.00 Uhr: "Kurrende" Ab der fünften Klasse bereiten sich die Jugendlichen in der Kurrende hauptsächlich auf die Oratorien vor, die sie mit der Kantorei der Eli-sabethkirche aufführen
Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Der Marburger Kinderchor ist eine übergemeindliche Einrichtung des Kirchenkreises Marburg. Informationen gibt es bei BZK Nils Kuppe, Tel.: 06421/5907639 oder unter kirchenmusik@elisabethkirche.de  

Bezirkskantor Nils Kuppe
Johannes-Müller-Str. 1
35037 Marburg
Tel. 06421-5907639

Posaunenchor der Elisabethkirche

Der Posaunenchor der Elisabethkirche besteht seit 35 Jahren und wird seit März 2012 von Leo Gatzke geleitet. Zu den Aufgaben des Posaunenchores gehört die Begleitung der Gottesdienste und Veranstaltungen der Elisabethkirchengemeinde. Darüber hinaus spielt der Posaunenchor auch zu besonderen Anlässen im Marburger Stadtgebiet. Höhepunkt ist jedes Jahr die traditionelle Bläsermusik im Kerzenschein, die am Samstag vor dem 3. Advent stattfindet. Aber auch ein weiteres Konzert des Chores, die Sommerserenade am ersten Juliwochenende, erfreut sich steigender Beliebtheit. Anfänger werden in mehreren Gruppen ausgebildet von Leo Gatzke, Jan Huber und Thomas Huber. Der Posaunenchor probt immer donnerstags um 19.30 Uhr im Martin-Luther-Haus (Johannes-Müller-Str. 1). Neue Mitspieler sind jederzeit herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich vorher bei Leo Gatzke (Tel. 06422/9449947, Leogatzke@web.de). <Download Probenplan 1. Halbjahr 2020>

Foto: Stefan Aumann

Foto: Stefan Aumann

Foto: Martin Becker

Foto: Leo Gatzke

Foto: Leo Gatzke

Foto: Leo Gatzke

Flötenkreis

Der Flötenkreis trifft sich jeden Dienstag um 17.30 Uhr im Martin-Luther-Haus (Johannes-Müller-Str. 1, 35037 Marburg). Wir sind 15 Frauen und Männer, die gern Blockflöte spielen, von Sopran bis Großbass.

Unsere Literatur umfasst alte Lieder und Tänze und  Kirchenmusik aus Barock, Klassik und Romantik.

Wir spielen regelmäßig in Gottesdiensten, beim offenen Weihnachtsliedersingen und bei vielen anderen Gelegenheiten in unserer Gemeinde. Ständchen in den Marburger Altenheimen gehören auch dazu.

Wir würden uns auch freuen, wenn noch neue Mitspieler dazu kommen würden.

Die Leitung hat Heike Sonneborn

Jungbläsergruppe

Nicht Blech reden – Blech blasen!   Hast Du Lust, mit anderen Leuten in Deinem Alter ein Blechblasinstrument zu erlernen? Die Jungbläsergruppe der Elisabethkirche probt immer donnerstags von 18:00 – 19:00 Uhr im Martin-Luther-Haus (Johannes-Müller-Str. 1)

Du solltest mindestens 8 Jahre alt sein. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Gerne kannst du auch deine Freunde mitbringen! Musikalische Vorkenntnisse sind gut – aber keine Voraussetzung. Unter Anleitung eines ausgebildeten Chorleiters und der Unterstützung durch das Posaunenwerk wollen wir musikalische Grundkenntnisse erlernen, sowie Ansatz und Lippen trainieren. Dabei soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

Es besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit, mit der Gruppe an Freizeiten des Posaunenwerks der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck teilzunehmen!

Wir freuen uns auf Dich!

Auskünfte über:
Ausbilder/Posaunenchor:

Kontakt

Kirchenmusikbüro der Elisabethkirche

im Martin-Luther-Haus

Bezirkskantor Nils Kuppe Kirchenmusiker Johann Lieberknecht Johannes-Müller-Str. 1
35037 Marburg

Tel: 06421/5907639
Email: kirchenmusik@elisabethkirche.de
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Orchester

Milos Valent und Solamente Naturali

Milos Valent, der Gründer und Leiter des Barockensembles Solamente Naturali studierte Violine am Konservatorium Žilina (Slowakei) und an der Akademie der Künste in Bratislava. Sein Interesse für Alte Musik führte ihn zunächst in das Ensemble „Musica aeterna“. 1995 gründete er mit „Solamente Naturali“ sein eigenes Orchester, das sich auf die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts in historischer Aufführungspraxis auf historischen Instrumenten spezialisierte. Milos Valent spielt als gefragter Experte für Alte Musik mit vielen europäischen Spitzenensembles und Musikern wie „Holland Baroque“, "Barokksolistene", Norwegen oder dem „Bach Consort“ aus Wien. Zahlreiche CD-Einspielungen zeugen von der hohen Kunst dieses vielseitigen Musikers. Die Kantorei der Elisabethkirche schätzt sich glücklich, dass Milos Valent und Solamente Naturali seit vielen Jahren ihre Konzerte begleiten.   www.solamentenaturali.sk

Marburger Kammerorchester

Seit vielen Jahren begleitet das Marburger Kammerorchester die Kantorei bei der Auffüh­rung großer Werke der Kirchenmusik. Das Orchester ist ein Projekt-Orchester, d.h. die Musi­kerinnen und Musiker spielen in anderen Ensembles in Marburg und der Region, unterrich­ten in Schulen und Musikschulen oder sind einfach nur gut ausgebildete Amateure, die die Liebe zur anspruchsvollen Musik zusammenführt. Bei Sinfoniekonzerten und der der instru­mentalen Begleitung von Oratorien, Messen und anderen Kirchenkonzerten wird das Or­chester durch professionelle Bläser aus der Region oder Studierende und Absolventen von Musikhochschulen, ergänzt. Im vielseitigen Marburger Musikleben spielt das Marburger Kammerorchester eine unverwechselbare Rolle.
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Ausgabe Nr 6: Frühling 2016

Liebe Leserin, lieber Leser

Der Auferstandene als Gärtner. Nicht leichtfüßig schwebend in einer Lichtkugel, sondern mit beiden Beinen auf der Erde, den Spaten fest in der Hand. Maria Magdalena hat ihn so gesehen: „sie meinte, es sei der Gärtner…“ (Joh. 20,15).

Jesus wirkt vital und aktiv. In vielen Geschichten hatte er davon erzählt: Das Reich Gottes ist wie ein Acker. Es macht Freude, darin zu graben und zu säen.

