Die Farbfenster

Die Bedeutung der Mittelalterlichen Fenster

Die sechs figürlichen und ornamentalen Farbglasfenster des Ostchors stammen aus dem 13. Jahrhundert und zeigen deutlich die Stilwende von der Romanik zur Gotik. Sie gehören zu den kostbarsten Glasmalereien der Zeit in Deutschland.

Nachdem die Elisabethkirche im Siebenjährigen Krieg als Heulager für die französischen Truppen gedient hatte und die meisten Glasfenster zerstört worden waren, trug man die Reste im Hohen Chor zusammen. Von den sechs Fenstern über dem Hochaltar stammen vier aus der Bauzeit der Kirche und zwei vom Anfang des 14. Jahrhunderts.

Die Stilwende von der Romanik zur Gotik lässt sich etwa so beschreiben: Die romanischen Figuren sind monumental - die gotischen lebendig bewegt; das romanische Bildfeld von einem Teppich wechselnder Farbstreifen durchwirkt, in den sich die Figuren ganz einordnen - im gotischen Bildfeld lösen sich die Figuren deutlich vom Farbgrund ab; das romanische Ornamentwerk streng heraldisch - das gotische Laubwerk von zarter Naturalistik.

Besondere Beachtung verdient das rechte, untere Fenster. Es zeigt im rechten Teil das Leben Elisabeths und im linken Elisabeth bei der Verrichtung der Werke der Barmherzigkeit. Einen Rundgang durch das "Elisabethfenster" finden Sie hier.

Die sechs Fenster im Hohen Chor im Überblick