Pilgersaison 2014 wurde am 13. April mit einem Gottesdienst in der Elisabethkirche eröffnet

Elisabethpfad e.V. und Elisabethgemeinde hatten gemeinsam zum Pilgersaisoneröffnungsgottesdienst eingeladen. Viele Marburger und viele Pilger aus einem weiten Umkreis waren am 13 April nach Marburg gekommen, um einen persönlichen Segen für "ihren Weg" zu empfangen.

Marburg.  Das Wetter war wie fürs Wandern gemacht. Bei strahlendem Sonnenschein ging es am vergangenen Sonntag aber für rund zweihundert Gottesdienstbesucher erst einmal in die Elisabethkirche, wo die diesjährige Pilgersaison eröffnet wurde. Gemeinsam mit Anna Karena Müller, Probst Helmut Wöllenstein und dem katholischen Amtskollegen Albert Köchling lud Pfarrer Bernhard Dietrich die Gemeinde ein, übers Pilgern und Wandern nachzudenken und Geist und Seele während des Gottesdienstes zu stärken.

„Ich freue mich, dass wir diesen Gottesdienst nun schon zum sechsten Mal feiern konnen“, sagte Dietrich, der am Tag zuvor erneut zum Ersten Vorsitzenden des Elisabeth-Pfad-Vereins gewählt worden war.

Neben ihm wurden Paul Clotz als Schriftführer, Friederike Mahlert und Hartmut Wickert als Beisitzer, Michael Baier als Kassenwart, Arno Hammer als Zweiter Vorsitzender und Dietrich Schewe als Beisitzer und Wegewart gewählt.

Manche Gottedienstbesucher kamen von weither – etwa Lutz Gatzsch. „Ich bin Gründungsmitglied des Elisabeth-Pfad-Vereins und aus Hamburg angereist“, sagte er und erzählte, dass sein aktueller Pilgerweg ihn in Etappen nach Asissi führt. Ganz bewusst wolle er nicht nach Satiago de Compostella, sondern „etwas ganz anderes“ machen. Den Pilgerweg nach Santiago sind Gelia Stelzner und Monika Kölbel bereits gegangen.

Die beiden Frauen aus Dresden haben sich diesmal den Pilgerpfad von Marburg nach Frankfurt vorgenommen. „Wir sind gestern mit der Bahn angekommen und haben in der Kirche übernachtet“, erzählten sie und freuten sie sich auf den Gottesdienst und den anschließenden Pilgerweg, für den sie einen besonderen Segen mitnehmen konnten.

Zum Palmsonntag legte Propst Wöllenstein in seiner Predigt einen Text aus dem Hebräerbrief (Hebr. 12,1-3) für die Gäste und Pilger aus und sprach vom Glauben, der "getan" werden wolle: "Lasst uns ablegen, was uns beschwert; lasst uns laufen in dem "Kampf", der uns verordnet ist und lasst uns dabei aufsehen auf Christus, als den Anfänger und Vollender des Glaubens.

Hier können sie die Predigt über das Pilgern und Unterwegsein nach Hebr. 12,1-3 nachhören:

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