Übersicht über die Videos

Diese Übersicht fasst die auf der Webseite verstreuten Videos an dieser Stelle zusammen und bietet eine gute Übersicht. Die zuletzt hinzugefügten Filme sind oben angeordnet. Die älteren finden Sie weiter unten:

Die neue Klais Orgel - Eine Dokumentation

Nach jahrelangen Sondierungen, Gutachten und Beratungen konnte die Elisabethkirchengemeinde im Jahr 2006 eine neue Orgel willkommen heißen. Sie wurde von dem Orgelbauer Philipp Klais aus Bonn erbaut. Erhart Dettmering hat den Prozess mit seiner Videokamera begleitet und dokumentiert. Sehen Sie hier in fünf Abschnitten das "Werden der neuen Orgel".

Videos zum Familiengottesdienst beim Stegfest am 17.6.2012

Bewegtes vom Konfi@Castle

Taizé mit Frischkonfirmierten und Jugendlichen

Die Hauptorgel von Klais

Die Klais-Orgel der Elisabethkirche wurde am 5. November 2006 feierlich eingeweiht. Sie wurde von der Bonner Orgelbauwerkstatt Klais in 2 1/2 jähriger Bauzeit gefertigt, und ist nach dem Urteil vieler Fachleute nunmehr eine der bedeutendsten Orgeln der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck.

"Stilistisch orientiert sich die Orgel an den romantischen Orgeln aus Deutschland und Frankreich. Viele tiefe und grundtönige Register geben die Basis für einen weichen, vollen Klang ...", so beginnt Kantor Nils Kuppe die Beschreibung des Klangkonzeptes und der Disposition der neuen Orgel.

Die Vorgängerorgel (1963- 2005) wurde Mitte Juni 2005 ausgebaut (Bericht vom Orgelabbau). Das Gewölbe wurde untersucht, gereinigt und gefestigt. Das Meistermannfenster neu verfugt und die Tragfähigkeit der Empore wurde für die neue Orgel durch Eisenträger erhöht. Das Meistermannfenster hinter der Orgel, das das Thema "Ausgießung des Heiligen Geistes" hat, war während der Bauarbeiten für eine kurze Zeit frei sichtbar. Für die Farbgebung und Gestaltung des neuen Prospektes war es maßgebend: da die Orgel das Fenster zu eine gewissen Teil verdeckt, werden dessen Farben und Formen auf dem Orgelprospekt weitergeführt.
I Hauptwerk C-a''' Praestant 16`
Bourdon 16`
Octave 8`
Gedeckt 8`
Flûte harmonique 8`
Gambe 8`
Octave 4`
Spitzflöte 4`
Quinte 2 2/3`
Octave 2`
Cornet V
Mixtur V
Trompete 16`
Trompete 8`
IV Pedal C-g' Untersatz 32`
Contrabass 16`
Violon 16`
Subbass 16`
Quintbass 10 2/3`
Octavbass 8`
Flötenbass 8`
Cello 8`
Octave 4`
Rauschpfeife IV
Posaune 16`
Fagott 16`
Trompete 8`
Clarine 4`
II Positiv schwellbar C-a''' Quintatön 16`
Principal 8`
Holzgedackt 8`
Salicional 8`
Octave 4`
Rohrflöte 4`
Sesquialtera II 2`
Octave 1 1/3`
Larigot
Mixtur III
Cromorne 8`
Klarinette 8`

Tremulant
Koppeln II-I
III-I , elektrisch, Super, Sub
III-II, elektrisch, Super, Sub
III-III Super, Sub
I-P
II-P
III-P, Super
III Schwellwerk C-a''' Stillgedackt 16`
Geigenprincipal 8`
Hohlflöte 8`
Lieblich Gedackt 8`
Aeoline 8`
Vox coelestis 8`
Octave 4`
Traversflöte 4`
Violine 4`
Nasard 2 2/3
Flautino 2`
Tierce 1 3/5`
Harmonia aetheria IV
Basson 16`
Trompette harmonique 8`
Hautbois 8`
Voix humaine 8`