Hier macht sich der Auferstandene selbst an die Arbeit:

Er jätet alles bei uns aus,  was einem neuen Leben die Kraft nimmt. Er pflanzt bei uns ein:

  • Neuen Schwung,
  • Liebe, Verständnis,
  • gute Ideen,
  • die Lust zu singen
  • oder zu beten,
  • in Ruhe diese schöne Glasmalerei im Hohen Chor der Elisabethkirche anzuschauen –

oder die Artikel des Elisabethbriefes in diesem Sinne zu lesen

mit herzlichem Gruß,
Ihr Team Öffentlichkeitsarbeit

Elisabethkirche erleben

Auch Menschen, die in unserer Gemeinde zu Hause sind, können immer noch neue Angebote ihrer Gemeinde entdecken. Viele wissen zum Beispiel nur wenig über unser Angebot an Kirchenführungen. Vor einigen Jahren haben wir ja begonnen, gerade für die, die denken: ‚Elisabethkirche, kenne ich, Kirchenführung – brauche ich nicht‘, Führungen zu besonderen Themen anzubieten. Dazu erscheint zwei Mal im Jahr der rote Flyer mit wechselnden Themen und Einladungen. Ganz verborgen scheint vielen etwas Besonderes zu sein: unter Anleitung einer Kirchenführerin, die dafür besonders ausgebildet ist, die Elisabethkirche entdecken. „Kirchenerkundung“ nennen wir das. Ein bisschen sperrig ist das Wort, aber man kann daran merken: Es geht nicht darum, dass ein Fachmann etwas erzählt und die Gruppe hört zu. Sondern Sie entdecken und erkunden selbst. Das geht auf vielerlei Weise, je nach Thema, je nach Gruppe. Kreative Mittel können eingesetzt werden, Sie suchen und finden, deuten und interpretieren neu, Sie entdecken Neues im alten Gemäuer, begegnen Geschichte und Gegenwart, den anderen und sich selbst. Kirchenerkundungen können stärker thematisch ausgerichtet sein – das ist oft interessant für Schulklassen oder Konfirmandengruppen, die ein bestimmtes Thema in der Kirche sehen,  entdecken, neu finden wollen.
Die Erkundungen können auch stärker spirituell ausgerichtet sein, Ihr eigenes Erleben und Leben in Verbindung mit dem Raum bringen. Zu beiden Arten der Erkundung können Sie mit einer Gruppe kommen und, wenn Sie wollen, Thema und Ausrichtung vorher absprechen. In diesem Jahr probieren wir zum ersten Mal, eine solche Erkundung ‚öffentlich‘ anzubieten, das heißt, Sie können sich unabhängig von einer Gruppe direkt als Einzelperson anmelden. Unter dem Titel „... ich will mal schauen ...“ – Spirituelle Sichtweisen in der Elisabethkirche
wird Pfr. i.R. Traugott J. Simon am 17. April um 16 Uhr  anleiten, die Elisabethkirche auf diese besondere Weise zu begehen. Haben Sie Interesse? Im Internet und in der Kirche finden Sie weitere Informationen auf einem Extra-Flyer in dem roten Faltblatt.

Sibylle Euler verlässt Marburg und verabschiedet sich als Kirchenvorsteherin

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ende April werde ich mit meiner Familie berufsbedingt eine lange „Reise“ antreten. Wir werden für voraussichtlich drei Jahre nach Melbourne ziehen und somit werde ich leider mein Amt als Kirchenvorsteherin niederlegen. Ich fühle mich mit Marburg und der Elisabethkirche sehr verbunden. Unsere Kinder sind hier auf die Welt gekommen und letztlich haben unsere Gottesdienstbesuche im Michelchen diese Verbundenheit wachsen lassen. Darüber bin ich sehr dankbar und glücklich. Im September 2013 wurde ich in den Kirchenvorstand gewählt und habe mich darüber sehr gefreut. Die Erfahrungen, die ich in dieser Zeit der Gemeindearbeit machen konnte, möchte ich nicht missen.
Gerne habe ich vor allem beim Team des Kirchencafés mitgewirkt. Die Möglichkeit dort miteinander ins Gespräch zu kommen, sich zu begegnen und auszutauschen, hat mir besonders viel Freude gemacht. Die Verbindung von Gemeinde zum Kirchenvorstand lag mir dabei sehr am Herzen. Das Kirchencafé trägt einerseits dazu bei, die Arbeit des Kirchenvorstandes transparenter zu machen und andererseits bietet es die Möglichkeit, Wünsche, Ideen, aber auch Kritik äußern zu können. Ich bedauere sehr, dass ich beim Kirchenkiosk, der auch als wunderbare Begegnungsstätte dient, aus Zeitgründen nicht habe mithelfen können.Eine große Aufgabe wird hier sein, neue Mitarbeiter zu finden, damit die derzeitigen Kioskmitarbeiter entlastet werden und weiterhin unsere Besucher so einladend empfangen können. Die bevorstehende Sanierung des Innenraumes der Elisabethkirche als nächstes Projekt wird spannend, so präsentiert uns die derzeitige Musterfläche im Hohen Chor die ursprüngliche mittelalterliche Erstausmalung der Elisabethkirche. Einmal im Jahr werden wir nach Marburg kommen, voraussichtlich zu Weihnachten. Ich freue mich jetzt schon auf unseren Besuch in der Elisabethkirche und verabschiede mich sehr herzlich von Ihnen!

Ihre Ihre Sibylle Euler

Inge Reifenberg und Barbara Hesse stellen sich als neue Kirchenvorsteherinnen vor

Am 28. Februar wurden Frau Inge Reifenberg (erstes Bild) und Frau Barbara Hesse (zweites Bild) als Kirchenvorsteherinnen in ihr Amt eingeführt. Sie waren nach dem Weggang von Julius Bardt und Sibylle Euler dem Wälervotum von 2013 entsprechend nachgerückt und sind bereit, sich der Verantwortung in der Leitung der Gemeinde zu stellen. Hier stellen sie sich Ihnen vor.

Kirchenvorsteherin Barbara Hesse

In der Elisabethkirchengemeinde bin ich aufgewachsen: ich wurde hier konfirmiert, besuchte die Jugendgruppe und nahm von Anfang an aktiv am Gemeindeleben teil. Schon meine Mutter war Kirchenvorsteherin, wo ich sie in jungen Jahren bei ihrer Arbeit unterstützte. Ich bin 49 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder (9 u. 11 J.). Wir sind regelmäßig im Kindergottesdienst im Michelchen. Beruflich bin ich als Steuerberaterin selbständig tätig. Daneben bin in diversen Elterngremien und Wirtschaftsverbänden aktiv. Im Kirchenvorstand möchte ich dieses Wissen und diese Kontakte in meiner Arbeit einsetzen und für die Belange der „kleinen Lichter“ immer ein offenes Ohr haben.

