Konfirmandenkurs 2015

Am 17. Mai 2014 hat der neue Konfirmandenkurs in der Elisabethgemeinde begonnen. An diesem Samstag trafen sich die 24 Jungen und Mädchen, um sich untereinander kennenzulernen und um die Gemeinde mit den verschiedenen Orten, an denen sie lebt, kennen zu lernen.

Folgende jungen Menschen haben sich als Gruppe gefunden:
Ariana Sippel, Charlotte Ertl, Clara Ertl, Clara Luzy Zinecker, Daniel Jacobs, Emanuel Schnitzer, Emely Wack,Florian Stuchtey, Gustaf Lukas Schulte, Jana Rothe, Jonah Michel, Kim Annika Fellinghauer, Konstantin Friedrich Splittgerber, Leah Decher, Lena Kristin Wollmer, Lilly Arlt, Luca Mielke Möglich, Maja Heyden, Marvin Spichalla, Nico Sachwitz, Oskar Arlt, Samuel Schnitzer, Tristan Bruchmann, Vivien Fründ

Bildergalerie vom Kennenlerntag

 
 

Erste Vorstellung an Pfingsten vor der Gemeinde

Marburg. Beim diesjährigen Gottesdienst am 1. Pfingstag in der Elisabethkirche ist einiges zusammen gekommen.

Als erstes stellten sich die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde vor. Sie wurden bei ihrem Namen gerufen, kamen nach vorne auf die Stufen des Altars und sprachen im Wechsel mit der Festgemeinde den festlichen Pfingstpsalm.

Diese jungen Menschen, die der Gemeinde im Gebet anvertraut werden, sind sie doch auf der Suche und fragen nach dem Glauben und wie er ein Leben lang tragen kann.

Hier kann man ihre Vorstellung nachhören:

Hier der ganze Pfingstgottesdienst zum Nachhören, in dem zwei Menschen ihr 25 tes Gemeindejubiläum feierten, die Kantorei sang und die "Kirche Geburtstag feierte":

Erlebnis Kirche: Kirchengeschichte mit Übernachtung

Der nächste Höhepunkt in der Konfirmandenzeit, war dann die gemeinsame Übernachtung in der Elisabethkirche am 11. Juli 2014. Aber dabei ging es nicht nur um das Übernachten in der Elisabethkirche, sondern auch um das Kennenlernen der Kirche.

Was ist Kirche? Am Beispiel Dietrich Bonhoefers und Elisabeths tauchten die Konfirmanden an diesem Abend in die Kirchengeschichte ein.

"Kirche von oben" war dann das Thema eines Ausflugs auf den Dachstuhl und der Türme der Elisabethkirche. Da gibt es einiges zu entdecken, was normalen Augen sonst verborgen bleiben muss.

Mit den "Stundengebeten im Chorgestühl begann das Treffen. Nach dem Gebet um Mitternacht ging es mit einem interessanten Film in die zweite Hälfte der Nacht, bevor die Nachtruhe ausgerufen wurde und alle unter dem Gewölbehimmel der Kirche ihre Ruhe fanden. Mit einem Morgengebet wiederum im Chorgestühl begann dann der neue Tag. Das gemeinsam Frühstück im Martoin-Luther-Haus stärkte für den Aufbruch in die Familie und aus der Kirche wieder nach Hause.

Bildergalerie von dem Abenteuer Elisabethkirche

 
 
 
 
 
 

Konfi@Castle im September

Konfi@Castle 2014. Foto: Bernhard Dietrich

Vom 10. bis 14. September fuhren 150 Konfirmanden und Konfirmandinnen mit 40 Teamerinnen und Teamern und etwa 10 Pfarrerinnen und Pfarrer zum 5. Marburg Konfi@Castle.

Marburg. Die viertägige Konfirmandenfreizeit – das fünfte Konfi@Castle – fand wieder auf der Burg Rotenfels bei Würzburg am Main statt. Das Team, bestehend aus Leitung, Pfarrern und dem 25- köpfigen Jugendteam hatte in mehrwöchiger Vorbereitung viel geplant: Nach der Begrüßung, bei der die Unsicherheit der Teilnehmer noch spürbar war, kam sich die Gruppe schnell näher:

Eine Burgrallye in gemischten Gruppen, Zimmer beziehen, Abendessen in der Burgküche und innerhalb kürzester Zeit war die Burg zum Zuhause geworden. Tagesabschluss war dann der Casino-Abend: Alle hatten sich in Schale geworfen, um bei Cocktails und Live-Jazz-musik bis spät abends ausgelassen Uno, Wizzard, Romé und vieles mehr zu spielen.

