Rundgang um und durch die Elisabethkirche in Marburg

Wir beginnen den virtuellen Rundgang vor der Kirche. Dort betrachten wir das Bauwerk als solches.

Das Bauwerk

Die Architektur der frühgotischen Elisabethkirche mit ihren aufstreben Linien und ihrer klaren Gliederung ist mehr als einen Blick wert. Der Blick geht nach oben und bestaunt die 80 Meter hoch aufragenden Türme:

Westturmanlage der Elisabethkirche

Die gotische Architektur

Das Hauptportal

Durch das Hauptportal mit seinem Tympanon führt dann der Weg in die Elisabethkirche.

Das Mittelschiff

Hier kommt man zunächst in das Haupt- oder Mittelschiff. Der Blick fällt auf den Lettner, der den hinteren Teil der Kirche mit dem Elisabethchor, dem Hohen Chor und dem Landgrafenchor vom Mittelschiff trennt.

Das Mittelschiff mit dem Blick auf den Lettener

Weiterer Verlauf des Rundganges

Der Weg des Rundganges geht jetzt durch den Mittelgang bis vor den Kreuzaltar. Dort befindet sich über dem Altar der Kruzifix von Ernst Barlach. 

Wir wenden uns nach links und betreten das nördliche Seiteschiff. Durch die Pforte geht es in den Elisabethchor. Er bildet den linken Kreuzarm des Querhauses. Hier befindet sich das Grab Elisabeths.

Vom Elisabethchor aus betreten wir durch eine kleine Pforte den Hohen Chor. Hier kreuzen sich Langhaus und Queerhaus und bilden die Vierung. Das über siebenhundert Jahre alte Chorgestühl diente den Deutschordensbrüdern für ihre Stundengebete.

Der  spätgotische Hochaltar und die Farbfenster laden zum Beten und Betrachten ein. Das Elisabethfenster von 1248 bietet die ältesten Darstellungen Elisabeths.

Vom Hohen Chor führt der Weg in die Sakristei, die den golden Schrein beherbergt. In ihm ruhten die Gebeine der Heiligen Elisabeth

Von der Sakristei aus geht der Weg zurück  und durch den Hohen Chor in den Landgrafenchor. Hier befinden sich die Grabdenkmäler der hessischen Landgrafen bis zur Zeit der Reformation.

Der Grundriss zeigt ihnen die Standorte der Kunstwerke, an denen Sie auf ihrem virtuellen Rundweg durch die Elisabethkirche vorbeikommen.

Vom Landgrafenchor führt dann der Weg zuück durch den Hohen Chor und den Elisabethchor in das Nord Seitenschiff. Hier ist die französische Elisabeth, die Rosenwunder Elisabeth an der Nordporte, der Sippenaltar und die Gräber der beiden Hindenburgs in der Turmhalle zu finden.

Im Süd Seitenschiff kann der Elisabethaltar betrachtet werden. An der Südpforte finden sie ursprüngliche Lettnerfiguren. In der Stillen Ecke können Gebeskerzen entzündet werden. Sie finden auch ein Gebetstagebuch.

Zum Schluss des Rundgangs fällt der Blick auf das Westwerk. Vor dem Meistermanfenster ist ist 2006 die neue Klaisorgel mit ihrem modernen an die gotische Formensprache angelehnten Prospekt zu bewundern.