Tremulant
Zahlen und Fakten 57 Register
3 Manuale
3719 Pfeifen
2 Tremulanten
5 Koppeln
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„Die Berührung zwischen Gott und der Seele ist Musik.“

Bettina von Arnim

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Kantorei der Elisabethkirche

Wegen Coronavirus-Epidemie: Keine Chorkonzerte. Aber Proben im Außenbereich der Elisabethkirche möglich

In Anlehnung an die Empfehlungen der Bundesregierung und des Robert-Koch-Instituts in Bezug auf den Corona-Virus  bleiben Chorkonzerte weiterhin nicht möglich. Allerdings konnten inzwischen die Proben unter Coronabedingungen wieder aufgenommen werden. Sie finden immer Dienstags im Nordbereich der Elisabethkirche unter freiem Himmel statt.

Es gilt dabei weiterhin Solidarität mit besonders gefährdeten Menschen zeigen, Ansteckungsrisiken minimieren und die Abstandsregeln einzuhalten.

Alle Konzerte von Kantorei, Kinderchor und Posaunenchor fallen bis auf weiteres aus. Die Proben der Kantorei und des Posaunenchores finden nach einem besonderen Hygienekonzept in der Elisabethkirche statt.

Liebe Freunde der Chormusik,

die Kantorei der Elisabethgemeinde und damit etwa 100 Sängerinnen und Sänger haben es sich nicht nur zur Aufgabe gemacht, anderen Menschen mit ihrem Gesang Freude zu bereiten, sondern haben auch selbst jede Menge Spaß an der Musik. Jeden Dienstagabend treffen sich unsere Kantorei-Mitglieder – von jungen Studierenden bis hin zu älteren Sängerinnen und Sängern, um gemeinsam zu singen und sich zwei bis dreimal jährlich auf größere Konzerte vorzubereiten. Auch Probenwochenenden und Chorreisen sind fester Bestandteil unseres Kantorei-Kalenders.

Sie möchten bei uns mitsingen? Bässe und besonders Tenöre sind bei uns immer willkommen. Sopranistinnen und Altistinnen können wir aufgrund der derzeitigen Altersstruktur unseres Chores nur noch bis zu einem Alter von 50 Jahren aufnehmen. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!

Ihr
Nils Kuppe

Probenplan

Sie möchten in unserer Kantorei mitsingen oder sind bereits Kantoreimitglied und möchten sich über unsere nächsten Termine und Chorreisen informieren?
In unserem Probenplan erfahren Sie mehr! Probenplan ansehen 

Halbjahresflyer "Kirchenmusik"

Unsere Konzerte und Veranstaltungen im 1. Halbjahr
März bis Juli 2020

Flyer ansehen 

No news available.

Berichte aus der Kirchenmusik

28 . Jun 2020

Neues Orgelregister für die Klaisorgel jetzt spielbereit

Bezirksakantor zieht alle Register. Bisher 57. Jetzt 58. Mit drei Kurzkonzerten am 28. Juni um 11.15, um 13.15 und um 16.15 Uhr stellt er es vor. Es…

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08 . Apr 2019

Matthäus-Passion fasziniert das Publikum

Gleich zweimal ist die Matthäus-Passion (BWV 244) von Johann Sebastian Bach (1685-1750) am Wochenende zum Passionssonntag in der Elisabethkirche…

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17 . Dez 2018

Adventliche Bläsermusik ertönt im Kerzenschein

Besinnliche, festliche, volkstümliche und swingende Bläsermusik erklang am Vorabend zum dritten Advent in der proppenvollen Elisabethkirche.

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14 . Dez 2018

Weihnachtsoratorium erklingt kindgerecht

Ein besonderes familiäres Konzerterlebnis stellte am zweiten Adventssonntag die Aufführung von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium für Kinder…

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10 . Mär 2018

Eli, Eli ... lama sabachtani

Mit diesem für die Passionszeit so zentralen Ausruf, den Jesus am Kreuz tut, endete am Samstag, den 10. März 2018 das Benefizkonzert der Kantorei der…

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07 . Nov 2016

Musikgottesdienst feiert 10 jähriges Orgeljubiläum.