Kirchenvorsteherin Inge Reifenberg

Seit 1999 bin ich Mitglied der Elisabethkirchengemeinde: 63 Jahre alt, Mutter und Ehefrau, stark engagiert für das Projekt eines neuen Begegnungszentrums für Pilger und unsere eigene Gemeinde. Dazu leite ich einen wöchentlichen Bücherflohmarkt im Kiosk neben der Kirche, dort bieten wir gebrauchte Bücher, Hörbücher, Schallplatten, CDs, alles gespendet aus Marburger Haushalten und zu geringen Preisen abzugeben - der gesamte Erlös geht auf ein Spendenkonto für das Begegnungszentrum. Ausserdem kümmere ich mich um den Blumenschmuck in der Elisabethkirche und im Michelchen, und im Dienst als Kirchenführerin um auswärtige wie einheimische Besucher - vielleicht regt es Sie an, ausführlich in unserer Kirche herumzugehen und ihre Schätze wieder zu sehen? Verschenken Sie mal eine Kirchenführung zum Geburtstag, viele Marburger haben schon Freude damit gehabt!

"Umsonst ist das Leben" ... solch eine Überschrift! - Ist das Christlich? Steht uns das gut als Kirche?

So haben wir es ja in den vergangenen Wochen gemacht: die Kirche war ohne Eintrittsgebühr zu besuchen. Geld war schon erwünscht, aber nicht als Eintritt, sondern als Spende. Hat es sich gelohnt? Natürlich, so hoffe ich, für viele, die Freude und Lust hatten, wann immer sie wollten, in die Kirche zu gehen. Das Interessante an einem Artikel aus der Süddeutschen Zeitung (17.2.16, von Catrin Lorch), von dem die obige Überschrift kommt, ist gerade eine überwältigende Zunahme der Besucherzahlen in Museen, die die Eintrittsgelder abgeschafft haben. Viele Menschen strömen in die Museen, die sonst einen Bogen um sie gemacht hatten, Führungen in türkischer Sprache wurden eingeführt (Folkwang Museum in Düsseldorf) und die ‚Struktur des Publikums habe sich erheblich verändert‘ (in der Kunsthalle Wien), und insgesamt konnte der Anteil der ethnischen Minderheiten erheblich verbessert werden – so in den britischen Museen, wo seit 2001 per Gesetz Eintrittsgebühren für Museen abgeschafft wurden. Eine Befragung im Tate Modern (London) ergab, dass nicht nur das Publikum neu sei, es nutze auch das Museum anders. Die Hälfte der Besucher gab an, sie kämen nicht etwa, um sich intellektuell fordern oder ästhetisch bilden zu lassen, sondern einfach nur, um da zu sein, Freunde zu treffen und Zeit zu verbringen.
Freut das die Leiter der Museen? „Museen dürfen sich nicht länger als stille Schatztruhen empfinden“, sagt der Leiter des Folkwang Museums. „Wenn die Säle voll sind, sind die Kollegen hoch motiviert.“ Das hat etwas Euphorisches, Belebendes. Alte Schätze, die Lebendigkeit auslösen. Kann das auch für unsere Kirche gelten, die zwar kein Museum sein will, aber jede Menge Schätze beherbergt und als Raum selbst auch ein Kunstwerk ist? So wäre unser Ziel erreicht, Lebendigkeit zu fördern. Oder? Also: Umsonst ist das Leben! Ohne Geld. Leben und Lebendigkeit ist doch das genuine Anliegen unseres Glaubens und ich denke auch unseres Gottes. Hoffen wir, dass das auch für unsere Kirche gilt, ein Haus voller Schätze und voller Lebendigkeit. (Ich sag’s nicht ungern: für die Unterstützung dieses Projektes ‚offene Elisabethkirche‘ steht die Kontonummer hier unten auf jeder unserer Webseiten)

Besondere Termine und Veranstaltungen

Neben den regelmäßigen Veranstaltungshinweisen in der ökumenischen Zeitung KiM und hier auf unserer Webseite: www.Elisabethkirche.de möchten wir Ihnen hier einige besondere Veranstaltungen nahebringen:

Führungen

  • Sonntags nach dem Gottesdienst und werktags um 15.00 Uhr

Orgelführung

  • am Samstag, dem 14.5.; 26.6.: 23.7. jeweils um 12 Uhr, (Eintritt 5€)

Dachstuhlführungen

  • am Samstag, dem 14.5. + 21.5.; 11.6. + 18.6.; 9.7. + 16.7.; 13.8. + 20.8.2016 jeweils um 10 Uhr.
    ab 14 Jahre. (Eintritt: 5€) Bitte in der Küsterstube, Tel. 65573, anmelden.

Kinder führen Kinder

  • Sonntags jeweils um 12 Uhr am: 27.3., 24. 4., 29. 5., 26. 6. und am 31. 7.

Sonderführungen

  • Spirituelle Führung „Ich will mal schauen“: Sonntag 17.4. 16 Uhr
  • Die Fenster: Sonntag, 22.5. 16 Uhr
  • Pflanzen: Sonntag, 19.6. 16 Uhr
  • Michelchen: Sonntag, 17.7. 16 Uhr
  • Wappenschilde: Sonntag, 14.8. 16 Uhr

    Kirchenmusik

    • Sa. 11.5. 18 Uhr: Orgelkonzert
    • Sa. 11.6. + So. 12.6. 18 Uhr: Mozart C-Moll Messe
    • Sa. 18.6. 18 Uhr: Chorkonzert St. Remberti, Bremen
    • Fr. 1.7. 18 Uhr Orgelkonzert
    • Sa. 9.7. 19 Uhr: Sommerserenade
    • Do. 14.7. 19 Uhr: Jungbläserkonzert
    • Mo. 18.7. 18 Uhr: Chorkonzert der Jugendkantorei Dortmund

      Gottesdienste

      • 17.4. 10 Uhr Pilgersaisoneröffnungsgottesdienst mit persönlichem „Pilgersegen“
      • Meditative Gottesdienste am: 17.4., 22.5., 19.6. und am 10.7
      • 24.4. 10 Uhr Konfirmation
      • 5.5. 10 Uhr: Open Air Himmelfahrtgottesdienst der Innenstadtgemeinden auf dem Lutherischen Kirchhof
      • 15.5. 10 Uhr: Pfingstgottesdienst mit Kantorei
      • 12.6. 10 Uhr: Stegfest Gottesdienst am Ortenberg
      • 3.7. 10 Uhr: Bilsta - Jubiläumsgottesdienst
      • 17.7. 10 Uhr: Goldene und Diamantene Konfirmation

        Herausgegeben

        vom Kirchenvorstand der Elisabethkirche,
        dem Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit mit
        Dr. Falk Knüppel, Rolf Steubing, Bernhard Dietrich, Nicola Sandner, Prof. Dr. Harald Renz,
        Schützenstraße 39 | 35039 Marburg
        Elisabethbrief@Elisabethkirche.de
        www.Elisabethkirche.de

        Ausgabe Nr 5: Winter 2015/16

        Liebe Leserin, lieber Leser

        In einem kleinen Gesprächskreis suchten wir nach einem schönen Text für die vorweihnachtliche Zeit. ‚Sehet auf und erhebet eure Häupter, darum daß sich eure Erlösung naht‘ war unter uns als guter Text plötzlich da. „Das könnte aus Jesaja 35 kommen“ war – von bibelkundiger Seite – unsere Idee. Wir schlugen nach und fanden in Vers 1 aber etwas anderes: „Die Wüste und Einöde wird frohlocken und die Steppe wird jubeln und wird blühen wie die Lilien. Sie wird blühen und jubeln in aller Lust und Freude!“ Ein toller Text.

