Der Hohe Chor

Hoher Chor mit Chorgestühl - Blick nach Westen

Vom Elisabethchor gelangen Sie durch die steinerne Trennwand hindurch in den Hohen Chor. Dieser vom Lettner eingegrenzte Raum war bis ins 19. Jahrhundert den Brüdern des Deutschen Ordens vorbehalten.

Im Chorgestühl unter der Vierung versammelten sie sich zu den Stundengebeten und Messen. Das Gestühl aus Eichenholz stammt aus dem 13. Jahrhundert. Heute feiern wir hier die Abendgottesdienste.

Der Hochaltar

Hochaltar ca. 1290

Wenn Sie sich Richtung Osten wenden, sehen Sie den hochgotischen Hochaltar. Er ist aus Stein gehauen und wurde 1290 geweiht.

In den Nischen links und rechts stehen männliche und weibliche Heilige, darunter auch Elisabeth. In der mittleren Nische steht Maria, die Schutzpatronin des Deutschen Ordens.

Der Anstrich wurde bei einer großen Restaurierung im 19. Jahrhundert nach Maßgabe alter Reste erneuert.

Sehen sie sich ein kurzes Video zum Hochaltar an.

Juppe-Elisabeth

Rechts vom Hochaltar steht der Zelebrantenstuhl, in dem damals die Altardiener ihren Platz fanden. Oben in der Überkrönung stehen drei Figuren. Die Mittlere, Elisabeth, ist ein Schnitzwerk Ludwig Juppes.

Die Heilige hält in der Linken "ihre" Kirche und reicht mit der Rechtem einem Bettler Brot. Es lohnt sich diese Darstellung von 1511 mit der "französischen Elisabeth" zu vergleichen.

Barockes Grabmal

Rechts neben dem Zelebrantenstuhl befindet sich das Grabmal des Grafen zu Lippe im barocken Stil.