Am 6.11.2016 feierte die Elisabethgemeinde das 10 jährige Jubiläum ihrer Orgel mit einem besonderen musikalisch geprägten Gottesdienst.

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06 . Nov 2016

Te deum laudamus...!

Am 5.11. um 18 Uhr fand aus Anlass des 10 jährigen Orgeljubiläums ein besonderes Konzert der Kantorei zusamm mit der Klais-Orgel statt.

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15 . Jun 2016

Organistenfortbildung in der Elisabethkirche

Am 3. Juni fand eine Organistenfortbildung mit dem Kernthema „Reger und sein Orgelwerk“ in der Elisabethkirche statt.

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30 . Nov 2015

Weihnachtsoratorium von Kindern für Kinder - Zurück zu Wurzeln der Weihnachtszeit

Am Samstag vor dem 1. Advent erklang Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium von Kindern für Kinder in der proppenvollen Elisabethkirche. Kein…

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09 . Nov 2015

Händels Messias in der Elisabethkirche: "Der Chor als Garant für Glücksgefühle"

Am 7. und 8. November führten die Kantorei der Elisabethkirche und die Kurrende des Marburger Kinderchores „The Messiah“ von Händel auf. - Jeweils…

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Berichte aus der Kirchenmusik

28 . Jun 2020

Neues Orgelregister für die Klaisorgel jetzt spielbereit

Bezirksakantor zieht alle Register. Bisher 57. Jetzt 58. Mit drei Kurzkonzerten am 28. Juni um 11.15, um 13.15 und um 16.15 Uhr stellt er es vor. Es…

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08 . Apr 2019

Matthäus-Passion fasziniert das Publikum

Gleich zweimal ist die Matthäus-Passion (BWV 244) von Johann Sebastian Bach (1685-1750) am Wochenende zum Passionssonntag in der Elisabethkirche…

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17 . Dez 2018

Adventliche Bläsermusik ertönt im Kerzenschein

Besinnliche, festliche, volkstümliche und swingende Bläsermusik erklang am Vorabend zum dritten Advent in der proppenvollen Elisabethkirche.

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14 . Dez 2018

Weihnachtsoratorium erklingt kindgerecht

Ein besonderes familiäres Konzerterlebnis stellte am zweiten Adventssonntag die Aufführung von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium für Kinder…

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10 . Mär 2018

Eli, Eli ... lama sabachtani

Mit diesem für die Passionszeit so zentralen Ausruf, den Jesus am Kreuz tut, endete am Samstag, den 10. März 2018 das Benefizkonzert der Kantorei der…

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07 . Nov 2016

Musikgottesdienst feiert 10 jähriges Orgeljubiläum.

Am 6.11.2016 feierte die Elisabethgemeinde das 10 jährige Jubiläum ihrer Orgel mit einem besonderen musikalisch geprägten Gottesdienst.

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06 . Nov 2016

Te deum laudamus...!

Am 5.11. um 18 Uhr fand aus Anlass des 10 jährigen Orgeljubiläums ein besonderes Konzert der Kantorei zusamm mit der Klais-Orgel statt.

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15 . Jun 2016

Organistenfortbildung in der Elisabethkirche

Am 3. Juni fand eine Organistenfortbildung mit dem Kernthema „Reger und sein Orgelwerk“ in der Elisabethkirche statt.

