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Von: Christa Steubing, Sonntag, 06.11.2016

Te deum laudamus...!

am 5.11. um 18 Uhr fand aus Anlass des 10 jährigen Orgeljubiläums ein besonderes Konzert der Kantorei zusamm mit der Klais-Orgel statt.

Kantorei und Orgel musizieren zum Jubiläum. Foto: Bernhard Dietrich

Dich, Gott, loben wir! Welcher Text könnte besser geeignet sein, um die große Klais-Orgel zu ihrem 10. Geburtstag zu ehren.

Zunächst kam die große Orgel selbst zu Wort: Das „Te deum“ von Reger erfüllte die Kirche bis in den letzten Winkel hinein mit ihrem Lob Gottes. Flor Peeters' „Te deum“ für 4-stimmigen Chor schloss sich an, auch in diesem Stück wird Gott gelobt (allerdings musste man das ungewohnte Kirchenlatein erst etwas mühsam übersetzen).  Dieses schöne spätere Werk des belgischen Komponisten, der von 1903 bis 1986 lebte, erklang gemeinsam mit der Orgel.

Wieder den Solopart übernahm Irenée Peyrot aus Halle an der Saale an der Orgel mit „Prélude et fugue en sol mineur“ von Marcel Dupré, einem französischen Komponisten, der von 1886 bis 1971 lebte.
„Herr, du erforschest mich und kennst mich...“ Die Worte aus dem 139. Psalm erklangen auf ungewohnte Weise: Johann Lieberknecht, der 1985 geboren wurde und der Gemeinde aus vielerlei musikalischen Tätigkeiten bekannt ist, hat die alten Worte neu vertont. Viele ungewohnte Klänge brachten den Text intensiv zur Geltung.

Die beiden abschließenden Stücke führten die Zuhörer wieder in die Zeit der späten Romantik zurück: Der 1. Choral in E-Dur von César Franck (1822 - 1890) zeigte noch einmal die Fülle des Instrumentes, die dem Organisten zur Verfügung steht und den Hörer beeindrucken kann. In der „Misse solennelle“  von Louis Vierne (1870 – 1937) war noch einmal der Zusammenklang zwischen Orgel und Chor zu erleben.
So fand eine Serie von Konzerten, die die Kantorei zusammen mit Nils Kuppe und Irenée Peyrot in Thüringen gegeben hatte, in der Elisabethkirche ihren schönen Abschluss.