Elisabeth von Thüringen 1207-1231


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Elisabeth von Thüringen wurde 1207 in Preßburg als ungarische Königstochter geboren. Ihr Vater war König Andreas II., ihre Mutter Gertrud stammte aus der angesehenen Fürstenfamilie Andechs-Meran.

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Elisabeth wäscht Alte und Kranke

Als Elisabeth 4 Jahre alt war, wurde sie mit dem Sohn des Landgrafen von Thüringen verlobt und, mit reichem Brautschatz ausgestattet, an den Landgrafenhof nach Eisenach gebracht, wo sie mit den Kindern des Landgrafen gemeinsam aufwuchs. 1221 wurde die Hochzeit gefeiert. Ludwig, Elisabeths Verlobter, war nun 17 Jahre alt und nach dem Tode seines Vaters Landgraf geworden. Elisabeth hatte an ihm schon immer einen guten Freund gehabt, nun führten beide eine glückliche Ehe. Die Kinder Hermann und Sophie wurden geboren. Elisabeth stand an der Spitze eines der glänzensten Fürstenhöfe weit und breit. Glanz und Reichtum des Hoflebens aber füllten sie nicht aus. Wie viele Männer und Frauen ihrer Zeit suchte sie nach einem über das irdische Leben hinausgehenden Heil, nach einer tragenden Beziehung zu Gott. Sie versuchte, ihm durch viel Beten, durch strenge Bußübungen, durch Verzicht auf Schlaf, durch hingebungsvolle Fürsorge für Arme und Kranke nahe zu kommen. Elisabeth nahm das Elend anderer Menschen wahr und ging in der Zuwendung zu ihnen weit über das übliche Maß hinaus.




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