        Hatten wir uns vertan in der Suche nach der Textstelle? Oder haben die Texte – trotz unterschiedlicher Bilder – eine so große Ähnlichkeit, dass sie in uns eine fast identische Stimmung und Reaktion auslösen?
        Wie ähnlich ist sich die Bibel? Oder auch die Frage nach meiner eigenen Identität: wie ähnlich bin ich mir? Ich glaube, vieles mit uns wäre leichter, wenn wir uns eindeutig kennten, wenn wir eine klare Identität hätten. Vieles im Glauben wäre leichter, wenn sich in wenigen Worten das Zentrum der Gottesliebe aussagen ließe.

        Das beschriebene Erlebnis ließ mich entdecken: das liebende Auge, das liebende Ohr erkennt die Ähnlichkeit. Und diese wahrgenommene Ähnlichkeit führt zu der Einheit, die unser Leben sein kann, die auch die vielen Geschichten sein können, die vom Erleben der Liebe Gottes berichten.

        Der obige Text: „Sehet auf…!“ steht übrigens nicht im Alten Testament. Gut passen würde er schon und so wundert es nicht, dass Jesus ihn sagt. Lukas berichtet davon im 21. Kapitel Vers 28.

        Sehet auf und erhebet eure Häupter, darum daß sich eure Erlösung naht!
         

        mit herzlichem Gruß,
        Ihr Team Öffentlichkeitsarbeit

        ‚Wertpapier‘ für eine offene Kirche zeichnen

        Eine offene Elisabethkirche ist Ihnen etwas ‚wert‘. Sie wollen uns dabei unterstützen, sie offen zu halten - nicht nur für Gottesdienste und Konzerte, sondern auch für Menschen, die Stille suchen oder die Rückbindung an eine reiche Kultur der Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe. Dann sollten Sie wissen: Die Elisabethkirche ist etwas mehr als 2500 Stunden im Jahr geöffnet.. Dafür müssen etwa 250000 € aufgewendet werden. Zwei Fünftel der Aufwendungen entfallen auf Betriebskosten. Drei Fünftel werden gebraucht, damit ein Team von 2,5 hauptamtlichen und 5 nebenamtlichen Küstern die Kirche jeden Tag öffnen, die Kunstschätze behüten und den Besuchern begegnen kann. Mit der Zeichnung eines ‚Wertpapiers‘ von 100€ helfen Sie die Kirche eine Stunde offen zu halten. Regelmäßig gezeichnet wird ihre Unterstützung nachhaltig. Als ‚Dividende‘ möchten wir Ihnen ‚besondere Zeit‘ schenken, z.B. ein besonderes Konzert, eine besondere Führung. oder anderes. Wir werden Sie persönlich ansprechen. Formular zur: Zeichnung eines Wertpapiers für eine offene Kirche

        Kirchencafé – offene Kirche

        Ein wichtiges Anliegen ist es uns, eine offene gastfreundliche Kirche zu sein! Die Idee im Kirchenvorstand war, nach dem Gottesdienst am Sonntagmorgen zusammen bleiben zu können, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen über das Gehörte. All dies können wir, so unsere Hoffnung, mit der Idee ‚Kirchencafé – offene Kirche‘ einen kleinen Schritt weiter verwirklichen. Zu organisieren und vorzubereiten gab es nicht viel. Wir holten die Kaffeemaschine und Tassen aus dem Martin Luther Haus, besorgten Kaffee, Tee, Milch und Kekse, Herr Lorenz, unser Küster, hatte die gute Idee die Podeste, die für die Konzerte gebraucht werden, als Tische umzufunktionieren. Einmal im Monat findet zur Zeit ‚Kirchencafé‘ statt. Wechselnd sind zwei oder drei Personen bereit, die Vorbereitung und Durchführung zu übernehmen. Auf dem Weg, die Kirche und Gemeinde der Elisabethkirche einladender und offener zu gestalten, sind wir so wichtige Schritte weitergegangen. Es entstehen bei unserem Zusammensein nach dem Gottesdienst Gespräche über neue Vorhaben in der Gemeinde, wir lernen einander kennen, die regelmäßigen Gottesdienstbesucher/innen und auch Gäste. Wir sind Eingeladene in diesem Haus. Wir genießen die schöne Atmosphäre in unserer Kirche. Und so erleben wir Gemeinde, zusammen mit der jungen Gemeinde aus dem Michelchen, und lassen mit einer Tasse Tee oder Kaffee den Sonntag Vormittag ausklingen. Eine schöne Art, Sonntag zu feiern. Es ist immer wieder bereichernd, bisher unbekannte Menschen kennenzulernen. So ergeben sich  gute und interessante Begegnungen und Erfahrungen. Im Sommer sind es oft Pilger, die die Kirche als Ziel- oder Ausgangspunkt für ihre Wanderung gewählt haben, oder auch eine Familie mit einer grossen Kinderschar, die seit einiger Zeit den Gottesdienst besuchen. Und es entstehen auch viele Gespräche der Mitarbeitenden untereinander, kurze Wege für Terminabsprachen sind möglich, derzeit auch gemeinsames Anschauen der Probeflächen für die Innensanierung, ein offenes Gespräch und Rückmeldungen für bevorstehende Beschlüsse der Kirchengemeinde und damit ein besseres Kennenlernen und Zusammenarbeiten von allen. Schreiben Sie uns von Ihren Erfahrungen, Wünschen und Ideen! Wäre es gut, das Kirchencafé häufiger anzubieten? Wir freuen uns über Ihr Kommen und auch über Ihre Mitarbeit.