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30 . Nov 2015

Weihnachtsoratorium von Kindern für Kinder - Zurück zu Wurzeln der Weihnachtszeit

Am Samstag vor dem 1. Advent erklang Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium von Kindern für Kinder in der proppenvollen Elisabethkirche. Kein…

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09 . Nov 2015

Händels Messias in der Elisabethkirche: "Der Chor als Garant für Glücksgefühle"

Am 7. und 8. November führten die Kantorei der Elisabethkirche und die Kurrende des Marburger Kinderchores „The Messiah“ von Händel auf. - Jeweils…

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Kontakt Kantorei

Für allgemeine Anfragen und Mitsingen: info@kantorei.elisabethkirche.de Kirchenmusikbüro der Elisabethkirche im Martin-Luther-Haus Bezirkskantor Nils Kuppe Johannes-Müller-Str. 1
35037 Marburg Tel: 06421/5907639
Email: kirchenmusik@elisabethkirche.de

Ein Chor stellt sich vor

Die Kantorei der Elisabethgemeinde besteht seit über vierzig Jahren. Zurzeit singen etwa  100 Sängerinnen und Sängern in dem Chor. Es sind Studierende, Sängerinnen und Sänger mittleren Alters, aber auch Ältere, die sich jeden Dienstagabend zur Probe treffen. Es werden jährlich zwei bis drei größere Konzerte mit oratorischen Werken veranstaltet, die über einen längeren Zeitraum hin geprobt wurden.

Auf dem Programm der letzten Jahre standen die  Matthäuspassion und die Johannespassion sowie die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach, das Requiem von Giuseppe Verdi, das Stabat Mater von Antonin Dvořak, das Oratorium Elias von Felix Mendelssohn-Bartholdy, die Oratorien  Messiah und Solomon von Georg Friedrich Händel und das Deutsche Requiem von  Johannes Brahms sowie jährlich am zweiten Advent das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach.

Die Kantorei wirkt regelmäßig in Gottesdiensten, beim Weihnachtsliedersingen oder anderen Anlässen innerhalb und außerhalb der Elisabethkirche mit.  Probenwochenenden und Chorreisen mit Konzerten, zuletzt im Herbst 2019 an den Bodensee, fördern die Gemeinschaft der Sängerinnen und Sänger.

Mitsingen

Grundsätzlich sind wir immer offen für interessierte Neue. Da wir im Sopran und im Alt nahezu überbesetzt sind und auch um die gemischte Altersstruktur des Chores zu erhalten, nehmen wir Sopranistinnen und Altistinnen nur noch bis zu einem Alter von 50 Jahren auf.
Für die Männerstimmen gilt diese Regelung nicht – Bässe und besonders Tenöre sind immer willkommen! Immer zu Projektbeginn sind neue Sängerinnen und Sänger herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich unter info@kantorei.elisabethkirche.de und stellen sich vor der ersten Probe kurz bei Kantor Nils Kuppe vor. Die Proben finden derzeit im Hans-von-Soden-Haus bei der ESG bzw. dem RPI in der Rudolf-Bultmann-Str. 4 statt.

Karten kaufen

Karten sind in der Küsterstube der Elisabethkirche ab ca. 4 Wochen vor den Konzerten erhältlich. Küsterstube in der Elisabethkirche
Elisabethstraße 3
35037 Marburg Telefon: 06421-65573 kuesterstube@elisabethkirche.de

Kirchenmusiker

Nils Kuppe Chorleiter, Bezirkskantor

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Orchester

Seit vielen Jahren begleiten uns Solamente Naturali und das Marburger Kammerorchester. Mehr...

Bezirkskantor Nils Kuppe

Nils Kuppe, Bezirkskantor und Leiter der Elisabethkantorei, wurde 1972 auf der Insel Pellworm im Nordfriesischen Wattenmeer geboren. Seine Kindheit verbrachte er auf Nordstrandischmoor, einer kleinen Hallig mit nur fünf Häusern. Nach Abitur und Zivildienst studierte er  Schul- und Kirchenmusik, u.a. bei Martin Haselböck, an der Musikhochschule Lübeck. Erste Berufserfahrungen sammelte er als Assistent am Lübecker Dom. Noch vor Beendigung seines Studiums wurde er als Kantor an die St.-Remberti-Gemeinde in Bremen berufen. Seit Februar 2005 ist er als Bezirkskantor für den Kirchenkreis Marburg und als Kantor und Organist an der Elisabethkirche tätig. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt neben der Chorarbeit mit Erwachsenen in der Förderung des Nachwuchses. Das zeigt sich sowohl mit dem Marburger Kinderchor als auch mit jungen Organisten. Er ist auch Dozent an der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte in Schlüchtern und leitet den Universitätschor Marburg. Konzerte führten in  viele Länder Europas und in die USA und zuletzt nach Russland.

