Was ist der Meditative Gottesdienst?

Das Wichtigste beim Meditativen Gottesdienst ist das meditative Gebet. Dazu dienen vor Allem die Lieder aus der Tradition der oekumenischen Bruderschaft von Taizé und der Ostkirche. Sie sind einfach, mehrstimmig und so angelegt, dass sie sich wiederholen. Meistens sind es kurze biblische Texte, oder einfache Gebetstexte, die in einem einfachen vierstimmigen Satz von der Gemeinde gesungen werden können. Dazu passend gibt es zu vielen Gesängen Solostimmen, die das Gebet ergänzen und ihm "Glanz" verleihen können.

Weil Beten nicht in erster Linie Reden oder Sprechen zu Gott ist, sondern auch Hören, wird in diesem Gottesdienst Wert gelegt auf zwei Schriftlesungen, die dann - vermittelt durch ein "Gebet auf dem Weg zur Stille" zum eigenen Reden mit- bzw. Hören auf Gott anregen.

Die gemeinsame Stille, in der diesem "Hören" Raum gegeben wird, ist, wie sonst die Predigt, die Mitte des Meditativen Gottesdienstes. Sie dauert meistens ca. 10 Minuten. In der Elisabethkirche feiern wir jeden Meditativen Gottesdienst in der Reihe der Sonntags Abendsgottesdienste (18 Uhr) als Abendmahlsgottesdienst. Wegen der eucharistischen Gastfreundschaft, die wir dabei pflegen, wird auch anders als sonst in der Abendmahlsliturgie ein Gebet zur "Herabrufung" (Epiklese) des Heiligen Geistes auf die Gaben von Brot und Wein gesprochen.

Der Meditative Gottesdienst lebt von der Mitarbeit vieler Menschen. Die Lesungen werden von MitarbeiterInnen gehalten. Bei den Gesängen braucht es geübte Sängerinnen und Sänger, die es andern erleichtern mitzusingen. Es braucht Menschen die durch die Begleitung mit einem Instrument die Gesänge bereichern, Andere können helfen bei der Austeilung des Abendmahles.

Für jeden, der Freude an solcher Mitarbeit hat, sind wir offen. Sprechen Sie uns nach dem MeGo an oder mailen Sie uns Ihr Interesse an Dietrich@remove-this.Elisabethkirche.de