An den drei darauffolgenden Tagen ging es für die Konfirmanden nach Frühstück und Morgen-Impuls dann in die eingewählten AGs, die von den Pfarrerinnen und Pfarrern geleitet wurden. Man setzte sich angeregt mit Themen wie „Wann ist ein Mann ein Mann“, Umgang mit Konflikten, das Selbstbild von Mädchen oder Freundschaft und Liebe auseinander. In der rechten Spalte finden sich drei Musikvideos, die bei der Arbeitsgruppe "All You need is Love" entstanden sind. Die Gruppen am Donnerstag, Freitag und Samstag bearbeiteten das Thema Liebe und Freuundschaft anhand von der biblischen Geschichte einer "Liebe" zwischen Petrus und Jesus. Das Ergebnis sind die Videos.

Auch das vielseitige Workshop-Angebot an den Nachmittagen wurde gut angenommen. Zur Auswahl standen unter anderem Bogenschießen, Bandworkshop, Geocatching, Tanzen, Kreativangebote. Die Leitung lag hier bei den jugendlichen Betreuern.

Höhepunkte fanden an den verbleibenden beiden Abenden statt: Beim Lichterabend galt es, einen nur mit Kerzen markierten Erlebnis-Sinnes-Pfad in Kleingruppen abzugehen, an diversen Stationen zur Ruhe zu kommen um sich schließlich auf der Burg wieder zu einem Taize- Gottesdienst zu versammeln.

Die Krönung war dann allerdings der Discoabend. Zu lauter Charts-Musik wurde bis spät abends getanzt und wer eine Pause brauchte, konnte in der „Chill-Out- Area“ Kraft tanken.

Es war eine tolle Atmosphäre und ein großer Zusammenhalt entstand. Die Angebote wurden gut aufgenommen. Ein Gottesdienst mit Erlebnismomenten zum Thema „Vertrauen hält über den Untiefen“ bildete den Abschluss der Freizeit.

Bildergalerie Konfi-Castle

 
 
 
 
 
 

Konfi@Church in der Elisabethkirche bringt Konfis zum Thema "Heimat - Heimatlos" zusammen

Was bedeutet es, Flüchtling zu sein? 60 Konfirmanden widmeten sich dem Thema bei Workshops und Gottesdienst in der Elisabethkirche. Bericht von Alexander Graf in der OP vom 17.3.2015

Unter dem Motto „Heimat – los – Vertrauen finden“ haben sich am Samstag Marburger und Oberweimarer Konfirmanden in der Elisabethkirche getroffen.

Marburg. „Weltweit sind mehr als 51 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Hälfte davon sind Kinder“, erzählte einer der Teamer von „Konfi@Church“. Was für Schicksale im einzelnen hinter solch immensen Zahlen stehen und was es für die Menschen bedeutet, ihre Heimat zu verlieren, sollte den Jugendlichen nähergebracht werden.

Etwa 60 Konfirmanden nahmen an den Workshops in der Elisabethkirche teil.

„Wir wollen ihnen zeigen, dass sie nur zusammen Aufgaben lösen können, dass ist bei den Aufgaben hier genauso wie im echten Leben“, beschrieb Elke Kirchhoff-Müller, Pfarrerin der Matthäusgemeinde, die Zielsetzung an diesem Samstagnachmittag.

Insgesamt vier Stationen standen dafür bereit. An einer sollten die Teilnehmer innerhalb einer vorgegebenen Zeit mit ihren Körpern Buchstaben darstellen und dies für eine spätere Präsentation fotografieren.

An einer anderen es, erst einen, dann mehrere Luftballons als Gruppe in der Luft zu behalten, ohne dass dieser den Boden berührt. Lautes Lachen und voller Einsatz zeigten, dass die Konfirmanden großen Spaß an der gemeinsamen Aufgabe gefunden hatten. Die Stationen drei und vier forderten anschließend weniger körperliche Geschicklichkeit, dafür umso mehr Wissen und Kreativität.

Bei einem Bibel-Flüchtlings-Quiz waren einige überrascht, dass auch bekannte Deutsche wie Albert Einstein oder Marlene Dietrich einst Flüchtlinge waren.

Was macht Heimat für mich aus? Dies war eine der Fragen, die bei der vierten Station kreativ mit Farben auf einem weißen Tuch beantwortet werden sollte. Nachdem alle Gruppen diese Aufgabe gelöst hatten, wurden alle Tücher zu einem großen Tuch zusammengefügt.

Was die Jugendlichen damit ausdrücken wollten, erklärte einer von ihnen während des darauffolgenden Gottesdienstes: „Heimat ist wichtig. Doch sie ist nicht nur ein Ort, sie ist immer dort, wo Menschen sind, die mich verstehen und gern haben.“ Während des Jugendgottesdienstes stellten die Konfirmanden den somalischen Flüchtling Daud und seine Geschichte vor.

Er hatte schon an den Workshops teilgenommen und so hatten ihn viele bereits kennen gelernt.

Er erzählte von seiner Flucht über Dschibuti, Libyen und Italien sowie von dem Leid und der Gewalt, die er erlebt hat. Aber auch von seiner Zeit in Deutschland, dem Lernen der Sprache und der Hilfe, die ihm viele Menschen hier gewähren. Gerade diese Konfrontation mit einem Flüchtling und dessen Geschichte schien bei einigen der Konfirmanden gut anzukommen.

