Der Hohe Chor
Nach Verlassen des Elisabethchors durch Passieren der steinernen
Chorschranke des Lettner gelangt man links in den
"Hohen Chor"
(Ostchor), bzw. zuerst in die sogenannte (11)
Vierung.
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Dort befindet sich, eingegrenzt vom Lettner, das Chorgestühl aus Eichenholz
(13. Jahrhundert). Hier versammelten sich die Ordensbrüder zum Stundengebet,
zur Messe und zu Kapitelversammlungen. Jetzt finden in diesem Raum regelmäßig
Abendgottesdienste statt. Der balkonartige Aufbau über dem Lettner wurde
zeitweilig als Kanzel benutzt; vielleicht war dort ursprünglich ein
Ehrensitz. Ganz hinten erkennt man die große Orgel und das Prachtfenster
der Westfront.
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Chorgestühl aus Eichenholz
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Steinerner Hochaltar
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Begibt man sich nach links in den "Hohen Chor", so kommt man direkt zum
(14) Steinernen Hochaltar,
geweiht 1290; in den Nischen rechts weibliche, links (erneuert) männliche
Heilige, in der Mitte Maria. Die kunstvolle Architektur aus Sandstein mit
Wimpergen und Fialen von Straßburg und Nordfrankreich beeinflußt. Die
Farben im 19. Jahrhundert nach orginalen Resten erneuert. An den Seiten und der
Rückfront bedeutende hochgotische Malereien. Die beiden großen
Bronzeleuchter links und rechts davon 13. Jahrhundert.
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Rechts vom Hochaltar (13)
Zelebrantenstuhl aus Eiche mit schöner Elisabethstatue von Juppe (1511).
Gegenüber am Eingang zur Sakristei Tabernakel mit gotischer Wandmalerei.
Rechts neben dem Zelebrantenstuhl (12)
Grabmal Graf zu Lippe im barocken Stil.
Die Farbfenster des "Hohen Chors", sie sind
hinter dem steinernen Hochaltar zu finden, sind die einzigen originalen
Farbglasfenster die die Zeit überstanden haben und stellen somit eine Besonderheit dar. Wir
werden sie als nächstes etwas genauer begutachten werden.
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Zelebrantenstuhl aus Eiche
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Abruf #
seit dem 14.05.2001.
Copyright © 1998-2001 Elisabethkirchengemeinde Marburg
Letzte Änderung am
23.06.2002 9:44
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