        Ruth Knüppel & Anne Kuppe für das Team Kirchencafé

        Julius Bardt verlässt Marburg und verabschiedet sich als Kirchenvorsteher

        Liebe Leserin, lieber Leser,

        Zum Jahreswechsel werde ich berufsbedingt Marburg verlassen und somit auch leider mein Amt als Kirchenvorsteher niederlegen. Meine neue Wahlheimat wird Berlin sein. Es waren besonders schöne Zeiten, die mich prägten und dankbar zurückblicken lassen.
        In den vergangenen Jahren konnte ich mich in diesem Amt intensiv mit dem vielfältigen Angebot, das es in unserer Gemeinde gibt, vertraut machen und einbringen. Z.B. als Lektor lernte ich viel über das Gestalten der Gottesdienste und in der Kreissynode machte ich Erfahrungen, die ich nicht missen möchte.
        Ein besonderes Anliegen ist und bleibt, bei den absehbaren Veränderungen bei Gemeindegliedern und finanziellen Spielräumen bei eigentlich wachsenden Aufgaben, die Modernisierung unserer eigenen Verwaltung und der Einsatz von Ehrenamtlichen, um Hauptamtliche zu unterstützen. Eine Frage ist hierbei, welche Aufgaben, die aktuell von Hauptamtlichen übernommen werden, zukünftig von Ehrenamtlichen geleistet werden können oder wie wir unsere Erfahrungen bei Prozessoptimierungen einbringen können. Lange musste sich die Kirche eigentlich keine Gedanken über Geld und Prozesse machen, doch nun drängt es, trotz aller guten Arbeit unsere Verwaltung. Wir werden neue Wege gehen müssen und uns von Liebgewonnenem verabschieden. Genauso wird es aber auch neues Schönes geben und der vermehrte Einsatz der EDV wird ebenfalls für Erleichterungen sorgen. Dieses breite Spektrum der Gestaltung einer Kirche von morgen durfte ich während meiner Zeit im Kirchenvorstand begleiten und wünsche Ihnen bei dieser Aufgabe weiterhin gutes Gelingen.
        Mit der bevorstehenden Sanierung der Elisabethkirche steht das nächste Projekt vor der Tür, das prägend für die nächsten Jahrzehnte sein wird. Falls ich wieder nach Marburg zurückkehren sollte, würde ich mich freuen ein zweites Mal so herzlich von Ihnen empfangen zu werden und mich erneut so gut einbringen zu können. Gerade diese Vielfältigkeit und Warmherzlichkeit machen für mich unsere Elisabethkirchengemeinde aus.
        Dankbar und weiterhin verbunden verabschiede ich mich sehr herzlich von Ihnen!

        Ihr Julius Bardt

        Kirche kennenlernen - Kleine Kunstwerke

        ,Geburtstagshefte‘

        In unserer an vielen Schätzen so reichen Kirche entsteht jedes Jahr ein neues kleines Kunstwerk.
        Unter Mitarbeit der Pfarrerin und der Pfarrer, der Kirchenmusiker und weiterer Mitarbeiter/innen wird jedes Jahr ein kleines Heft herausgegeben, das sich einem besonderen Thema unserer Kirche widmet. Hierbei werden Kleinode der Elisabethkirche ins Blickfeld gerückt, die sonst unseren Augen entgehen würden, dazu kommen Texte, die die Bilder erschließen helfen. So werden in einem Heft zwei Altäre in den Mittelpunkt gerückt (Heft: Liebe, die weiter geht), in einem anderen Heft stehen Skulpturen im Mittelpunkt (Herr, höre meine Stimme), das Kirchenjahr wird in drei Jahrgangsheften beschrieben. Das letzte Heft (2014) entstand unter dem Titel: Was auf Erden kreucht und fleucht, in dem Hasen und Pelikan, Schmetterling und Hund, Tauben und Fisch, natürlich auch Ochs und Esel und die Tauben dargestellt werden unter der einleitenden Überschrift: ‚Sieh genau hin‘! Dann gilt es noch, die kleinen Abbildungen in der Kirche wiederzufinden. Diese Hefte haben eine Besonderheit: sie sind Geschenke zu den Geburtstagen der Älteren unter uns. Wir anderen können diese Hefte erst im zweiten Jahr nach Erscheinen in der Küsterstube kaufen. Diese Gelegenheit zum Erwerb des Heftes 2014  (und andere) haben Sie jetzt wieder! Es lohnt sich.

        Herausgegeben

        vom Kirchenvorstand der Elisabethkirche,
        dem Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit mit
        Dr. Falk Knüppel, Rolf Steubing, Bernhard Dietrich, Julius Bardt, Prof. Dr. Harald Renz, Nicola Sandner
        Schützenstraße 39 | 35039 Marburg
        Elisabethbrief@Elisabethkirche.de
        www.Elisabethkirche.de

        Elisabethkirche ist wieder länger offen

        ,Gott sei Dank‘

        Die Schließung der Elisabethkirche montags genauso wie die um eine Stunde verkürzte Öffnungszeit von April bis September, wie sie vom Kirchenvorstand 2013 aus Spargründen eingeführt werden musste, ist nachhaltig überwunden. Der Kirchenvorstand hat im Laufe dieses Jahres durch ein 10 Punkte Programm versucht, sowohl verschiedene Einsparpotentiale auszuschöpfen als auch an verschiedenen Stellen die Einnahmen zu verbessern. Unter anderem werden ab dem 1.1.2016 die Postkartenpreise geringfügig sowie die Eintrittspreise für den Besuch des hinteren Teils der Kirche und die Führungsentgelte moderat erhöht. Auch weitere Fundraising Aktionen, wie das im letzten Elisabethbrief vorgestellte ‚Wertpapier für eine offene Kirche‘ und vor allem Gespräche mit der Stadt haben dazu geführt, dass mit einem verlässlichen Beitrag die Elisabethkirche im Interesse der vielen Besucher Marburgs auch als Kulturdenkmal offen gehalten werden kann. Dafür sind wir dankbar. Auch für darüber hinausgehendes Engagement. Durch eine Spende beispielsweise kann die Kirche während des Weihnachtsmarktes jetzt schon im 2. Jahr zwei Stunden länger geöffnet bleiben. Darüber freuen wir uns. Solches Engagement braucht es noch mehr, denn die Offenhaltung der Kirche geschieht nach unserem Konzept durch Menschen, durch ein Team von Küsterinnen und Küstern, das an einigen geeigneten Stellen in Zukunft auch von Ehrenamtlichen unterstützt werden wird.