Fotos und Presse

Neuere Bilder und andere mediale Einblicke in die Arbeit der Kantorei

Liebe Nutzer und Interessierte, hier zeigen wir Ihnen und Euch einen etwas tieferen Blick in die Arbeit der Kantorei. Er soll die Lust und die Freude weitertragen, die wir beim Singen empfangen.  Lassen auch Sie sich einfach berühren. Und wenn der Funke übergesprungen ist, dann kommen Sie und machen mit.

Bildergalerie von den Proben

Weihnachtsoratorium 2017

Ein deutsches Requiem

Thomas Emanuel Cornelius in der Elisabethkirche

Thomas Emanuel Cornelius war im Februar 2018 zu Gast in der Elisabethkirche. Auf der Klais-Orgel spielte er seine Kompostion: Schöpfung- Introduktion von 2018

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Probenplan

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Ausgabe Nr 7: Frühling 2017

Liebe Leserin, lieber Leser

„Männer & Frauen passen einfach nicht zusammen“, meint Loriot, und wenn man in die Kirchengeschichte schaut, dann dachten das anscheinend auch nicht wenige. Aber zumindest die Schöpfungsgeschichten im Alten Testament, auch mancher Satz im Neuen sehen das anders.

In der Geschichte der Kirche blieb man, nach ungewöhnlichen Anfängen in der Urgemeinde, schnell und lang bei einem hierarchischen Verhältnis zwischen Männern und Frauen. Die Reformatoren haben sich hier auch nur wenig von den Haltungen ihrer Zeit gelöst. Die erste Gemeinschaft in der Jesus-Nachfolge hat es jedoch mit der Gleichwertigkeit der Menschen ernster genommen als spätere Generationen. Entgegen den gesellschaftlichen Gepflogenheiten, nach denen nur Männer als glaubwürdige Zeugen angesehen wurden, waren es Frauen, die als erste das leere Grab sehen und davon berichten und die dem auferstandenen Jesus begegnen – und ihr Zeugnis gilt.

Wie ist es aber dann zur Abwertung von Frauen im Christentum gekommen? Eine Ursache war: Man hat sich an die Verhältnisse in den damaligen Zeiten angepasst! Aber Anpassung an die Verhältnisse ist keine biblische Tugend!

Biblisch (und ein Erbe der Reformation) ist eine Freiheit, die uns von überkommenen Mustern wegführt: Als Gottes Ebenbild (Gen 1) hat jeder Mensch eine besondere Würde - als Frau und als Mann. Diese Grundbestimmung zu suchen und in immer neuen Versuchen auch umzusetzen, ist bis heute die Herausforderung, auch in den Kirchen der Reformation.