„Mir hat hier alles viel Spaß gemacht, aber das Gespräch mit Daud war das Beste. Wir haben viel über Flucht und Flüchtlinge gelernt“, bestätigte David Binz, ein Teilnehmer aus der Kirchengemeinde Oberweimar, den Eindruck.

Bildergalerie

 
 

Konfirmanden stellten sich zum Thema "Gebote und Gebet" vor

Konfirmanden bei der Probe für den Vorstellungsgottesdienst. Foto: Bernhard Dietrich

Mit ihrem 4. Vorstellungsgottesdienst am 15. März zeigten die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Elisabethgemeinde etwas von ihrer Beschäftigung mit den Geboten und mit dem Beten.

Elisabethkirche. Am Sonntag Lätare waren die Konfirmandinnenund Konfirmanden der Elisabethkirche wieder mit einigen selbst erarbeiteten Elementen beteiligt und zeigten so etwas von ihrer Beschäftigung mit dem Glauben. Pfr. Achim Ludwig und Pfr. Bernhard Dietrich hatten die Konfirmanden auf den Gottesdienst vorbereitet. Lesen Sie hier die Begrüßung:

"Ich begrüße Sie ganz herzlich zu diesem Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden am Sonntag Lätare. „Freuet euch!“ Bedeutet der Sonntagsname Lätare. Er ist mitten in der Passionszeit, in der wir bis Karfreitag dem Leiden und Sterben Jesu nachdenken, so etwas wie eine Vorahnung auf Ostern. Das kommt im Wochenspruch aus Joh 12,24 zum Ausdruck:

„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt uns erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“

Freuet Euch, liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden. Nach fast einem Jahr Vorbereitung und Einübung in den Glauben geht ihr auf eure Konfirmation am 3. Mai zu.

Freuet Euch, liebe Gemeinde, an diesen jungen Christinnen und Christen auf ihrem Weg. Bei ihrem Suchen und Fragen haben sie sich im Unterricht für diesen  - nach unserem neuen Konzept – 4. Vorstellungsgottesdienst, bei dem sie wieder einige selbst erarbeitete Elemente einbringen, - mit den 10 Geboten und Thema Beten beschäftigt und werden mit den 10 Geboten die Lesung mit einigen Kommentaren und Auslegungen halten und mit dem Thema Gebet den Großteil der heutigen Predigt bestreiten.

Helfen sie den jungen Lektorinnen und Lektoren, den jungen Predigerinnen und Predigern mit achtsamer Aufmerksamkeit, aktiven Zuhören und mit ihrem Gebet um Gottes Geist und Segen für sie.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind sie alle wieder zum Kirchencafé im Seitenschiff eingeladen, zur Begegnung und zum Austausch bei Kaffee und Keksen. Unser Kirchencaféteam aus dem Kirchenvorstand hat alles vorbereitet und steht auch wieder für Anregungen, Fragen und Gespräche zur Verfügung. Herzlichen Dank."

Den ganzen Gottesdienst nachhören:

 

 

Die Lesung der 10 Gebote nachhören:

 

 

Die Predigt nachhören Einleitung Pfr. Dietrich dann Konfirmandinnen und Konfirmanden zum Gebet:

 

 

Bildergalerie

 
 
 
 
 

Am 3. Mai feierte die Elisabethgemeinde Konfirmation

Am Sonntag Kantate, dem 3. Mai wurden in der Elisabethkirche 21 junge Menschen konfirmiert.

Der Gottesdienst zur Konfirmation der 21 jungen Leute begann am Sonntag Kantate um 10 Uhr. Über 500 Gottesdienstbesucher folgten dem Gottesdienst und erlebten eine bewegende Feier und hörten eine  Predigt, in der Pfr. Dietrich den Glauben mit Hilfe seiner Wanderschuhe und den Babyschuhen erklärte, in denen seine Tochter hatte laufen lernen:

Liebe Gemeinde!
Ich habe euch heute etwas mit gebracht. Das sind meine Wanderschuhe, die ich auf Elisabethpfaden ..., und vielleicht könnt ihr euch daran erinnern, getragen habe, als wir auf dem Konfi@Castle in der dunklen Nacht den Lichterweg gegangen sind. Aber zu denen gleich.

Das sind ein Paar Babyschuhe. Unsere Tochter hat darin Laufen gelernt, ihre ersten Schritte getan, ist oft hingefallen, hat geweint, hat die Welt angefangen zu entdecken.

Hier können Sie die Predigt nachhören:

 

Den ganzen Gottesdienst nachhören können sie hier:

Auch den Tauf- und Abendmahlsgottesdienst am Vorabend der Konfirmation kann hier noch einmal nacherlebt bzw. nachgehört werden:

Taufansprache hören

Ganzen Tauf- und Abendmahlsgottesdienst zur Konfirmation hören:

Bildergalerie von der Konfirmation