        Die neuen Öffnungszeiten sind:

        • April bis September: 9 bis 18 Uhr
        • Oktober: 9 bis 17 Uhr
        • November bis März: 10 bis 16 Uhr

        Probeflächen lassen die Wirkung der künftigen Innenrenovierung erahnen

        Die neu angelegte Musterfläche an der Nordwand des Chores basiert auf den zuvor angelegten Musterflächen im nördlichen Seitenschiff. Dort war zuerst das Konzept einer Reinigung der Wandflächen verfolgt worden, um weitestgehend das heutige Erscheinungsbild einer steinsichtigen Oberfläche zu behalten, so wie der Zustand bei der letzten Innenrenovierung 1931 hergestellt worden war. Dieses Konzept zeigt eine Möglichkeit, den Innenraum der Elisabethkirche zu restaurieren. Um ein befriedigendes Erscheinungsbild der Wand- und Pfeilerflächen zu erreichen, müsste jedoch nicht nur gereinigt werden, sondern auch mit einigem Aufwand retuschiert werden, damit die unterschiedlichen Flächen sich einigermaßen einheitlich präsentieren. Aus dieser Erkenntnis heraus wurde eine zweite Alternative entwickelt, die man in kleineren Bereichen auch schon im nördlichen Seitenschiff sehen kann. Sie ist nun über die gesamte Höhe des Raums an einem Joch der Chornordwand erweitert worden. Anlass waren Risse im Gewölbe, die ohnehin aus sicherheitstechnischen Erwägungen geschlossen werden mussten. Da dafür sowieso ein Gerüst aufgestellt wurde, bot es sich an, hier eine größere Musterfläche mit Gewölbe und Wandfläche anzulegen. Dieses Alternativkonzept beinhaltet eine Überfassung der Wand- und Gewölbeflächen in der Farbigkeit der mittelalterlichen Erstausmalung der Elisabethkirche. Sie hat den Vorteil, dass die Wandoberflächen schonender gereinigt werden können. Die ursprüngliche Farbigkeit hatte zum Ziel, die Farbe des Sandsteins im Grundton aufzunehmen. Sie wurde mit einer weißen, illusionierenden Quaderung versehen, die sich aber weitestgehend am bestehenden Quadermauerwerk orientierte. Damit waren die gesamten Wand-, Pfeiler- und Gewölbeflächen bemalt. Die Kapitelle der Pfeiler und Gewölbedienste waren weiß gefasst. Auch das Maßwerk der Fenster mit den Rundstäben, Kapitellen und Basen war weiß, begleitet von ockerfarbenen Kehlen. Diese Farbigkeit, die bereits immer in der Sakristei erhalten geblieben war, kann nun an der Musterachse im Chor nachvollzogen werden.

        Bildergalerie von der Probefläche an der Nordwand des Hohen Chores

        Besondere Termine und Veranstaltungen

        Neben den regelmäßigen Veranstaltungshinweisen in der ökumenischen Zeitung KiM und hier auf unserer Webseite: www.Elisabethkirche.de möchten wir Ihnen hier einige besondere Veranstaltungen nahebringen:

        Führungen

        • Sonntags nach dem Gottesdienst und werktags um 15.00 Uhr

        Orgelführung

        • am Samstag, dem 12.12.; 09.1.; 13.2. jeweils um 12 Uhr (Eintritt 5€)

        Dachstuhlführungen

        • am Samstag, dem 12.12.+19.12.; 16.1.; 13.2. + 20.2.; sowie am 12.3. + 19.3.2016 jeweils um 10 Uhr. Teilnehmen können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre. (Eintritt: 5€) Bitte in der Küsterstube, Tel. 65573, anmelden.

        Sonderführungen

        • Führungen im Advent: Mittwochs 16 Uhr für Kinder und Erwachsene zu Bildern über Advent und Weihnachten
        • Die Glocken (keine Turmbesteigung!): Sonntag, 21.2.16, 15 Uhr
        • Elisabeth v. Rochlitz, Schwester von Landgraf Philipp - ein spannendes Leben zur Zeit der Reformation: Sonntag, 20.3.16, 15 Uhr

        Kirchenmusik

        • Sa. 12.12 18.00 Uhr Bläsermusik im Kerzenschein. Mit dem Posaunenchor der Elisabethkirche und der St.-Michaels-Gemeinde Kassel
        • Sa. 19.12. 18.00 Uhr Adventsliedersingen. Gemeinsames Singen mit allen musikalischen Gruppen der Elisabethkirche
        • Do. 31. Dez. 22.00 Uhr Silvesterkonzert. Ein musikalisches Feuerwerk auf der Orgel: Nils Kuppe

          Gottesdienste

          • 3.12., 10 Uhr Gottesdienst mit Kirchencafé (dann am: 24.1., 21.2., 13.3., 17.4.)
          • 20.12., 18 Uhr Gottesdienst mit der selten aufgeführten Weihnachtsgeschichte von Hugo Distler
          • 27.12., 10 Uhr Musikalischer Gottesdienst mit „Wunschlieder Singen“
          • 31.12., 18 Uhr Beichtgottesdienst am Altjahresabend
          • 31.12., 23 Uhr Michelchen: „Besinnlich der Jahreswende entgegen“
          • 1.1., 17 Uhr Neujahrsgottesdienst
          • 24.1., 10 Uhr Gottesdienst mit anschließendem Kirchencafé
          • 13.2. / 20.2./ 27.2./ 5.3./ 12.3./ 19.3.: 18 Uhr Fastentee zum Wochenschluss

          Ausgabe Nr 4: Sommer 2015

          Liebe Leserin, lieber Leser

          Jesus ist mutig! Da lagern weit über 5000 Menschen um ihn herum, es ist Abend und dunkel geworden, es gibt hier draußen nichts zu essen. Die äußeren Bedingungen sind schwierig. Die Jünger sind besorgt, es kann Unruhe geben, sie weisen Jesus hin auf diese Not, diesen Mangel und haben eine entsprechende Lösung parat: „Lass doch die Volksmenge gehen.“

          Jesus will sich darauf nicht einlassen. Er widersteht dem Mangel. Und sucht nach dem, was da ist. „Fünf Brote und zwei Fische hat hier ein kleines Kind!“, findet darauf einer der Jünger. Kann man damit was anfangen? Was ist das schon für so viele Menschen?

          Die Menschen sollen sich in Gruppen zu etwa 50 aufs Gras niederlassen. Er ordnet und schafft Übersichtlichkeit, damit sich die Menschen untereinander wahrnehmen können. Jesus dankt für das Brot, das da ist, und gibt es an die Menschen und auch von den Fischen, „wieviel sie wollten“.

          Das Erleben der Gegenwart Gottes scheint nicht zusammen zu passen mit Mangel und Aufsparen. Jesus zählt nicht. Er vertraut darauf, dass aus dem, was da ist, Überfluss werden kann.

          Wie ist es mit uns? Betrachten wir unser Leben von dem her, was fehlt? Oder wagen wir das Vertrauen, dass aus Kargheit und scheinbarem Mangel eine verlockende Fülle entstehen kann.

          Unsere Kirche ist entstanden wegen dieses ‚mutigen‘ Jesus. Werden wir auf den Mangel schauen und ihn verwalten? Oder uns verlocken lassen von der Hoffnung, dass aus der kleinen Gabe, die ich einbringe, eine große Fülle werden kann?

