Elisabeth von Thüringen 1207-1231
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Eine der schönsten Elisabethlegenden erzählt davon:
Eines Tages hatte Elisabeth in Ludwigs Abwesenheit einen Aussätzigen in Pflege
genommen und ihn in ihr eigenes Ehebett gelegt. Als Ludwig heimkam, nahm ihn gleich seine
Mutter beiseite: "Jetzt hat Elisabeth gar einen Aussätzigen in Euer Bett gelegt!"
Ludwig erschrak, eilte ins Schlafgemach und schlug die Bettdecke zurück. Da sah er den
gekreuzigten Christus liegen. Er wandte sich seiner Frau zu: "Geliebte Schwester,
solch einen Kranken darfst du mir immer ins Bett legen!"
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Von Elisabeth wird auch die Legende vom Rosenwunder erzählt. Elisabeth
kam nach dieser Legende mit einer Schürze voller Brot von der Wartburg
und wollte mit dem Brot zu den Armen und Hungernden, in denen sie nach dem
Jesuswort: "Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten
Schwestern und Brüdern, das habt ihr mir getan", Christus selber
gegenwärtig sah.
Da kommt ihr ihr Mann Ludwig entgegen und fragt sie: Was hast du denn da in
der Schürze? Und die Legende erzählt, daß Elisabeth ihre Schürze
aufschlägt und siehe da, es waren lauter Rosen, die sie darin trug.
Copyright © 1998-2002 Elisabethkirchengemeinde Marburg
Letzte Änderung am
26.02.2002 11:31
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