mit herzlichem Gruß,
Ihr Team Öffentlichkeitsarbeit

Ausstellung „Spuren der Reformation in der Marburger Elisabethkirche“

Heiligenfiguren, Schnitzaltäre, Reliquienschrein – auf den ersten Blick fällt es schwer zu glauben, dass die Elisabethkirche heute protestantisch ist, ja, dass hier sogar schon seit Ende der 1520er Jahre fast durchgängig evangelischer Gottesdienst gefeiert wird. Wie ist dieser Widerspruch zu erklären? Wie ging man von protestantischer Seite aus mit dem reichen mittelalterlichen, „katholischen“ Erbe der Kirche um? Was wurde aus den Reliquien der heiligen Elisabeth? Diesen und weiteren Fragen möchte sich eine Ausstellung der Kirchengemeinde, die vom 17. Mai bis 31. Oktober im Seitenschiff der Elisabethkirche zu sehen sein wird, widmen. Anhand der zahlreichen, nicht gerade immer offensichtlichen Spuren, die die Reformation in der Elisabethkirche hinterlassen hat, sollen Themen wie etwa „lutherische Begräbniskultur“, „Bildersturm“ und „Simultaneum“, während dessen 1811-1827 Protestanten wie Katholiken gleichermaßen den Kirchenraum nutzten, veranschaulicht werden. „Welche Spuren könnten damit gemeint sein?“, werden Sie sich nun vielleicht fragen. Ein Beispiel: An der östlichen Wand des Landgrafenchors steht das Grabmal Annas von Mecklenburg, der Mutter Landgraf Philipps. Anders als ihr Sohn blieb Anna bis zu ihrem Tod 1525 der Papstkirche treu. Auf der Inschrift ihres Grabsteins wird der „Trauer und Schrecken“ gedacht, die die „verschiedenen Unruhen über die Religion und die Bauernkriege in ihrer Seele“ ausgelöst hatten. Auf gleiche Weise erzählt auch manch anderes Kunstwerk in der Kirche von den Veränderungen und Folgen der Reformationszeit, etwa die seit dem calvinistischen Bildersturm leeren Lettnernischen oder Reste einer Opferbüchse, die die Katholiken während des Simultaneums angebracht hatten. Von weiteren Zeugnissen, wie z.B. den einst zahlreichen Grabsteinen, die nach der Reformation in Mittelschiff und Chören aufgestellt wurden, haben sich nur minimale Reste erhalten. Und vieles über die einstigen Verhältnisse in unserer Kirche wissen wir nur noch, weil Archivakten davon berichten: War Ihnen etwa bekannt, dass die Gottesdienstbesucher im 18. Jahrhundert hier Kirchenbänke mieten mussten? Diesen Spuren  mit  und  durch  die Ausstellung zu folgen, sind Sie herzlich eingeladen!

Ausstellungseröffnung

Eröffnet wird die Ausstellung am 17. Mai 2017 um 19.30 Uhr mit einem Festvortrag des Kirchenhistorikers Prof. Dr. Volker Leppin aus Tübingen mit dem Thema „Luther: Mystik und Reformation - eine Botschaft für die Leistungsgesellschaft des 21. Jahrhunderts“.

Führungen zur Ausstellung

  • jeden 1. Sonntag im Monat um 15 Uhr
  • So, 21.5. 16 Uhr, Der 18. Mai 1539: Demonstration der Reformation in der Elisabethkirche
  • So, 20.8. 16 Uhr, Das Simultaneum 1811-1827: Als evangelische und katholische Christen sich die Kirche teilen mussten.
  • So, 17.9. 16 Uhr, Die Elisabethkirche als Bestattungsplatz in nachreformatorischer Zeit
  • So, 22.10. 16 Uhr, Führung zur Finissage: Frömmigkeit im Wandel der Zeiten. Von Ablässen und Heiligenkult zum Evangelium „lauter und rein“ - eine Spurensuche in der Elisabethkirche
Weitere Informationen finden Sie auf unserem Ausstellungsflyer oder unter: www.elisabethkirche.de/spuren.