          Dieser Brief möchte Sie in diese Frage hineinlocken.
           

          mit herzlichem Gruß,
          Ihr Team Öffentlichkeitsarbeit

          Mutig und entspannt

          Wir haben Glück. Uns ist eine große Fülle geschenkt. Unsere Elisabethkirche ist großartig und bedeutsam. Das muss kaum begründet werden. Sie hat so viele schöne und besondere Facetten, dass es für die Kunst und Musik Liebenden leicht ist, einen guten Platz in ihr zu finden. Wir finden Schätze wie in einem Museum, Hintergründiges wie mittelalterliche Graffiti, Gemälde und filigrane Schnitzereien. Großartig ist der Raum, den dieses Bauwerk schafft, Raum für Stille in unserer Stadt. Sie hat eine großartige Namensgeberin, die uns auf Dauer mit ihrer Art der Menschlichkeit herausfordert. Und in diesem allen ist sie ein Ort des Gottesdienstes. Sie schafft Raum für den Einzelnen und für eine Gemeinschaft der Feiernden. Bevor – Sie ahnen es schon, dass noch etwas anderes kommt als nur lobende Worte – Überlegungen für Neues hier Platz haben, gilt dieses Lob uneingeschränkt dem Bestehenden. Für die vielen Menschen, die all das ermöglichen durch ihren Einsatz und durch ihre Gaben, durch Ideen und auch Ertragen von nur halb Geglücktem. Auch weiterhin ist das Ziel, dass viele Menschen sagen: unsere Kirche! An einer Stelle wird uns die Suche nach einem neuen Weg aufgenötigt: Die finanziellen Ausgaben steigen, aber die Einnahmen nicht. Also gilt es zu sparen. Oder? Schön wäre es, wenn dieser relative Mangel uns reizen würde, ‚selbstständig‘ zu werden, ein sicheres Standbein zu bekommen jenseits der notwendigen und wichtigen Zuwendungen durch die Kirchensteuer.
          Durch viele Unterstützerinnen und Unterstützer werden wir dann nicht die Verlegenheit des Mangels haben, sondern wir werden reich sein. Reichtum bedeutet aber nicht, eine besonders hohe Summe Geldes zu haben, sondern durch die vielen gemeinsam suchenden und gebenden Menschen werden wir immer wissen: es reicht! Für das, was wir brauchen, sind Menschen und Gaben da! Es geht eben nicht, so mutig will ich es mal sagen, um die Höhe einer Spende. Sonst könnten wir versuchen, möglichst reiche Sponsoren zu finden (aber auch diese sind herzlich eingeladen!). Sondern die Zugehörigkeit zu unserer Kirche ereignet sich – neben unserer Mitarbeit und unserem Dabeisein – auch durch unser Geld: Unsere Spende verbindet uns mit all den Dingen, die in und um diese Kirche geschehen. Es stimmt ja: der Gebende hat selbst viel davon. Wir können etwas Gutes machen aus Ihrem Geld! Das ist doch was! Die Spendenbereitschaft für gezielte Projekte (wie z. B. die neuen Antependien) ist groß. Das ist sehr schön. Andererseits ermöglicht die Zusage einer regelmäßigen Spende die erforderliche Planung, um (zum Beispiel) für die Öffnungszeiten der Kirche auch Personal einstellen zu können. Daher unsere Bitte: Werden Sie Unterstützerin und Unterstützer der Elisabethkirche.

          Der Geist bewegt und öffnet

          „Und er setzte sich auf einen jeden von ihnen und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist.“ Apg 2,3b-4a

          An Pfingsten kamen sie alle zusammen an einem Ort, Fremde und Freunde begegnen sich, Gottes Geist bewegt, erschafft gegenseitiges Verstehen trotz verschiedener Sprachen und Kulturen, macht bunt und froh. So erzählt das Meistermann Fenster über dem Portal der Elisabethkirche von Pfingsten und dem Beginn einer für alle Menschen offenen Kirche. In Musik und Kunst kann bis heute Gottes Geist Menschen berühren. Er kann öffnen und bewegen. Helfen Sie mit, dass diese besondere Kirche für viele Menschen offen sein kann.

          Was die Elisabethkirche (mir) bedeutet

          „Wir stehen hier an dieser großen Kirche mit den beiden Türmen gegenüber von McDonald‘s“. Originalton jugendlicher Fußballfans - nicht in Marburg - sondern in Köln aufgeschnappt. Das könnte in Marburg nicht passieren - oder? Die Elisabethkirche, neben dem Schloss eines der beiden Wahrzeichen der Stadt, ist sicher im Alltagsbewusstsein der Menschen in Marburg fest verankert. Jeder, der an ihr vorbei geht oder fährt, nimmt sie wahr. Wenn ich aber einen Augenblick innehalte, frage ich mich, was sie mir bedeutet? Und was bedeutet sie uns, den Gemeindemitgliedern, den Bürgern der Stadt, den Menschen der Region und schließlich den vielen Fremden, die sie jährlich besuchen? Wenn ich durch die mächtigen Türen den großen, immer geheimnisvoll-feierlich wirkenden Kirchenraum betrete, schwinden die Alltagsgeräusche und  Stille breitet sich langsam aus. Die leisen Gespräche verhallen langsam im weiten, hohen Raum. Die hohen Pfeiler, die Bögen, die bunten Glasfenster, das gedämpfte Licht lassen mich etwas von dem Geheimnis des Ortes und seiner Geschichte ahnen. Die Stille in der Gebetsnische, die flackernden Kerzen und schließlich der Altar, das Kruzifix, die Kerzen auf dem Altar lassen Andacht spürbar werden. „Besinnung, Andacht, Ahnung vom Geheimnis Gottes, Geborgenheit, Gemeinschaft, anders als andere Gebäude, heilsame Insel...“, so lauten Aussagen, die Menschen über ihre Kirchen machen. Sie lassen sich sicher so auch über unsere Elisabethkirche sagen, und noch viel mehr. Ist unsere eigene Lebensgeschichte mit dieser Kirche verbunden, kommen uns die Lebensabschnittsfeiern wie Taufe, Konfirmation, Hochzeit, aber auch Trauer und Gedenken in den Sinn. Als Gemeindeglieder verbinden wir Gottesdienste und Feiern damit. Als Besucher vielleicht ‚nur‘ die Kunstschätze oder die zahlreichen Konzerte, die aber, denke ich, auch etwas von dem Geheimnis des Ortes bei ihnen hinterlassen.
          Die Elisabethkirche ist eine ‚offene Kirche‘, d.h. sie kann jederzeit, während der Öffnungszeiten, besucht und besichtigt werden, daher kommen täglich viele Menschen. Die Kirche offenzuhalten ist aber mit Kosten verbunden. Personal-, Heizung- und Stromkosten  addieren sich zu beachtlichen Summen, die die Gemeinde vor erhebliche Probleme stellt. So wurden in den vergangenen Jahren und werden auch heute immer einmal reduzierte Öffnungszeiten oder gar tageweise Schließungen diskutiert. Soweit soll und darf es nicht kommen, denn es würde der Stadt etwas Entscheidendes fehlen, wenn die Elisabethkirche nicht immer geöffnet wäre. Helfen Sie uns, Ideen und Konzepte zu entwickeln, die dies verhindern. Übrigens -  was bedeutet Ihnen die Elisabethkirche? Lassen Sie es uns wissen.