Fahnen an der Elisabethkirche „Aufbrüche - Reformation 2017“

Unter dem Thema „Aufbrüche“ gestalteten zehn Marburger Künstlerinnen und Künstler im Auftrag des Fachdienstes Kultur der Stadt Marburg Fahnen, die in diesem Jahr im ganzen Stadtgebiet verteilt, die Bürgerinnen und Bürger, Besucherinnen und Besucher inspirieren sollen. An der Elisabethkirche sind an der Südseite zwei Fahnen der Künstlerin Christine Dahrendorf zu sehen. Mit dem folgenden Text beschreibt Christine Dahrendorf ihre Gedanken zu den beiden Werken.
„Martin Luther kennzeichnete seine Schriften mit der sogenannten Lutherrose. Alle Reformatoren benutzten ähnliche wirkmächtige Symbolbilder. Luther sah seine Handlungsmaxime der überpersönlichen Alchemie der weißen Rose mit rotem Herz und schwarzem Kreuz, eingebettet in goldumrahmtes Himmelsblau, verbunden. In der Abgeschiedenheit seines Turmzimmers ringend mit Gott erfuhr er sein wichtigstes Einweihungserlebnis. Dies war der unverrückbare Grundstein seines Wirkens. Der Entwurf: Die fünfblättrige Rose trägt in sich das Pentagramm: Das Zeichen des Menschen. Die weiße Blüte meint den nach Lauterkeit Strebenden. Das Herz als Agape, die göttliche Liebe, jetzt in der Farbe Purpur, die Religio, die Rückverbindung zum Überpersönlich-Göttlichen. Die Transformation des schwarzen zum ergrünten Kreuz, das nun zum frischen Spross wurde, ist das Zeichen der Auferstehung Christi, der den Tod überwand. Der goldene Ring wurde zum gelben Schein und kündigt wie eine Glorie den Beginn des immateriellen Leuchtens an, in dem der Materialismus vom kulturell-kreativen Bewusstsein abgelöst ist: Jeder Mensch, als schöpferisches Wesen, hat das Potential zum Aufbruch. Als freies Wesen kann er sich jenseits von jeglicher Religion und politischer Meinung mit der absolut neuen evolutiv wirksamen Auferstehungskraft verbinden.“

Du, meine Seele, singe… Die Kantorei der Elisabethkirche besteht seit 40 Jahren

Die Kantorei gehört fast mein halbes Leben dazu, die Freude bei den Proben, das Hochgefühl bei großen Aufführungen und die Dankbarkeit, Gottesdienste mit zu verschönern. Ich kann mir mein Leben ohne Singen nicht vorstellen.“ sagt Christa Hauptmeier. Sie ist von Anfang an dabei und hat die 40 Jahre, die der Chor nun besteht, miterlebt. Damit spricht sie vielen Sängerinnen und Sängern aus dem Herzen. Ein besonderer Festgottesdienst sollte es nicht sein – aber ein Gottesdienst mit viel Musik  wurde am 26. Februar 2017 in der Elisabethkirche gefeiert. Im ersten Gottesdienst, an dem die Kantorei mitwirkte  erklang damals von Hugo Distler „Wie der Hirsch schreiet nach frischem Wasser, so schreit meine Seele nach dir“. Ein dreistimmiger Satz – denn neben 11 Frauen fanden sich zunächst nur zwei Männer in dem Kirchenchor, wie er damals genannt wurde, ein. Brigitte Leppin leitete diesen Chor 20 Jahre lang, nach einer Weile durfte sie sich Kantorin nennen – und aus dem Kirchenchor wurde eine Kantorei. Nach Jochen Kaiser, dem ersten hauptamtlichen Leiter, und Dr. Helmut Hering, der von 2003 bis 2004 den Chor leitete, ist nun Nils Kuppe als Kantor für die Kantorei verantwortlich. Im Festgottesdienst hörten die Besucher die Stücke aus der Anfangszeit des Chores.  Pfarrerin  Dr. Müller bedankte sich bei den Musikern symbolisch mit einem kleinen goldenen Päckchen. „Ein Goldschatz“, sagte sie, „ist das Singen für die Kantorei – und damit auch für die ganze Gemeinde“. Etliche Mitglieder waren im Gründungsjahr des Chores 1977 noch lange nicht geboren, die Jüngsten sind erst 14 und 15 Jahre alt. Die älteste Sängerin ist bald 90. So vielfältig wie die Sänger, so abwechslungsreich waren die Programme. Fester Bestandteil ist in jedem Jahr am 2. Advent das Weihnachtsoratorium von Bach.  Überhaupt Johann Sebastian Bach – er wird immer wieder gern erarbeitet. Hier fühlen sich Sänger wie Chorleiter heimisch. Was nicht heißt, dass andere Komponisten und Zeiten ausgelassen würden. Händels „Messiah“, von Mendelssohn der „Elias“ und andere Werke, das „Requiem“ von Verdi waren Höhepunkte. Aber nicht nur die Musik vergangener Zeiten wurde gesungen, auch neuere Kompositionen forderten den Chor heraus. Mauersbergers Motette „Wie liegt die Stadt so wüst“ aus dem Jahre 1945 wurde am 25. Jahrestages des Mauerfalls 2014 aufgeführt. Aber nicht nur in Konzerten ist die Kantorei zu hören, musikalisch gestaltet sie mehrere Gottesdienste im Jahresverlauf. So ist die Kantorei ein wichtiger Teil des Kirchenmusiklebens in Marburg. Auch in diesem Jahr bietet die Kantorei wieder ein reichhaltiges Programm.  Den Anfang machte im März die Johannespassion von J.S. Bach. Im Ostergottesdienst wurde die Kantate „Christ ist erstanden“ von Bach gesungen. Im November wird das „Deutsche Requiem“ von Johannes Brahms zu vernehmen sein und im Advent dann – ja, wie in jedem Jahr: Das Weihnachtsoratorium! Interessierte Sängerinnen und Sänger können sich gerne bei Nils Kuppe (kuppe@elisabethkirche.de) melden.