          ‚Wertpapier‘ für eine offene Kirche zeichnen

          Eine offene Elisabethkirche ist Ihnen etwas ‚wert‘. Sie wollen uns dabei unterstützen, sie offen zu halten - nicht nur für Gottesdienste und Konzerte, sondern auch für Menschen, die Stille suchen oder die Rückbindung an eine reiche Kultur der Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe. Dann sollten Sie wissen: Die Elisabethkirche ist etwas mehr als 2500 Stunden im Jahr geöffnet.. Dafür müssen etwa 250000 € aufgewendet werden. Zwei Fünftel der Aufwendungen entfallen auf Betriebskosten. Drei Fünftel werden gebraucht, damit ein Team von 2,5 hauptamtlichen und 5 nebenamtlichen Küstern die Kirche jeden Tag öffnen, die Kunstschätze behüten und den Besuchern begegnen kann. Mit der Zeichnung eines ‚Wertpapiers‘ von 100€ helfen Sie die Kirche eine Stunde offen zu halten. Regelmäßig gezeichnet wird ihre Unterstützung nachhaltig. Als ‚Dividende‘ möchten wir Ihnen ‚besondere Zeit‘ schenken, z.B. ein besonderes Konzert, eine besondere Führung. oder anderes. Wir werden Sie persönlich ansprechen.

          Besondere Termine und Veranstaltungen

          Neben den regelmäßigen Veranstaltungshinweisen in der ökumenischen Zeitung KiM und hier auf unserer Webseite: www.Elisabethkirche.de möchten wir Ihnen hier einige besondere Veranstaltungen nahebringen:

          Führungen

          • Sonntags nach dem Gottesdienst und werktags um 15.00 Uhr

          Orgelführung

          • am Samstag, dem 11.07; 15.08.; 05.09.; 17.10. jeweils um 12 Uhr (Eintritt 3,50 €)

          Dachstuhlführungen

          • am Samstag, dem 11.07+18.07; 08.08. + 15.08; sowie am 12.09 + 19.09 jeweils um 10 Uhr. Teilnehmen können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre. (Eintritt: 3,50 €) Bitte in der Küsterstube, Tel. 65573, anmelden.

          Sonderführungen

          • Hl. Katharina, am 19.7. um 16 Uhr
          • Landgrafengräber, am 16.8. um 16 Uhr
          • Engel, am 20.9. um 16 Uhr
          • Rund um die Elisabethkirche, am 18.10. um 16 Uhr

          Tag des offenen Denkmals

          • am 13.9.2015: von 12 Uhr an stündlich Dachstuhlführungen und Sonderführungen

          Kirchenmusik

          • So. 13.09. 16.00 Uhr ‚Dem Himmel entgegen...‘ Konzertante Führung
          • So. 13.09. 19 und 20 Uhr ‚Dem Himmel ganz nah...‘ Dachstuhlführung mit Orgelmusik
          • Sa. 19.09. 18.00 Uhr Orgelkonzert
          • Sa. 03.10. 18.00 Uhr Orgelkonzert
          • Sa. 10.10. ab10.00 Uhr Jungbläsertag + Kreisposaunenfest.
          • Am So 11.10. 10 Uhr Bläser im Gottesdienst der Elisabethkirche

            Gottesdienste

            • Elisabethkirche 10 Uhr mit Kirchencafé am 12.7. / 9.8. / 13.9. / 18.10.
            • Meditativer Gottesdienst Elisabethkirche 18 Uhr am 19.7. / 6.9. / 11.10.
            • 19.07. 10 Uhr Elisabethkirche: Goldene Konfirmation
            • 13.09. 10 Uhr Elisabethkirche: Gottesdienst am Tag des Offenen Denkmals mit 500. „Silberglockenjubiläum“
            • 20.09. 10 Uhr Elisabethkirche: Pilgerkirche mit Pilgerfest
            • 04.10. 10 Uhr Elisabethkirche: Erntedank mit Konfirmandenbeteiligung

            ‚Wertpapier‘ für eine offene Kirche zeichnen

            Eine offene Elisabethkirche ist Ihnen etwas ‚wert‘. Sie wollen uns dabei unterstützen, sie offen zu halten - nicht nur für Gottesdienste und Konzerte, sondern auch für Menschen, die Stille suchen oder die Rückbindung an eine reiche Kultur der Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe. Dann sollten Sie wissen: Die Elisabethkirche ist etwas mehr als 2500 Stunden im Jahr geöffnet.. Dafür müssen etwa 250000 € aufgewendet werden. Zwei Fünftel der Aufwendungen entfallen auf Betriebskosten. Drei Fünftel werden gebraucht, damit ein Team von 2,5 hauptamtlichen und 5 nebenamtlichen Küstern die Kirche jeden Tag öffnen, die Kunstschätze behüten und den Besuchern begegnen kann. Mit der Zeichnung eines ‚Wertpapiers‘ von 100€ helfen Sie die Kirche eine Stunde offen zu halten. Regelmäßig gezeichnet wird ihre Unterstützung nachhaltig. Als ‚Dividende‘ möchten wir Ihnen ‚besondere Zeit‘ schenken, z.B. ein besonderes Konzert, eine besondere Führung. oder anderes. Wir werden Sie persönlich ansprechen.

            Wertpapier für eine offene Elisabethkirche

            Für eine offene Elisabethkirche trete ich ein

            und spende einen Betrag von:

            (100,- € für eine Stunde Öffnungszeit der Elisabethkirche empfohlen)

            eingezogen werden.

            Dazu soll das folgende SEPA-Lastschriftmandat dienen. Erteilung eines SEPA-Lastschriftenmandates zum Einzug der ‚Wertpapier‘-Beträge: Offene Elisabethkirche Ich ermächtige den Gesamtverband evangelischer Kirchengemeinden in Marburg Zahlungen von meinem o.g. Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom Gesamtverband gezogenen Lastschriften einzulösen. Gesamtverband evangelischer Kirchengemeinden in Marburg, Universitätsstr. 45, 35037 Marburg, Gläubiger-ID DE19ZZZ00000892512 Vor dem ersten Einzug einer SEPA-Lastschrift wird mir der Gesamtverband die Mandatsreferenznummer mitteilen. Wenn mein/unser Konto die erforderliche Deckung nicht aufweist, besteht seitens des kontoführenden Instituts keine Verpflichtung zur Einlösung. Bankspesen trägt der/die Kontoinhaber*in.