Besondere Termine und Veranstaltungen

Neben den regelmäßigen Veranstaltungshinweisen in der ökumenischen Zeitung KiM und hier auf unserer Webseite: www.Elisabethkirche.de möchten wir Ihnen hier einige besondere Veranstaltungen nahebringen:

Führungen

  • Sonntags nach dem Gottesdienst und werktags um 15.00 Uhr

Orgelführung

  • Samstag, den 20.5., 26.8. und 30.9.; jeweils um 12 Uhr

Dachstuhlführungen

  • Samstag, den 13.5., 20.5., 10.6., 17.6., 8.7., 15.7., 12.8., 19.8., 9.9., 16.9.; jeweils um 10 Uhr. Teilnehmen können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre. Bitte in der Küsterstube, Tel. 65573, anmelden.

Kinder führen Kinder

  • Sonntags jeweils um 12 Uhr am: 27.3., 24. 4., 29. 5., 26. 6. und am 31. 7.

Sonderführungen

  • Sonderführungen zur Ausstellung finden Sie in der Innenseite des Elisabethbriefes
  • So, 18.6., 15:15 Uhr, „...ich will mal schauen...“ - Spirituelle Führung
  • Sa, 24.6., 17 Uhr, Führung zum Johannistag
  • So, 25.6. 12 Uhr, Kirchenführung von Kindern für Kinder
  • So, 25.6. 16 Uhr, Die Glocken (keine Turmbesteigung)
  • So, 16.7. 16 Uhr, Die heilige Katharina

      Kirchenmusik

      • Fr, 9.6. 19 Uhr, Orgelkonzert
      • Sa, 1.7. 18 Uhr, Orgelkonzert
      • Sa, 22.7. 18 Uhr, Chorkonzert des Universitätschores Marburg
      • Fr, 18.8. 19 Uhr, Orgelkonzert
      • 8.-10.9. Landeskirchenmusiktage in Marburg (www.landeskirchenmusiktage.de

        Besondere Gottesdienste

        • 10 Uhr Gottesdienst mit Kirchencafé: 28.5., 11.6., 2.7., 23.7., 13.8. und 3.9.
        • 21.5., 10 Uhr, SINGEN und SAGEN: Der Hess. Finanzminister Dr. Thomas Schäfer spricht über seinen Lieblings­choral.
        • 25.5. 10 Uhr, Open Air Himmelfahrtgottesdienst der Innenstadtgemeinden auf dem Lutherischen Kirchhof
        • 11.6. 10 Uhr, Wunschliedergottesdienst
        • 25.6. 10 Uhr, Festgottesdienst zum 60. Jubiläum der Kita Martin-Luther-Haus

          Herausgegeben

          vom Kirchenvorstand der Elisabethkirche,
          dem Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit mit
          Dr. Falk Knüppel, Rolf Steubing, Bernhard Dietrich, Nicola Sandner, Prof. Dr. Harald Renz,
          Schützenstraße 39 | 35039 Marburg
          Elisabethbrief@Elisabethkirche.de
          www.Elisabethkirche.de